CH84766A - Verfahren und Vorrichtung zum Konservieren von Lebensmitteln. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Konservieren von Lebensmitteln.

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CH84766A
CH84766A CH84766DA CH84766A CH 84766 A CH84766 A CH 84766A CH 84766D A CH84766D A CH 84766DA CH 84766 A CH84766 A CH 84766A
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Ammann Johannes
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Ammann Johannes
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67BAPPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
    • B67B3/00Closing bottles, jars or similar containers by applying caps
    • B67B3/24Special measures for applying and securing caps under vacuum

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Packages (AREA)
  • Cold Air Circulating Systems And Constructional Details In Refrigerators (AREA)

Description


  Verfahren und Vorrichtung zum Konservieren von Lebensmitteln-    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein Verfahren zum Konservieren von Lebens  mitteln, z. B. Fleisch, Gemüse oder Obst in  rohem, vorgekochtem oder gekochtem Zu  stande, wobei in dem zur Konservierung des  Gutes dienenden Gefässe Vakuum erzeugt  wird, so dass dessen Deckel unter     nachheriger     Einwirkung atmosphärischer Luft luftabschlie  ssend gegen das Gefäss gedrückt und so das  Gut im luftleeren Raume konserviert wird.  



  Auf der Zeichnung ist eine Vorrichtung  zur Ausübung des Verfahrens in einer bei  spielsweisen Ausführungsform dargestellt, und  es zeigt:       Fig.    1 eine Vorderansicht desselben,     Fig.    2  einen Schnitt nach der Linie     d-A    der     Fig.    1,       Fig.    3 einen Grundriss zu     Fig.    1 und     Fig.    4  eine Einzelheit im Schnitt in Verbindung mit  einem Hilfsgerät.  



  Das Gehäuse 1 ist mittelst Kanal 2 mit  der "Luftpumpe 3 verbunden, an welcher der  Tragarm 4 und an diesem der Pumpenhebel  5 angeordnet sind. 6 ist ein     8-förmig    aus  gebildeter Zaum, der gegen das obere Ende  des Gehäuses hin dieses und den Pumpen  zylinder zusammenschliesst.    Das Gehäuse 1 ist nach     oben    hin durch  den Deckel 7 abgeschlossen, welcher mit dem  Randwulst 8 in den entsprechend ausgebil  deten     Raum    des     Gehäuses    1 eingreift.  



  Zwecks besseren     Abdichtens    zwischen     Ge-          bäuse    und Deckel ist der Dichtungsring 9  zwischen ihnen eingelegt. Der Führungs  körper 10 -ist konzentrisch zur Längsachse  des Deckels in diesen     eingeschraubt    und dient  zur     Führung    des     einerends    mit einem kopf  artigen Ende 11,     andernends    mit dein aus  einem elastischen Material, z. B.

   Gummi,  bestehenden Fussstück 12     versehenen    Drücker  13.     Zwecks    luftdichter Abdichtung ist die in  den     Führungskörper    10 durch die     Llberwurf-          mutter    14     eingepresste    Dichtung 15 vorge  sehen. 16 ist ein Hahn, der bei     geöffnetem          Reiber    den     Innenraum    des Gehäuses 1 mit  der Aussenluft verbindet.

   Am Zaum 6 sind  Schliessorgane 17     vorgesehen,    von     welchen     auf der Zeichnung nur eine Gruppe darge  stellt ist.     Mittelst    dieser wird in der Schliess  lage der Deckel 7 unter Zusammenpressen  der Dichtung 9 gegen das Gehäuse 1     ange-          presst.    18 ist ein     Gefäss,    zum Beispiel aus Glas,  19 der -diesem zugehörige Deckel und 20 ein      zwischen     Gefäss    und Deckel vorgesehener  Dichtungsring aus elastischem Material. 21       (Fig.4)    ist eine mehrfach gebogene Flach  feder.  



  Das Verfahren zur Konservierung von  Lebensmitteln in rohem- Zustande     kann    bei  spielsweise so erfolgen:  Das aufzubewahrende Gut, z. B. rohes  Fleisch, wird in das Gefäss 8 gebracht und  auf dieses nach Anbringen des Dichtungs  ringes 20 der Deckel 19 aufgesetzt. Hierauf  wird das so geschlossene Gefäss 18 in das  Gehäuse 1 eingeführt, der Deckel 7 unter Be  nützung der Organe 17 fest verschlossen und  nach     Schlief-',eii    des Hahnes 16 mittelst Pumpe  3 im Gehäuse 1 und im Gefäss 18 Vakuum  erzeugt.  



  Das erreichte Vakuum kann zum Beispiel  durch einen     ani    Deckel 7 angeordneten Va  kuummeter erkenntlich gemacht werden. Nach  Erzielung eines genügenden Vakuums wird  der Drücker 13 durch Druck auf das knopf  artige Ende 11 aufgedrückt und der Hahn  16 geöffnet. Durch die in das Gehäuse 1 ein  tretende Luft wird der Deckel 19 fest auf  das Gefäss 18 gepresst, so dass ein     unbeab-          sielitigtes        Öffnen,    sowie auch der Zutritt von  Luft zu dem aufzubewahrenden Gute ver  hindert und ein längeres Aufbewahren des       verschlossenen    Gutes ermöglicht wird.  



  Zwecks     Öffnens    eines so geschlossenen     Ge-          fäfat_s    wird dasselbe wieder in die Vorrichtung  gebracht, nachdem solchem vorher die Flach  feder 21 so aufgesetzt worden ist, dass deren  Enden der Dichtung 20 anliegen. Hierauf       wird    im     Gehäuse    1 Vakuum erzeugt, bis sich  der Deckel 19 vom Gefäss 18 unter     Wirkung     der Enden der Feder 21 abhebt, indem sich  diese unter     Zusammenpressen    der Dichtung  20 zwischen Deckel und Gefäss legen.

   Nach       Ausserbetätigungsetzen    der Luftpumpe wird  der Hahn 16     geöffnet    und kann das Gefäss    mit lose aufliegendem Deckel dem Gehäuse       entnommen    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren- zum Konservieren von Lebens mitteln in rohem oder vorgekochtem, oder gekochtem Zustande, dadurch gekenn zeichnet, dass in dem zur Konservierung des Gutes dienenden Gefässe Vakuum er zeugt wird, so dass dessen Deckel unter nachlieriger Einwirkung atmosphärischer Luft luftabschliessend gegen das Gefäss gedrückt und so das Gut im luftleeren Raume konserviert wird.
    II. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass ein Gehäuse zur Aufnahme eines zum Aufbewahren des Gutes die nenden Gefässes in Verbindung mit einer Luftpumpe vorgesehen ist und dafi auf dessen Deckel ein Hahn angeordnet ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Erzeugung von Vakuum in dem zum Konservieren des Gutes dienenden Gefäss in dein Gehäuse erfolgt, wobei nach Erzielung des nötigen Vakuums im Gehäuse und im Gefäss das Vakuum im Gefäss aufgehoben wird, so dass die atmosphärische Luft einen luft dichten Abschluss des Gefässes sichert, ehe das Gefäss dein Gehäuse entnommen wird. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass im Gehäuse deckel ein Drücker unter luftdichter Führung desselben nach seiner Längsrich tung so angeordnet ist, dass mittelst des selben der (-efässdeckel auf das Gefäss angedrückt werden kann.
CH84766D 1919-09-01 1919-09-01 Verfahren und Vorrichtung zum Konservieren von Lebensmitteln. CH84766A (de)

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CH84766D CH84766A (de) 1919-09-01 1919-09-01 Verfahren und Vorrichtung zum Konservieren von Lebensmitteln.

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CH (1) CH84766A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP3971129A3 (de) * 2020-09-17 2022-06-22 Krones Ag Vorrichtung zum behandeln eines behälters

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP3971129A3 (de) * 2020-09-17 2022-06-22 Krones Ag Vorrichtung zum behandeln eines behälters

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