CH83970A - Einrichtung zur Beeinflussung der Spannungskurve eines Quecksilberdampfgleichrichters im Sinne einer fallenden Charakteristik - Google Patents

Einrichtung zur Beeinflussung der Spannungskurve eines Quecksilberdampfgleichrichters im Sinne einer fallenden Charakteristik

Info

Publication number
CH83970A
CH83970A CH83970A CH83970DA CH83970A CH 83970 A CH83970 A CH 83970A CH 83970 A CH83970 A CH 83970A CH 83970D A CH83970D A CH 83970DA CH 83970 A CH83970 A CH 83970A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
voltage
rectifier
curve
influencing
current
Prior art date
Application number
CH83970A
Other languages
English (en)
Inventor
Elektricitaets-Gese Allgemeine
Original Assignee
Aeg
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Aeg filed Critical Aeg
Publication of CH83970A publication Critical patent/CH83970A/de

Links

Landscapes

  • Rectifiers (AREA)

Description


  Einrichtung zur Beeinflussung der     Spannungskur        ve    eines     Quecksilberdampfgleichrichters     im Sinne einer fallenden Charakteristik.    Die     Queeksilberdalnpfgleiclirichtcr    besitzen  eine durch die Kurve     a    in     Fig.    1 der Zeich  nung dargestellte Abhängigkeit der Gleich  stromspannung von der Stromstärke. Die Art  dieser     Abhängigkeit    erschwert das Parallel  arbeiten mit anderen     Stromquellen    von an  nähernd konstanter EPIK,     besonders    Batterien  und     \Tebenschtussmaschinen,    und macht es  ganz unmöglich, mit geringer Belastung zu  arbeiten.

   Sobald nämlich die Stromstärke  über den Punkt der höchsten Spannung, der  beispielsweise bei dem der Kurve zugrunde  gelegten Modelle bei 100     Amp.    liegt,     zuriick-          geht,    sinkt die Spannung weiter und damit  der     Strom;    bis der Gleichrichter erlischt.     \        un     kann man dies vermeiden, wenn man eineu       Ohmschen        Widerstand    von 0,07     0.    in den       Stromkreis    legt.

   Der von dieseln Widerstand  erzeugte Spannungsverlust     y    subtrahiert sich  von der Spannungskurve     a    des Gleichrichters,  so dass diese ihren mit dein     Strome    steigenden  Verlauf verliert und die Kurve     1'i    der     Fig.    1  ergibt.     Dieses    Verfahren bringt aber grosse  Verluste mit sich, die bei 300     Amp.    bereits       300=        #    0,07 = 6,3     KW    betragen.

      Noch     lingfinstiger    gestalten sich die Ver  hältnisse, wenn man in die     Zuleitungen    zum       Gleichrichter    statt des     Ohnischen    Wider  standes eine Drosselspule mit     hoher        Sättigung     einschaltet. Legt man diese in den     Sekundär-          kreis    eines vor dem Gleichrichter liegenden  Transformators, so wirkt sie hauptsächlich  nur in der Weise, dass sie die Oberwellen aus  gleicht; ohne auf die     Spannungskurve    einen w e  senthchen Einfuss zu haben, indem sie die beim  Entstehen der gleichgerichteten Halbwelle auf  gespeicherte Energie beim Verschwinden der  Halbwelle wieder abgibt.

   Sie bewirkt daher  nicht eine     Verminderung    der Gleichstrom  spannung, sondern hauptsächlich ein     Über-          decken    der einzelnen Wellen.  



  Schaltet man die Drosselspule in den       Primärkreis    des Transformators, so kann sie  zwar den gewünschten Effekt erzielen- sie  muss aber, um einen nennenswerten Span  nungsabfall zu erzeugen; wie die nachfolgende       Rechnung    zeigt, sehr gross gemacht werden.       Ausserdem    wird anfangs die Gesamtspannung  nur sehr wenig, mit wachsendem     Strome    da  gegen immer stärker     beeinfusst.    Es     würden         also die Verluste noch grösser werden als bei  Verwendung eines induktionsfreien Wider  standes.  



  Es werde     angenommen,    bei einer     gebräuch-          lichenAnordnungeinesEinpliasengleichrichters,     bei dein die Anoden an die Aussenleiter eines       Spannungsteilers    angeschlossen sind, und     so-          init    die Kathode zum Pluspol, der     Nullpunkt     des     Spannungsteilers    zum Minuspol des Gleich  stromnetzes wird, betrage die an den Span  nungsteiler gelegte     Wechselstromspannung     440 Volt, was einer gleichgerichteten Span  nung von etwa 200 Volt entspreche.

   Soll der       Spannungsabfall    im Gleichstromkreise bei 100       Amp.    wieder 7 Volt betragen, so     riiafi    die       Wattkomponente    der     Wechselstromspannung     um etwa 16 Volt fallen. Unter der Annahme,  dass bei Leerlauf die wattlose Spannungs  komponente gegenüber der     Wa        tkomponente     klein sei, muss nun die Spannung der Drossel  spule, da sie rech<U>twinkli</U>g auf der Wattkom  ponente steht; 1/44<B><I>6</I></B>2-Ü4-' = 118 Volt be  tragen. Diese Drosselspannung möge bei 300       Amp.    infolge der Sättigung nur auf den dop  pelten Wert von 236 Volt ste<U>igen.

   Dann</U> be  trägt die     Wattkomponente        1/440=-2362    =  371 Volt. Trotzdem die Drosselspannung nur  um 100      jo    beim dreifachen     Strome    gestiegen  ist, ist der Spannungsverlust von 16 auf 69  Volt, also um mehr als das Vierfache,     und     der     Energieverlust    auf 9,4 KW gestiegen.  Das rührt daher, dass mit grösser werdendem  Strome die wattlose Komponente immer mehr  in die Richtung der     (;esamtspannung    füllt.  



       Durch    die Erfindung wird nun der Lei  stungsverlust, der durch den erforderlichen  Spannungsabfall bedingt ist, dadurch möglichst  herabgesetzt, dass induktive und     Ohrnsche     Widerstände miteinander kombiniert sind,  wobei das Knie der Eisensättigung des in  duktiven Widerstandes bei einer Stromstärke  erreicht wird, die     dein    Punkte der höchsten  Spannung der     Gleichrichterkurve    entspricht.  



  Werden zum Beispiel ein     Ohinscher    Wider  stand und eine Drosselspule parallel geschaltet,  so     wird    bei kleiner     Stromstärke    zunächst der  Spannungsabfall annähernd proportional mit  dem Strome steigen, da der Spannungsverlust    direkt dem     Ohmschen    Verluste des Wider  standes     proportional    ist.

   Die beiden Drossel  spulen in der Anordnung, wie sie     Fig.    2 der  beiliegenden     Zeichnung        zeigt.,    seien beispiels  weise so dimensioniert, dass ihre     Spannung     bei 100     Amp.    Gesamtstrom je 7 Volt beträgt,  wobei ihre     Sättigung    so gewählt ist,

   dass der       grösste    Teil des     Stromes    den Widerstand und  nur ein geringer Teil die Drosselspule     durch-          fliesst.    Damit fällt der Verlust fast ganz in  die Richtung der     Wattkomponente.        Steigt     der Strom weiter auf 300     Amp.,    wobei die  Spannung an der Drosselspule etwa 14 Volt       betrage,    so fällt die Spannung im Gleichstrom  kreise etwa um 12 Volt.

   Der Verlust beträgt  dann 12 mal 300 = 3600 Watt oder 3,6 KW,  das heisst er beträgt nur etwa die Hälfte von  dem Verluste, der bei     Verwendung    eines       Widerstandes    allein     auftreten    würde, und er  ist     verhältnismässig    noch erheblich kleiner  beim Vergleiche mit dem Falle, wo eine  Drosselspule allein benutzt wird.  



  Die     zig.    2 bis 5 stellen     Ausführungsbei-          spiele    dar, bei denen     Ohmsche    Widerstände  und Drosselspulen parallel geschaltet sind.  



  In     Fig.    2 ist G der Gleichrichter, T ein       Spannungsteiler.    Die Drosselspulen     D,    und       D=    liegen hierbei in den zu den Anoden füh  renden Leitungen. Den Drosselspulen sind die       Widerstände        zcr    und     zrz    parallel geschaltet.  



       Fig.    3 zeigt die Anordnung der Drossel  spulen im Nullpunkte des Transformators.  Verwendet     inan,    wie es meistens der Fall  ist, einen     Transformator        finit    einer     Primär-          und        Selz--niidiirwicli:lung,    so genügt eine Doppel  spule mit einer Wicklung und einem Wider  stande, wie     Fig.    4 zeigt. Für mehrphasigen  Strom, z. B. Drehstrom, kann auch eine     mehr-          phasige    Drosselspule verwendet werden     (Fig.    5).

    Die Bezeichnungen der     Fig.    3-5 stimmen       finit    denen der     Fig.2    überein. Die     Fig.    6  zeigt die Wirkungsweise der Anordnung. Hier  zeigt die Linie     a    wieder die Abhängigkeit der  Spannung des Gleichrichters von der Be  lastungsstromstärke bei gewöhnlicher Schal  tung, während Linie     L    die Abhängigkeit der  Spannung der Drosselspule und des Parallel  widerstandes von dein     Strome    darstellt.

        Subtrahiert man Kurve     L    von Kurve a. so  erhält man die Kurve c, die nunmehr die       Abhängigkeit    der     Gleichrichterspannung    von  -dem Strome zeigt. Diese Kurve stellt eine  für alle Werte des     Stromes    fallende Charak  teristik dar und ermöglicht     damit    ein stabiles  Arbeiten des Gleichrichters.

   Die Drosselspule  erhält die gewünschte Charakteristik dadurch,       dass    man ihre Sättigung derart wählt, dass  das Knie der     112agnetisierungskurve    mit dem  höchsten Werte der     Spannungskurve    des       Gleichrichtern        annähernd        zusammenfällt.    Der  parallel geschaltete Widerstand lässt sich auch  ersetzen durch einen     Sekundärkreis,    der auf       .einen         'iderstand    arbeitet, oder auch durch  einen massiven Eisenkern.

   ,in dem die     Wirbel-          ströme    die Rolle des den     Olimschen    Wider  stand     durchflie(ienden        Stromes    übernehmen.  



  Verwendet man an Stelle der mit Parallel  widerstand     versehenen    Drosselspule einen       sekundär    mit einem     Widerstande        belasteten     Transformator, so kann man durch Einbau  eines Streupfades die     Wirkung    noch weiter       verbessern.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Beeinflussung der Span- aiungskurve eines Q,uecksilberdampfgleich- richters im Sinne einer fallenden Charakte ristik, wobei in den Wechselstromkreis in duktive Widerstände eingebaut sind, dadurch gekennzeichnet, dass die induktiven Wider stände mit Olimschen Widerständen kom biniert sind, und dass das Knie der Eisen sättigung des induktiven Widerstandes bei einer Stromstärke erreicht wird, die dem Punkte der höchsten Spannung der Gleich richterkurve entspricht. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Widerstandskom- bination ein sekundär mit einem Ohn)schen Widerstande belasteter Transformator ver wendet wird. 2. EinrichtungnachPatentanspruchundL.nte.r- anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass der Transformator zusätzliche Streupfade besitzt. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Ohmsche und induk tive Widerstände parallel geschaltet sind.
CH83970A 1918-02-20 1918-02-20 Einrichtung zur Beeinflussung der Spannungskurve eines Quecksilberdampfgleichrichters im Sinne einer fallenden Charakteristik CH83970A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH83970T 1918-02-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH83970A true CH83970A (de) 1920-02-02

Family

ID=4339688

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH83970A CH83970A (de) 1918-02-20 1918-02-20 Einrichtung zur Beeinflussung der Spannungskurve eines Quecksilberdampfgleichrichters im Sinne einer fallenden Charakteristik

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH83970A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP3723254A1 (de) Schaltungsanordnung, elektrolyseeinrichtung und verfahren zum betrieb einer schaltungsanordnung oder einer elektrolyseeinrichtung
DE706650C (de) Anordnung zur Erregung von Synchronmaschinen, deren Erregerwicklung ueber Gleichrichter aus dem Netz gespeist wird
CH344122A (de) Spannungsregler in einer wechselstromgespeisten Stromversorgungsschaltung
CH83970A (de) Einrichtung zur Beeinflussung der Spannungskurve eines Quecksilberdampfgleichrichters im Sinne einer fallenden Charakteristik
DE678248C (de) Anordnung zur Erregung von Wechselstromgeneratoren durch einen mittels ruhender Gleichrichter in Gleichstrom umgeformten Teil des erzeugten Wechselstromes
DE315401C (de)
DE1934980C3 (de) Gleichrichteranordnung
AT83450B (de) Einrichtung zur Beeinflussung der Spannungskurve von Quecksilberdampf-Gleichrichtern im Sinne einer abfallenden Charakteristik.
DE729683C (de) Vorrichtung zur Erzeugung kurzzeitiger Spannungsimpulse
DE638426C (de) Anordnung zur selbsttaetigen Regelung der von Gleichrichteranlagen mit gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladungsstrecken abgegebenen Gleichspannung
DE641920C (de) Elektrische Lichtbogenschweisseinrichtung, bei der die zum Schweissen erforderliche Gleichstromspannung einem Wechselstromnetz entnommen wird
DE652724C (de) Anordnung zur Verbesserung der Kommutierungsverhaeltnisse bei mit gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladungsstrecken arbeitenden Wechselrichtern in Parallelanordnung
DE731178C (de) Anordnung zur stromabhaengigen Regelung von Wechselstromgeneratoren
DE648725C (de) Regeleinrichtung fuer Lampenstromkreise
DE653429C (de) Anordnung zur Spannungskompoundierung bei mehrphasigen Gleichrichteranlagen
DE715406C (de) Spannungsausgleichstransformator
DE728295C (de) Anordnung zur Speisung eines Gleichrichters
DE641100C (de) Anordnung zur weitgehenden Unterdrueckung des Spannungsanstieges bzw. -abfalles bei Entlastung in zwoelfphasigen Gleich- bzw. Wechselrichteranlagen
AT235401B (de) Drehstrombrückenschaltung
DE734015C (de) Einphasiger Spannungsausgleichstransformator mit dreischenkligem Eisenkern
DE640956C (de) Schaltanordnung zum Spannungsausgleich in Dreileiteranlagen mittels Gleichrichter
DE679078C (de) Anordnung zur selbsttaetigen Regelung der von Gleichrichteranlagen mit gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladungsstrecken abgegebenen Gleichspannung
DE664452C (de) Schaltanordnung zur Vermeidung des Leerlaufspannungsanstiegs bei gesteuerten Gleichrichtern mit Saugdrossel
AT152246B (de) Vorrichtung zur selbsttätigen Stromregelung in Wechselstromnetzen.
DE722243C (de) Anordnung zur Regelung von Betriebsgroessen mit Hilfe von gittergesteuerten Entladungsgefaessen