CH86466A - Anordnung zur Verringerung der Stromverdrängung von in Nuten gebetteten Leitern elektrischer Maschinen, bei denen die die ganze Nut ausfüllenden Leiter ihrer Höhe nach in mehrere voneinander isolierte Teilleiter zerlegt sind. - Google Patents

Anordnung zur Verringerung der Stromverdrängung von in Nuten gebetteten Leitern elektrischer Maschinen, bei denen die die ganze Nut ausfüllenden Leiter ihrer Höhe nach in mehrere voneinander isolierte Teilleiter zerlegt sind.

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CH86466A
CH86466A CH86466DA CH86466A CH 86466 A CH86466 A CH 86466A CH 86466D A CH86466D A CH 86466DA CH 86466 A CH86466 A CH 86466A
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Siemens-Schuckert Werk Haftung
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Siemens Schuckertwerke Gmbh
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K3/00Details of windings
    • H02K3/04Windings characterised by the conductor shape, form or construction, e.g. with bar conductors
    • H02K3/12Windings characterised by the conductor shape, form or construction, e.g. with bar conductors arranged in slots
    • H02K3/14Windings characterised by the conductor shape, form or construction, e.g. with bar conductors arranged in slots with transposed conductors, e.g. twisted conductors

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Description


  Anordnung zur Verringerung der     Stromverdrängung        von    in     Nuten    gebetteten Leitern  elektrischer Maschinen, bei denen die die ganze Nut     ausfüllenden    Leiter ihrer Höhe  nach in mehrere     voneinander    isolierte Teilleiter zerlegt sind.

      Bei grossen     Wechselstrommaschinen,    bei  denen starke Ströme durch in tiefen Nuten  liegende     Nutenleiter    von grossen Abmessun  gen geführt werden, treten durch die Wir  kung des vom     Strome    selbst erzeugten Nu  tenquerfeldes leicht starke     Wirbelströme    in  den     Nutenleitern    auf, die ein Abdrängen des  Stromes nach dein Rande der Nut hin be  wirken und zu grossen zusätzlichen Ver  lusten Anlass geben können. Es ist bekannt,  dass man diese Wirbelströme     durch    Unter  teilung und     Verschränkunig    der Leiter ver  ringern kann.

   So hat man beispielsweise  einen stromführenden Leiter, der die ganze  Nut ausfüllt, in     mehrere        Teilleifer        zcrle",t,     die gegeneinander schwach isoliert sind, so  dass keine Wirbelströme auftreten können,  und hat die Leiter zweier Nuten derart     -,e-          geneinander    verschränkt, dass sich die Rei  henfolge der Leiter umkehrte.  



  Eine     derartige    Anordnung reicht jedoch       nieht    aus, die Wirbelströme völlig zu unter-    drücken. Dies kann erst dadurch erreicht  werden, dass jeder Teilleiter in     cler    Nut jede  der     möglichen    Lagen annimmt, so dass kei  ner     cler    Teilleiter     ausgezeichnetere    Lagen  vor den andern     voraus    hat. Dies hat man       dadurch    erreicht, dass man die Teilleiter in  den Nuten miteinander     verseilte.     



  Ein anderer Weg besteht darin, dass man  ],ei mehr als drei     pai=allel    geschalteten Teil  leitern je zwei oder drei Leiter unter sich       lind    die     Bieraus        -childeteli        Leitergruppen          verschränkte.        Schliesslich    hat.

       man    auch eine       Anordnung,    wonach jeder Stab sämtliche       llölieiilag@en    in der Nut einnimmt und in       joder        f-Vlicolage    für     einen    Teil seiner Länge       achsial        geführt    ist,     dadurch    erzielt, dass man  die     Leifer        2eriii#,-end    oft.

   innerhalb der Nut       vcrschi-änkte    oder     indem    man durch     ver-          sch.iedenartige        -,\noi dnung,    der     Stirnver-          bindundrei    Leiter in die     verschiedenen          1-li@aienla,en    der     Oberschicht.        führte    und       dann    durch eine     Gabelverbindun;    die Rei-    
EMI0002.0001     
  
    lienf,-:'e <SEP> der <SEP> Leiter <SEP> in <SEP> der <SEP> Unterschicht <SEP> gegen
<tb>  die <SEP> '.@berschü <SEP> l-@t <SEP> spiegelte.
<tb>  



  Die <SEP> letztbe-#-f#'lriebene <SEP> Anordnun- <SEP> führt
<tb>  nun <SEP> zu <SEP> Nachteilen <SEP> in <SEP> der <SEP> Herstellung <SEP> in  sofern, <SEP> als <SEP> die <SEP> Stirnbügel <SEP> verschiedenartig
<tb>  atisg c_fiillrt <SEP> weiden <SEP> müssen, <SEP> während <SEP> Ver-  sclri fi-illttingen <SEP> innerhalb <SEP> der <SEP> Nut <SEP> zu <SEP> schwie  rigen <SEP> Herstellmigsverfahren <SEP> führen, <SEP> und
<tb>  eine <SEP> Verseiluil;  <SEP> schliesslich <SEP> mit <SEP> Rücksicht
<tb>  auf <SEP> sie <SEP> sclirä_,# <SEP> Lage <SEP> der <SEP> Leiter <SEP> innerhalb
<tb>  der <SEP> :fit <SEP> nur <SEP> eine <SEP> unvollkommene <SEP> elektrische
<tb>  :@u#;I_@Titzung' <SEP> des <SEP> Leitermaterials <SEP> gestattet.
<tb>  



  1''vij_se <SEP> Nachleile <SEP> werden <SEP> nun <SEP> der <SEP> Erfin  cltingemäss <SEP> ('_:@Iurch <SEP> vermieden, <SEP> dass <SEP> zur
<tb>  Verringerung <SEP> der <SEP> Stromverdrängung <SEP> von <SEP> in
<tb>  Nuten <SEP> gebettet,=ii <SEP> Leitern <SEP> Verschränkungen
<tb>  der <SEP> L=eitei' <SEP> ledi_vlich <SEP> ausserhalb <SEP> der <SEP> mit. <SEP> und
<tb>  z\val  <SEP> irr <SEP> den <SEP> Siirnbündeln <SEP> vorgenomlnen
<tb>  @.verch_n, <SEP> während <SEP> innerhalb <SEP> jeder <SEP> Ntit <SEP> die
<tb>  Teilnehmer <SEP> stelz <SEP> unter <SEP> sich <SEP> parallel <SEP> 27efiiIii't
<tb>  sind. <SEP> Die <SEP> Wi( 1-'iin;

  ', <SEP> deren <SEP> Leiter <SEP> die <SEP> ganze
<tb>  Nut <SEP> ausfüllen. <SEP> l,cstelit <SEP> dabei <SEP> aus <SEP> in <SEP> Reibe <SEP> ge  sclialteten <SEP> @t@-ei,en <SEP> von <SEP> einer <SEP> Zahl, <SEP> die <SEP> der
<tb>  vier <SEP> i_ibereinan(lr_rIieg'enden <SEP> Teilleiter <SEP> oder
<tb>  eineng <SEP> Vielfachen <SEP> derselben <SEP> gleich <SEP> ist <SEP> und
<tb>  wobei <SEP> jeder <SEP> Z#T-ei.die <SEP> gleiche <SEP> Zahl <SEP> von
<tb>  NulF=ii <SEP> enthält. <SEP> hei <SEP> dieser <SEP> Y <SEP> Anordnung <SEP> wer  den <SEP> Stirnhürldel <SEP> erhalt(-il,
<tb>  indem <SEP> in <SEP> den <SEP> anfeinanderfolg-enden <SEP> Nuten
<tb>  eines <SEP> @Vichluns@zweiges <SEP> die <SEP> Teilleiterfolge
<tb>  zylzlizcll <SEP> vertauscht <SEP> tviid.
<tb>  



  Die <SEP> Zeichritiri-' <SEP> zeigt <SEP> schematisch <SEP> meh  rere <SEP> ='3usführuni.'@.heispiele <SEP> des <SEP> 1:r fin(lun,-s  g'egellstancles.
<tb>  



  In <SEP> Fig. <SEP> 1 <SEP> ist <SEP> angenommen, <SEP> dass <SEP> sechs
<tb>  Teill-iIer <SEP> 9., <SEP> 2 <SEP> ... <SEP> 6 <SEP> parallel <SEP> geccllaltet <SEP> sind
<tb>  und. <SEP> einen <SEP> Cle>@iirltleiter <SEP> pro <SEP> Nut, <SEP> bilden. <SEP> Die
<tb>  ganz( <SEP> Wickluiv: <SEP> wird <SEP> alsdann <SEP> in <SEP> sechs <SEP> in
<tb>  .Serie <SEP> ges( II,iIF_te <SEP> Z#Tlei <SEP> 'e <SEP> geteilt, <SEP> die <SEP> eine
<tb>  untei-inander <SEP> #Aeiche <SEP> Zahl <SEP> von <SEP> Nuten <SEP> (Illt  halt <SEP> ,u. <SEP> Sie <SEP> si <SEP> l <SEP> 1(l. <SEP> in <SEP> Fig. <SEP> 7. <SEP> mit, <SEP> 1, <SEP> 11 <SEP> <B>...</B> <SEP> \'I
<tb>  1>ezci-hnet. <SEP> heii-_li <SEP> ILbergange <SEP> von <SEP> einem <SEP> auf
<tb>  den <SEP> - <SEP> ndern <SEP> Z-:;

   <SEP> eig' <SEP> findet <SEP> nunmehr <SEP> eine
<tb>  zykli=-he <SEP> j'ei t,-aisclitiiin-- <SEP> der <SEP> Teilleitcrfolge
<tb>  -aalt. <SEP> -i <SEP> dass <SEP> U-iler <SEP> 1, <SEP> der <SEP> im <SEP> Zweize <SEP> 1 <SEP> anl
<tb>  Ntiif-i,11or-fe <SEP> in <SEP> Zweig <SEP> 1I <SEP> um <SEP> eine
<tb>  I_cite@hreiie <SEP> na@@li <SEP> unter. <SEP> wandert <SEP> und <SEP> in
<tb>  Zwei- <SEP> <B>111</B> <SEP> uni <SEP> z#.=:

   <SEP> ei <SEP> Teilleiterbreiten <SEP> tts_f.,     
EMI0002.0002     
  
    wIlnend <SEP> dei' <SEP> amut@nci-uir'@ <SEP> bufindliclie
<tb>  Leiter, <SEP> z. <SEP> h. <SEP> 6 <SEP> in <SEP> Zwei;' <SEP> 1, <SEP> steis <SEP> in <SEP> clell <SEP> i#:utf@Il  hopf <SEP> des <SEP> iiä,@hsten <SEP> Z@-ei\rs <SEP> geführt <SEP> wird.
<tb>  Wie <SEP> nian <SEP> aus <SEP> Fig. <SEP> 1 <SEP> erkcnnt, <SEP> ist, <SEP> die <SEP> vorhin
<tb>  Benannte <SEP> heclingung <SEP> alsdann <SEP> erfüllt. <SEP> Fig-.
<tb>  zeih. <SEP> eine <SEP> solcb.e <SEP> Velsrhränkung <SEP> cler
<tb>  Leiter <SEP> an <SEP> einer <SEP> beliel-ii#en <SEP> Sielle <SEP> vier <SEP> Stirn  verl)irl(Itti)geil <SEP> ausg,efiiliit <SEP> werden <SEP> kann.
<tb>  



  Eine <SEP> andere <SEP> Anorchiun- <SEP> rmit <SEP> @-er(Irilltfn
<tb>  Leitern <SEP> zeigt <SEP> Fig. <SEP> 3. <SEP> , <SEP> Hier <SEP> sind <SEP> die <SEP> sechs
<tb>  Leifer <SEP> der <SEP> Nut <SEP> nicht <SEP> alle <SEP> untereinander <SEP> ge  lagert, <SEP> sondern <SEP> es <SEP> sind. <SEP> zwei <SEP> nel)eiieinan(ler  Ileg'e@i(le <SEP> S('lli(#liteli <SEP> zt? <SEP> i#> <SEP> #_bei <SEP> Leitern <SEP> gebil  det. <SEP> niese <SEP> :rordntizi;' <SEP> hat <SEP> (len
<tb>  die <SEP> Leiter <SEP> beine <SEP> L'ljel'#-anve <SEP> von <SEP> einem <SEP> auf
<tb>  den <SEP> andern <SEP> Zwei;' <SEP> si^h <SEP> immer <SEP> nur <SEP> um <SEP> ein
<tb>  geringes <SEP> riiumliclies <SEP> ':

  \Iass <SEP> verschieben <SEP> ttnd
<tb>  niemals <SEP> um <SEP> die <SEP> ganze <SEP> Nut,#nhöhe <SEP> zt-i <SEP> sprin  gen <SEP> brauchen. <SEP> Die <SEP> in <SEP> allen <SEP> Figuren <SEP> dünn
<tb>  ein <SEP> gezeichneten <SEP> T-,illiellzü,e <SEP> zeigen <SEP> clies <SEP> clent  lich. <SEP> Während <SEP> in <SEP> Fig. <SEP> 1 <SEP> an <SEP> jeder <SEP> VerscIiriin  kungsst.elle <SEP> ein <SEP> Leiter <SEP> einen <SEP> Sl-runy <SEP> über
<tb>  alle <SEP> andern <SEP> macht, <SEP> verschieben <SEP> sich <SEP> in <SEP> Fig. <SEP> 9
<tb>  sämtliche <SEP> Leiter <SEP> gleicllimiil'i## <SEP> :n <SEP> sich.
<tb>  



  Die <SEP> VerschränkunI-sstelle <SEP> beim <SEP> Cber.ariz
<tb>  eines <SEP> Zweiges <SEP> in <SEP> den <SEP> nächsten <SEP> zeit <SEP> für <SEP> ein
<tb>  ähnliches <SEP> Leiterbündel <SEP> rig. <SEP> 6. <SEP> Tsylässt <SEP> sich
<tb>  aus <SEP> dieser <SEP> Fi'ur <SEP> ohne <SEP> weheres <SEP> erkennen.
<tb>  dass <SEP> eine <SEP> solche <SEP> @"ei <SEP> @chränltuilm..telle <SEP> für
<tb>  den <SEP> festen <SEP> konstruktiven <SEP> Aufbau <SEP> cler <SEP> Stirn  verbindungen <SEP> grosse <SEP> Vorteile <SEP> bietet.
<tb>  



  hei <SEP> der <SEP> Anordnung' <SEP> gemäss <SEP> Fig. <SEP> 3 <SEP> war <SEP> (lei
<tb>  Versclliebiin2sscllritt <SEP> der <SEP> zyklischen <SEP> Ver  tauschun,' <SEP> gleich <SEP> i. <SEP> La<U>v</U> <SEP> der <SEP> Leiter <SEP> 1 <SEP> bei  srliels\N-eise <SEP> in <SEP> der <SEP> Ntit <SEP> 1 <SEP> an <SEP> der- <SEP> ersten <SEP> Stelle.
<tb>  so <SEP> lie--'t <SEP> er <SEP> in <SEP> (1e1' <SEP> -#ut <SEP> <B>11</B> <SEP> tiI1111iit@ll_@.= <SEP> (la<B>r</B>  unter, <SEP> verscI-iiebt <SEP> sich <SEP> beim <SEP> L"bcrg@il@e <SEP> voil
<tb>  der <SEP> mit <SEP> <B>111</B> <SEP> auf <SEP> IS.' <SEP> aus <SEP> (her <SEP> untersten <SEP> Laz,'e
<tb>  links <SEP> nach <SEP> der <SEP> unter <SEP> #teii <SEP> Lage <SEP> i <SEP> echts <SEP> tisw.
<tb>  Man <SEP> erhält <SEP> nun <SEP> eine <SEP> wesentliche <SEP> t'erein  faC@UIlg <SEP> del' <SEP> .@ <SEP> 110r <SEP> (llllln,

   <SEP> wenn <SEP> Iman <SEP> (INiI
<tb>  @"erschiebtinc@.-s('hrit <SEP> i <SEP> der <SEP> zclzlischF@n <SEP> @"er'nau  schuncler <SEP> Teilleitetlage <SEP> nick' <SEP> --leicli <SEP> t,
<tb>  sondern <SEP> von <SEP> 1 <SEP> abweichend <SEP> \.,ählt. <SEP> Fig'. <SEP> i
<tb>  zeigt <SEP> eine <SEP> Anordnung', <SEP> bei <SEP> der <SEP> der <SEP> Ver  sc@iebttng's < ciu'it <SEP> 1,leich <SEP> 2 <SEP> etvühlt <SEP> ist, <SEP> indem
<tb>  rnan <SEP> beispielsweise <SEP> jeden <SEP> Teilliter <SEP> aus <SEP> (ten
<tb>  @"erdrillttng#stell@@n <SEP> an <SEP> den <SEP> Stirnvei'bül(lttil-              g(211    um zwei     Teilleiterbreiten    verschiebt.

         Fi,,.    i lässt     cline    weiteres     erkennen,    dass       otich    bei dieser     Anordnung    jeder Teilleiter  alle Lagen in der     Nutenhöhe    gleich oft ein  nimmt.  



  Eine entsprechende     Anordnung        für    12  Teilleiter einer Nut, wobei je sechs     Überein-          anderliegen,    zeigt die     Fig.    5.     Entsprechend     den sechs     übcreinanderliegenden    Leitern  sind hier sechs in Serie geschaltete Leiter  zweige erforderlich.     Fig.    6 zeigt die     Verdril-          Itin-sstelle    der 12 Teilleiter nach zig. 5.  



  Die Zahl der Teilleiter, in welche     man     den Gesamtleiter der Nuten unterteilt, rich  tet sich bei     praktischen=\usführungen    einer  seits     nach    der noch     vorhandenen    Biegsam  keit, die für die Herstellung der     Wicklung     erforderlich ist, anderseits nach der Kupfer  höhe, die in Anbetracht der     Abmessungen     der     Nuteri    noch ohne     zti    grosse Wirbelstrom  verluste     angewandt        werden    darf.

   Bei An  wendung     vor-    Kupferseilen ist. meist der er  stem Gesichtspunkt, bei     Anwendung    von       Massivkupfer    meist der zweite ausschlag  gebend. Bei sehr tiefen Nuten grosser     NVech-          selstrommaschinen    kann man leicht. auf die  Notwendigkeit von 30 massiven Teilleitern  übereinander geführt werden. Schliesslich  muss die Anzahl der Teilleiter gleich der  Zahl von     gleichartiger-    Zweigen     gewäi,lt     werden - oder einem Bruchteil davon --  in die man     jeden        Wicklungszug        aufspalten     kann.

   Die Höchstzahl dieser Zweige ist  durch die Zahl der in Reihe     geschalteten     Nuten gegeben. Da die     Nutenzahl    grösserer  Maschinen meist sehr erheblich ist., so er  kennt man, dass mit den hier geschilderten       Anordungen    starke Unterteilungen bei voll  kommener     Verdrillung    der Leiter     ermö-          licht    werden. Meist wird es genügen, die  Wicklungen in eine geringe Zahl von Zwei  gen, etwa 3, 4, 5 oder 6,     aufzuteilen,    da       inan    dadurch meist schon genügend geringe       Teilleiterdimensionen    erhält. Jeder Zweig  enthält alsdann eine Reihe von Nuten hin  tereinander geschaltet.

    



  Eine     andere    zweckmässige Art der Ver  schiebung bei der     zyklischen        Vertatiscliting       der     Teilleitei@lageri    zeigt     Fig.    i, die darin in  Frage kommt,     tvenn        clie    Zahl der     überein-          anclerliegenden    Teilleiter     ungerade    ist.

   In  diesem Falle wählt     m.an    den     Verschiebungs-          schritt    zu     n/2        +    1,     -wobei        1i    die Gesamt  teilleiterzahl der Nut     n/2,    also die Zahl der  in einer     Schicht        übereinanderlie;-enden    Lei  ter, ist. Es tritt auch dann eine vollkom  mene     Durchinischung-    aller Teilleiter auf.

    Lässt sich bei einer     clei-arti;en        :Anordnung     eine     ungerade    Zahl.     von    Teilleitern     und          Stromzwei:-en    aus     irgendwelchen        Gründen     nicht verwenden, so kann plan die Zahl der  Zweige doppelt so gross wählen wie die Zahl  der     übereinanderlieg,enden    Teilleiter.  



  Die Unterteilung der Leiter in zwei     ne-          bcnc@nande@        liegende        Grtil,l;en.    die in     F17.    3  bis     'i    dargestellt ist, Trat noch den weiteren  Vorteil, insbesondere bei offenen Nuten, dass  auch (las     Nutenlängsfel(1,    das bei hochaus  genutzten Maschinen sehr     erhebliche    Werte       besitzen    kann,     nur    in     geringfügigem    Masse  zu     Wirbelstrombildung-    Anlass     .--eben    kann.

         Siimtliclie        hier        e@eschilderte        Anordnungen     haben     (]en        Vorteil,    (lass sie nicht nur die von       den        Nutenfeldern    herrührenden Wirbel  ströme     unterdrücken,    sondern auch die bei       ;1rossen    Maschinen sehr erheblichen     Wirbel-          c.tromver=luste.    die von den Streufeldern der       Stirnverbindungen    der     Wicklung    herrüh  ren.

   Die Teilleiter brauchen in allen Fäl  len nur     geringfiigig    isoliert. zu werden. um       den        innern        Spannirng@en    den Weg zu     ver-          sperren.    Es genügt hierfür häufig eine     dünne          Lackierung    oder     Emaillierung    der einzelnen  Leiter.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anordnung zur j'eri-ingerting- der Strom- verdrä ngting von in Nuten gebetteten Lei tern elektrischer Maschinen, bei denen die die ganze Nut.
    ausfüllenden Leiter ihrer Hölle nach in mehrere voneinander isolierte Teilleiter zerlegt sind, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Wicklung aus in Reihe ge- sclialteten Zweigen von einer Zahl besteht, die der der übereinandeiliegenden Teilleiter oder einem Vielfachen derselben gleich ist.
    imcl jeder Zweig die gleiche Zahl von Ntiteti enthält und dass in den aufeinanderfolgen- den Nuten eines Wicklungszweiges die Teil leiterfolge durch Verdrillung in den Stirn verbindungen zyklisch vertauscht ist, um gleichartige Stirnbündel zu erbalten. U\JERANSPRüCHE: 1. Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilleiter einer Nut in zwei Schichten nebeneinander liegen. 2.
    Anordnung nach Pateritarisprucli, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschiebungs schritt der Teilleiter an den Verdrillungs- stellen der Stirnverbindungen gleich 1 ist. 3. Anordnung nach Unteranspruch 1, da-, durch gekennzeichnet, dass der VerSchie- bungsscliritt der Teilleiter an den Ver- drillrrngsstellen der Stii-nverbinclungen bleich 2 ist..
    1. :Xriordnung nach Unteranspruch i., da durch gel@emizeiclirrct. dass bei ungerader Teilleiterzahl der Verschiebungsschritt der Teilleiter an den Verdrillungsstellen der Stirnverbindung gleich n/23 -f-- 1 ist, wobei ri die Teilleiterzahl des Nutenlei- ters ist.
    5. Anordnung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet.. dass die Zahl der Wiclclun-szweigo doppelt so gross ist wie die Zahl der iibereinanderliegenden Teil leiter.
CH86466D 1918-06-15 1919-06-17 Anordnung zur Verringerung der Stromverdrängung von in Nuten gebetteten Leitern elektrischer Maschinen, bei denen die die ganze Nut ausfüllenden Leiter ihrer Höhe nach in mehrere voneinander isolierte Teilleiter zerlegt sind. CH86466A (de)

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GB (1) GB147882A (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2410458A1 (de) * 1973-03-05 1974-09-19 Fujikura Ltd Gekreuzter elektrischer leiter und verfahren zum herstellen eines solchen leiters

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DE740651C (de) * 1930-08-31 1943-10-25 Aeg Verfahren zur fortlaufenden Herstellung eines aus nebeneinander angeordneten Gruppen uebereinander liegender Teilleiter vierkantigen Profils bestehenden Kabels fuer Wicklungen elektrischer Maschinen und Apparate

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