CH83897A - Trocken-Gasmesser - Google Patents
Trocken-GasmesserInfo
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- G01F3/00—Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow
- G01F3/02—Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement
- G01F3/20—Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement having flexible movable walls, e.g. diaphragms, bellows
- G01F3/22—Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement having flexible movable walls, e.g. diaphragms, bellows for gases
- G01F3/226—Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement having flexible movable walls, e.g. diaphragms, bellows for gases characterised by features of meter body or housing
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Description
Trocken-Gasmesser. Vorliegende Erfindung betrifft einen Gas messer, der in bekannter Weise mit einer in einem Gehäuse angeordneten deformierbaren Wand versehen ist, durch welche das Ge häuse in zwei Messräume geteilt wird, die mittelst der deformierbaren Wand bewegter Ventile mit dein Ein- und Auslass des Messers in abwechselnde Verbindung gesetzt werden. Wenn der eine Messraum mit dem Einlass in Verbindung steht, so steht also der andere mit dem Auslass in Verbindung.
Der Gas druck in dem ersteren Messraurne steigt dann, weil Gas darin einströmt, und infolgedessen bewegt sich der Balg und treibt das in dein andern Messraurne vorhandene Gas durch den Auslass heraus. Die bisher bekannten Gasmesser dieser Gattung haben den Nach teil, dass sie sehr kompliziert sind, und zwar besonders mit Bezug auf die Anord- nung der Ventile und deren Verbindung rnit der deformierbaren Wand und mit einander, so dass sie leicht versagen.
Sie haben ,daher, trotz ihrer Vorteile gegen über den sogenannten nassen Gasmessern, bis jetzt keine allgemeine praktische Ver wendung gefunden. Die Erfindung verfolgt den Zweck, diesen Übelstand zu beseitigen und einen Trocken- Gasrnesser von einfacher, billiger und zuver lässiger Konstruktion zu schaffen. Der neue Gasmesser ist in der Hauptsache dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Messräume in dein Gehäuse derart angeordnet sind, dass die eine Wand des Gehäuses eine Wand beider Messräume bildet, und dass sämtliche Ventile,
sowohl Ein- als Auslassventile, unmittelbar in dieser Wand angeordnet sind. Hierdurch wird es möglich, die Ventile nebeneinander zu verlegen, so dass keine langen Gaskanäle in Frage kommen, und durch einfache Hebel miteinander zu verbinden, so dass die Wirkung eine möglichst zuverlässige wird.
Die Erfindung ist auf der beigefügten Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel ver anschaulicht.
Fig. 1 ist ein Schnitt durch einen Gas- rnesser gemäss der Erfindung, und Fig. 2 zeigt denselben 11esser in Vorder ansicht.
Der Balg 1 ist in dem Gehäuse 2 derart angebracht, dass er dieses in zwei Messräume, und zwar einen innern -1 und einen äussern B, teilt, und dass die eine Wand 2a des Gehäuses eine Wand beider Messräume bildet, indem der mittlere Teil dieser Wand eine Wand des innern Raumes r1 und der äussere Teil der Wand die ringförmige Wand des Raumes B bildet.
In dieser Wand sind sämtliche Gas ventile, welche in dem dargestellten Falle als einfache Tellerventile ausgeführt sind, an geordnet. Ausserdem dient eine Wand 2'' zum Schutze der später genannten Gaskanäle. Der Gasmesser besitzt zwei Paar Ventile, von welchen das eine, 3. des einem Paare: das Einlassventil und das andere. 4. das Auslass- ventil für das Gas zu dem innern Messraum -1 bildet, während in ähnlicher Weise das eine.
des zweiten Paares das Einlassventil und das andere. 6. das Auslassventil für das (ias zu dem äussern Messrauni B bildet. Die Ventile sind so angeordnet, dass das Einlass- ventil 3 zum Raume A und das Auslafi- vetrtil 6 vom Raume B gleichzeitig offen sind, während die beiden übrigen geschlossen sind, und umgekehrt.
Zu diesem Zwecke sind die Ventilkörper der beiden Einlassventile 3, 5 an einem drehbaren Hebel 7 und die Ventil körper der beiden Auslassventile 4, 6 an einem andern drehbaren, Hebel S befestigt, welche Hebel unter Vermittlung der Spindeln der Ventile 3 und 4 mit dem Anker 9 eine Hufeisenmagnetes 10 in Verbindung stehen.
Es ist dabei zu bemerken, dass die Ventil- kürper der Einlassventile 3 und 5 sich an der Aussenseite der Wand 2-1 befinden, während die Ventilkürper der Auslassventile 4 und 6 sich an der Innenseite der Wand befinden und mit ihrem Hebel 8 mittelst durch die Ventilöffnungen in derWand hindurchgeführter Spindeln verbunden sind. Der Anker 9 wird von einem Arme 11 zwischen den Schenkeln des Magnetes 10 gehalten.
An dem Arme 11 sind zwei Federn 12 befestigt, und zwar eine an jeder Seite des Armes. Diese Federn werden von einem an dem beweglichen Balgboden 13 befestigten Arm 14 beeinflusst. Der Balg steht durch eine auf der Zeich nung nicht dargestellte Anordnung mit einem bei 15 angedeuteten Zählwerk in Verbin dung.
Wenn, wie auf der Zeichnung dargestellt, die Ventile 3 und G offen sind und Gas in den Messer durch den Einlass 16 einströmt, so gelangt das Gas durch das offene Ventil 3 in den innern Messraum@ l1. füllt diesen und bewegt dabei den Boden 13 nach rechts in Fig. 1.
Infolgedessen presst der Arm 14 die linke Feder 12 gegen den Arm 11, so dass dieser nach rechts gedreht wird, was zur Folge hat, dass der Anker 9 von dem linken Schenkel des Magnetes losgerissen und von dem rechten Schenkel (Fig. 1) angezogen wird.
Hierdurch werden sämtliche Ventile umgestellt derart, dass die Ventile 3 und 6 geschlossen und die Ventile 4 und 5 geöffnet werden. Das CTas strümt dann von dem Einlasskanal 16 durch das Ventil a- in den äussern lless- raum B, füllt diesen und drückt den Balg wieder zusammen,
so dass das in dem Mess- raum A vorhandene Gas durch das Ventil 4 und durch den Auslasskanal 17 ausgepresst wird, bis der Balgboden 13 unter Vermittlung des Armes 14, der rechten Feder 12 und des Armes 11 den Anker 9 wieder nach links bewegt, so dass der Anker von dem linken Magnetschenkel angezogen wird und eine neue Umstellung sämtlicher Ventile bewirkt.
Wenn neues Gas . in den Raum A einströmt, wird eine entsprechende Gasmenge aus dem RaumeB herausgepresst, so dass die durch den Messer strömende Gasmenge von den Bewegungen des Balges abhängig wird, welche von dem Zählwerke registriert werden.
Durch die Anordnung des Magnete: 10 wird e.s möglich, eine plötzliche Lnisteliung der Ventile herbeizuführen, so dass sie nicht in einer solchen Stellung stehen bleiben können, wo alle Ventile teilweise offen sind. Durch die beschriebene Anordnung der Ventile wird schliesslich noch der Vorteil erzielt, daf' der Messer beträchtlich kleiner gemacht werden kann als die bisher bekannten, so dass er weniger Raum in Anspruch nimmt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Trocken-(Gasmesser mit einer in einem Gehäuse angeordneten deformierbaren Wand, durch welche das Gehäuse in zwei Messräume geteilt wird, die mittelst der deformierbaren Wand bewegter Ventile mit dein Ein- und Auslass des Messers in abwechselnde Verbin dung gesetzt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Messräume in dein Gehäuse derart angeordnet sind,dass die eine Wand des Ge- häuses eine Wand beider Messräume bildet, und dass sämtliche Ventile, sowohl Ein- als Auslassventile, unmittelbar in dieser Wand angeordnet sind.UNTERANSPRUCH: Trocken-Gasmesser nach Patentanspruch; dadurch gekennzeichnet, dass die Ventilkörper der Einlassventile an der einen und die Ven tilkörper der Auslassventile an der andern Seite der im Patentanspruch genannten (Ge häusewand angebracht sind, wobei die ersteren Ventilkörper an den Enden eines und die letzteren an den Enden eines zweiten dreh baren Hebels befestigt sind, welche beide Hebel mit einem von der deformierbaren Wand beeinflussten Urnstellmeebanismus in Verbin dung stehen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH83897T | 1918-11-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH83897A true CH83897A (de) | 1920-02-02 |
Family
ID=4339566
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH83897A CH83897A (de) | 1918-11-27 | 1918-11-27 | Trocken-Gasmesser |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH83897A (de) |
-
1918
- 1918-11-27 CH CH83897A patent/CH83897A/de unknown
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