CH86349A - Dampfkesselanlage mit Wärmeaustauschvorrichtung zur Vorwärmung der Verbrennungsluft. - Google Patents

Dampfkesselanlage mit Wärmeaustauschvorrichtung zur Vorwärmung der Verbrennungsluft.

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CH86349A
CH86349A CH86349DA CH86349A CH 86349 A CH86349 A CH 86349A CH 86349D A CH86349D A CH 86349DA CH 86349 A CH86349 A CH 86349A
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heat exchange
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Constam Ernst
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Constam Ernst
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B31/00Modifications of boiler construction, or of tube systems, dependent on installation of combustion apparatus; Arrangements or dispositions of combustion apparatus
    • F22B31/08Installation of heat-exchange apparatus or of means in boilers for heating air supplied for combustion

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


      Dampfkesselanlage    mit     Wärmeaustausellvol-riclltullg        zar        Vorwärmnn     der     Yerbrellnungsluft.       Es sind bei     Dampfkesselanlagen    bereits       Wärmeaustauschvorrichtungen    bekannt ge  worden, welche zur     Vorwärmung    von Ver  brennungsluft seitens der abziehenden Heiz  gase dienen.

   Diese     Hilfsvoriiehtungen    sind  bisher in der Hauptsache aus Eisenmaterial  hergestellt     worden,    weshalb die     Helzl'IiiehO     dieser Apparate, verglichen mit der Dampf  kesselheizfläche, verhältnismässig beschränkt  bleiben musste, da sonst diese     Vorrichtungen          Gefahr    laufen, von den Heizgasen     verbrannt     und von Rost     etc.    zerstört zu werden. Will  man nämlich mit einer solchen     Vorrichtung     ein beträchtliches Temperaturgefälle der  abziehenden Rauchgase ausnutzen, so treten  naturgemäss die Rauchgase mit hoher Tem  peratur in den Apparat ein und mit nie  driger Temperatur aus demselben aus.

   Es  kann dann leicht vorkommen, dass der Ap  parat auf der Eintrittsehe verbrannt und     auf     der     Austrittseite    durch Rost- und Schwefel  säurebildung angegriffen wird. Man ist also  gezwungen, solche eiserne     Wärmeaustausch-          vorriehtungen    knapp zu bemessen und sieh  auf die Ausnutzung eines verhältnismässig         gerin        gcn        @@'ar@negcfällcs    in mittlerer     Tem-          peraturlage    der Abgase zu beschränken.

   Es       zieht        deshalb    ein grosser Teil der     Wärme    ver  loren,     welulie    in den     A1)-asen    enthalten ist,       änd        wau        muss    die     I)ampfl:.esselheizflä,ehe     trotz     Anwendung    der     -U"ärnieaustausehvor-          ri(-lituiig        verliiiltnismiissig        @Zoss    bemessen.  



  Die     vorliegende        Erfindung    gestattet,       Dampfkesselanlagen    unter Verwendung von       inögliehst        @vei@ig        Eisenmaterial    zu bauen und       trotzdem    (las Heizmaterial bestens auszu  nützen.

   Gemäss     (der    Erfindung besteht die        T;irmcaustauschv        orriclitllil@.    zur     Vorwärmung     der     Veibiennungslitft        mittelst    der Abgase  in der Hauptsache aus Steinmaterial, wie zum       Beispiel        Schamotte,        Ziegelstein,    armiertem und       unarmiertern    Beton,     Naturstein,        Kunststein     und dergleichen,

   und es ist die von den Heiz  gasen     berührte    Heizfläche des     Wä.rmeaus-          tauschers    mindestens eben so gross wie die  vom Wasser berührte     Dampfkesselheizfläche.     Die     Einrichtung    kann so getroffen sein, dass  die Abgase und die vorzuwärmende Verbren  nungsluft auf getrennten Wegen durch den       Würmeaustauscher    geführt werden und     dass         der Wärmeaustausch durch das Steinmaterial  hindurch erfolgt.  



  Die Zeichnung zeigt zwei Ausführungs  beispiele; das erste im Vergleiche mit einer  gewöhnlichen Kesselanlage, welch letztere  also keine Vorrichtung zur     Vorwärmung    der  Verbrennungsluft besitzt.  



       Fig.    1 ist ein     (Querschnitt,    und     Fig.    2  ein Grundriss einer     Wasserrohr-Dampfkessel-          anlage        bekannter    Bauart;  Fis. 3 ist ein Querschnitt, und     Fig.    4  ein Grundriss des als     Wasserrohr-Dampf-          kessel    ausgebildeten ersten Beispiels.  



  Gemäss     F'ig.    1 und 2 besteht der eigent  liche     Dampfkessel    in der Hauptsache aus  dem     vordern        Wasserrohrbündel    2 und dem  hintern     Wasserrohrbündel    4. Dazwischen ist  der     Dampfüberhitzer    3 angeordnet. An  gebaut an den Kessel ist ein     sogenannter          Economiser    5,     -welcher    in der Hauptsache aus  eisernen, vom Speisewasser durchflossenen  Rohren besteht und zur     Vorwärmung    dieses  Wassers dient. Die Feuerung des Dampf  kessels ist mit 1 bezeichnet.

   Die Heizgase  durchziehen den Kessel von I aus im Sinne  der in     Fig.    1 gestrichelt gezeichneten Pfeile,  indem sie zunächst das vordere Wasserrohr  bündel 2, dann den Überhetzer 3, hierauf das  hintere     Wasserrohrbündel    4     und'schliesslich     den     Economiser    5 bestreichen. Die Verbren  nungsluft tritt bei     II    im Sinne des aus  gezogenen Pfeils (Feg. 1) in die Feuerung  der     Dampfkesselanlage.     



  Bei der in     Fig.    3 und 4 dargestellten  Anlage besteht der eigentliche Dampfkessel  in der Hauptsache nur aus einem Wasser  rohrbündel 22. Der Überhetzer ist hier mit  23 bezeichnet. Der     Wärmeaustauscher    24 ist  unmittelbar an den Kessel angebaut und be  steht in der Hauptsache aus senkrecht an  geordneten Ziegelrohren, welche Rohre in  gemauerten Kammern untergebracht sind.  Seitlich und zwischen den einzelnen Rohren  befinden sich Zwischenräume. Oben und       einten    hingegen sind diese Zwischenräume zu  gemauert. Dort ist eine obere und eine un  tere     Rohrmündungsebene.    Die Feuerung die  ser     Dampfkesselanlage    ist mit 21 bezeichnet.

      Die Feuergase ziehen von     III    aus im Sinne  der gestrichelt gezeichneten Pfeile zunächst  durch das     Wasserrohrbündel    22 und den  Überhetzer 23 und hierauf durch die Rohre  des     Wärmeaustauschers    24, um schliesslich  in den Fuchs 33 abzuziehen. Die Verbren  nungsluft tritt bei 26 in den     Wärmeaustau-          scher    24 ein und zieht durch die zwischen  den Rohren gelegenen Zwischenräume im  Sinne der ausgezogenen Pfeile (Feg. 3) durch  den     Wärmeaustauscher    24 und hierauf durch  den Kanal 27 zur Feuerung 21.

   Die be  schriebene     Bewegung    der Verbrennungsluft  und der Rauchgase kann durch .den natür  lichen Zug des in der Zeichnung nicht er  sichtlichen Schornsteines oder durch künst  lichen Saugzug erwirkt werden. Es kann aber  die Verbrennungsluft auch mittelst eines     nicht     gezeichneten     Unterwindgebläses    bei 26 in  den     Wärmeaustauscher    und durch diesen hin  durch zur Feuerung 21 gepresst werden.

    Die eingezeichneten, verschliessbaren     Offnun-          gen    28 dienen zur Reinigung des     WärmP-          austauschers.    Wenn an dem unter dem       Wärmeaustauscher    angeordneten Kanal 29  die Klappe 30 geöffnet und gleichzeitig die  Klappen 31 und 32 geschlossen werden,  ziehen die Rauchgase des     Dampfkessels    un  ter Umgehung des     Z'V@ä.rmeaustauschers    di  rekt in den Fuchs 33. Dadurch kann der       Wärmeaustauscher    beispielsweise zwecks  Reinigung ausser Betrieb gesetzt werden.  



  Die Verbrennungsluft wird beim Durch  ziehen des     Wärmeaustauschers    seitens der  Heizgase vermittelst der Wärme erwärmt,  welche durch die Wandungen der Ziegel  rohre     herausdrinbt.    Diese Wärmemenge wird  also der Feuerung wieder zugeführt, und es  erhöht diese     Vorwä.rmung    der Verbrennungs  luft die Vollständigkeit und Raschheit des  Verbrennungsvorganges, die     Leistungsfähig-          keit    der Feuerung und die     Verfeuerbarkeit          minderwertiger    Brennstoffe. Auch     lä.sst    sich  mit dieser     Vorwärmung    eine gesteigerte Tem  peratur im Feuerraum erzielen.

   Die     Luft-          vorwärmung    und die in der Steinmasse des       Wärmeaustauschers    aufgespeicherte Wärme  stabilisieren die Heizwirkung der Feuerung      und verhindern den schädlichen Eintritt von  kalter,     sogenannter    falscher, Luft.  



       Fig.    1 und 2 einerseits und     Fig.    3 und 4  anderseits sind in gleichem     Massstabe    dar  gestellte     Dampfkesselanlagen    gleicher Dampf  leistung und gleichen Wirkungsgrades. Die       vom    Wasser berührte     Dampfkesselheizfläche          der    Anlage nach     Fig.    3 und 4 misst bei  diesem Beispiel nur etwa die Hälfte der       wasserberührten        Dampfkesselheizfläche    der  Anlage nach     Fig.    1 und z.

   Bei der Anlage  nach     Fig.    3 und 4 ist die von den Heiz  gasen berührte Heizfläche des     Wärmeaus-          tauschers    etwa das     3,5fache    der vom Was  ser berührten     Dampfkesselheizfläche    des  Kessels 22. Die Eisenteile der Anlage nach       Fig.    3 und 4 wiegen nur zirka 40      /o    der  Eisenteile, welche die Anlage nach     Fig.    1  und 2 aufweist. Gemäss der Erfindung aus  geführte Kesselanlagen werden daher zu  meist auch einen geringeren Transportauf  wand verursachen, als bisher nötig war.

    Im allgemeinen müssen     nämlich    bei Kessel  erstellungen, und insbesondere in den     soge-          nannten    Exportländern, die Eisenteile von  weiter her beschafft werden als das übrige  Baumaterial, aus welch letzterem ein nach  vorliegender Erfindung ausgebildeter     Wärme-          austauscher    hergestellt wird.  



  Ein weiteres Ausführungsbeispiel des  Erfindungsgedankens ist durch die     Fig.    5,  6, 7 und 8 wiedergegeben, und zwar in Form  eines     Einflammrohr-Wellrolr-Dampfkessels     mit darunter angeordnetem     Wä.rmeaustau-          scher.        Fig.    5 ist ein mittlerer Vertikalschnitt  durch die     Längsachse    des Dampfkessels und  des     Wärmeaustauschers;

          Fig.    6 ist ein Ho  rizontalschnitt nach     A-A    in     Fig.    5 und 8,  und     Fig.    7 ein ebensolcher Schnitt nach       B-B    von     Fig.    5 und 8;     Fig.    8 ist ein  vertikaler Querschnitt nach     C-C    von       Fig.    5.  



  Der Dampfkessel 42 ist auf den Quer  balken 43 gelagert. Der     Wärmeaüstauscher     44 besteht in der Hauptsache aus Form  steinen, welche, wie gezeichnet, derart be  schaffen und zusammengebaut sind, dass sie  Längskanäle für die Rauchgase und Quer-         züge    für die Verbrennungsluft bilden.

   Seit  lieb, sowie vor und hinter den Formsteinen  sind Kanäle vorgesehen für die Rauchgase  und für die     Verbrennungslift,    sowie für  die Reinigung des     Wärmeaustausehers.    Die  Feuergase ziehen im Sinne der gestrichelt  gezeichneten Pfeile vom Rost aus zunächst  durch das     Flammrohr    nach hinten, dann im  zweiten Zuge seitlich und unterhalb des  Dampfkessels nach vorn und hierauf im  dritten Zuge seitlich und unterhalb des  Dampfkessels nach hinten.

   Dort treten sie  durch die geöffnete Klappe 51 in den     Wärme-          austauscher    44, ziehen im obern Bereiche  des letzteren durch die parallel zur Zeich  nungsebene verlaufenden Kanäle 44a nach  vorn und alsdann im untern Bereiche durch  die Kanäle     44b    wieder zurück nach hinten,  um schliesslich durch die geöffnete     Klappe.     52 in den     Fucbs    53 zu entweichen. Die Ver  brennungsluft wird im Sinne der aus  gezogenen Pfeile unten bei 46     (Fig.    6) zu  geführt, durchströmt zunächst den untern  und dann den obern Bereich des Wärme  austauschers in je einem schlangenförmigen  Zuge, um schliesslich bei 47 in die Feue  rung 41 zu treten.

   Es strömen also hier,  wie beschrieben, im Bereiche des gegen  seitigen Wärmeaustausches die Wärme ab  gebenden Gase von oben nach unten und die  erwärmte Luft von unten nach oben, wel  che Anordnung bekanntlich die Zugverhält  nisse     begiinstigt.    Der     Umführkanal    49 dient  wiederum zur Ausschaltung des     Wärmeaus-          tauschers.    Dreht man die beiden in     Fig.    5  in vertikaler Stellung ersichtlichen Klappen  51 und 52 je in die horizontale Lage, so  ziehen die     R.aucbgase    unter Umgehung des       Wärmeaustauschers    44 vom Raume 54 un  mittelbar in den Fuchs 53.

   Mit analogen,  nicht gezeichneten Mitteln kann man selbst  verständlich auch die Verbrennungsluft un  ter Umgehung des     Wärmeaustauschers    direkt  zur Feuerung leiten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Da.mpfkesselanlage mit Wärmeaustausch- vorricbtung zur Vorwärmung der Verbren- nunbsluft seitens der Abgase, dadurch ge kennzeichnet, da.ss der ZVärmeaustauscher in der Hauptsache aus Steinmaterial besteht und dass die z; an den Heizbasen berührte Heizfläche des Austauschers mindestens so gross ist wie die vom Wasser berührte Dampf kesselheizfläche.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Dampfhesselanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abgase und die vorzuwärmende Verbrennungs- luft auf getrennten Wegen durch den Wärmeaustauscher hindurchgeführt wer den und dass der Wärmeaustausch durch das Steinmaterial hindurch erfolgt. 2. Dampfkesselanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Wärme- a,ustauscher wenigstens zum grössten Teil unterhalb des Dampfkessels angeordnet ist.
CH86349D 1919-09-23 1919-09-23 Dampfkesselanlage mit Wärmeaustauschvorrichtung zur Vorwärmung der Verbrennungsluft. CH86349A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2500771A (en) * 1946-09-04 1950-03-14 Kennedy Van Saun Mfg & Eng Tubular air preheater for steam generator units and the like
US2653447A (en) * 1946-10-31 1953-09-29 Bahcock & Wilcox Company Combined condensing vapor and gas turbine power plant

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2500771A (en) * 1946-09-04 1950-03-14 Kennedy Van Saun Mfg & Eng Tubular air preheater for steam generator units and the like
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