CH86054A - Mitnehmer für Drehbänke. - Google Patents

Mitnehmer für Drehbänke.

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CH86054A
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CH
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housing
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jaws
axes
seated
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English (en)
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Zerver Hermann
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Zerver Hermann
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  • Gripping On Spindles (AREA)

Description


      Jiitnehmer    für Drehbänke.    Die Erfindung bezieht sich auf einen       Mitnehmer    für Drehbänke, bei dem zum  Festspannen des Werkstückes     drehbare,    ex  zentrische Backen zur Anwendung kommen.  Die Verwendung solcher Backen für Dreh  bankmitnehmer ist nun zwar nichts neues,  jedoch sind am Gegenstande der vorliegen  den Erfindung     Verbesserungen        getroffen,    die  den neuen     Mitnehmer    früheren     AusNihrun-          gen    gegenüber vorteilhafter gestalten.  



  Ein Ausführungsbeispiel des     vorliegen-    .  den     Mitnehmers    ist auf der Zeichnung     dar-          gestellt.        Fig    1 zeigt einen Längsschnitt;       Fig.    2 und 3 veranschaulichen Ansichten,       bezw.    Schnitte nach den Linien     A-13    und       C-D    in     Fig.    1.  



  Der     Mitnehmer    besteht in der     Hauptsache     aus zwei Teilen, nämlich der Befestigungs  nabe 1 und dem Backengehäuse 2.  



  In der Befestigungsnabe sitzt eine Büchse  3, die mit einer Gewindebohrung versehen  ist, mit     der    das Ganze auf die     Drellbankspin-          del    geschraubt wird. Nabe 1 und Büchse 3  sind zwar durch einen heil 1 gegen die  gegenseitige Verdrehung gesichert,     jedoch       lässt diese     Sicherung    ein gegenseitiges     Ver-          schieben    in     Eiclrtung    der Längsachse zu.

    Gegenüber     der     Beil ist die     Büchse    am Um  fange mit einer     duergerichteteri        Riffelung    5  versehen, in die ein in der Nabe sitzender  Stift 6 federnd eingreift.  



  Der Zweck     dieser    Einrichtung besteht  darin, dass das Backengehäuse entsprechend  der Länge des     Drehbankkörners,        der    wie bei  andern     Mitnehmern    in     der    Spindel verbleibt,       aclisial    verstellt werden kann. Wenn zum  Beispiel der     Körner    zu weit vorsteht, muss  das Backengehäuse     vorgeschoben    werden und  das     Umgekehrte    ist der Fall, wenn der Kör  ner zu kurz ist.

   Das     \'ersclrieben    des Backen  gehäuses mit der Nabe auf der Büchse ist  möglich, wenn der Stift G so     weit.    zurück  gezogen wird, dass er ausser Eingriff mit der       Riffelung    5 kommt.  



  Das     Backengehäuse    selbst sitzt nicht=     un-          hewegliclr,    sondern lose auf seiner Nabe. Es  ist radial etwas verschiebbar, und zwar in       Richtung    einer die beiden     Backenachsen    7       verbindenden    Geraden. Zu diesem Zwecke  ist bei der vorliegenden     Ausführung    die      Nabe mit einem Bunde 8 versehen, den das  Gehäuse mit einem Überwerfe 9 von hinten  umfasst.

   Eine den Boden des Gehäuses bil  dende Scheibe 10 legt sich gegen die vordere  Fläche der Nabe und verhindert zusammen  mit dem Überwerfe die     aclrsiale        Verschie-          bun.z    des Gehäuses.   Die radiale     Verschiebbarkeit    des Gehäu  ses ermöglicht das Einspannen und     Bear-          beitc@n    von     unrunden    Gegenständen, ohne  dass dabei der Körner einen einseitigen Druck  erhält.

   Wenn zum Beispiel das Gehäuse  starr auf der Nabe sässe, so würde beim Ein  spannen einer etwas schlagenden Stange nur  eine der exzentrischen Backen fassen, also  ein erheblicher einseitiger Druck auf den  Körner     ausgeübt.    Durch die Verschiebbar  keit des Gehäuses wird dies vermieden; denn  wenn beim Einspannen einer etwas     exzen-          trisehen    Stange beide Backen nicht gleich  zei.t:ig fassen, so wird das Gehäuse so lange  in     Richtung    der nichtfassenden Backe ver  schoben, bis auch diese das     Werkstück    er  greift. Einen einseitigen Druck wird also  die Körnerspitze in diesem Falle nicht er  leiden.

   Die radiale     Verschiebbarkeit    des Ge  häuses ermöglicht auch ein leichtes Lösen  der Backen, wenn diese sich festgeklemmt  haben. Wird nämlich in diesem Falle der  Gegenkörner etwas gelockert, während der       Mitnehme:    weiterdreht, so fängt das Werk  stück an, zwischen den Spitzen der Körner  zu klappern. Durch dieses Klappern werden  die festgeklemmten Backen sich von selbst  lockern, so dass das Ausspannen des Werk  stückes weiter keine Schwierigkeiten macht.  



       1:l2    Innern     rles    Gehäuses sind nun die  Teile zur Führung und Drehung der Backen       1.1    untergebracht, die zum Fassen und Ein  spannen des Werkstückes um ihre Achse 'i  drehbar sind.  



  Die     Führung    der Backen 11 geschieht  durch zwei Scheiben 12 und. 13, von denen  die eine,     1 ,    mit. der Vorderkante des     Gehäu-          ses        gflatt    abschneidet und dessen Deckel bil  det. Der Abstand der beiden Scheiben     9\3     und 13 entspricht. genau der Dicke der       Backen,    so dass diese sich' nicht in Richtung    ihrer Achse bewegen können. Die beiden  Scheiben     1\'    und 13 hängen durch Schrauben       111    miteinander zusammen und sind im     Ge-          trä        use    drehbar geführt..

   Deren Herausfallen  wird durch     zwischenliegende,    die     Schraube        n          1l.        umgeben-le    Distanzhülsen 15     verhindert,     die mit     Bunden    in eine Eindrehung 16 der  innern Gehäusewand eingreifen.  



  Die Achsen 7 der Backen 11 sind in, ein  ander gegenüberliegenden Bohrunzen der  Scheiben 1? und 13     gefiilrrt    und mit. einem  zwischen letzteren befindlichen Vierkant     17     versehen, der zur Mitnahme der zu drehen  den Backe dient.  



  Die Drehung der Backenachsen wird  durch ein zwischen der innern Scheibe 13  und der den Boden des Gehäuses     bildenden     Scheibe 10 befindliches Zahngetriebe be  wirkt. Auf der     Scheibe    10 ist     nämlich:    ein  die mittlere Bohrung umgebender Zahn  kranz 18     befestigt,    der mit. an den Backen  achsen befindlichen Zahnrädchen 19 in Ein  griff steht.. Zum Einspannen eines auf der  Körnerspitze sitzenden     Werkstückes        wird     das Gehäuse von Hand     entsprechend    gedreht,  also auch der Zahnkranz 18, der durch Ver  mittlung der Scheibe 10 mit dem Gehäuse  verbunden ist..

   Damit. das Drehen     cier        Bak-          kenachsen    wirklich erfolgt, sind     dieselben     nicht im Kreise beweglich, sondern in dieser  Richtung     festgestellt..    Zu     diesem        Ztvecke     sind sie über die Scheibe 10 hinaus ver  längere. und in Büchsen 20 gelagert, die in  radialen Nuten der am Gehäuse     liegenden     Stirnflächen der Nabe 1 und     Büchse    3 ge  führt sind, die also     mir    eine radiale Ver  schiebung der Achsen und somit. auch des  Gehäuses zulassen.  



  Damit, durch diese Anordnung die Dre  hung des Gehäuses nicht behindert     tvird,     sind in der Scheibe 10     kreisbogenför n:i"-e     Schlitze      ?1    vorgesehen, durch die die Backen  achsen     geführt    sind.  



  Der neue     Mitnehme:'    zeichnet sich     frii-          heren        Ausführungen        gegenüber    nicht nur  durch die radiale     Verschiebbarkeit    des Ge  häuses, sondern auch durch dessen voll  kommen     Oatte        Aussenseite    aus, welche die      sonst so häufig durch Fassen der Kleider       vorkommenden        Unfälle    ausschliesst.  



  Wenn der     Mitnehmer    nicht. mit einer  weiteren Einrichtung versehen     wird,    so ist  es     beire    Einspannen oder     Löseei    von Werk  stücken immer noch notwendig, die Dreh  bankspindel     stillzuset.zen,    da ja zum Bewe  gen der     Backen    das Gehäuse 2 gegen die       'Nabe    1 verdreht werden muss. Entgegen der  Drehrichtung der     Drehbankspindel    ist dies  schon möglich, jedoch nicht im gleichen  Drehsinne.  



  Das Verdrehen des Gehäuses 2 in jeder  beliebigen Richtung ohne Unterbrechung der       Spindeldrehung    wird nun durch eine Art  Differentialgetriebe ermöglicht, das zwischen  Nabe 1 und Gehäuse 2 eingeschaltet ist.  



       Zii    diesem Zwecke sind an der Nabe 1  einige lose     drehbare    Kegelräder 22 ange  bracht, deren Achsen 23 radial von der Nabe  abstehen. Einerseits stehen diese Kegelräder  mit einem an der Rückwand des Gehäuses 2  befestigten     Zahnkranze    24 in Eingriff. An  derseits kämmen die Kegelräder mit einem       Zahnkranze    25, der an einer zu einem Ge  häuse ausgebildeten, lose auf der Nabe 1  drehbaren Scheibe 26 sitzt.. Die     achsiale    Ver  schiebung dieser Scheibe wird durch einen  Stellring 27 verhindert.  



  Die Wirkung dieser Anordnung ist. fol  gende:  Angenommen, der     Mitnehmer    dreht in  der durch einen Pfeil (Feg. 2) angedeuteten  Richtung. Wird nun das Gehäuse 2 fest  gehalten, so dreht sich die Nahe 1 trotzdem  weiter, wobei die Backen 11 mitgenommen  werden und sich um ihre eigene Achse dre  hen, und zwar im selben Sinne wie der  ganze     Mitnehmer.    Sie werden sich also  schliessen. Das Differentialgetriebe tritt dabei  nur insofern in Tätigkeit, als durch dessen  Vermittlung die lose Scheibe 26 in dersel  ben Richtung wie die Nabe 1 aber mit grö  sserer     Geschwindigkeit.    gedreht. wird. Zum  Öffnen der geschlossenen Backen wird nun  die Scheibe 26 festgehalten und es wird da  durch dasjenige eintreten, was ohne die neue  Anordnung gar nicht oder nicht gut mög-    lieh ist.

   Das Gehäuse 2 wird sich im selben  Sinne wie die Nabe 1, jedoch mit grösserer  Geschwindigkeit drehen und die Backen  öffnen.  



  Sind beide Teile, also das Gehäuse 2 und  die Scheibe 26 freigegeben, so wird von kei  ner Seite eine treibende Kraft auf die Kegel  räder 22     ausgeübt,    weshalb sich diese auch  nicht um ihre Achsen     drehen    werden. Das  Gehäuse 2 und die Scheibe 26     werden    sich  also im selben Sinne und mit     gleicher        Ge-          schwindi,gkeii    mit der Nabe 1 drehen.  



  Da zum Öffnen und Schliessen der     Bak-          ken    nur entweder das Gehäuse 2 oder die  Scheibe 26     festgehalten    zu werden brauchen,  so können während des Betriebes,     der    Dreh  bank fortwährend     Arbeitsstucke    ein- und  ausgespannt     werden,    ohne dass sich das  Stillsetzers der     Drehbankspindel    erforderlich  macht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mitnehmer fier Drehbänke mit. exzen trisch gestalteten drehbaren Spannbacken, dadurch gekennzeichnet, dass ein aussen voll kommen glattes Backengehäuse in Richtung einer durch zwei Achsen der Backen gehen den Geraden radial beweglich auf einer Nabe sitzt. UNTERANSPRüCHE: 1. Mitnehmer nach dein Pateiitansprueli, dadurch gekennzeichnet, dass die Nabe achsial verstellbar auf einer auf die Dreh bankspindel zu schraubenden Büchse be festigt ist.
    2. Mitnehmer nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet., dass die Spann- backen zwischen zwei drehbar im Ge häuse sitzenden Scheiben geführt sind und die Backenachsen mit. einer Ver längerung in Büchsen lagern, die in einer, durch radiale Nieten der anliegenden Nabe und Büchse gebildeten Führung gleiten können.
    3. Mitnehmer nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehung der Backen mittelst- eines Zahngetriebes durch Drehung des Gehäuses 2 bewirkt werden kann, dessen durch die fest daran sitzende, in der Mitte durchbohrte Scheibe (10) gebildeter Boden an der innern Seite . einen, die mittlere Bohrung umgebenden Zahnkranz trägt, der mit auf den Backen achsen sitzenden Zahnrädchen in Eingriff steht, wobei die Scheibe mit, die Backen achsen durchlassenden, kreisbogenför migen Schlitzen versehen ist.
    4. Mitnehmer nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an der Nabe (1) einige lose drehbare Kegelräder (22) mit radial abstehenden Achsen (23) ge lagert sind, die einerseits mit einem an der Rückwand des Gehäuses (2) befestig ten Zahnkranze in Eingriff stehen, ander seits mit einem an einer lose auf der Nabe (i.) sitzenden Scheibe (26<B>)</B> befestigten Zahnkranz (25) kämmen.
CH86054D 1918-12-18 1919-09-03 Mitnehmer für Drehbänke. CH86054A (de)

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DK27548C (da) 1921-05-02

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