CH85616A - Bogenförmige Verzahnung bei Kegelrädern. - Google Patents
Bogenförmige Verzahnung bei Kegelrädern.Info
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- B23F9/08—Making gears having teeth curved in their longitudinal direction by milling, e.g. with helicoidal hob
- B23F9/10—Making gears having teeth curved in their longitudinal direction by milling, e.g. with helicoidal hob with a face-mill
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Description
Bogenförmige Verzahnung bei Kegelrädern. Soll ein Kegelrad an Stelle der gerad- linigen kurvenförmige Zähne erhalten, so ist es im allgemeinen erforderlich, dem Rade während des Vorschubes des Fräsers über die Radbreite eine entsprechende Drehbewegung um seine Achse zu erteilen. Die hierbei entstehenden Zähne können beispielsweise nach auf die Kegelfläche aufgewickel- ten zyklischen Kurven oder Spiralen ge- krümmt sein ; sie sind jedoch stets sowohl in der Richtung über die Radbreite, wie auch gleichzeitig in der Richtung des Kegelumfanges gekrümmt, das heisst sie stellen stets doppelt gekrümmte Raumkurven dar. Bei allen Herstellungsverfahren, welche die Zahnform durch relative Vorschubbewegung zwischen Rad und Werkzeug erzeugen, entsteht daher stets unmittelbar ein nach einer doppelt gekr#mmten Raumkurve geformter oder auf den Kegelumfang aufgewiekelter Zahn. Anders liegen die Verhältnisse, wenn die gekrümmte Grundform des Zahnes nicht das Produkt einer einfachen relativen Vorsehubbewegung zwischen Rad und Werkzeug dar- stellt, sondern wenn das Werkzeug selbst einen der Zahnkrummung entsprechenden Kreisbogen besehreibt. Beim Schneiden kreis- bogenförmiger Verzahnungen mit einem rotierenden Stirnfräskopfe wird bereits durch den einfachen. kontinuierlichen Kreislauf der Fräs-oder Hobelmesser quer über die Radbreite ein bogenförmiber Zahn von zu- n#chst der einfachen Grundform eines ebenen Kreisbogens erzeugt. Hierbei wird der ebene Kreisbogen demnaeh auf die denkbar ein fachste Weise durch eine Art Rundhobel- bewegung erzeugt, während eine relative Vorschubbewegung oder Drehbewegung zwi- sehen Rad und Fr#skopf erst zum Zwecke der Aufwicklung des Kreisbogens auf den Kegelmantel, das hei#t also zur Umgestal- tung dieser ebenen Kreiskurve in eine Raumkurve, erforderlich wird. Während sich die aufgewickelte Zahnform bei dem zuerst er w hnten Arbeitsverfahren somit unmittelbar als Produkt einer einfachen, relativen Vorschubbewegung zwischen Rad und Werkzeug ergab, ist zur Erreiehung des gleichen Ziels beim Rundhobelverfahren eine besondere, zus#tzliche Abw#lz- oder Aufwicklungs- bewegung zwischen Rad und Werkzeug er forderlieh. Zweck vorliegender Erfindung ist nunmehr die Schaffung einer bogenförmigen Verzahnung, bei deren Herstellung diese zu sätzliche, die Einfachheit und Leistungs- f#higkeit des Arbeitsprozesses au#erordent- lich beeintr#chtigende Aufwicklungsbewegung zum überwiegenden Teil vermieden wird. Gemäss der Erfindung erhält von zwei zusammenarbeitenden Rädern stets das grosse, stumpfwinklige Kegelrad Zähne von der Grundform ebener, das heisst nicht auf den Kegelmantel aufgewickelter Kreisb#gen, de- ren Flankenfl#chen Teile der Oberfläche von Rotationsk#rpern darstellen, w#hrend die Zahnform des zugehörigen kleinen Rades aus dem unmittelbaren Zusammenw#lzen mit einem dem grossen Rade vollkommen identischen Erzeugungsrade bestimmt ist. Ein derartiger, nach ebenen Kreiskurven ge- kr#mmter Zahn, beziehungsweise seine Flan mittelst eines in einem der Zahnkr#mmung entsprechenden Kreis- bogen bewegten Werkzeuges ohne jede W#lz- bewegung hergestellt werden, w#hrend die Zahnflanken des zugeh#rigen kleinen Rades durch in demselben Kreisbogen bewegte Werkzeuge erzeugt werden, die aber gleich zeitig tangentia. l am Radkörper vorbei- gef#hrt, das heisst mit diesem zusammen ab gew#lzt werden. Das die Elemente der Ab w#lzbewegung bestimmende, gedachte Er zeugungsrad entspricht dabei vollkommen dem zugeh#rigen grossen Rade. Mittel, die dazu dienen, trotz der Herstellung der Zahnlücken des grossen Rades durch eine Kreis- hobelbewegung, das hei#t also durch ein faces Einstechen kreisbogenförmiger Ring- nuten. ein m#glichst vollkommenes An schmiegen der Zahnl#cken an die Kegel- Wölbung zu erzielen, werden unten bei der Beschreibung eines vorteilhaften Ausf#hrungsbeispiels n#her ausgef#hrt werden. Auf der Zeichnung ist eine vorteilhafte Ausf#hrungsform des Erfindungsgegenstan- des beispielsweise schematisch dargestellt. Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf einen Zahn eines der Erfindung entsprechend her- gestellten grossen Kegelrades eines Zahnradgetriebes ; Fig. 2 zeigt einen Schnitt durch die Mantelfläche dieses Kegelrades nach der Linie Z-Z in Fig. 1. In diesem Schnitt ist o das geschnit- tene Mittelprofil des Zahnes und b das Zahnprofil am Rande des Radkörpers. Da auch ein in der Richtung Y-Y durch den Kegelmantel geführter Schnitt eine ge- wölbte Linie ergibt, so lieot in Fig. 2 das am Rande gelegene Profil b nicht auf der Schnittkurve c-d, sondern auf einer tieferliegenden Randkurve e-f. Eine derartige Zahnlage wird bei den bekannten Verfahren, bei denen die Zahnform durch ein Abwälzen des zu erzeugenden Rades auf dem Plan kegelrad erzeugt wird, ohne weiteres erzielt. Bei dem vorliegenden Verfahren wird da- gegen eine derartige Zahnlage dadurch erreicht, dass der Zahn nicht um eine zu sei- ner Symmetrieachse A-B parallele, sondern um eine um den Winkel α geneigt liegende Achse C-D gekr#mmt wird. Auf diese Weise schmiegen sich die von dem Werkzeug erzeugten Schnittlinien an die Form der Kegelfl#che an, und der Zahn er h#lt sowohl auf der Mittpl-Sehnittkurve c-d, als auch auf der Randkurve e-f gleiche Zahnh#he; trotzdem bleibt er nach einer ebenen Kreiskurve gekr#mmt und soumit dureh ein einfaches Rundhobelverfahren herstellbar. Je stumpfwinkliger der Kegelkörper ist, desto geringer wird seine Wölbung und demgemäss die Krümmung der Kurve c-d und e-f, sowie ihr Abstand voneinander. Bei grösseren Übersetzungsverhältnissen des Get. riebes oder grossem Kegelwinkel des gro- ssen Rades fallen die Unterschiede zwischen der bisher üblichen, abgewälzten, und der vorliegenden, ebenen, gekrümmten Zahiiform verschwindend gering aus. Auch diese kleinsten Differenzen stellen bei einem Getriebe gemäss vorliegender Erfindung keine, wenn auch noch so geringfügige, Fehlerquelle dar, sondern werden bei der Formgebung für das kleine Rad oder Ritzel theoretisch fehlerfrei ausgeglichen. Um zu erreichen, dass das Ritzel mit einem nach vorstehendem Verfahren ver zähnten stumpfwinkligen Kegelrade fehlerfrei zusammenarbeitet, müssen alle, wenn auch noch so geringen Abweichungen der Zahnform des grossen Rades von dem bislier #blichen, durch Abwälzen erzeugten Zahne durch entsprechende Beriehtigunge am Ritzelzahne berücksichtigt werden. Dies wird dadurch erreicht, dass die Zahnflanken des kleinen Rades durch Zusammenwälzen mit einem Erzeugungsrad entwickelt werden, welches nicht dem bisher als Zwischen- glied benutzten Plankegelrade, sondern unmittelbar dem zugehörigen stumpfwinkligen Gegenrad entspricht. Bei einem derartigen Arbeitsprozess umhüllen demnach die Werk- zeugschnitte nicht den Zahn eines Plankegelrades, sondern unmittelbar den Zahn des zugehörigen Gcgenrades. Die so erzeug- ten Zähne des Ritzels besitzen eine von der bisherigen etwas abweichende, aber nach wie vor nach doppelt gekrümmter Raumkurve gekrümmte Form. Der Vorteil der neuen Verzahnung, die einfache und billige Her stellungsmöglichkeit, tritt daher weniger bei der Herstellung der wenigen, nach wie vor durch Abwälzen erzeugten Ritzelzähne, sondern vorzugsweise bei der Herstellung der vielen und daher für die Gesamtkosten des Getriebes ausschlaggebenden Zähne des gro ssen Kegelrades zutage. Da die Zahnform des kleinen Rades un mittelbar an den Zähnen des grossen Rades entwickelt wird, so spielt das Profil der letzteren bei diesem Verfahren nur eine untergeordnete Rolle. Die Zahnflanken des grossen Ra. des können in bekannter Weise geradlinigen, kreisbogen-, evolventen-zykloiden-oder sonstwie kurvenförmiges Profil erhalten. Beim Zusammenwälzen eines derartigen Erzeugungsrades mit dem Ritzel wird stets ein fehlerfreies Gegenprofil an den Zähnen des letzteren entwickelt werden. Da die Flankenflächen der grossen Räder um die Rotationsachse des Werkzeuges ge kr#mmt sind, so stellen sie selber (in ähn- licher Weise wie bisher nur die Flanken- flächen des Plankegelrades) Teile der Oberfläche von Rotationskörpern (je nach dem Zahnprofil Kegelmäntel oder kurvenförmig begrenzte Rotationskörper) dar, welche Eigenschaft charakteristisch für alle nach vorliegender Erfinclung ausgebildeten Ver- zahnungen ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I : Bogenförmige Verzahnung bei Kegel- rädern, dadurch gekennzeichnet, dass von zwei zusammenarbeitenden Rädern eines Ge- triebes das grössere nach ebenen Kreisbogen gekr#mmte Z#hne besitzt, deren Flanken- fl#chen Teile der Oberfläche von Rotationskörpern darstellen, während die Zahnform des zugehörigen kleinen Rades aus dem unmittelbaren Zusammenwälzen mit einem dem grossen Rade vollkommen entsprechenden Er zeugungsrade bestimmt ist.UNTERANSPRUCH 1 : Bogenf#rmige Verzahnung nach dem Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, da# die Flankenfl#chen der Z#hne des gro- ssen Rades Teile von Kegelmäjiteln dar- stellen.PATENTANSPRUCH II : Verfahren zur Herstellung einer bogenförmigen Verzahnung bei Kegelrädern ge- mäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeich- net, dass die Flanken der Zähne des grossen Rades mittelst eines in einem der Zahn- kr#mmung entsprechenden Kreisbogen bewegten Werkzeuges hergestellt werden, wäh- rend die Zahnflanken des zugehörigen l, lei- nen Rades durch in demselben Kreisbogen bewegte, aber gleichzeitig durch eine zusatz- liehe Vorschubbewegung tangential am Radkörper vorbeigef#hrte,das hei#t mit ihm zusammengew#lzte Werkzeuge erzeugt wer- den, wobei die Wälzbewegung einer Wälzung zwischen dem kleinen Rad und dem zugehörigen grossen Rad entspricht, an Stelle des üblichen Zusammenwälzens zwischen kleinem Rad und Plankegel.UNTERANSPRUCH 2 : Verfahren nach dem Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das zur Herstellung der Zahnflanken des grossen Rades dienende Werkzeug um eine zur Symmetrieachse des Zahnprofils geneigte Achse bewegt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH85616T | 1919-09-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH85616A true CH85616A (de) | 1920-10-16 |
Family
ID=4341956
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH85616D CH85616A (de) | 1919-09-24 | 1919-09-24 | Bogenförmige Verzahnung bei Kegelrädern. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH85616A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0211199A1 (de) * | 1985-08-01 | 1987-02-25 | Eaton Corporation | Ausbildung von Tellerrad und Ritzel |
-
1919
- 1919-09-24 CH CH85616D patent/CH85616A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0211199A1 (de) * | 1985-08-01 | 1987-02-25 | Eaton Corporation | Ausbildung von Tellerrad und Ritzel |
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