CH85874A - Einmachpapier. - Google Patents

Einmachpapier.

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  Einmachpapier.    Die vorliegende     Erfindung    hat zum     Gegen-          stand    ein Einmachpapier. Bisher werden sol  che Papiere mit     Salizylsäure    getränkt     uurd        per-          gamentiert    in den Handel gebracht, um in  runden Blättern ausgeschnitten auf die Ober  fläche der Frucht gelegt und zum Verbinden,  beziehungsweise dichten Abdecken des Frucht  glases benutzt     zri    werden.

   Der beginnende  Mangel an Pergamentpapier einerseits und  der Umstand, dass durch das     Pergamentieren     des     Papieres    anderseits das     Salizyl    bis auf  wenige Prozent wieder ausgeschieden wird,  ist Veranlassung zu der vorliegenden Erfin  dung gewesen, die ein Einmachpapier zum  Gegenstande hat, welches aus     nichtpergamen-          tiertem    Fliesspapier besteht, somit sehr auf  saugefähig ist und aus dein Grunde die Trän  kung mit einer Fäulniserreger     zerstörenden     Säure, z.

   B.     Salizylsäure,    nahezu vollständig  behält, wodurch das Papier natürlich ausser  ordentlich an Wert gewinnt, indem dasselbe,  ausgeschnitten und auf die Frucht gelegt,  diese vollständig vor fäulniserregenden Ba  zillen schützt, während für die äussere Ab  deckung das weniger gehaltvolle Salizyl-Per-         gamentpapier    nach wie. vor benutzt werden  kann.  



  Die Zeichnung veranschaulicht in den       Fig.    1-3     Ausführungsbeispiele    des Erfin  dungsgegenstandes.  



  Es ist a ein Bogen Fliesspapier, das -in  beliebiger     Stärke    hergestellt wird und das  zweckmässig eine leichte     Kreppung        erhält;     dabei kann     e5    eine     weisse    Farbe erhalten oder  eine solche, die das Verschmutzen des Papiers  nicht so leicht sichtbar macht. Dieses Fliess  papier ist mit     Salizylsäure    getränkt, jedoch  nicht     pergainentiert,    so dar es die Säure auch  restlos behält und dadurch in ganz hervor  ragender Weise die     Fäulniserreger    von dem  Inhalte des Fruchtglases abhält.

   Es ist dies  von der     grüssten    Wichtigkeit, denn ein Ver  derben ist infolgedessen ausgeschlossen, und  es kann kein Frucht- und kein Geldverlust  mehr     eintreten.     



  Auf dem Papiere sind     Kreise    eingetragen,  die ineinander liegen und einzelne für sich  bestehende     Gruppen    bilden, z. B.     b,   <I>c, r7, e.</I>  Diese Kreise     umschliessen    verschieden grosse       Kreisflächen,    bestimmt für verschieden grosse      Gläser oder Töpfe, und es kann nun die nö  tige Grösse aus einer der     Gruppen    heraus  geschnitten werden. Zur Erleichterung des  Schneidens sind die Kreislinien     eingepresst,     wie dieses aus der     Fig.    3 zu entnehmen ist.

    Dadurch wird das Papier so dünn und auch  an der Stelle so fest gemacht, dass das Schneiden       tnittelst    eines Messers oder einer Schere sich  mühelos     bewirken    lässt. Es können aber auch  an den Stellen, wo sich die Kreise befinden,  sehr dünne     Drähte        g,        Fig.    2,     schraubenlinien-          förmig        übereinandergelegt_    sein, die gleich bei  der Herstellung des     Papieres    mit eingefügt  werden.

   Diese Drähte durchschneiden das  Papier, wenn man sie an einem Ende frei  legt und aus ihrem Sitze herauswindet, und  man erhält das Deckblatt in tadelloser Run  dung völlig     mühclos.    Gegebenenfalls kann  man auch eine feine Perforierung vorsehen  oder durch chemische Mittel das Papier an  den Kreisstellen so zermürben, dass man die  gewünschte Blattgrösse leicht aus dem Bogen       herausdrücken        kann.    Da immer stets mehrere  Gläser oder Töpfe gleicher     Grösse    zu behan  deln sein werden, so benützt man das erst  erhaltene Blatt als Modell oder Schablone  und schneidet nach ihm um die Stelle, die  diese Schablone geliefert hat, die noch erfor  derlichen Blätter aus,

   da diese Gruppe in  folge des Loches in der Mitte ein weiteres  Modell oder Schablone doch nicht liefern       kann.    Strichpunktiert ist dieses in Figur 1  angedeutet. Die     mitdurchschnittenen    Drähte  schaden dabei keineswegs, sie versteifen     1111     Gegenteil das Papier und verhüten sein Auf  biegen auf der Frucht, können somit sehr  vorteilhaft verwertet werden.

   Selbst die     aus-          gewielz-eIten,    beziehungsweise zum Ausschnei  den der Blätter dienenden Drähte     können     zum Festbinden     benutzt    werden, so dass auch  sie nicht verloren     gellen.    An Stelle der Drähte  kann auch eine feine     Perforierung    treten, wie  vorher beschrieben, die Löcher werden dann  wieder     zugedrückt    nach vorheriger Anfeuch-         tung,        uni    keine Luft zuzulassen.     Wenn    che  mische Mittel zur Anwendung gelangen, dann  müssen sie selbstverständlich     indifferent    sein.

    Die Blätter aus Fliesspapier sollen nur die  Frucht bedecken. Zum Verbinden dienen dann  wie gewöhnlich aus     Pergament-Salizylpapier     ausgeschnittene Blätter; deren Form jedoch  ziemlich unregelmässig sein kann, da es hier  nicht wie bei den auf die Frucht, beziehungs  weise in das Glas hineingelegten Blättern,  auf eine genaue kreisrunde Form ankommt.  



  Durch das neue Einmachpapier wird aber  der Hausfrau viel Arbeit erspart, da sie nicht       wiebishermessen        undzirkeln    muss, um einschön  rundes und passendes Deckblatt zu erhalten.

Claims (1)

  1. <B>'PATE</B> NTAN7SPRUCH Einmachpapier, welches dazu bestimmt ist, in das Glas hinein und direkt auf die Frucht gelegt zu werden, dadurch gekenn zeichnet, dass dasselbe aus nichtpergamen- tierteni Fliesspapier besteht, welches mit einer Fäulniserreger zerstörenden Säure getränkt ist. U N TERANSPRü CHE 1.
    Einmachpapier nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass auf demselben Gruppen konzentrischer Kreise angeordnet sind, längs welcher Kreislinien das Ein- inachpapier für das Heraustrennen von Kreisflächen vorbereitet ist. 2. Einmachpapier nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass es mit feinen Drähten durchsetzt ist. . Einmachpapier nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass es leicht ge kreppt ist. -1. Einmachpapier nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass es gefärbt ist.
CH85874D 1917-08-27 1918-03-28 Einmachpapier. CH85874A (de)

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CH85874A true CH85874A (de) 1920-07-16

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CH85874D CH85874A (de) 1917-08-27 1918-03-28 Einmachpapier.

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