CH85113A - Kreislaufschmierung, insbesondere für Kurbellager. - Google Patents

Kreislaufschmierung, insbesondere für Kurbellager.

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CH85113A
CH85113A CH85113DA CH85113A CH 85113 A CH85113 A CH 85113A CH 85113D A CH85113D A CH 85113DA CH 85113 A CH85113 A CH 85113A
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Holtorp Wilhelm
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  Kreislaufschmierung, insbesondere für Kurbellager.    Es ist bei Kurbellagern für stehende Kol  benmaschinen bekannt geworden, Kreislauf  schmierungen zu verwenden, bei welchen  das Öl aus einem Behälter der Lagerfläche  zugeführt, bei der     Drehung    der Welle durch  in der drucklosen Zone der Lagerschalen  fläche angeordnete Räume gesammelt und  von da wieder in den Behälter     zurückgedrückt     wird. Die     Sammelräume    liegen bei diesen  Vorrichtungen in horizontaler Richtung ein  ander gegenüber.

   Kreislaufschmierungen mit  dieser Anordnung sind für Maschinen, bei  denen die drucklos bleibenden Teile der Lager  schale anders als horizontal, zum Beispiel  vertikal, einander gegenüberliegen und bei  welchen eine bestimmte Drehrichtung der  Welle nicht vorherrscht, nicht verwendbar,  weil hier die nur einander gegenüberliegenden  Sammelräume in den drucklosen Zonen eine  richtige Ölführung und     Ölverteilung    nicht  ermöglichen.  



  Die Erfindung bezweckt nun, die Vor  teile der Anordnung von Sammelräumen in  der     Lagerschalenfläche    für Lager, in welchen  die drucklos bleibenden Teile anders als hori-         zontal    liegen, und in welchen die Welle eine       bestimmte        Drehrichtung        rieht    hat, nutzbar  zu machen.  



  Zu diesem     Zwecke    sind im obern Teil  der     Lagerschale    zwei gesonderte Ö     lsammel-          räume    gebildet, die beide     gesondert    mit dem  Ölbehälter verbunden sind und von denen je       nach    der Drehrichtung der Welle infolge der  verschiedenen     Bewegungsrichtung    des Öls der  eine oder der andere mit dem aus dein Öl  behälter kommenden<B>01</B> gespeist werden kann.  Das Öl wird von der sich drehenden Welle  zu dem einen     Olsainmelrauine    geführt, von hier  aus in den zweiten     Ölsaminelraum    und von  diesem wieder in den Ölbehälter gedrückt.  



  Um eine     Rückführung    des Umlauföls in  das Frischöl und somit dessen Verschmutzung  zu vermeiden, kann der     Hauptölbehälter    in  zwei     Ölkammern    getrennt sein und von diesen       Kaininern    nur die eine in den Kreislauf des  Umlauföls eingeschaltet, die andere dieser so  vorgeschaltet sein, dar aus ihr Frischöl in  das     Umlauföl    gelangen, nicht aber Umlauföl  in sie     zurückfliessen    kann;

   dabei     kann    eine       Einrichtung    vorgesehen sein, welche gestattet,           Frischöl    auch direkt in die in den Kreislauf       eingeschaltete    Kammer einzuführen.  



  Auf der Zeichnung sind zwei beispielsweise       Ausführungsformen    des Erfindungsgegenstan  des dargestellt. Es zeigt:       Fig.    1 einen Vertikalschnitt durch ein La  ger mit der einen     Ausführungsform    der     Um-          laufsehmierung,          Fig.        9.        dazu    die Unteransicht der obern  Lagerhälfte,       Fig.    3 die Oberansicht der untern     Lager-          hälfte,    und       Fig.    4 einen Vertikalschnitt durch die La  gerschale;

         Fig.    5 zeigt einen     Vertikalselinitt    durch  den Oberteil eines Kurbellagers mit einer       zWe_ten        Ausführungsform    der Umlaufschinie-    r fing j       Fig.    6 zeigt einen Schnitt nach der Linie       3-B    in     Fig.    5.  



  Bei der     Ausführung    nach     Fig.    1-4 ist  der Ölbehälter mit a, der Lagerkörper mit b  und die     Lagerschale    mit c     bezeichnet.-    Im       obern    Teil der Lagerschale sind die beiden       voneinander        -esonderten        Ölsammelräume    d  und e, im     untern    Teil ist der     Ölsanimelraum    f  gebildet.

   Die Verbindung der obern     0lsammel-          räuine    mit     duni    untern wird durch die seit  lichen     Nuten        y    und<I>lt</I> hergestellt.

   Für     Ein-          führung    des     @Üls    in die     Ölsammelräume    d       und    e aus denn Ölbehälter     a    sind     Ölführun-          gen   <I>7, in</I>     vorgesehen,    welche in im     Lager-          körper   <I>b</I> angeordnete Kanäle     it,    o münden.  



  Bei der Ausführungsform der     Vorrichtung     nach den     Fig.    h und 6 bildet der Ölbehälter  zwei Kammern, und zwar eine Kammer  für das     TTuilariföl    und eine Kammer     -ic    für  das     Frischöl.    Der Stutzen p, der in die     Öl-          kamnier        24    für das Frischöl     hineinragt,    ist  bis an den     Lagerkörper    durchbohrt und unten  durch das die     Ölführungen   <I>1,</I>     in    tragende  Rohrstück q verschlossen.

   Von oben reicht  in den Stutzen eine sich gegen eine Feder 2   stützende Führung s eines Ventils t hinein.  Die Feder     y-    ruht auf dem Rohrstücke q. Die       Führung    s mit dem Stutzen     V    und     demRohr-          stüel:e    q schliessen zusammen die Kammer a  ein. Die     Führung    s ist an eurer Stelle ab-         geflacht,    so dass zwischen ihr und der Wand  des Stutzens     p)    ein Spalt     v    entsteht, durch  den das Öl aus der Kammer     2c    in die Kam  inei     a    eintreten kann.  



  In dem Ventilsitze     i    sind noch Bohrun  gen     ic        vorgesehen,    durch welche Öl unmittel  bar der Kammer     a.        zugeführt    werden kann.  



  Bei der Drehung der Welle in der Rich  tung des eingezeichneten Pfeils fliesst das Öl  bei der Ausführung nach     Fig.    1-4 aus dem  Behälter a, bei der Ausführung nach     Fig.    5  und 6 aus der Kammer a, in welch letztere  es infolge der Bewegung des Lagers durch  den Spalt     z,    oder durch unmittelbares Ein  füllen durch die     Öffnungen        i!,    gelangt, durch  die Ölführung<I>l</I> und den Kanal     a    in den     (        >l-          sammelraum    d, vor) wo aus es unter Ein  wirkung der sich drehenden Welle zunächst  in den untern Sammelraum f' und von da in  der)

       Sammelraum    e     überführt    wird, was eine  gründliche     Schmierung    der Welle bewirkt.  Das etwa seitlich nach auswärts strebende  Öl wird     von    den     hinten        y    und     h        aufgefangen     und den     Olsarnmelräunien    f und e     wieder     zugeführt.

   Vom Sammelraum e wird das Öl  durch den Kanal o und die     Ölführung        )i    in  den Behälter a     (Fig.        ?),    beziehungsweise     Kam-          nier    a     (Fig.    h)     zurückgedrückt.     



  Läuft die     11Iaschine    in     entgegengesetzter     Drehrichtung, so wird das Öl durch die Welle  nach der entgegengesetzten Seite bewegt und  wird somit durch die     Leitung        iit    und den  Kanal o nach dem     Sammelraum    e gelangen.  Von hier aus     koniint    es in den     Sammelraum    f,  dann in den Sammelraum     d    und durch den  Kanal     ia    in das Rohr 1 wieder in den Be  hälter a (F i-. 2),     bezw.        Kammer        a.        (Fig.    5)  zurück.  



  Durch die Anordnung von zwei getrennten       Ölsammelräumen    in dein     obern    der beiden  drucklos bleibenden Teile der Innenfläche der  Lagerschale ist die Schmierung     vollständig     unabhängig von der Drehrichtung der 31a  schine.  



  Bei der Ausführungsform der Vorrichtung  nach den     Fig.    h und 6 gelangt das     LTinlauföl     nur in die     Kammer        a    des Ölbehälters und  ein Vermengen desselben mit dem     Frischöl,         das sich in der Kammer     ac    befindet, ist. da  durch     vermieden.    Das Frischöl tritt durch  den Spalt v in der Weise in die Kammer     a     ein, dass es bei Bewegung des Lagers gegen  die Wand der Führung s geschleudert wird  und auf diese Weise in solchen ungefähren  Mengen in den Spalt gelangt, als Verluste  vorhanden sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kreislaufschmierung insbesondere für Kur bellager, bei denen das<B>61</B> aus einem Be hälter der Lagerschalenflä che zugeführt und bei Drehung der Welle in den Behälter zu rückgedrückt werden kann, dadurch gekenn zeichnet, dass in dem obern der beiden druck los bleibenden Teile der Innenfläche der Lager schale zwei voneinander gesonderte Olsanimel- räume (d, e) angeordnet und beide gesondert mit dem Ölbehälter verbunden sind,
    und von denen je nach der Drehrichtung der Welle der eine von den beiden das ihm von der sich drehenden Welle aus dem andern Sam- melrauniezugeführte Öl aufzunehmen und nach dem Behälter zurückzuleiten bestimmt ist. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Kreislaufschmierung nach dem Patentan- spruche, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden obern gesonderten Ölsammelräunie (d, e) durch die seitlichen Auffangnuten <I>(g,</I> h) mit dein untern Olsaminelraume <B>(f)</B> verbunden sind, um je nach der Drehrich tung der Welle das etwa seitlich nach aussen strebende Öl dein Raume (f) zu zuführen, von wo es dann in den einen oder den andern obern Sammelraum zu rückgedrückt werden kann.
    2. Kreislaufschmierung nach dem Patentan- spruche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ölbehälter in zwei Kammern getrennt ist, von denen die eine im Kreislaufe des Öls liegt, während die andere, die zur Auf nahme des Fri.,ehüls dient, der einen vor geschaltet ist. 3.
    Kreislaufschmierung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, daV) für die Zuführung des Öls aus der Frischölkammer in die im Kreis laufe liegende Kammer in der Trennungs land zwischen beiden Kammern ein Spalt (r) vorgesehen ist, in den das bei der Be wegung des Lagers aus der Frischölkani- mer an die Trennungswand geschleuderte Öl gelangen kann.
    Kreislaufschmierung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dah die im Kreislaufe des Öls liegende Kammer besondere, von der Frisch- ülkaminer unabhängige Zuführungsöffnun- gen (w) für Frischöl besitzt.
CH85113D 1918-04-09 1919-06-06 Kreislaufschmierung, insbesondere für Kurbellager. CH85113A (de)

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