CH85651A - Selbstverkäufer für Zeitungen und ähnliche flache Gegenstände. - Google Patents

Selbstverkäufer für Zeitungen und ähnliche flache Gegenstände.

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CH85651A
CH85651A CH85651DA CH85651A CH 85651 A CH85651 A CH 85651A CH 85651D A CH85651D A CH 85651DA CH 85651 A CH85651 A CH 85651A
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Inventor
Kuebler Henri
Hugelshofer Ernst
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Kuebler Henri
Hugelshofer Ernst
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F11/00Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles
    • G07F11/02Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from non-movable magazines
    • G07F11/28Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from non-movable magazines in which the magazines are inclined

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Description


  Selbstverkäufer für Zeitungen und ähnliche     flache        Gegenstände.       Die vorliegende     Erfindung    hat einen Selbst  verkäufer für Zeitungen und ähnliche flache  Gegenstände zum Gegenstande, welcher auf  der beiliegenden Zeichnung in einer beispiels  weisen Ausführungsform veranschaulicht ist.  



       Fig.    1 zeigt einen Querschnitt durch den  Selbstverkäufer;       Fig.    2 stellt einen     Längsschnitt    durch einen  Teil des Selbstverkäufers dar, während die       Fig.    3 eine Einzelheit in Draufsicht zeigt.  Der gezeichnete     Selbstverkäufer    stellt einen  Doppelverkäufer dar, indem er zwei Abteile  1 und 2 besitzt, die zur Aufnahme der Ware,  im angenommenen Falle von Zeitungen dienen,  und zwar enthält jedes Abteil seine     besondere     Zeitung. In jedem Abteil 1, 2 ist ein     sebrä-          ger    Laufboden 3 vorgesehen, auf welchem  eine Wand 4 verschiebbar angeordnet ist.

    Die Wand 4 ruht auf Rollen, welche in Nu  ten des Bodens 3 Führung haben. Am rück  wärtigen Ende des Bodens 3 greift links und  rechts je ein Gelenkstück 5 an, das verstellt  und mit Hilfe einer Flügelschraube 6 fest  gestellt werden kann, wodurch ein Regeln  der Schräglage des Bodens 3 ermöglicht ist.    Der Boden 3 dient den Zeitungen     a    als Auf  lage; die Zeitungen finden anderseits an der  Wand 4 Anlage. Die Wand 4 wird durch  ein über Rollen geleitetes Zugorgan 7 nach  vorn gezogen, indem letzteres mit einer an  seinem freien Ende angreifenden Kette 8 be  lastet ist. Befindet sieh die Wand 4 zufolge  eines entsprechend starken Stapels von Zei  tungen in der hintersten Endstellung, dann  hängt die Kette 8 frei herunter.

   Mit fort  sehreitender Abnahme des Zeitungsstapels  durch Entnahme von Zeitungen aus dem       'Verkäufer    kommt die Kette auf den Boden  des letzteren aufzuliegen, wo sich dann immer       rnehrKettengliedersammeln.        Demzufolge    wird  der auf die Wand 4 ausgeübte Zug entspre  chend der Abnahme des Zeitungsstapels ver  mindert, wodurch ein einwandfreies Arbeiten  der zur     Abgabe    der Zeitungen dienenden  Mittel     erreicht    wird. Zu letzterem Zwecke  sind vor dem Boden 3 zwei in einem Bocke 9  durch je zwei Vertikalstangen verschiebbar  angeordnete Messer 10, 11 vorgesehen.

   Die  beiden Vertikalstangen des Messers 10 sind  direkt an diesen festgemacht, während die      beiden     Vertikalstangen    des Messers 11 an  einem Träger 12 befestigt sind. Das     3Iesser    11  ruht mit zwei Bolzen 13 in dem Träger 12,  an welchem es mittelst Schrauben in seinem       Abstande    zum     31esser    10 entsprechend der  Dicke der abzugebenden Zeitung eingestellt  werden kann. Mit 14, 14' sind zwei Wellen  bezeichnet, die zur Betätigung der     Zeitungs-          Abgabe        v        orrichtung    des Abteils 1, beziehungs  weise des Abteils 2 dienen.

   Auf den Stoss  enden der beiden Wellen 14, 14' sitzt ein  zweiarmiger     Einrückhebel    15     (Fig.        -\1.),    dessen       unterer    Arm gegabelt ist. Eine drehbar ge  lagerte Welle 16 liegt mit ihrem exzentri  schen Teil 17 in dieser Gabel des     Einrück-          hebels        1-5-,    der     genrzif,        Fig.    2 durch einen Stift 18  mit der Welle 14     gekuppelt    ist.

   Die Welle 16  steht durch ein Gestänge 19, 20 und 21 mit  einer Zugstange     '22:2    derart in     Bewegungsver-          bindung,        dassi    bei Verdrehung der letzteren  mit Hilfe eines     Handgriffes    23 um eine halbe  Drehung der     exzentrische    Teil 17 den     Ein-          rückhebel    15 von der Welle 14 loskuppelt,  worauf derselbe durch Vermittlung eines  Stiftes 18' mit der Welle 14' gekuppelt wird.

    Durch     entsprechendes    Einstellen des einen  Zeiger darstellenden Handgriffes 23 kann man  nach Wunsch die Welle 14 oder die Welle 14'  und somit die     Zeitungs-Abgabevorrichtung     des Abteils 1 oder diejenige des Abteils 2  mit dem     Einrücklrebel    15 kuppeln. Um die       Zeitung:@-Abgabev        orrichtung    des einen oder  andern Abteils in     Tätigkeit    setzen zu kön  nen, muss man in zwei Schlitze 25, 26 des  Verkäufers     (Fig.         3.)    je ein     Geldstück    einstecken,  beispielsweise in den Schlitz     25einen    Zehner und  in den Schlitz 26 einen Fünfer.

   Vom Schlitze 25  gelangt das     Geldstück    durch einen Kanal in  einen Schlitze 2 7     Wig.    3) und vom Schlitze 26  durch einen Kanal in einen Schlitz 28     (Fig.    3).  Die Schlitze 27, 28 sind in einem Schlitten an  gebracht, welcher aus den beiden Teilen 29, 30  besteht. Dieser     Schlitten    ruht auf einem Ge  stell 31 auf, in welchem auch die Zugstange 22  gelagert ist. Mit ihrem zweiten Ende greift  die Zugstange 2? am Schlittenteil 30 an.  Der     Schlittenteil    '9 trägt an der Unterseite  einen Anschlaghebel 32     (Fig.    2, 3). Ist ein    Geldstück von entsprechender Grösse in den  Schlitz 27 gelangt, so ist durch dasselbe die  Verbindung zwischen den Schlittenteilen 29, 30  hergestellt.

   Durch Zug an der Stange     \?2          entgegen    der     Wirkung    einer Zugfeder 33 kann  nun der Schlitten 29-30 auf denn Gestell 31  verschoben werden. Dabei     trifft    dessen An  schlaghebel     3\3    auf den     Einrückhebel    lauf  und verursacht ein Ausschwingen desselben.  Der     Einrückhebel    15 verdreht dabei die     reit     ihm je nach der Stellung des Handgriffes 23       gekuppelte    Welle     1.1    oder 14'.

   Gemäss     Fig.    2  ist der     Einrücklrebel    15     finit    der Welle 14  gekuppelt. In diesem Falle verdreht nun der       Einrückhebel    15 die Welle 14 entgegen dem       Einflusse    einer Zugfeder 34. Ein auf der  Welle 14 befestigter     i#Iitnelinrer    3:5     (Fig.    1, 2<B>)</B>  zieht dabei das     3fesser    11 abwärts und schiebt  das     3Tesser    10 aufwärts.

   Die nach der Zeich  nung an das     Alesser    11 anstehende vorderste  Zeitung a     (Fig.    1) gleitet dabei über das       Messer    11 hinweg und gelangt auf zwei     Blech-          streifen    36 an eine     Klappe    37, die     rnit    ihrem       obern    Ende     drehbar        gelagert    ist.

   Ist     rain    vor  dein Vorziehen des Schlittens     ?9-0    in den  Schlitz ?8 ebenfalls ein entsprechendes     (leld-          stück    gelangt, dann     trifft    dieses beim Vor  ziehen des Schlittens auf einen     winkelfürmi-          gen,    einen     wagrechten        Arrn    aufweisenden  Hebel 38 auf, der an der Klappe 37     drehbar     angeordnet ist.

   Eine     Feder    39     driiekt    den  horizontalen Arm des Hebels     35    auf die Ober  seite des     Schlittenteils        ?9    auf. Die Feder 39  ist anderseits     an    einem     Flacheisen    40 be  festigt, das die Klappe 37 des Abteils 1 mit  der analogen Klappe 37' des Abteils - starr  verbindet.

   Durch das Anschlagen des im  Schlitze 28 befindlichen     (leldstückes    am Hebel  38 wird ein     Verschivenken    der Klappe 37 in  der Pfeilrichtung nach     Fig.    1 bewirkt, wodurch  die vorderste Zeitung     a,    nun vollends frei  gegeben wird und dann in die     Öffnung    41  fällt, wo sie entnommen werden     kann.    Ist der  Schlitten 29-30 nach vorn gelangt, dann  fallen die in den Schlitzen 27, 28 befindlichen       Geldstücke    durch Ausschnitte 42, 43     (Fig.    3)  des Gestelles 31 hindurch, welche zwei Aus  schnitte Erweiterungen von Längsschlitzen      der Schlittenführung bilden.

   Durch die Aus  schnitte 42, 43 gelangen die Geldstücke in  eine Kasse 44     (Fig.    1). Nach     Loslassen    des       Handgriffes    23 zieht die Feder 33 den Schlit  ten 29 -30 in die ursprüngliche Stellung zu  rück. Dabei nimmt ein am Schlittenteil 30  befestigter Stift 45 den Hebel 38 mit, so dass  die Klappe 37 von     neuem    in Wirkungsstellung  kommt. Bei dieser     Rückwärtsbewegung    des  Schlittens 29-30 dreht sich die Welle 14       unter    dein     Einflusse    der Feder 34 rückwärts,  wobei das vorher hochgeschobene Messer 10  niedergezogen und das Messer 11 hochge  schoben wird.

   Dadurch ist, wie ohne weiteres       klar    ist, die     nachrückende    vorderste Zeitung       zwischen    die beiden Messer 10, 11 gelangt  und kann nun bei erneuter Betätigung des  Schlittens 29--30 in der     beschriebenen    Weise  ausgelöst     werden.    \  Mit 46 ist in     Fig.    1 noch ein Reklame  band bezeichnet, welches über eine Trommel 47,  sowie über Walzen 48 geleitet und an einer       Schauöffnung    49 des Abteils 1 des Verkäufers  vorbeigeführt ist. Au einer     Seliauölfiiung    des       Abteils    2 ist ebenfalls ein solches Reklame  band vorbeigeführt.

   Die Trommel 47 kann  mit dem Schlitten 29-30 derart in     Bewe-          gungsverbindung    gebracht sein,     dass    beire       jedesinaligen    Vorziehen des     Schlittens    ein       Naclischalten    der beiden     Reklamebänder    be  wirkt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Selbstverkäufer für Zeitungen und ähn liche flache Gegenstände, dadurch gekenn zeichnet, dass eine Abgabevorrichtung für die Gegenstände zwei nebeneinander angeordnete Messer aufweist, die miteinander in Bewe gungsverbindung stehen und bei ihrer Be tätigung die durch eine bewegliche Wand gegen die Messer vorgeschobenen, in einem Stapel angeordneten Gegenstände Stück für Stück vom Stapel loslösen, indem die Messer bei ihrer Betätigung abwechslungsweise ein ander überragen.
    UNTERANSPRüCHE: 1. Selbstverkäufer nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Messer irr ihrem Abstande zueinander reguliert wer den kühnen, entsprechend der Dicke der abzugebenden Gegenstände. 2.
    Selbstverkäufer nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die zum Vor schieben des Warenstapels dienende beweg liche Wand durch die Last einer Kette vorgezogen wird, wobei das Ganze so ein gerichtet ist, dass mit Abnahme des Waren stapels die Kette auf eine Auflage auf trifft, auf der sich dann mit fortschreiten der Abnahme des Warenstapels immer mehr Kettenglieder ansammeln, wodurch eine entsprechende Verminderung des auf die bewegliche Wand ausgeübten Zuges lrerbeigefübrt wird.
    3. Selbstverkäufer nach Patentanspruch, reit zwei Al gabevorrichtungen, dadurch ge- kennzeiclinet, dal.1) mit Hilfe eines verstell baren Eiirrfiekers ermöglicht ist, die eine oder aridere Abgabevorrichtung mit dem Bettitigungsinechanismirs des Verkäufers zu kuppeln.
CH85651D 1919-11-21 1919-11-21 Selbstverkäufer für Zeitungen und ähnliche flache Gegenstände. CH85651A (de)

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CH85651D CH85651A (de) 1919-11-21 1919-11-21 Selbstverkäufer für Zeitungen und ähnliche flache Gegenstände.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN110281574A (zh) * 2019-07-08 2019-09-27 佛山瑞欣机械有限公司 多工位大型高速纸碟机

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