CH86036A - Pneumatische Windlade für Orgeln. - Google Patents
Pneumatische Windlade für Orgeln.Info
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10B—ORGANS, HARMONIUMS OR SIMILAR WIND MUSICAL INSTRUMENTS WITH ASSOCIATED BLOWING APPARATUS
- G10B3/00—Details or accessories
- G10B3/04—Reservoirs
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Description
Pneumatische Windlade für Orgeln. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine pneumatische Windlade für Orgeln. Bei derselben ist der Boden des zur Auf nahme des Pfeifenwindes bestimmten Ka stens, auf dessen Decke die Pfeifen stehen, voll je einem bestimmten Ton entsprechen den Kanzellen durchsetzt, durch deren Bo denwand Öffnungen nach unten führen, welche unten durch mit den Pfeifenventi len verbundene Membranen abgeschlossen sind, die gruppenweise in je einem Re gister entsprechenden Druckluftkanälen lie gen, deren Überdruck, wenn die Register nicht gezogen sind,
die Pfeifenventile mit Hilfe der Membranen in der Schlussstellung sperrt, von denen aber jeder durch Ziehen eines bestimmten Registers entleert werden kann, wobei die Membranen und dadurch die Pfeifenventile des betreffenden Registers zur Betätigung durch den Kanzelleilwind freigegeben werden.
Beiliegende Zeichnung betrifft ein Aus führungsbeispiel. des Erfindungsgegenstan des, und zwar zeigt Fig. 1 einen Querschnitt einer sogenannten Station, während Fig. 11 einen Teil der Windlade im Schnitte dar stellt.
.Jeder Taste des Spieltisches entspricht ein Kanal u @Fig. 1), welcher unter einer Membrane b mündet, die (las Doppelventil c, d beherrscht in der Weise, dass im Ruhe zustande der Kanal /' durch das Ventil d von dem stets Pressluft enthaltenden Raum e abgesperrt ist, während, wenn infolge Nie- derdrückens einer Taste der Kanal c Press- luft erhält,
die beweglichen Teile die in %,ollen Linien gezeichnete Lage- einnehmen. so dass aus dem Raum e Pressiuft durch Ka nal<I>f</I> mid Bleirohr fl nach der Kanzelle <I>i</I> überströmen kann.
Der zur Aufnahme des Pfeifenwindes. be stimmte Kasten n. weist in seiner Decke Öffnungen o auf, auf welchen die Pfeifen aufgesetzt, sind, während sein Boden /i von den Kanzellen z durchsetzt ist., von denen jede einem Ton entspricht und, je nach der Zahl der Register, in der Bodenwand eine grössere oder kleinere Anzahl Öffnun gen r1 aufweist, die nach unten durch je eine Membrane k abgeschlossen sind.
Jede der aus weichem braunem Leder bestehen den Meinhranen ist. durch einen Stift. -ria mit einem Pfeifenventil l verbunden, welches be- bufs guter Abdichlung der Öffnung o zweckmässig eine mit weichem weissem Leder belegte Ventilscheibe aus Eisenkarton aufweist. Eine durch die Mutter s nach- spannbaro Feder r sucht das Ventil Z in der Schlussstellung zu halten.
Die Membranen 1e sind gruppenweise in den Druckluftkanälen p angeordnet, und zwar so, dass die den Tönen eines Registers entsprechenden Membranen sich je in ein und demselben Kanal p befinden. Die, Zahl dieser Kanäle entspricht also der Zahl der vorhandenen Register. Die Kanäle p enthal ten bei in Tätigkeit gesetzter Orgel stets Pressluft, welche mit Hilfe der Membranen ic die Ventile<I>L</I> geschlossen hält, wenn das betreffende Register nicht gezogen ist.
Durch Ziehen des Registers wird bei jedem Kanal p ein Ventil geöffnet, durch welches die Pressluft entweicht, so dass nun die Mem branen und mit diesen die betreffenden Pfeifenventile zur Betätigung freigegeben sind.
lm Ruhestande sind sämtliche durch die Anzahl der Register bestimmten Kanäle p mit Pressluft gefüllt. Wird gespielt und ist. kein. Register gezogen, so vermag die Press- hift. in den Kanälen p die Membranen k fest, gegen den Boden Ir zu drücken, so dass diese dem Drück in den kleinen Kanzellen z widerstehen und kein Ton erklingen kann.
Wird aber ein Register gezogen, so wird der Zufluss der Pressluft zum betreffenden Ka nal p durch ein Ventil abgesperrt und im Kanal p die Luft entspannt., und nun kann die Membrane h ihre Tätigkeit ausüben. Wird. während des Spiels ein Register aus- geschaltet, so vermag die einströmende Press- luft die Membranen k sofort gegen den Boden /c zu pressen, und alle Töne des be treffenden Registers verstummen.
Wird die Taste wieder losgelassen, ent spannt sich die Luft in der Membrane e, und der Druck der Pressluft im Raume e und das Eigengewicht des Ventil c, d schlie ssen die Öffnung j' durch das Ventil d ab und öffnen durch Ventil c der für den be- i:reffenden Ton benötigten Pressluft den Aus gang, und: alle Ventile L und Membranen h kehren in ihre Ruhelage zurück.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCIi Pneumatische Windlade für Orgeln, da durch gekennzeichnet, dass der Boden des zur Aufnahme des Pfeifenwindes bestimm ten Kastens, auf dessen Decke die Pfeifen angeordnet sind, von je einem bestimmten Ton entsprechenden Kanzellen durchsetzt ist, durch deren Bodenwand Öffnungen nach unten führen.welche unten durch mit den Pfeifenventilen verbundene Membranen abgeschlossen sind, die gruppenweise in je einem Register entsprechenden Druckluft- kanäleii liegen, deren Überdruck, wenn die Register nicht gezogen sind, die Pfeifen ventile mit Hilfe der Membranen in der Schlussstellung sperrt, von denen aber jeder durch Ziehen eines bestimmten Registers entleert werden kann, wobei die Membra nen und dadurch die Pfeifenventile des be treffenden Registers zur Betätigung durch den Kanzellenwind freigegeben werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH86036T | 1920-02-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH86036A true CH86036A (de) | 1921-01-17 |
Family
ID=4342503
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH86036D CH86036A (de) | 1920-02-16 | 1920-02-16 | Pneumatische Windlade für Orgeln. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH86036A (de) |
-
1920
- 1920-02-16 CH CH86036D patent/CH86036A/de unknown
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