CH86068A - Kugellager. - Google Patents

Kugellager.

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CH86068A
CH86068A CH86068DA CH86068A CH 86068 A CH86068 A CH 86068A CH 86068D A CH86068D A CH 86068DA CH 86068 A CH86068 A CH 86068A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
eccentric
ball
races
ball bearing
balls
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Application number
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English (en)
Inventor
Bursell Olof Henning
Original Assignee
Bursell Olof Henning
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Filing date
Publication date
Application filed by Bursell Olof Henning filed Critical Bursell Olof Henning
Publication of CH86068A publication Critical patent/CH86068A/de

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C43/00Assembling bearings
    • F16C43/04Assembling rolling-contact bearings
    • F16C43/06Placing rolling bodies in cages or bearings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)

Description


  Kugellager.    Gegenstand der Erfindung ist ein Kugel  lager mit äusserem und innerem Laufringe,  bei welchem sowohl am äussern, als auch am  innern Laufring in gleicher Ebene liegende  Kugelspurränder exzentrische Ausnehmungen  aufweisen, welche, wenn sie durch Verdre  hung der Laufringe zueinander in dieselbe  radiale Lage eingestellt sind, einen aus  reichend weiten Zugang zum Einsetzen und  Herausnehmen der Kugeln begrenzen.  



  Die Erfindung ist in der Zeichnung in  verschiedenen Ausführungsformen beispiels  weise dargestellt.  



  Fig. 1 zeigt ein doppelreihiges Kugel  lager nach der Erfindung im diametralen  Schnitte durch die Fig. 2, welche das Kugel  lager von der Seite aus zeigt. Das exzen  trische Abschleifen, beziehungsweise Abdre  hen ist hier nach kegelförmigen Flächen  durchgeführt, und zwar sind sowohl am  äussern, als am innern Ring an einer Stelle  die Rillenborde mit dem Rillengrunde an  nähernd tangierend abgedreht.  



  Die Ausführungsform des Kugellagers  nach Fig. 3 und 4 unterscheidet sich von  dem Kugellager der Fig. 1 und 2 einerseits    dadurch, dass die von Kegelflächen begrenz  ten Abnehmunge n nicht so nahe an den    Rillengrund heranreichen, und anderseits  dadurch, dass die Achsen der exzentrischen,  von Kegelflächen begrenzten Abnehmungen  des innern Ringes um einen rechten Win  kel zueinander verdreht sind. Selbstverständ  lich braucht der Winkel nicht ein rechter  zu sein, sondern es kann ein beliebiger an  derer gewählt werden.  



  Diä Fig. 5, welche ein diametraler Schnitt  der Fig. 6 ist, zeigt ein einreihiges Kugel  lager nach der Erfindung, hei welchem der  rechtsseitige Rinnenrand beider Ringe ex  zentrisch und kegelförmig abgeschliffen ist,  und zwar am innern Ringe nach einwärts,  am äussern nach auswärts, so dass nach Ein  stellung der Ringe zueinander, derart, dass  die Abnehmungen einander gegenüber lieben,  die betreffenden Rillenränder an dieser Stelle  eine nach aussen sich erweiternde Öffnung  begrenzen, die das Einführen und Heraus  nehmen der Kugeln ermöglicht.  



  Die     Fig.    7 und 8 zeigen eine Ausfüh  rungsform, bei welcher der äussere Ring    innen und der innere Ring     aussen    zylindrisch      und exzentrisch, mit dem Rillengrund an  nähernd tangierend, abgedreht ist, und zwar  sind die beidseitigen Abdrehungen jedes  Ringes um 180   zueinander versetzt.  



  Die Ausführungsform der Fig. 9 und 10  unterscheidet sieh von derjenigen nach Fig. 7  und 8 nur dadurch, dass die beiden exzen  trischen Abnehmungen jedes Ringes in einem  rechten Winkel zueinander liegen.  



  Die Fig. 11 ist ein diametraler Schnitt  durch die Fig. 12 und zeigt ein einzeiliges  Kugellager, bei welchem die Rinnenborde  beider Ringe mit zylindrischen und exzen  trischen Abnehmungen versehen sind.  



  Die Fig.13 und 14 zeigen im wesentlichen  dlas gleiche Kugellager wie die Fig. 11 und  12, jedoch mit dem Unterschiede, dass die  beiden Ringe schmäler und zueinander so ein  gestellt gezeichnet sind, dass ihre exzen  trischen Abnehmungen sich gegenüberliegen,  wie es erforderlich ist, um die Kugeln ein  führen, bezw. herausnehmen zu können.  



  Die Fig. 15 zeigt die beiden Ringe in  derselben Stellung wie die Fig. 13; nur ist  der Innenring in dieser Figur nicht geschnit  ten gezeichnet.  



  Die Fig. 16 und 17 zeigen ein     doppel-          zeiliges    Kugellager mit gleichen     Rinnen-          randabnehmungen    wie in Fig. 13 bis 15.  Die Ringe sind ebenfalls so zueinander ein  gestellt gezeichnet, dass die Kugeln in die  zugehörige Bahn eingeführt oder aus der  selben herausgenommen werden können.  



  Die Fig. 18, welche ein diametraler Schnitt  durch die Fig. 19 ist, zeigt eine andere Aus  führungsform eines doppelzeiligen Kugel  lager. Die Kegelspuren jedes Ringes be  finden sich auf ihrem halben Umfang auf  zwei in achsialer Richtung auf die halbe  Ringbreite sich erstreckenden Rotations  flächen mit gekrümmten, schräg zur     Lager-          axe    liegenden Erzeugenden und auf der an  dern Hälfte des Umfanges je auf einer ge  meinschaftlichen, das heisst auf die ganze  Breite der Ringe sich erstreckenden Rinnen  fläche.  



  Werden die beiden Ringe so zueinander  eingestellt, dass die getrennten Rinnenflächen    mit den exzentrischen Randabnehmungen ein  ander gegenüberliegen, so können dort die Ku  geln leicht eingeführt und herausgenommen  werden. Die Kugeln sind praktisch in K     u-          gelkäfigen    angeordnet, die in der Zeichnung  weggelassen sind.  



  Die Herstellung des Kugellagers gemäss  der Erfindung kann auf verschiedene Weise  erfolgen, zum Beispiel derart, dass zuerst  Ringe mit exzentrischer äusserer, respektive  innerer Peripherie hergestellt werden, wor  auf die Kugelspuren 3, 4 auf die angegebene  Weise ausgeschliffen, beziehungsweise au  gedreht werden, oder es werden die Kugel  ringe im Querschnitte gleich, das heisst mit  konzentrischen äussern und innern Periphe  rien, hergestellt, worauf die konzentrischen  Ringe 1, 2 auf der Drehbank exzentrisch, je  nach der verlangten Exzentrizität, eingespannt  werden und beide Kugelspurränder jeder Spur  oder nur der eine derselben an dem Aussen  ring 1 innen und an dem Innenring 2 aussen  gedreht oder abgechliffen werden. Bei  einzeiligen Kugellagern genügt das Abdre  hen, beziehungsweise Abschleifen nur eines  der Kugelspurränder an jedem der beiden  Ringe 1, 2.

    



  Der Abstand zwischen dem äussern und  dem innern Ringe kann an den Stellen, an  welchen die Kugeln eingeführt, beziehungs  weise herausgenommen werden, unmerklich  kleiner sein als der Durchmesser einer Ku  gel, weil man für das Eintreiben der Ku  geln mit einer geringen Elastizität des Ma    terials rechnen und das Material für diesen  Zweck auch ganz leicht erwärmen kann. Da  durch wird erreicht, dass die Neigung der  Kugeln, aus den Spuren herauszufallen, weg  fällt, so dass Kugelhalter nicht bei allen Aus  führungsformen notwendig sind. Doch steht  der Anwendung von Kugelhaltern in allen  gezeichneten Ausführungsbeispielen nichts  entgegen. Die Kugelspuren können nach  demselben Radius wie bei bekannten Kugel  lagern ausgeschliffen werden, damit die  Tragfähigkeit ebenso gross ist wie bei diesen.  



  Den     bekannten    Kugellagern gegenüber  hat das Lager gemäss der Erfindung bedeu-      Lende Vorteile. Insbesondere wird erreicht,  dass an einer Stelle der Kugelspurränder  grössere Öffnungen zwischen den Ringen  entstehen als bei den vorgenannten bekann  ten Kugellagern, was ein leichteres Heraus  nehmen von gebrochenen Kugeln ermöglicht.  



  Bei den sogenannten festen Kugellagern,  bei welchen der Innenring nicht ans der  Querrichtung des Lagers herausgeschwenkt  werden kann, ist es üblich, Auskerbungen,  beziehungsweise Einschnitte an den äussern  Kugelspurrändern bis auf die Höhe der  Spurböden zu machen, damit die Kugeln  zwischen zwei einander gegenüber gedrehten  Auskerbungen herausgenommen, beziehungs  weise eingeführt werden können. Solche  Auskerbungen setzen die Festigkeit des be  treffenden Ringes herab, und kommt es nicht  selten vor, dass die Ringe wegen der Ma  terialschwächungen springen, wozu gebro  chene Kugeln noch beitragen. Dazu kommt  noch, dass bei den bekannten Lagern die  Ringe, welche an ihren Kugelspurrändern  Einkerbungen besitzen, beim Härten leicht  springen.

   Werden aus diesem Grunde die  Einkerbungen nach dem Härten gemacht, so  bringt diese Herstellungsart den Übelstand  mit sich, dass die Ringe sich wenden, wo  durch die Kugelbahnen verändert werden.  



  Das Einpressen der Kugeln wird beim  Kugellager nach der Erfindung erleichtert,  weil die Kugelringe an den Stellen, an wel  chen die Kugeln eingeführt werden sollen,  ein wenig federn können.  



  Durch geeignete Versetzung der exzen  trischen Abnehmungen der Kugelspurränder  auf beiden Stirnseiten von ein- und zwei  reihigen Kugellagern wird eine tunlichst  gleichmässige Verteilung der Ringmassen  erzielt und zugleich eine zu starke Schwä  chung des Ringquerschnittes vermieden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kugellager mit äusserem und innerem Laufringe, dadurch gekennzeichnet, dass so wohl am äussern, als auch am innern Lauf ring in gleicher Ebene liegende Kugelspur ränder exzentrische Abnehmungen aufweisen, welche, wenn sie durch Verdrehung der Laufringe zueinander in dieselbe radiale Lage eingestellt sind, einen ausreichend weiten Zugang zum Einsetzen und Herausnehmen der Kugeln begrenzen. UNTERANSPRÜCHE 1. Kugellager nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die exzentrischen Abnehmungen der beiden Laufringe von Kegelflächen begrenzt sind. 2. Kugellager nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die exzentrischen Abnehmungen von Zylinderflächen be grenzt sind, deren Erzeugende senkrecht zur Laufebene des Lagers verlaufen und an der tiefsten Stelle angenähert in den Spurboden übergehen.
    Kugellager mit zwei Kugelreihen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die exzentrischen Randabnehmungen der Laufringe auf dem halben Umfange derselben von je zwei in achsialer Rich tung auf die halbe Ringbreite sich er streckenden Rotationsflächen mit ge krümmten und schräg zur Lageraxe lie genden Erzeugenden begrenzt werden. 4. Kugellager nach Patentanspruch, mit an jeder Stirnseite der Laufringe angebrach ten exzentrischen Abnehmungen der Ku gelspurränder, dadurch gekennzeichnet, dass die exzentrischen Abnehmungen der beiden Stirnseiten wenigstens eines der Laufringe zueinander versetzt sind.
CH86068D 1917-11-27 1917-11-27 Kugellager. CH86068A (de)

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CH86068T 1917-11-27

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CH86068A true CH86068A (de) 1920-08-02

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CH86068D CH86068A (de) 1917-11-27 1917-11-27 Kugellager.

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