CH84220A - Rosteinrichtung in Schachtöfen - Google Patents

Rosteinrichtung in Schachtöfen

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Publication number
CH84220A
CH84220A CH84220A CH84220DA CH84220A CH 84220 A CH84220 A CH 84220A CH 84220 A CH84220 A CH 84220A CH 84220D A CH84220D A CH 84220DA CH 84220 A CH84220 A CH 84220A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sep
grate
rollers
shaft furnaces
crushing
Prior art date
Application number
CH84220A
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English (en)
Inventor
Harry Stehmann
Original Assignee
Harry Stehmann
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Description


      Rosteinrichtung    in     Schachtöfen.       Die Erfindung bezieht sich auf eine Rost  einrichtung in Schachtöfen, mit     nebenein-          anderliegenden,    zusammen den ganzen Ofen  querschnitt erfüllenden     Brechwalzen.    Diese  werden     zweckmässigerweise    von aussen her;  abhängig oder unabhängig voneinander, ein  seitig oder beiderseitig, in Umdrehung ver  setzt. Die     Brechwalzen    können volle Walzen  sein oder auch als hohle Rostwalzen ausge  bildet werden.

   Die     Brech-    oder Rostwalzen  werden unter dem     Ofenschachte    so ange  ordnet., dass sie     zweckmässig    etwa die son  stige Rostfläche einnehmen.  



       Vort.eilhafterweise    wird die Anordnung  so getroffen, dass die     Brenngutsäule    auf der  ganzen     Unterseite    von den sich drehenden       Brecli-    oder hohlen Rostwalzen gleichmässig  abgearbeitet wird. Hierdurch     wird    erreicht,  dass sie in ihrer ganzen Höhe ebenfalls  gleichmässig niedergeht. Vorwärme-,     Sinter-          und    Kühlzone     werden    dann dauernd in  gleicher Höhe gehalten, der Zug ist. dann       dauernd    gleich, und man erhält ein vollstän  dig ebenmässig gesintertes oder gebranntes  Produkt.

      Die.     Brechwalzen    können mit Zähnen ver  sehen sein; diese können bei je zwei Wal  zen gegeneinander gerichtet oder     dem    Dreh  sinn     entsprechend    einander abgekehrt oder  auch ineinander arbeitend angeordnet     wer-          den.    Zweckmässig wird zwischen den ein  zelnen Walzen ein Spalt gelassen, durch  den die kleineren Klinker- oder Kalkstücke.  die keiner Zerkleinerung mehr     bedürfen.          hindurchfallen    können. Jedoch ist     dies    nicht       unbedingt    erforderlich, und man kann die  Walzen auch ebensogut dicht aneinander  legen.

   Das Brechgut gelangt dann durch  die     Zahnlücken    aus dem Ofen.  



  Eine besondere Ausführungsform der  Rosteinrichtung mit.     Brech-vcalzen    besteht  darin, dass unter ihnen. und zwar für jede  einzelne Walze gesondert, ein Rostkorb an  gebracht ist, gegen den das     durch    die     Brech-          walzenschlitze    hindurchgetretene Gut.     ge-          presst.    und noch     weiter    zerkleinert wird.  Dieser Rostkorb kann in der Höhe verstell  bar sein, damit man in der Lage ist, die  Stückgrösse des austretenden Gutes nach Be  lieben zu regeln.

   Das letztere kann von    
EMI0002.0001     
  
    einem <SEP> Sammeltrichter <SEP> aufgenommen <SEP> und
<tb>  diesem <SEP> beliebig <SEP> entnommen <SEP> werden. <SEP> Die
<tb>  gleiche <SEP> Wirkung <SEP> der <SEP> Brechwalzen <SEP> mit
<tb>  Rostkorb <SEP> wird <SEP> erzielt, <SEP> wenn <SEP> man <SEP> die <SEP> Brech  walzen <SEP> als <SEP> Rostwalzen <SEP> ausbildet..
<tb>  Das <SEP> Gut <SEP> wird <SEP> in <SEP> letzterem <SEP> Falle. <SEP> von <SEP> der;
<tb>  auf <SEP> den <SEP> Walzen <SEP> angeordneten <SEP> Roststäbe:
<tb>  los-(:bi <SEP> oclrerr <SEP> und <SEP> \fällt <SEP> durch <SEP> die <SEP> Rostspalteir
<tb>  in <SEP> das <SEP> Innere <SEP> der <SEP> Walzen <SEP> und <SEP> wird <SEP> zwech:

    mässigerweise <SEP> von <SEP> hier <SEP> aus <SEP> seitlich <SEP> abge  ftihr-l. <SEP> Die <SEP> ILoststäbe <SEP> auf <SEP> der <SEP> Walze <SEP> können
<tb>  achsial <SEP> verlaufend <SEP> oder <SEP> zum <SEP> Beispiel <SEP> ring  förmig <SEP> nebeneinander <SEP> angeordnet <SEP> sein. <SEP> Da  bei <SEP> kann <SEP> die <SEP> Spaltweite <SEP> zwischen <SEP> den <SEP> Rost  stäben <SEP> durch <SEP> Versetzen <SEP> der <SEP> einzelnen <SEP> Rost  stäbe <SEP> oder <SEP> durch <SEP> Zwischensetzen <SEP> von <SEP> Rost  stäben <SEP> verändert <SEP> werden. <SEP> Diese <SEP> durchbroche  nen <SEP> Rostwalzen <SEP> können <SEP> unmittelbar <SEP> anein  ander <SEP> liegen.

   <SEP> Die <SEP> Stirnscheiben <SEP> der <SEP> Rost  walzen <SEP> erhalten <SEP> gegebenenfalls <SEP> seitliche
<tb>  Öffnungen <SEP> zum <SEP> Abführen <SEP> des <SEP> losgebroclrL  nen <SEP> Gutes, <SEP> so <SEP> weit <SEP> es <SEP> nicht <SEP> zwischen <SEP> den
<tb>  Roststii.ben <SEP> herausfällt. <SEP> Die <SEP> Lager <SEP> der <SEP> Bost  walzen <SEP> können <SEP> verschiebbar <SEP> gemacht <SEP> wer  den, <SEP> um <SEP> Auseinanden'nckerl, <SEP> bezw. <SEP> Anoin  ncterriiclcen <SEP> zu <SEP> errnülichen, <SEP> je <SEP> nachdem <SEP> es
<tb>  cias <SEP> Brenngut <SEP> erfordert.
<tb>  Die <SEP> Anzahl <SEP> der <SEP> Brech- <SEP> oder <SEP> Rostwalzen
<tb>  kann <SEP> beliebig <SEP> sein. <SEP> sie <SEP> richtet <SEP> sich <SEP> nach <SEP> der
<tb>  Grösse <SEP> des <SEP> Ofenquerschnittes.

   <SEP> Die <SEP> einzelnen
<tb>  Walzen <SEP> können <SEP> geebenenfalls <SEP> auch <SEP> eine
<tb>  verschiedene <SEP> Tlö <SEP> henlage <SEP> erhalten.
<tb>  Auf <SEP> der <SEP> Zeichnung <SEP> sind <SEP> zwei <SEP> Ausfüli  c@u <SEP> gsbeispiele <SEP> der <SEP> neuen <SEP> Rosteinrichtung
<tb>  schematisch <SEP> dargestellt.
<tb>  Fig. <SEP> 1 <SEP> zeigt. <SEP> den <SEP> untern <SEP> Teil <SEP> eines <SEP> Schacht  ofens <SEP> mit. <SEP> vier <SEP> Brechwalzen <SEP> und <SEP> mit <SEP> einer
<tb>  clarunterliegenden, <SEP> einen <SEP> festen <SEP> Rostkorb
<tb>  aufweisenden <SEP> Rosteinrichtung <SEP> im <SEP> Quer  schnitte:
<tb>  Fig. <SEP>   <SEP> ist <SEP> ein <SEP> Schnitt <SEP> nach. <SEP> <I>A-B</I> <SEP> der
<tb>  Fig. <SEP> 1;

  
<tb>  Fig. <SEP> 3 <SEP> und. <SEP> <I>Ir</I> <SEP> sind <SEP> Querschnitt <SEP> und <SEP> Ober  ansicht <SEP> einer <SEP> Rostwalze, <SEP> die <SEP> an <SEP> Stelle <SEP> einer
<tb>  vollen <SEP> Brechwalze <SEP> mit <SEP> darunterliegendem
<tb>  Bostkorbteil <SEP> verwendet <SEP> werden <SEP> soll.
<tb>  Die <SEP> Brechwalzen <SEP> U <SEP> sind <SEP> im <SEP> Ofenmauer  werk <SEP> b <SEP> drehbar <SEP> gelagert <SEP> und <SEP> tragen <SEP> aussen     
EMI0002.0002     
  
    Stirnräder <SEP> cl-c'. <SEP> Diese <SEP> erhalten <SEP> ihren <SEP> An  trieb <SEP> von <SEP> dem <SEP> Getriebe <SEP> d <SEP> aus. <SEP> Das <SEP> letztere
<tb>  greift <SEP> mittelst <SEP> der <SEP> Triebräder <SEP> e <SEP> die <SEP> Stirn  räder <SEP> c= <SEP> und <SEP> c  <SEP> an, <SEP> welche <SEP> die <SEP> Drehbewe  gung <SEP> auf <SEP> cl <SEP> und <SEP> c' <SEP> vermitteln.

   <SEP> Unterhalb
<tb>  der <SEP> Brechwalzen <SEP> ist <SEP> der" <SEP> gegebenenfalls <SEP> in
<tb>  der <SEP> flöhe <SEP> verstellbare <SEP> feste <SEP> Rostkorb <SEP> t <SEP> an  geordnet. <SEP> der <SEP> sich <SEP> in <SEP> seinem <SEP> Querschnitte
<tb>  den <SEP> nebeneinanderliegenden <SEP> Brechwalzen
<tb>  anpasst <SEP> und <SEP> durch <SEP> welchen <SEP> das <SEP> durch <SEP> die
<tb>  Walzenzahnungen <SEP> hindurchtretende <SEP> Gut <SEP> zur
<tb>  nochmaligen <SEP> Zerkleinerung <SEP> hindurchgepresst
<tb>  wird. <SEP> Nach <SEP> Passieren <SEP> des <SEP> festen <SEP> Rostkorbes
<tb>  /' <SEP> fällt <SEP> es <SEP> dann <SEP> in <SEP> den <SEP> Trichter <SEP> g, <SEP> aus <SEP> wel  chem <SEP> es <SEP> durch <SEP> eine <SEP> rotierende <SEP> Abzugsvor  richtung <SEP> entnommen <SEP> wird.

   <SEP> Statt <SEP> des <SEP> aus
<tb>  einem <SEP> Stücke <SEP> bestehenden <SEP> festen <SEP> Rostkorbes
<tb>  /' <SEP> kann <SEP> auch <SEP> unter <SEP> jeder <SEP> Brechwalze <SEP> ein
<tb>  GinzelrosIkorb <SEP> vorgesehen <SEP> werden.
<tb>  Die <SEP> :Rostwalzen <SEP> bestehen <SEP> gemäss <SEP> Fig. <SEP> 3
<tb>  und <SEP> @ <SEP> aus <SEP> von <SEP> einer <SEP> Welle <SEP> h <SEP> getragenen
<tb>  Scheiben <SEP> i, <SEP> auf <SEP> welchen <SEP> die <SEP> Roststäbe <SEP> k <SEP> in
<tb>  der <SEP> Achsenrichlung <SEP> verlaufend <SEP> befestigt <SEP> sind.
<tb>  Diese <SEP> @xTerden <SEP> zweckmässig <SEP> an <SEP> den <SEP> Längs  @eiten <SEP> geschärft. <SEP> und <SEP> zum <SEP> Beispiel <SEP> auf <SEP> die
<tb>  Scheiben <SEP> i <SEP> aufgeschraubt. <SEP> oder. <SEP> wie <SEP> aus <SEP> Fig.
<tb>  ersichtlich.

   <SEP> in <SEP> Aussparungen <SEP> eingesetzt.
<tb>  Die <SEP> Scheiben <SEP> i <SEP> erhalten <SEP> seitliche <SEP> Öffnungen
<tb>  nz <SEP> zrrzn <SEP> Abführen <SEP> des <SEP> losgebrochenen <SEP> Brenn  gutes. <SEP> Statt. <SEP> Rostwalzen <SEP> mit <SEP> in <SEP> .der <SEP> Achsen  richtung <SEP> verlaufenden <SEP> Roststäben <SEP> zu <SEP> ver  wenden, <SEP> können <SEP> clie <SEP> Roststäbe <SEP> auch <SEP> als <SEP> Ringe
<tb>  nebeneinander <SEP> auf <SEP> der <SEP> Rostwalze <SEP> angebracht
<tb>  t@-e'il 11.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rosteinrichtung in Schachtöfen, gekenn zeichnet durch nebeneinanderliegende, zu sammen den ganzen Ofenquerschnitt erfül lende Brechwalzen. UNTERANSPRÜCHE: i . Rosteinrichtung in Schachtöfen nach' Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass unter jeder Brechwalze ein Rostkorb vorgesehen ist., N. Rosteinrichtung in Schachtöfen nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet., dass die Brechwalzen als hohle Rostwal zen ausgebildet sind. 3.
    Rosteinrichtung in Schachtöfen nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die hohlen Rostwalzen unmittelbar aneinander liegen. 4. Iiost.einrichtung in Schachtöfen nach Pa- tentanspruch und Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Rostwal zen zwecks Veränderung der Zwischen räume gegeneinander verschiebbar ge lagert sind.
CH84220A 1918-10-24 1918-10-24 Rosteinrichtung in Schachtöfen CH84220A (de)

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CH84220T 1918-10-24

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CH84220A true CH84220A (de) 1920-03-01

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ID=4340080

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CH84220A CH84220A (de) 1918-10-24 1918-10-24 Rosteinrichtung in Schachtöfen

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