CH86091A - Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Trockenbatterien für Taschenlampen und dergleichen. - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Trockenbatterien für Taschenlampen und dergleichen.Info
- Publication number
- CH86091A CH86091A CH86091DA CH86091A CH 86091 A CH86091 A CH 86091A CH 86091D A CH86091D A CH 86091DA CH 86091 A CH86091 A CH 86091A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- electrolyte
- batteries
- mass
- elements
- flashlights
- Prior art date
Links
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title claims description 9
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 8
- 239000003792 electrolyte Substances 0.000 claims description 17
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 claims description 4
- 239000011244 liquid electrolyte Substances 0.000 claims description 3
- 230000001427 coherent effect Effects 0.000 claims description 2
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 claims 1
- HCHKCACWOHOZIP-UHFFFAOYSA-N Zinc Chemical compound [Zn] HCHKCACWOHOZIP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 9
- 239000011701 zinc Substances 0.000 description 9
- 229910052725 zinc Inorganic materials 0.000 description 9
- OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N Carbon Chemical compound [C] OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 4
- 229910052799 carbon Inorganic materials 0.000 description 4
- VNWKTOKETHGBQD-UHFFFAOYSA-N methane Chemical compound C VNWKTOKETHGBQD-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 3
- 239000000047 product Substances 0.000 description 2
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 239000007795 chemical reaction product Substances 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000005611 electricity Effects 0.000 description 1
- 229940037395 electrolytes Drugs 0.000 description 1
- 238000009413 insulation Methods 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 1
- 230000007935 neutral effect Effects 0.000 description 1
- 238000005192 partition Methods 0.000 description 1
- 239000011265 semifinished product Substances 0.000 description 1
- 230000008719 thickening Effects 0.000 description 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01M—PROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
- H01M6/00—Primary cells; Manufacture thereof
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Electrochemistry (AREA)
- General Chemical & Material Sciences (AREA)
- Battery Electrode And Active Subsutance (AREA)
- Primary Cells (AREA)
Description
Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Trockenbatterien für Taschenlampen und dergleichen. Die Herstellung von Trockenbatterien für Taschenlampen und dergleichen geschah bis her in der Art und Weise, dass die zur Bildung von Trockenbatterien erforderlichen Teile nach ihrer Herstellung einzeln aufbe wahrt wurden. Die Herstellung dieser Teile erfolgt im allgemeinen während der stillen Geschäftszeit (Sommer). Zur Hauptbedarfs zeit (Winter) werden diese Teile zusammen gestellt. Dabei werden die Zinkbecher gefüllt in die üblichen Papphülsen eingeführt, nach dem also vorher die Auffüllung der zusammen gestellten Zinkelektroden und der entsprechend vorbereiteten Kohle-Elektroden mit den Elek trolyten entweder vermittelst des sogenannten Warm- oder Kaltverfahrens erfolgt war.
Dieses bisher geübte Fabrikationsverfahren ist jedoch in hohem Masse unwirtschaftlich, nicht allein weil der Bedarf und Verbrauch der Trockenbatterien je nach der Jahreszeit wechselt, indem beispielsweise zur Sommer zeit verhältnismässig wenig, etwa der zwan zigste Teil dieser Batterien gefordert wird, während zur Winterzeit ein Hochbetrieb einsetzt, der dann regelmässig nicht bewältigt werden kann, sondern auch und vor allen Dingen deshalb, weil bei dieser angestrengten Tätigkeit die Qualität der Arbeit und des Fertigfabrikates gewöhnlich darunter leidet.
Besonders im Grossbetriebe, wo es darauf ankommt, haushälterisch mit Zeit und Ar beitskraft zu wirtschaften, ohne dali das Erzeugnis nicht allein nicht darunter leidet, sondern im Gegenteil noch in der Qualität verbessert wird, bildet die Ökonomie der Kräfte einen wesentlichen Punkt, welchem bei der Konstruktion und Fertigstellung von Kleinbatterien Rechnung getragen werden muss. Bei einer Nachprüfung von diesem Stand punkte aus haben sich alle bisher bekannten Herstellungsverfahren als unwirtschaftlich er wiesen, indem durch den Zusammenbau der einzelnen Teile gerade dann viel Zeit benötigt wird, wenn der Bedarf. an Trockenbatterien am grössten ist.
Da kekannterweise jede Trockenbatterie auch in der Ruhe arbeitet, das heisst Elektri zität entwickelt, ferner austrocknet, sich also selbst verzehrt, und infolgedessen erfahrungs gemäss eine Lagerfähigkeit von höchstens 12 bis 16 Wochen hat, können die Elemente nicht schon im Sommer mit Elektrolyt ge füllt werden. Die Hauptschwierigkeiten, welche zu überwinden waren, um eine wirk liebe rationelle Erzeugung von Trockenbatte rien herbeizuführen, bestehen ferner darin, dass .
1. bei der Auffüllung der Zinkbecher mit Elektrolyt, die bekanntlich in zwei Perioden erfolgen muss, um in der ersten Periode eine Sättigung der porösen und neutralen Kohle elektroden herbeizuführen, und in der zweiten Periode die richtige, völlige Auffüllung des. Zinkbechers rings um jede Kohle-Elektrode zu erreichen, sehr empfindliche Teile, wie zum Beispiel die Pappisolierungen, die Draht verbindungen und die Kohle-Elektrodenkappen nicht mit Elektrolyt befeuchtet werden dür fen, und 2. die Gelatinierung des Elektrolyten mittelst Erwärmung durch Kochen in gleich mässiger Weise erreieht werden muss, ohne dass die Papphülse der Kleinbatterie ange griffen wird und diese und andere Teile befeuchtet werden.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist, die vorgenannten Nachteile und Schwierig keiten zu beheben. Gemäss dem vorliegenden Verfahren werden vorerst die Einzelelemente als zusammenhängendes Ganzes in der Papp hülse untergebracht und dann nach Bedarf die Elemente reit Elektrolyt gefüllt, welcher nach dem Einbringen in die Elemente ver dickt wird.
In Fig. 1 der Zeichnung ist ein Ausfüh rungsbeispiel einer dreizelligen Trockenbatterie vor dem Auffüllen ihrer Elemente gezeigt.
Fig. 2 zeigt beispielsweise die Abfüllvor richtung für den Elektrolyten, und Fig. 3 eine beispielsweise Ausführungs form einer Wärmevorrichtung zum raschen Eindicken des Elektrolyten.
Zur Herstellung einer Trockenbatterie wird zum Beispiel zuerst das hohle Batterie skelett gebildet, beispielsweise aus drei Zellen b, <I>7,</I> b. welche mit den in sie einge führten Kohle-Elektroden c, c, c in die Zink- beeher d,<I>d, d</I> eingesetzt sind.
Nach dem Anbringen der üblichen Kontaktstreifen e, e an den einen Zinkbecher und die Kohle elektrode des entgegengesetzten Zinkbeehers, sowie der Drahtverbindungen f, f wird das Batterieskelett, also ohne Elektrolytmasse in die übliche Papphülse g eingesetzt, welche die Zinkbecher d voneinander isolierende Zwischenwände lt, lt, besitzt.
Es wird also vorerst ein Halbfabrikat (hohles Batterieskelett) erzeugt, das zur Fertigstellung der Trockenbatterie nur noch der Füllung der Zinkbecher mittelst eines geeigneten Elektrolyten bedarf und mit einer Pechmischung zu vergiessen ist.
Das Abfüllen muss bekanntlich unter zwei Malen erfolgen, und dabei ist besondere Sorgfalt darauf zu verwenden, dass keine Befeuchtung der Isolierwände lt, der Draht verbindungen<B>f</B>, sowie der Kohlenelektrode- kappen durch etwaige Tropfenbildung, das heisst durch Nachtropfen stattfindet. Eine ohne Nachtropfen arbeitende Abfüllvorrich tung für flüssige Elektroly trrrasse ist in Fig. ' dargestellt.
Der Behälter k ist rnit einem feinen Abfüllrohr Z versehen, welches mittelst. eines Hahnens m abschliessbar ist, so dass beim Schliessen desselben der weitere Ausfluss aus dem Abfüllrohr d sofort, also ohne Nachtropfen, aufhört.
Um die eingefüllte Elektrolytmasse für den praktischen Gebrauch in der Trocken batterie geeignet zu machen, wird zum Bei spiel die nachstehend anhand der Fig. l; beschriebene Wärmevorrichtung benützt. Die selbe besitzt einen allseitig geschlossenen Kasten ii, in dessen Inneres zwei (es könn ten natürlich auch mehr sein) oben offene Zellen o mit ihren Seitenwandungen q hinein ragen. Die Grösse der Zellen ist so bemessen, dass irr jede derselben eine Papphülse g genau hineinpasst. Der Kasten re wird erwärmt, zum Beispiel mittelst heissem Wasser oder heisser Luft.
Durch die im Kasten )i vorhandene Wärme wird die Elektrolytmasse in kurzer Zeit gelatiniert, resp. zum Erstarren ge bracht. Dabei wird eine Befeuchtung der in dieser Hinsicht sehn empfindlichen Papphülsen mit Sicherheit vermieden. Nach der Gelatinierung der Elektrolyt anasse wird die Papphülse in üblicher Weise vergossen.
Die Fertigstellung der Trockenbatterien .erfordert nach dem vorliegenden Verfahren zur Zeit des Abrufs nur einen Bruchteil der jenigen Zeit, die erforderlich wäre, um nach dem bisher bekannten Verfahren die übliche Zusammenstellung der Trockenbatterien zu bewirken. Demzufolge ist es auch möglich, unter wirtschaftlicher Ausnützung von Mate rial und Arbeitskraft ein hochwertiges, stets Bleichgutes Enderzeugnis auch zur Zeit des .grössten Bedarfs abzuliefern.
Es wird ferner die grösste Arbeitsleistung für die stille Zeit und die kleinste Arbeits leistung für den Hochbetrieb, also gerade umgekehrt wie bisher, in Anspruch ge- mommen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung von Trocken batterien für Taschenlampen und dergleichen, bei welchen zwei oder mehr Einzelelemente -von einer gemeinsamen Papphülse umschlos sen sind, dadurch gekennzeichnet, dass vor- erst die Einzelelemente als zusammenhängen des Ganzes ohne Elektrolytfüllung in der Papphülse untergebracht und dann nach Bedarf die Elemente mit Elektrolyt gefüllt werden, welcher nach dem Einbringen in die Elemente verdickt wird. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelatinierung der flüssigen Elektrolytmasse in geheizten, der Form der Batterien angepassten Zellen erfolgt.PATENTANSPRUCH II: Einrichtung zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch eine Füllvorrichtung für flüssige Elek- trolytmasse zur Auffüllung der Batteriezellen, mit einem durch einen Hahn regulierbaren Ausflussröhrchen, und ferner durch eineWärme- vorrichtung, die Zellen zur Aufnahme je einer mit Elektroly tmasse gefüllten Trockenbatterie aufweist,um die genannte Elektrolytmasse durch Wärmeeinwirkung zur Gelatinierung zu bringen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH86091T | 1918-10-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH86091A true CH86091A (de) | 1920-08-02 |
Family
ID=4342571
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH86091D CH86091A (de) | 1918-10-15 | 1918-10-15 | Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Trockenbatterien für Taschenlampen und dergleichen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH86091A (de) |
-
1918
- 1918-10-15 CH CH86091D patent/CH86091A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| CH86091A (de) | Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Trockenbatterien für Taschenlampen und dergleichen. | |
| AT88169B (de) | Verfahren zur Herstellung von Trockenbatterien für Taschenlampen u. dgl. | |
| CH493106A (de) | Elektrode für Bleisammler und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| Büchner | Solons Musengedicht | |
| DE331582C (de) | Verfahren zur Herstellung von Trockenbatterien fuer Taschenlampen | |
| AT144397B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von Keimlingen und Keimpflanzen ohne Verwendung von Erdreich. | |
| DE347908C (de) | Verfahren zur Herstellung von Trockenbatterien | |
| DE392980C (de) | Galvanisches Element | |
| DE431000C (de) | Aus zusammensetzbaren Laengsteilen bestehende kontinuierliche Elektrode | |
| AT158315B (de) | Geschützte Anode für elektrische Bleiakkumulatorenbatterien und Verfahren zu ihrer Herstellung. | |
| AT274920B (de) | Verfahren zur Herstellung galvanischer Primärelemente und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens | |
| AT223827B (de) | Verfahren zum Zuführen des elektrischen Stromes zu einer selbstbackenden, kontinuierlichen Anode für Aluminiumelektrolyseöfen | |
| DE333670C (de) | Wasserverdampfungsanlage mit elektrischer Waermespeicherung | |
| AT236478B (de) | Verfahren zur Herstellung einer Elektrode mit aktiver Masse für Bleiakkumulatoren | |
| DE275881C (de) | ||
| DE1671861C (de) | Verfahren zur Herstellung von galva mschen Elementen mit koaxial angeordneten Elektroden und Anlage zur Durchfuhrung des Verfahrens | |
| DE476222C (de) | Kupferoxydelement | |
| DE1671861B1 (de) | Verfahren zur Herstellung von galvanischen Elementen mit koaxial angeordneten Elektroden und Anlage zur Durchfuehrung des Verfahrens | |
| DE455748C (de) | Verfahren zur Herstellung von Zellen elektrischer Batterien und Elemente des Leclanche-Typus | |
| AT36605B (de) | Elektrischer Sammler. | |
| AT118755B (de) | Verfahren zum Zusammenbau von plattenförmigen Elektroden zu galvanischen Elementen bzw. Batterien. | |
| AT97239B (de) | Warmwasserspeicher mit elektrischer Heizung und Maximaltemperaturschalter. | |
| Recktenwald | Die Finanzwissenschaft in der Gegenwart | |
| DE331236C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Formlingen aus dem zwischen einem Gleis ausgebreiteten Rohtorf mittels einer Zellenschneidwalze | |
| DE2406796B2 (de) | Verfahren zur Herstellung von Bleiakkumulatorplatten mit einem Glasfaserträger |