CH86091A - Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Trockenbatterien für Taschenlampen und dergleichen. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Trockenbatterien für Taschenlampen und dergleichen.

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CH86091A
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M6/00Primary cells; Manufacture thereof

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Primary Cells (AREA)

Description


  Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Trockenbatterien  für Taschenlampen und dergleichen.    Die Herstellung von Trockenbatterien für  Taschenlampen und dergleichen geschah bis  her in der Art und Weise, dass die zur  Bildung von Trockenbatterien erforderlichen  Teile nach ihrer Herstellung einzeln aufbe  wahrt wurden. Die Herstellung dieser Teile  erfolgt im allgemeinen während der stillen  Geschäftszeit     (Sommer).    Zur Hauptbedarfs  zeit (Winter) werden diese Teile zusammen  gestellt. Dabei werden die Zinkbecher gefüllt  in die üblichen Papphülsen eingeführt, nach  dem also vorher die Auffüllung der zusammen  gestellten Zinkelektroden und der entsprechend  vorbereiteten     Kohle-Elektroden    mit den Elek  trolyten entweder vermittelst des sogenannten  Warm- oder Kaltverfahrens erfolgt war.

    Dieses bisher geübte Fabrikationsverfahren  ist jedoch in hohem Masse unwirtschaftlich,  nicht allein weil der Bedarf und Verbrauch  der Trockenbatterien je nach der Jahreszeit  wechselt, indem beispielsweise zur Sommer  zeit verhältnismässig wenig, etwa der zwan  zigste Teil dieser Batterien gefordert wird,  während zur Winterzeit ein Hochbetrieb  einsetzt, der dann regelmässig nicht bewältigt    werden kann, sondern auch und vor allen  Dingen deshalb, weil bei dieser angestrengten  Tätigkeit die Qualität der Arbeit und des  Fertigfabrikates gewöhnlich darunter leidet.  



  Besonders im Grossbetriebe, wo es darauf  ankommt, haushälterisch mit Zeit und Ar  beitskraft zu wirtschaften,     ohne        dali    das  Erzeugnis nicht allein nicht darunter leidet,  sondern im Gegenteil noch in der Qualität  verbessert wird, bildet die Ökonomie der  Kräfte einen wesentlichen Punkt, welchem  bei der Konstruktion und Fertigstellung von  Kleinbatterien Rechnung getragen werden muss.  Bei einer     Nachprüfung    von diesem Stand  punkte aus haben sich alle bisher bekannten  Herstellungsverfahren als unwirtschaftlich er  wiesen, indem durch den Zusammenbau der  einzelnen Teile gerade dann viel Zeit benötigt  wird, wenn der Bedarf. an Trockenbatterien  am grössten ist.  



  Da     kekannterweise    jede Trockenbatterie  auch in der Ruhe arbeitet, das heisst Elektri  zität entwickelt, ferner austrocknet, sich also  selbst verzehrt, und infolgedessen erfahrungs  gemäss eine Lagerfähigkeit von höchstens 12      bis 16 Wochen hat, können die Elemente  nicht schon im Sommer mit Elektrolyt ge  füllt werden. Die Hauptschwierigkeiten,  welche zu überwinden waren, um eine wirk  liebe rationelle Erzeugung von Trockenbatte  rien herbeizuführen, bestehen ferner darin,  dass .  



  1. bei der Auffüllung der Zinkbecher mit  Elektrolyt, die bekanntlich in zwei Perioden  erfolgen muss, um in der ersten Periode eine  Sättigung der porösen und neutralen Kohle  elektroden herbeizuführen, und in der zweiten  Periode die richtige, völlige Auffüllung des.  Zinkbechers rings um jede Kohle-Elektrode  zu erreichen, sehr empfindliche Teile, wie  zum Beispiel die Pappisolierungen, die Draht  verbindungen und die     Kohle-Elektrodenkappen     nicht mit Elektrolyt befeuchtet werden dür  fen, und 2. die     Gelatinierung    des Elektrolyten       mittelst    Erwärmung durch Kochen in gleich  mässiger Weise     erreieht    werden muss, ohne  dass die Papphülse der Kleinbatterie ange  griffen wird und diese und andere Teile  befeuchtet werden.  



  Zweck der vorliegenden Erfindung ist,  die vorgenannten Nachteile und Schwierig  keiten zu beheben. Gemäss dem vorliegenden  Verfahren werden vorerst die Einzelelemente  als zusammenhängendes Ganzes in der Papp  hülse untergebracht und dann nach Bedarf  die Elemente     reit    Elektrolyt gefüllt, welcher  nach dem     Einbringen    in die Elemente ver  dickt wird.  



  In     Fig.    1 der Zeichnung ist ein Ausfüh  rungsbeispiel einer dreizelligen Trockenbatterie  vor dem     Auffüllen    ihrer Elemente gezeigt.  



       Fig.    2 zeigt beispielsweise die Abfüllvor  richtung für den Elektrolyten, und       Fig.    3 eine beispielsweise Ausführungs  form einer     Wärmevorrichtung    zum raschen  Eindicken des Elektrolyten.  



  Zur Herstellung einer Trockenbatterie       wird    zum Beispiel zuerst das hohle Batterie  skelett gebildet, beispielsweise aus drei  Zellen     b,   <I>7,</I>     b.    welche mit den in sie einge  führten Kohle-Elektroden c, c, c in die     Zink-          beeher    d,<I>d, d</I> eingesetzt sind.

   Nach dem    Anbringen der üblichen Kontaktstreifen e, e  an den einen Zinkbecher und die Kohle  elektrode des entgegengesetzten     Zinkbeehers,     sowie der Drahtverbindungen f, f wird das  Batterieskelett, also ohne     Elektrolytmasse    in  die übliche Papphülse     g    eingesetzt, welche  die Zinkbecher d voneinander isolierende  Zwischenwände     lt,        lt,    besitzt.  



  Es wird also vorerst ein Halbfabrikat  (hohles Batterieskelett) erzeugt, das zur  Fertigstellung der Trockenbatterie nur noch  der Füllung der Zinkbecher mittelst eines  geeigneten Elektrolyten bedarf und mit einer  Pechmischung zu vergiessen ist.  



  Das Abfüllen muss bekanntlich unter zwei  Malen erfolgen, und dabei ist besondere  Sorgfalt darauf zu verwenden, dass keine  Befeuchtung der Isolierwände     lt,    der Draht  verbindungen<B>f</B>, sowie der     Kohlenelektrode-          kappen    durch etwaige     Tropfenbildung,    das  heisst durch Nachtropfen stattfindet. Eine  ohne Nachtropfen arbeitende Abfüllvorrich  tung für flüssige     Elektroly        trrrasse    ist in       Fig.    ' dargestellt.

   Der Behälter     k    ist     rnit     einem feinen Abfüllrohr Z versehen, welches  mittelst. eines     Hahnens        m    abschliessbar ist,  so dass beim Schliessen desselben der weitere       Ausfluss    aus dem Abfüllrohr     d    sofort, also  ohne Nachtropfen, aufhört.  



  Um die eingefüllte     Elektrolytmasse    für  den praktischen Gebrauch in der Trocken  batterie geeignet zu machen, wird zum Bei  spiel die nachstehend anhand der     Fig.        l;     beschriebene Wärmevorrichtung benützt. Die  selbe besitzt einen allseitig geschlossenen  Kasten     ii,    in dessen Inneres zwei (es könn  ten natürlich auch mehr sein) oben     offene     Zellen o mit ihren Seitenwandungen q hinein  ragen. Die Grösse der Zellen ist so bemessen,  dass irr jede derselben eine Papphülse     g    genau  hineinpasst. Der Kasten     re    wird erwärmt, zum  Beispiel mittelst heissem Wasser oder heisser  Luft.

   Durch die im Kasten     )i    vorhandene  Wärme wird die     Elektrolytmasse    in kurzer  Zeit gelatiniert,     resp.    zum Erstarren ge  bracht. Dabei wird eine Befeuchtung der in  dieser Hinsicht     sehn    empfindlichen Papphülsen  mit Sicherheit vermieden.      Nach der     Gelatinierung    der Elektrolyt  anasse wird die Papphülse in üblicher Weise  vergossen.  



  Die Fertigstellung der Trockenbatterien       .erfordert    nach dem vorliegenden     Verfahren     zur Zeit des Abrufs nur einen Bruchteil der  jenigen Zeit, die erforderlich wäre, um nach  dem bisher bekannten Verfahren die übliche  Zusammenstellung der Trockenbatterien zu  bewirken. Demzufolge ist es auch möglich,  unter wirtschaftlicher Ausnützung von Mate  rial und Arbeitskraft ein hochwertiges, stets  Bleichgutes Enderzeugnis auch zur Zeit des       .grössten    Bedarfs abzuliefern.  



  Es wird ferner die grösste Arbeitsleistung  für die stille Zeit und die kleinste Arbeits  leistung für den Hochbetrieb, also gerade  umgekehrt wie bisher, in Anspruch     ge-          mommen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung von Trocken batterien für Taschenlampen und dergleichen, bei welchen zwei oder mehr Einzelelemente -von einer gemeinsamen Papphülse umschlos sen sind, dadurch gekennzeichnet, dass vor- erst die Einzelelemente als zusammenhängen des Ganzes ohne Elektrolytfüllung in der Papphülse untergebracht und dann nach Bedarf die Elemente mit Elektrolyt gefüllt werden, welcher nach dem Einbringen in die Elemente verdickt wird. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelatinierung der flüssigen Elektrolytmasse in geheizten, der Form der Batterien angepassten Zellen erfolgt.
    PATENTANSPRUCH II: Einrichtung zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch eine Füllvorrichtung für flüssige Elek- trolytmasse zur Auffüllung der Batteriezellen, mit einem durch einen Hahn regulierbaren Ausflussröhrchen, und ferner durch eineWärme- vorrichtung, die Zellen zur Aufnahme je einer mit Elektroly tmasse gefüllten Trockenbatterie aufweist,
    um die genannte Elektrolytmasse durch Wärmeeinwirkung zur Gelatinierung zu bringen.
CH86091D 1918-10-15 1918-10-15 Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Trockenbatterien für Taschenlampen und dergleichen. CH86091A (de)

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