CH86464A - Vorrichtung zum Abschalten von leckgewordenen Kesselröhren und dergleichen. - Google Patents

Vorrichtung zum Abschalten von leckgewordenen Kesselröhren und dergleichen.

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CH86464A
CH86464A CH86464DA CH86464A CH 86464 A CH86464 A CH 86464A CH 86464D A CH86464D A CH 86464DA CH 86464 A CH86464 A CH 86464A
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Johansen Johan Marius
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Johansen Johan Marius
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      Vorrichtung        zuni    Abschalten von     leckgewordenen        Resselrühren    und     dergleichen.       Die vorliegende Erfindung hat     zuin        Ge-          genstand    eine Vorrichtung,     mittelst    welcher       leekgewordene    Kesselröhren und dergleichen  abgeschaltet werden können, so dass das  Leck nicht mehr störend wirkt.

   Bei dieser  Vorrichtung ist die eine Hälfte eines in zwei  Hälften geteilten     Abschlufästüpsels        mittelst     eines Zapfens an einer Stange     angeleckt,          mittelst    welcher der Stöpsel bis an das der  Einführungsstelle entgegengesetzt liegende  Ende der abzuschaltenden Rühre vorgescho  ben werden     kann,    während die andere Hälfte  des Stöpsels an dem mit der Stange gelenkig  verbundenen Teil desselben in einer solchen  Weise angehängt ist, dass sie um eine mit  der Achse des Stöpsels parallel liegende  Achse zum Anlegen an die andere Hälfte       herumgeschwungen    werden kann,

   um bei  dieser gegenseitigen Lage der     Stöpselhälften     durch Zurückziehen der Stange die Röhre  durch den Stöpsel abschliessen und dadurch  abschalten zu können.  



  In der Zeichnung sind zwei beispielsweise       Ausführungsformen    des Erfindungsgegenstan  des dargestellt.         Fig.    1 ist ein axialer     Längsschnitt    durch  eine     Kesselrüln-e    mit einer darin     eingeführten          Ausführungsform    in Ansicht;       Fig.    2 ist ein axialer Schnitt durch das  eine Ende der     Kesselröhre    mit derselben     A.us-          führiingsforni,    die aus     der    Rühre teilweise       heransgeschoben        gezeichnet    ist ;

         Fig.    3 ist ein     ähnlicher    Schnitt     finit    der  selben     Ausführungsform    in der     wirksamen     Stellung ;       Fig.    4 stellt eine Seitenansicht dieser Aus  führungsform dar     finit    ihren Teilen in der  Stellung     entsprechend    der     Fig.    2 und mit  der     Kesselröhre    im Querschnitte ;       Fig.    5 zeigt die zweite Ausführungsform  in Ansicht mit einer im axialen Längsschnitte  dargestellten Kesselröhre.  



  Bei der ersten     Ausführungsform    besteht  der     Absclilussstüpsel        =1    aus zwei getrennten  gleichen Hälften, von denen die eine mittelst  eines Zapfens     E    an einer Stange C     angelenkt     ist und welche um einen zur     Stüpselachse     parallelen     Scharnierzapfen    P gelenkig mit  einander verbunden sind.

   Der Stöpsel     4.    be  sitzt eine Ringnut     13,    mittelst welcher die      Abdichtung an     dein    Röhrenende h bewirkt       werden    kann,     d.zs    über die die Kesselröhren  tragende     Stirnwand    des Kessels etwas hervor  steht.  



       @"@rr    der     Einführung    der Vorrichtung in  eine solche     Ri;lire    wird die eine der durch  den     -S^hariliei@zrzpfen    P verbundenen Hälften  des     St@@psels        _l    um diesen Zapfen zur andern  Hälfte und der Stöpsel um den Zapfen     E    der       StantC    derart gedreht, dass die in F     ig.    1       dai-gü        tellte    Lage der     Stöpselhälften    zur       Stanf-e    C     hergestellt    wird.

   Danach wird die       Voi-i-i,--htuilg    in die abzuschaltende Kessel  röhre eingeschoben. Sobald hierbei der ge  teilte Stöpsel A aus dein     hintern    Ende der  Röhre     herausgetreten    ist, bewirkt     eine    Federt,  die einerseits an der Stange C befestigt ist  und     anderseits    mit der an letzterer an  gelenkten Hälfte des Stöpsels A in Verbin  dung steht,     eine    Drehung des Stöpsels A um  den Zapfen     E.    der rechtwinklig zur Achse  der Stange C     lit'gt,

      und     bringt    ihn in die in       Fig.         _        dargesti_llte    Querstellung, die durch  eine     Anschlagnase        S    der Stange C bestimmt  wird.  



  Dreht man die Stange C dann in der  Richtung des Pfeiles     l'    um ihre Achse, so       schwingt    die ausserhalb der     Röhrenachse     liegende     Stöpselhälfte    um den Scharnier  zapfen P, bis sie sich gegen die andere Hälfte  anlegt, so dass der Stöpsel seine normale  Form     (Fig.   <B>3)</B> erhält, wobei das freiliegende  Ende des Zapfens B von einer entsprechenden  Höhlung 0 der     herumschwingenden    Stöpsel  hälfte     aufgenommen    wird.

   Nunmehr wird die       Vorrichtung    durch Zug an dem freien Ende  der Stange C in die durch     Fig.    3 dargestellte       Lage        zurückgezogen,    wobei der Stöpsel A  mittelst seiner Nute B das     Röhrenende        lt\     übergreift und zum     Abschlusse    der Röhre an  dieser Stelle gegen die die Röhre haltende  Kesselwand angedrückt wird.  



       Hinter    denn Stöpsel A ist die Stange C  mit einem auf ihr drehbaren, zwischen zwei  Bunden der Stange gefassten massiven     Füh-          rungsatücke    L     versehen,    welches die Stange       ungefähr    in axialer Richtung zur     Rühre    er  hält. An der einen Hälfte des Stöpsels A ist         ferner    eine Rippe N angebracht, gegen welche  der andere Teil dieses Stöpsels anliegt, wenn  beide     Stöpselhülften    in die in     Fig.    3 dar  gestellte gegenseitige Lage gebracht worden  sind.

   Die hierbei sich deckenden     Stossfläeheil        J1     dieser Teile sind mit einer Schicht aus Ze  ineut oder einem ähnlichen Stoffe belegt, die  zur Abdichtung ,der Stoffuge     zwischen    den       Stöpselhälften    dient.  



  Man     kann,        uin    den Zusammenhalt der       Stöpselliälften    in der geschlossenen Lage zu  sichern, einen     Gummistreifen        R    anwenden,  dessen Enden je an einer     Stöpselhälfte    be  festigt sind.  



  Die zweite, in     Fig.    5 dargestellte Aus  führungsform des     Erfindungsgegenstandes    be  sitzt weder die Feder<I>.T</I> noch die Nute<I>B</I> der  ersten. Dagegen ist der ebenfalls     zweiteilige     Stöpsel A in seinen Hälften     konisch    gemacht,  und sein     verjüngtes    Ende soll bei Benutzung  der Vorrichtung in die Kesselröhre eingreifen.

    Wird die Stange C nach der Einführung der  Vorrichtung in die     KesseliIihre    angezogen,  dann legt sich der Stöpsel infolge seiner       honizität    fest an das Röhrenende an und  schliesst es ab, so dass die Röhre ausser Be  trieb gesetzt wird und lecke Stellen dersel  ben nicht mehr störend     wirken    können.  



  Die Einführung dieser Vorrichtung ge  schieht analog wie bei der in den übrigen  Figuren dargestellten Ausführungsform. Es  werden also zunächst die Teile des Stöpsels A  in jene gegenseitige Stellung gebracht, die  durch die punktierten Linien dargestellt ist.  Nachdem die Vorrichtung mit dieser Einstel  lung ihrer Teile in die Röhre eingeführt ist,  bis die     Stöpselteile    wieder aus     dem    andern  Ende der Röhre herausgetreten sind, wird  die Stange C um ihre Achse gedreht, bis  sich der Stöpsel A durch     Zusammenlegen     seiner Hälften geschlossen hat, und dann  wird die Stange C wieder     zurückgezogen,    bis  der Stöpsel fest in der abzudichtenden Röhre  sitzt.

   Die Stange C ist auch hier mit einem       Führungsstücke        entsprechend    dem Teile L  der zuerst beschriebenen     Ausfübrun        asform     ausgerüstet, um die     "axiale    Einstellung der       Stange    zu sichern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Abschalten von leck gewordenen Kesselröhren und dergleichen, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Hälfte eines in zwei Hälften geteilten Abschluss- stöpsels mittelst eines Zapfens an einer Stange angelenkt ist, mittelst welcher der Stöpsel bis an das der Einführungsstelle entgegen gesetzt liegende Ende der abzuschaltenden Röhre vorgeschoben werden kann, während die andere Hälfte des Stöpsels an dein mit der Stange gelenkig verbundenen Teil des selben in einer solchen Weise angehängt ist,
    dass sie um eine finit der Achse des Stöpsels parallel liegende Achse zum Anlegen an die andere Hälfte herumgeschwungen werden kann, um bei dieser gegenseitigen Lage der Stöpselhälften durch Zurückziehen der Stange die Röhre durch den Stöpsel abschliessen und dadurch abschalten zu können. UNTERANSPRUCH: Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Stöpsel mit einer ringförmigen Nute versehen ist, mittelst deren er einen vorstehenden Endteil der abzuschal tenden Röhre zu übergreifen bestimmt ist, um an eine die Röhre haltende Wand an gedrückt zu werden.
CH86464D 1919-03-17 1920-02-17 Vorrichtung zum Abschalten von leckgewordenen Kesselröhren und dergleichen. CH86464A (de)

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