CH85864A - Verfahren zur Darstellung von Glyoxal. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Glyoxal.

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CH85864A
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ozone
acetylene
glyoxal
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reaction
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Inventor
Chemische F Aktiengesellschaft
Deutsche Gold-Silber- Roessler
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Gruenau Landshoff Chem Fab
Degussa
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  Verfahren zur Darstellung von     G1yoxal.       Die Erfindung betrifft die Herstellung von       CTlyoxal    durch Einwirkung von Ozon auf  Azetylen.  



  Die Einwirkung     voll    Ozon auf Verbin  dungen mit dreifacher Bindung führt im all  gemeinen zu einer     Aufspaltung    an der Stelle  der dreifachen Bindung unter Bildung zweier  Moleküle Säure. Diese Reaktion ist mit Aze  tylen nicht näher verfolgt worden, vielmehr  findet man nur die Angabe, dass Azetylen  und Ozon sich ausserordentlich leicht unter  Explosion zersetzen. Jedenfalls war es nicht  bekannt, dass man die Reaktion zwischen  Ozon und Azetylen zur Gewinnung von     Gly-          oxal    benutzen kann.  



  Es wurde gefunden, dass bei der Einwir  kung von Ozon auf gasförmiges Azetylen  glatt     Glyoxal    entsteht, und     dala    sich der  Vorgang völlig gefahrlos durchführen lässt,  wenn die Gase in passender     Verdünnung    auf  einander einwirken.     Zweckmässigerweise    be  nutzt man nicht konzentriertes Ozon für das    Verfahren; man verwendet vielmehr ozoni  sierte Luft oder ozonisierten Sauerstoff, und  überall wo in der Beschreibung von Ozon  gesprochen wird, ist es selbstverständlich,  dass man darunter auch ozonisierten Sauer  stoff oder ozonisierte Luft versteht.

   Der nicht  ozonisierte Teil der Luft,     bezw.    des Sauer  stoffes wirkt im allgemeinen als     indifferentes     verdünnendes Gas. Man kann auch andere  indifferente Gase als Verdünnungsmittel be  nutzen, beispielsweise Kohlendioxyd.  



  Besonders begünstigt wird der allmäh  liche Verlauf der Reaktion, wenn die Gase  genügende Mengen Feuchtigkeit enthalten,  zweckmässig als zerstäubtes Wasser oder in  einer sonstigen fein verteilten Form, so dass       das,    gebildete     Gly    oral aus dem Reaktions  raum so schnell als möglich entfernt wird,  indem es sich in dem     Wasser    löst und als  Flüssigkeit kondensiert.  



  Wird Azetylen in kleinem     Überschuss    an  gewandt und werden die Gase gut gemischt,      so wird das Ozon quantitativ absorbiert, und  das gebildete     Glyoxal    scheidet sich in dem       R.arrm,    in dem die aufeinander reagierenden  Gase zusammentreffen, als konzentrierte     ZCi-          sung    ab.  



  Versuche haben ergeben, dass das Ver  fahren erfolgreich durchgeführt werden kann,  wenn man beispielsweise 1-2     ojo    Ozon,       3-4%        Azetylen        und        96-94/o        Luft        bei          gewiihulieher#    Temperatur aufeinander ein  wirken lässt.

   Indessen beschränkt sieh die       Erfindung    nicht auf obige     Mischungsverhält-          nisse    oder auf die Vornahme der Reaktion  bei     gewöhnlichen    Temperaturen, da die Reak  tion auch unter andern Verhältnissen statt  findet, wenn     nran    das Gasgemisch und die  Temperatur entsprechend ändert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung von Glyoxal, dadurch gekennzeichnet, dass man Ozon auf Azetylen einwirken lärt. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dar man die Einwirkung von Ozon auf Azetylen in Gegenwart in differenter Gase bewirkt. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dar man die Einwirkung von Ozon auf Azetylen in Gegenwart von Wasser be wirkt.
CH85864D 1916-06-29 1917-06-15 Verfahren zur Darstellung von Glyoxal. CH85864A (de)

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