CH86049A - Verfahren zur autogenen Metallbearbeitung unter Wasser. - Google Patents

Verfahren zur autogenen Metallbearbeitung unter Wasser.

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CH86049A
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Huetten-Aktienge Bergwerks-Und
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Deutsch Luxemburgische Bergwer
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  Verfahren zur autogenen Metallbearbeitung unter Wasser.    Die Erfindung     betrifft    ein Verfahren zur  autogenen Metallbearbeitung unter Wasser.  



  Gemäss der Erfindung wird die Vorwärm-,  bezw. Arbeitsflamme eines autogenen Bren  ners für Unterwasserarbeiten mit einem  Brenngas-Sauerstoffgemisch gespeist, das in       voll    innen nach aussen folgenden Schichten  immer brenngasärmer, bezw. sauerstoffreicher  wird.  



  Die Ausführung des Verfahrens kann bei  spielsweise mittelst zweier ineinandergesteck  ter Rohre, eines sogenannten Daniellschen  Hahnes, geschehen, den Fig. 1 schematisch  darstellt, indem man durch das äussere Rohr     n     Sauerstoff, durch das innere Rohr b Wasser  stoff oder ein Gemisch von Wasserstoff mit  Sauerstoff leitet. Die Gase mischen sich am  Brennermundstück in der Weise, dass die  Mischung     schichtenweise    nach     aussen    hin  immer brenngasärmer, bezw. sauerstoffreicher  wird. Die mit dieser Mischung gespeiste  Flamme brennt nicht nur unter Wasser, son  dern wärmt auch vor. Steigert man nach  erfolgter Vorwärmung den Druck des Sauer-    stoffes in der Rohrleitung a, so kann man in  bekannter Weise unter Wasser autogen schnei  den.  



  Um die hierbei entstehende (für Demon  tierungsarbeiten unschädliche) Breite des  Schnittes zu vermeiden, kann man nach der  in Fig. 2 schematisch wiedergegebenen Aus  führungsform in das innere Rohr b1 des     Daniell-          schen    Hahnes ein drittes Rohr c stecken, das  nur Schneidsauerstotf führt, welcher somit  an der Verbrennung gar nicht oder so gut  wie gar nicht teilnimmt. Man kann auch  durch das mittlere Rohr c eine Mischung von  Brenngas und Sauerstoff leiten, die aber  dann sauerstoffarm sein kann. In diesen Fäl  len wird die Vorwärmeflamme gewissermassen  in einen Flammenmantel eingehüllt.

   In allen       Füllen    ist es     zweckmässig,    die     innern    Rohre     bi     c oder das innere Rohr     b    etwas hinter dein  Rohre     a        zurückstehen    zu lassen. Dadurch  wird erreicht, dass der     Sauerstoff    in der  äussern Schicht sich nicht vollständig mit dem  Brenngase     iniscbt.        Ausserdem        brennt    dadurch  die     Flamme    etwas in das     Brennermundstück         hinein, so dass sie besser am Brennermund  stücke haftet.

   Hierdurch wird auch erreicht,  dass die Flamme der Wasserkühlung nur  insoweit ausgesetzt wird, als es nötig ist, um  durch genügenden Abstand des Brennermund  stückes vom Werkstücke zu verhüten, dass die  Arbeitsflamme durch das Brennermundstück  verdeckt wird.  



  Gegenüber bekannt gewordenen Verfahren  und Apparaten zur Metallbearbeitung unter  Wasser, bei denen die Arbeits- oder Vor  wärmeflamme durch mechanische Mittel, näm  lich durch eine starre Glocke oder durch  einen für das Wasser undurchdringlichen  Pressluftmantel (Pressgasglocke), gegen die  Einwirkung des Wassers geschützt wird,  zeigt das neue Verfahren wesentliche Vor  teile. Die alten Verfahren haben den Übel  stand, dass entweder die Arbeitsstelle durch  die eitle starre Glocke verdeckt wird, oder  dass eine besondere Anlage zur Erzeugung  und Zufuhr der Pressluft oder eines andern  Pressgases nötig ist.  



  Die Erfindung beruht diesen alten Ver  fahren gegenüber auf der neuen Erkenntnis,  dass die Flamme eines autogenen Brenners  für Unterwasserarbeiten (Vorwärm-, bezw.  Arbeitsflamme) keiner Schutzmittel bedarf,  um unter Wasser zu brennen. Der Druck  des Gasgemisches, das die Flamme speist,  kante genügend gesteigert werden, um den  Wasserdruck zu überwinden.

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur autogenen Metallbearbei tung unter Wasser, dadurch gekennzeichnet, dass matt die Vorwärm-, bezw. Arbeitsflamme eines autogenen Brenners für Unterwasser arbeiten mit einem Brenngas-Sauerstoffgemisch speist, das, vom innersten Teil des Flammen kernes abgesehen, in von innen nach aussen folgenden Schichten immer brenngasärmer, bezw. sauerstoffreicher wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Ausführungsart des Verfahrens nach Pa- tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass matt bei einem Daniellschen Hahn durch das äussere Rohr Sauerstoff, durch das innere Rohr Wasserstoff führt. 2.
    Ausführungsart des Verfahrens nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass nian bei eineng Dariiellsclien Hahn durch das innere Rohr ein Gemisch aus Wasser stoff und Sauerstoff führt. Ausführungsart des Verfahrens nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man bei einem Da- niellsclien Hahn durch das innere Rohr einen Strahl Schneidsauerstoff mittelst eines besondern Rohres führt,
    um im inner sten Teil des Flammenkernes einen an der Verbrennung so gilt wie gar nicht teilnehmenden Schneidsauerstoffstralil zu bilden.
CH86049D 1916-01-24 1919-09-23 Verfahren zur autogenen Metallbearbeitung unter Wasser. CH86049A (de)

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