CH85721A - Freischwingender Antrieb an hin- und hergehenden Maschinenteilen, insbesondere Plansieben. - Google Patents

Freischwingender Antrieb an hin- und hergehenden Maschinenteilen, insbesondere Plansieben.

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CH85721A
CH85721A CH85721DA CH85721A CH 85721 A CH85721 A CH 85721A CH 85721D A CH85721D A CH 85721DA CH 85721 A CH85721 A CH 85721A
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CH
Switzerland
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sep
free
swinging drive
machine part
machine parts
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English (en)
Inventor
Buehler Gebrueder
Original Assignee
Buehler Ag Geb
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Publication date
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Publication of CH85721A publication Critical patent/CH85721A/de

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/60Construction or operation of slay
    • D03D49/64Construction or operation of slay wherein the slay dwells or moves slowly while the weft is being inserted

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Centrifugal Separators (AREA)

Description


  Freischwingender Antrieb an hin-     und        hergehenden    Maschinenteilen, insbesondere       Plansieben.       Gegenstand der Erfindung ist ein frei  schwingender Antrieb an bin- und     hergehen-          den    Maschinenteilen, insbesondere Plan  sieben.  



  Bisher ist es üblich gewesen, lineare  Schüttelbewegungen von Maschinenteilen,  wie zum Beispiel Schüttelsieben zur Sortie  rung von allerlei Produkten, mit Hilfe einer  Kurbel oder eines Exzenters mit entsprechen  der Stange zu erzeugen. Da der anzutrei  bende Maschinenteil aber immer eine ge  wisse Masse besitzt, so muss bei einem  solchen Antrieb auf der Kurbelwelle ein  Gegengewicht angebracht werden, um zu  starke Erschütterungen der im Laufe befind  lichen Maschine zu     verhüten.    Ein solches,  sich mit der Kurbelwelle drehendes Gegen  gewicht kann die     Massenbeschleunigungen     des anzutreibenden     Maschinenteils    nur zum  Teil ausgleichen, so zum Beispiel,     class    keine  horizontale, wohl aber vertikale Stösse auf  treten,

   welche den Maschinenboden schwin  gen machen. Um nun auch diese vertikalen  Stösse auszugleichen, ist auch schon vorge  schlagen worden, ein Zusatzgewicht vorzu-  
EMI0001.0010     
  
    sehen, <SEP> welches <SEP> durch <SEP> eine- <SEP> zum <SEP> Gegen  gewicht <SEP> uni <SEP> 9W  <SEP> vers._tzte <SEP> Kurbel <SEP> in <SEP> verti  haler <SEP> Richtung <SEP> gehoben <SEP> und <SEP> gesenkt <SEP> wird.
<tb>  Gegenstana <SEP> der <SEP> vorliegenden <SEP> Erfindung
<tb>  ist <SEP> nun, <SEP> ein <SEP> freischwingender <SEP> Antrieb <SEP> an
<tb>  hin- <SEP> und <SEP> hergehenden <SEP> llaschinen'teilen, <SEP> ins  besondere <SEP> Plansieben, <SEP> bei <SEP> welchem <SEP> auf
<tb>  mindestens <SEP> einer <SEP> aufgehängten <SEP> Achse, <SEP> wel  che <SEP> mit <SEP> deni <SEP> anzutreibenden <SEP> Maschinenteil
<tb>  in <SEP> Verbindung <SEP> steht,

   <SEP> zwei <SEP> zwangsläufig <SEP> im
<tb>  entgegengesetzten <SEP> Sinne <SEP> mit <SEP> --gleicher <SEP> Win  kelgeschwindigkeit <SEP> sich <SEP> drehende <SEP> und <SEP> glei  che <SEP> Fliehkraftwirkungausübende <SEP> Schwung  massen <SEP> angeordnet <SEP> sind, <SEP> derart, <SEP> dass <SEP> sich <SEP> die
<tb>  hlielilcriifl.e <SEP> dieser <SEP> Schwungmassen <SEP> während
<tb>  jeder <SEP> Umdrehung <SEP> derselben <SEP> zweimal <SEP> auf  heben <SEP> und <SEP> zweimal <SEP> summieren, <SEP> wobei <SEP> -der
<tb>  anzut,reibentle <SEP> 1@Iascliiiienteil <SEP> mit <SEP> der <SEP> Achse
<tb>  einerseits <SEP> und <SEP> der <SEP> geizeinsame <SEP> Schwerpunkt
<tb>  cler <SEP> Schivun.gewiclite <SEP> anderseits <SEP> Schwin  gungen <SEP> ausführen, <SEP> die <SEP> einander <SEP> entgegen  gesetzt <SEP> gerichtet <SEP> sind.

   <SEP> Dasselbe, <SEP> kann <SEP> ge  macht <SEP> werden <SEP> auf <SEP> zwei <SEP> n.ebeneinanderlie  genden <SEP> :1.chsen.
<tb>  In <SEP> der <SEP> beiliegenden <SEP> Zeiehnun <SEP> g@ <SEP> ist <SEP> der <SEP> Er-       
EMI0002.0001     
  
    finc.lun^-sgegensl.ncl <SEP> in <SEP> beispielsweisen <SEP> Aus  führmi\Jorinen <SEP> in <SEP> Anwendung <SEP> auf <SEP> Schüt  t.elbe-,#T:

   <SEP> egungen <SEP> ausführende <SEP> Plansiebe <SEP> dar  gestellt, <SEP> und <SEP> z-#T@ar <SEP> ist:
<tb>  Fi-. <SEP> 1 <SEP> eine <SEP> schematische <SEP> Ansicht. <SEP> eines
<tb>  nf <SEP> clem <SEP> freist_hwinbenden <SEP> Antriebe <SEP> ver  selienF-ri, <SEP> schwingend <SEP> a.ufgehänglen <SEP> Plan  siebes,
<tb>  Fi@. <SEP> \? <SEP> und <SEP> 3 <SEP> sind <SEP> Schnitte <SEP> in <SEP> grösserem
<tb>  Lt-faf)sttele <SEP> durch <SEP> den <SEP> Mechanismus <SEP> zum <SEP> Be  we--en <SEP> der <SEP> als <SEP> Gewichte <SEP> ausgebildeten
<tb>  Schjz-cingrnass,_ii, <SEP> wobei <SEP> Fig. <SEP> w <SEP> ein <SEP> Schnitt
<tb>  nach <SEP> (7er <SEP> Linie <SEP> 11-1I <SEP> der <SEP> Fig. <SEP> 3, <SEP> und <SEP> Fig. <SEP> 3
<tb>  ein <SEP> St!hnitt <SEP> nach <SEP> der <SEP> Linie <SEP> der <SEP> 111--11I <SEP> der
<tb>  F1"' <SEP> 2 <SEP> ist;

  
<tb>  Fil-. <SEP> 4 <SEP> bis <SEP> 7 <SEP> sind <SEP> schematische <SEP> Figuren,
<tb>  welche- <SEP> zur <SEP> Erklär <SEP> ung <SEP> der <SEP> Arbeitsweise
<tb>  dieses <SEP> Plansiebe <SEP> dienen.
<tb>  



  Fi. <SEP> 8 <SEP> ist, <SEP> eine <SEP> s#liematische <SEP> Ansicht <SEP> eines
<tb>  mit <SEP> ('ein <SEP> lreiscif""-ingenderi <SEP> Antriebe <SEP> ver  sehenc,ii <SEP> Plansieles, <SEP> das <SEP> von <SEP> Stützen <SEP> :mit
<tb>  lireil@o,eriförmi=_-t,n <SEP> Füssen <SEP> getragen <SEP> wird,
<tb>  und
<tb>  Fig. <SEP> 9 <SEP> eine <SEP> entsprechende. <SEP> Ansicht. <SEP> eines
<tb>  Plarisi,_lies, <SEP> bei <SEP> dem <SEP> die <SEP> Welle <SEP> mit <SEP> den
<tb>  Schv@@ungge@vichten <SEP> für <SEP> sich <SEP> aufgehängt <SEP> ist;
<tb>  Fi.. <SEP> 10 <SEP> zeig'l. <SEP> schematisch <SEP> eine <SEP> weitere
<tb>  Ausfiili <SEP> i un-sforn@.
<tb>  



  In <SEP> rh-n <SEP> Fig. <SEP> 1 <SEP> bis <SEP> i\ <SEP> ist <SEP> 1 <SEP> ein <SEP> Siebkasten,
<tb>  der <SEP> mittelst <SEP> Stan-,-n <SEP> 2 <SEP> an <SEP> einem <SEP> CTel):iude <SEP> teil
<tb>  auf, <SEP> -eh:@nt- <SEP> ist. <SEP> Der <SEP> Siebkasten <SEP> i <SEP> ist <SEP> durch
<tb>  Tr@tg@er <SEP> 3 <SEP> finit <SEP> einem <SEP> Achse <SEP> 4 <SEP> starr <SEP> verbunden.
<tb>  Auf <SEP> le@zkerer <SEP> siiz# <SEP> <B>-</B> <SEP> -n <SEP> lose <SEP> zwei <SEP> Regelräder <SEP> 5
<tb>  und <SEP> 6. <SEP> Diese <SEP> Regelrächer <SEP> kämmen <SEP> mit,
<tb>  einem <SEP> Kegelrade <SEP> -, <SEP> welches <SEP> lose <SEP> auf <SEP> einem
<tb>  von <SEP> cl-r <SEP> Achse <SEP> 4 <SEP> etraenen <SEP> Zapfen <SEP> S <SEP> ange  ordnet <SEP> ist. <SEP> Mit <SEP> dein <SEP> hegelrade <SEP> 5 <SEP> ist <SEP> ein
<tb>  Sch@@.

   <SEP> u <SEP> iigewicht- <SEP> 3 <SEP> fest <SEP> verbunden, <SEP> das <SEP> einen.
<tb>  als <SEP> B.ieiiiensclieiiie <SEP> In <SEP> a.usgebilde.t.en <SEP> Teil <SEP> auf  tveist. <SEP> Die <SEP> B.iem.,=ii#;cli.eibe <SEP> I.0 <SEP> h=ingt <SEP> in <SEP> der
<tb>  Schleife <SEP> eines <SEP> Tr:en;inissioiisriemens <SEP> 11, <SEP> der
<tb>  über <SEP> eine <SEP> ;@ntriel@scheibe- <SEP> 12 <SEP> läuft. <SEP> Mit <SEP> dein
<tb>  Keg-elra#--l_e <SEP> 6 <SEP> ist <SEP> ein <SEP> Scliv"urig-gewicht, <SEP> 13. <SEP> fest
<tb>  verbunJen.
<tb>  



  Die <SEP> l-eschrielj@_ne <SEP> Anordnung  <SEP> ist <SEP> eine <SEP> der  artige, <SEP> class <SEP> die <SEP> z---ei <SEP> Schwunggewichte <SEP> 9, <SEP> 13
<tb>  beim <SEP> I <SEP> bertrazen <SEP> c-iner <SEP> Drehbewegung <SEP> durch
<tb>  den <SEP> Riemen <SEP> 1i <SEP> azcf <SEP> die <SEP> Riemenscheibe <SEP> i0 <SEP> -e-     
EMI0002.0002     
  
    zwungen <SEP> werden, <SEP> sich <SEP> auf <SEP> der <SEP> gemeinsamen
<tb>  Achse <SEP> 4 <SEP> in <SEP> entgegen-esetzteni <SEP> Sinne <SEP> zci <SEP> dre  hen, <SEP> und <SEP> zwar <SEP> mit <SEP> gleicher <SEP> Winl@elg@e"cliwin  cligkeit. <SEP> Durch <SEP> l;

  assencle <SEP> Wahl <SEP> der <SEP> Abmes  sungen <SEP> dieser <SEP> Schwunggewichte <SEP> <B>9</B>, <SEP> <B>103</B> <SEP> ist
<tb>  dafür <SEP> gesorgt., <SEP> dass <SEP> si.e <SEP> bei <SEP> dieser <SEP> Di ehung
<tb>  auch <SEP> gleich <SEP> Fliehkraftwirkung <SEP> haben. <SEP> Bei
<tb>  jeder <SEP> Umdrehun,- <SEP> stehen <SEP> sich <SEP> die <SEP> Schwung  ge-wiclite <SEP> 9, <SEP> 13 <SEP> zweimal <SEP> diametral <SEP> gegenüber
<tb>  <B>(</B>Fig. <SEP> 4 <SEP> und <SEP> 6) <SEP> und <SEP> zweimal <SEP> kommen <SEP> ihre
<tb>  Schwerpunkte <SEP> jeweils <SEP> auf <SEP> gleicher <SEP> Seite <SEP> der
<tb>  Achse <SEP> in <SEP> parallel <SEP> zur <SEP> letzteren <SEP> verlaufende
<tb>  Geraden <SEP> zu <SEP> liegen <SEP> (Fig. <SEP> 5 <SEP> und <SEP> 7l.

   <SEP> Während
<tb>  sich <SEP> also <SEP> die <SEP> Fliehkraftwirkungen <SEP> der
<tb>  Schwuna-gewichte <SEP> 9, <SEP> 13 <SEP> pro <SEP> Umdrehung <SEP> der_
<tb>  selben <SEP> zweimal, <SEP> ganz <SEP> ausdeichen <SEP> (Fi.g. <SEP> 4 <SEP> und
<tb>  6), <SEP> werden <SEP> diese <SEP> Wirkungen <SEP> pro <SEP> Umdrehung
<tb>  auch <SEP> zweimal <SEP> summiert, <SEP> und <SEP> zwar <SEP> das <SEP> eine  mal <SEP> rechts <SEP> von <SEP> der <SEP> Achse <SEP> !i <SEP> (Fil-. <SEP> @-, <SEP> und <SEP> elii
<tb>  andere <SEP> 141a1 <SEP> links <SEP> von <SEP> der <SEP> Achse <SEP> 4 <SEP> (Fig.

   <SEP> <B>7).</B>
<tb>  Die <SEP> an <SEP> den <SEP> Zahnrädern <SEP> 5 <SEP> und <SEP> 6 <SEP> sitzenden
<tb>  Schwunggewichte <SEP> 9 <SEP> und <SEP> 13 <SEP> sind <SEP> so <SEP> zuein  ander <SEP> und <SEP> zur <SEP> Achse <SEP> 4 <SEP> eingestellt, <SEP> dass <SEP> die
<tb>  Summierung <SEP> der <SEP> Fliehkraft-wirkungen <SEP> ge  rade <SEP> in <SEP> der <SEP> horizontalen <SEP> Ebene <SEP> geschieht.,
<tb>  während <SEP> in <SEP> der <SEP> vertikalen <SEP> Ebene <SEP> die <SEP> Flie  kraftwirkungen <SEP> der <SEP> Schwunggewiehte <SEP> 9, <SEP> 13
<tb>  sich <SEP> aufheben. <SEP> Es <SEP> führt. <SEP> daher <SEP> der <SEP> gemein  samechzi-ei l-@un11 <SEP> (herchzvunggezz-iclite
<tb>  eine <SEP> durch <SEP> die <SEP> Achse <SEP> 4 <SEP> gehende <SEP> horizontale
<tb>  Schwingbewegung <SEP> gegenüber <SEP> dem <SEP> Plansiebe
<tb>  aus.

   <SEP> Da <SEP> der <SEP> Schwerpunkt <SEP> des <SEP> ganzen <SEP> 1)ewe,  ten <SEP> Systems <SEP> (Plansieb, <SEP> Achse <SEP> 4 <SEP> und
<tb>  Scliwunggewiclite) <SEP> in <SEP> Ruhe <SEP> bleibt, <SEP> müsse-n
<tb>  das <SEP> Plansieb <SEP> mit <SEP> Achse <SEP> 4 <SEP> einerseits <SEP> und <SEP> der
<tb>  gemeinsame <SEP> Schwerpunkt <SEP> der <SEP> Schwung  gewicbte <SEP> anderseits <SEP> Schwingungen <SEP> ausfüh  ren, <SEP> die <SEP> einander <SEP> entge=gengesetzt. <SEP> gerichtet
<tb>  sind. <SEP> Die <SEP> Ausschläge <SEP> n <SEP> (1lübe') <SEP> des <SEP> Sieb  kastens <SEP> 1 <SEP> (Fig. <SEP> 5 <SEP> und <SEP> <B>7)</B> <SEP> und <SEP> die <SEP> Ausschläge
<tb>  b <SEP> des <SEP> gemeinsamen <SEP> Schtvc,rpunktes. <SEP> der
<tb>  Schwunggewichte <SEP> 9, <SEP> 1.3 <SEP> sind <SEP> umgekehrt.

   <SEP> pro  portional <SEP> den <SEP> betreffenden <SEP> Massen <SEP> und <SEP> fer  ner <SEP> proportional <SEP> zur <SEP> Entfernung, <SEP> welche <SEP> in
<tb>  den <SEP> in <SEP> Fig-. <SEP> 5 <SEP> und <SEP> 7 <SEP> gezeigten <SEP> fragen <SEP> der <SEP> Teile
<tb>  zwischen <SEP> dem <SEP> Schwerpunkte <SEP> der <SEP> Gegen  gewichte <SEP> 9, <SEP> 13 <SEP> und <SEP> der <SEP> Achse <SEP> 4 <SEP> vorhanden
<tb>  ist., <SEP> Der <SEP> Hub <SEP> des <SEP> Siebkastens <SEP> 1 <SEP> kann <SEP> leicht,         zum Beispiel durch Veränderung der Masse  der     Schwunggewichte    9, 13, indem zum Bei  spiel Bleiplatten zugefügt oder Bleischrot  in die dann     hohlen        Schwungmassen    einge  führt wird,

   nachträglich beliebig     verändert          -,\-erden,        v@as        gegenüber        den    Kurbeln und       Exzenter    aufweisenden Antrieben der Sieb  kasten,     vvo    der Hub nur durch Auswechseln  der Kurbelwelle oder der Exzenter verändert  werden kann, einen wesentlichen Vorteil dar  stellt. Ein weiterer Vorteil liegt, darin, dass  bei jedem Hub eine komplette selbsttätige  Ausbalancierung erfolgt, weil die Bewegung  der     Gesarntrnasse    um die gemeinsame  Schwerachse erfolgt.  



  Der beschriebene Antrieb lässt sich auch  ohne weiteres zum Antrieb eines Siebkastens  verwenden, der nicht schwingend aufge  hängt, sondern in der in     Fig.    8 gezeigten  Weise     durch    Füsse 15 gestützt ist, wobei  gegenüber dem Kurbel- und     Exzenterantrieb     dieselben Vorteile wie bei den aufgehängten  Siebkasten erzielt werden. In diesem Falle  empfiehlt es sich, der     Bombierung    der Stütz  füsse 16 einen grösseren Radius zu geben, als  die     Stützenlänge    beträgt, um zu verhindern,  dass die Anordnung umfällt.  



  Bei den in     Fig.    1 und 8 in der Betriebs  stellung gezeigten Ausführungsbeispielen,  bei welchen die das Räderwerk für den An  trieb der Schwunggewichte 9, 13 tragende  Achse     h    mit, dem Siebkasten i starr verbun  den ist, hat in der Ruhelage des     Siebkastens     1 die Stellung der Schwunggewichte 9.     1j     keinerlei Einfluss auf die hängende Lage des  Kastens 1. Der Siebkasten 1 und der damit  starr verbundene Antriebsmechanismus     hiln-          gen,         7enn    ausser Betrieb, einfach ganz lot  recht herunter.

   Es wird in diesem Falle     (ier     Siebkasten 1 anfänglich unruhig anlaufen  und erst nach einer     gewissen    Zeit den nor  malen Gang annehmen.  



  Wenn dagegen die Achse 4 mit dem  Zapfen 8 des Zahnkolbens<B>7</B> für den Anrieb  der Schwunggewichte 9, 13 mit, einer     Auf-          hängestange    2 oder Stütze 15 starr     verbur!-          den,    das heisst für sich     aufgehängt    ist     (Fig.     9), so ergeben die in jeder Lage einander    Gleichgewicht haltenden     Schwungmassen     eine horizontale Kraft, die eine     Auslenkung     vom     Kasten    1     auch    in der Ruhelage     verur-          sachen,

      (las heisst jeder     Lage    der     Schwung,-          massen    entspricht eine gewisse- Lage. des       Kastens    1     und    diese entspricht jeweilen der  Betriebslage. Hierdurch     v@,ir(1    erreicht.,     dat3     der Anlauf solcher hin-     und    hergehenden  Massen ruhig erfolgt.  



  Anstatt zwecks     Eizielung-    der     zwangs-          liiufi"en        Gegenbewegung    der     Schwung-          #ltwiciite        s),    13 ein     Getriebe    mit konischen       Zaluirüdern        vorzri@ehen,    könnte die     erfor-          (Icrliche        Bewegung    der     Schwunggewichte     auch mit Hilfe von gewöhnlichen Stirn  rädern mit     Vorgelege    erreicht werden.

   Auch       l@iirinte        zii    diesem Zweck ein Planeten  getriebe oder     auch    ein     Stirngetriebe    mit       parallel    nebeneinander     liegenden    Achsen  (siehe z. B.     Fiz.    10) vorgesehen sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Freischwingender Antrieb an hin- und Hergehenden Maschinenteilen, inbesondere Plansieben, dadurch gekennzeichnet., dass auf mindestens einer aufgehängten Achse, wel che mit dem anzutreil,enden Maschinenteil in Verbindung steht, zwei zwangsläufig im entgegengesetzten Sinne mit gleicher Win- lsel;
    -eschwin(ligkeit sich drehende und glei- ebe Flieliliraftwirl@ung ausübende Schwung massen angeordnet sind, derart, dass sich deren Fliehkräfte während jeder Umdrehung dieser Massen zweimal aufheben und zwei mal sunünieren,
    wobei der anzutreibende Maschinenteil mit der Achse einerseits und der gemeinsame Setiwerpunkt der Schwung- gewichte anderseits Schwingungen a.usfiih- ren, die einander entgegengesetzt. gerichtet Bind. UNTERANSPRüCHE 1.
    Freischwingender Antrieb an hin- und Hergehenden Maschinenteilen nach Pa- lentansliruch, dadurch gekennzeichnet, (lass ein die zwangsläufige Gegenbewe gung der beiden Schwunggmassen erzeu gender Mechanismus mit dem anzutrei benden, pendelnd schwingbaren Maschi- nenteil starr verbunden ist, derart, dass in der Ruhelage die Steflung der Schwung- massen keinerlei Einfluss auf die Stellung des pendelnd schwingbaren Maschinen teils hat. 2.
    Freischwingender Antrieb an hin- und hergehenden Maschinenteilen nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein die zwangsläufige Gegenbewe gung der beiden Schwungmassen erzeu gender Mechanismus so pendelnd aufge hängt ist, dass der anzutreibende Maschi nenteil bereits in der Ruhelage Laufstel lung einnimmt und infolgedessen ein ru higer Antauf erzielt wird. 3.
    Freischwingender Antrieb an hin- und hergehenden Maschinenteilen nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein die zwangsläufige Gegenbewe gung der beiden Schwungmassen erzeu gender Mechanismus mit einer eine pen delnde Bewegung des anzutreibenden Ma scliinenteils zulassenden Stütze starr verbunden ist, derart, dass der zu bewe gende Maschinenteil bereits in der Ruhe lage Laufstellung einnimmt und infolge dessen ein ruhiger Anlauf erzielt wird.
    Freischwingender Antrieb an hin= und hergehenden Maschinenteilen nach Pa- t.entangpruch, dadurch gekennzeichnet, dass für die zwangsläufige Gegenbewe gung der beiden Schwungmassen ein als RJ.derwerk ausgebildeter Mechanismus vorgesehen ist.
CH85721D 1919-07-04 1919-07-04 Freischwingender Antrieb an hin- und hergehenden Maschinenteilen, insbesondere Plansieben. CH85721A (de)

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CH85721D CH85721A (de) 1919-07-04 1919-07-04 Freischwingender Antrieb an hin- und hergehenden Maschinenteilen, insbesondere Plansieben.

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CH (1) CH85721A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3209525A (en) * 1962-01-04 1965-10-05 Int Harvester Co Reaction drive arrangement for a reciprocating mower
US3392517A (en) * 1966-09-02 1968-07-16 Cuyler T. Nye Fruit harvester

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3209525A (en) * 1962-01-04 1965-10-05 Int Harvester Co Reaction drive arrangement for a reciprocating mower
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