CH86676A - Holzfachwerkkonstruktion. - Google Patents
Holzfachwerkkonstruktion.Info
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
- E04C3/00—Structural elongated elements designed for load-supporting
- E04C3/02—Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces
- E04C3/12—Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces of wood, e.g. with reinforcements, with tensioning members
- E04C3/18—Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces of wood, e.g. with reinforcements, with tensioning members with metal or other reinforcements or tensioning members
-
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Description
Holzfachwerkkonstruktion. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Holzfachwerkkanstruktion, bei wel cher gemäss Patentanspruch des Haupt patentes Nr. 78391 die in den einzelnen Stäben auftretenden Kräfte mittelst Bolzen auf Holzknotenplatten übertragen werden. Gemäss vorliegender Erfindung haben die Knotenpunkte der Holzkonstruktion die besondere Ausbildung, dass die Holzknoten- platten aus mehreren aufeinandergeleimten Einzelplatten aus Weichholz bestehen und dass ausserdem die Einzelplatten durch Blindbolzen aus Holz, d. h.
Bolzen, die un geeignet sind, die in den einzelnen Stä ben der Fachwerkkonstruktion wirkenden Kräfte auf die Knotenplatte zu übertragen, zusammengehalten sind.
Es hat sich nämlich in der Praxis ge zeigt, dass es von Vorteil ist, die Einzelplat ten einer zusammengesetzten Knotenplatte aus Weichholz zu machen. Eine solche Kno tenplatte ist widerstandsfähiger als eine Platte, welche aus Einzelplatten aus Hart holz zusammengesetzt ist, was sich dadurch erklären lässt, dass der Leim sich mit dem Weichholzo viel besser verbindet als mit dem Hart-holze.
Die Widerstandskraft =der Holzknoten platte gemäss vorliegender Erfindung ist noch wesentlich erhöht durch die blinden Bolzen, welche auch dazu beitragen, die Kräfte von einer Einzelplatte auf eine an dere zu übertragen. Diese blinden Bolzen übernehmen also teilweise die Aufgabe, die bis jetzt ausschliesslich durch die Verlei- mung erzielt wurde.
Auf beiliegender Zeichnung ist ein Aus führungsbeispiel eines Knotenpunktes einer Holzfachwerkkonstruktion gemäss vorlie gender Erfindung dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 diesen Knotenpunkt in Vorder ansicht, und Fig. 2 den Knotenpunkt in Seitenansicht., teilweise geschnitten.
In der Zeichnung bezeichnen a, <I>b</I> und c drei Stäbe der Holzfachwerkkonstruktion; diese drei Stäbo sind -zusammen mittelst einer Holzknotenplatte d und Holzbolzen e zusammen verbunden. Die Stäbe sind zu- sammengeset.zt je aus zwei Einzelstäben.
EMI0002.0001
welche <SEP> parallel <SEP> zueinander <SEP> laufen <SEP> und, <SEP> um
<tb> einen <SEP> gewissen <SEP> Abstand <SEP> voneinander <SEP> ent fernt <SEP> .ind, <SEP> welche <SEP> Entfernung <SEP> gleich <SEP> ist <SEP> der
<tb> Dicke <SEP> der <SEP> Knotenplatte <SEP> d. <SEP> Letztere <SEP> setzt <SEP> sich
<tb> zusairni.en <SEP> aus <SEP> drei <SEP> Einzelplatten <SEP> gleicher
<tb> Form <SEP> f, <SEP> g <SEP> und <SEP> lx, <SEP> wobei <SEP> die <SEP> zwei <SEP> äussern
<tb> Einzeiplatten <SEP> f <SEP> und <SEP> f1 <SEP> nur <SEP> halb <SEP> so <SEP> dick <SEP> sind.
<tb> wie <SEP> die <SEP> mittlere <SEP> Einzelplatte <SEP> g. <SEP> Diese <SEP> Ein zelplatfen <SEP> f, <SEP> < ;
. <SEP> fl <SEP> bestehen <SEP> aus <SEP> Weichholz
<tb> und <SEP> sind. <SEP> aufemandergeleimt. <SEP> In <SEP> den <SEP> Stäben
<tb> <I>a, <SEP> b</I> <SEP> und <SEP> c <SEP> wiikl-,@--n <SEP> die <SEP> Zugkräfte <SEP> <I>P</I> <SEP> und <SEP> die
<tb> DrueH;raft <SEP> P1. <SEP> Die <SEP> Richtung <SEP> der <SEP> Holzfasern
<tb> in <SEP> den <SEP> Platten <SEP> f <SEP> und <SEP> fl <SEP> wird <SEP> zweckmässig
<tb> der <SEP> einen <SEP> Zugkraft <SEP> P, <SEP> zum <SEP> Beispiel <SEP> der <SEP> im
<tb> Stabe <SEP> a <SEP> wirkenden <SEP> Zugkraft <SEP> P <SEP> parallel <SEP> ge taäli.lf. <SEP> und <SEP> die <SEP> Richtung <SEP> der <SEP> Holzfasern <SEP> der
<tb> platten <SEP> <I>c</I><B>f</B> <SEP> parallel <SEP> der <SEP> andern <SEP> Zugkraft <SEP> <I>P,</I>
<tb> d. <SEP> h. <SEP> der <SEP> im <SEP> Stahe <SEP> b <SEP> wirkenden <SEP> Kraft.
<SEP> Es
<tb> wird <SEP> --ladurch <SEP> erreicht, <SEP> dass <SEP> jede <SEP> Einzelplatte
<tb> in <SEP> derünstü:i@ii <SEP> Weise <SEP> beanspi ucllt. <SEP> wird,
<tb> d. <SEP> h. <SEP> in <SEP> der <SEP> Richtung, <SEP> in <SEP> welcher <SEP> die <SEP> Wi dersta,_cdshra.ft <SEP> riiü_ <SEP> grösste <SEP> ist. <SEP> Ausser <SEP> durch
<tb> die <SEP> l:eimung <SEP> erfolgt <SEP> die <SEP> Übertragung <SEP> der
<tb> Kräft- <SEP> von <SEP> ein(-i- <SEP> Einzelplatte <SEP> auf <SEP> die <SEP> an ciern <SEP> -@ <SEP> @imitte@t <SEP> Blindbolzen <SEP> h., <SEP> deren <SEP> Länze
<tb> 21eich <SEP> Jer <SEP> Diel=" <SEP> der <SEP> Knotenplatte <SEP> d <SEP> ist, <SEP> und
<tb> die <SEP> @@:,-iit <SEP> zur'hertragung <SEP> der <SEP> Kräfte <SEP> P
<tb> und <SEP> Pt <SEP> auf <SEP> die <SEP> Knotenplatte <SEP> ungeeignet <SEP> sind.
<tb>
I)3-- <SEP> Bolzen <SEP> -. <SEP> @Iiirch <SEP> welche <SEP> die <SEP> Kräfte <SEP> P
<tb> und <SEP> P" <SEP> auf <SEP> die <SEP> Knofenplatte <SEP> d <SEP> übertragen
<tb> ererclrii, <SEP> sind <SEP> aus <SEP> Holz. <SEP> Es <SEP> hat. <SEP> sich <SEP> in <SEP> der
<tb> Praxis <SEP> ervAesen. <SEP> dass <SEP> bei <SEP> einer <SEP> Holzkon strul=iion <SEP> _9@ei-tiss <SEP> rlerErffinduna <SEP> die <SEP> Anz7,en duii_;- <SEP> von <SEP> Holzlit,lzen <SEP> allein <SEP> vorteilhaft <SEP> ist..
<tb> Bei <SEP> di,_;er <SEP> Konsb uktion <SEP> spielt, <SEP> nämlich <SEP> der
<tb> L <SEP> oclri_@_ <SEP> ihun@sdi=ii@ h <SEP> in <SEP> den <SEP> Löchern, <SEP> in <SEP> wel chen <SEP> clie <SEP> Bolz(-n <SEP> .- <SEP> hegen, <SEP> eine <SEP> aussühlag gebeilc':
= <SEP> Rolle. <SEP> Pei <SEP> Holzbolzen <SEP> muss <SEP> der
<tb> Durchi,ie#ser <SEP> so <SEP> r.@ross <SEP> geU@ählt. <SEP> werden <SEP> mit
<tb> Rüch,#i@_lit <SEP> auf <SEP> die <SEP> zu <SEP> übertragenden <SEP> Kräfte,
<tb> dass <SEP> rdi@_ri <SEP> Lochlil;iin.#,scli uck <SEP> innerhalb <SEP> an nehml.oai@er <SEP> Grenz,=n <SEP> bleibt.
<SEP> Mit <SEP> Eisenbolzcn
<tb> würrlc <SEP> der <SEP> Bolzuridurchmesser <SEP> bei <SEP> voller Ausnützung der Tragftihig,keit des Eisen materials so klein ausfallen, class der Loch- leibungsdruck zu gross ausfällt und eine Zerstörung des Holzes herbeiführt. Man ist also gezwungen, unnötigerweise den Bol- zendurchinesser zu gross zu wählen, oder eine grössere Anzahl von Bolzen zu venven- den, als die Berechnung, bezw. die über tragung der Kräfte bedingt,
oder endlich Hohlbolzen zu veruzenden. Aber auch im letzteren Falle sind Holzbolzen vorzuziehen, und zwar wegen des unvermeidlichen Ver- ziehens des Holzes.
Mit Eisenbolzen, welche diesem Verziehen nicht folgen können, ent stehen in den Holzstäben solche Spannun gen, dass eine Längsspaltung der Stäbe ein tritt. Mit Holzbolzen erfolgt das Verziehen im Stab und im Bolzen ungefähr im glei chen Masse, so class übermässige Spannungen in den Holzstäben nicht auftreten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Holzfachwerkkonstruktion gemäss Patent anspruch des. Hauptpatentes Nr. 'i8391, da durch gekennzeichnet, dass die Holzknotei:- platten aus aufeinandergeleimten Einzel platten aus Weichholz zusammengesetzt sind, welche Einzelplatten ausserdem durch Blindhohen aus Holz ztrsaminen:ehalten sind.EMI0002.0037 UN <SEP> TErAN <SEP> SPRUCH: EMI0002.0038 Holzfachwerkkonstruktion <SEP> zeniä-ss <SEP> Patent anspruch, <SEP> dadurch <SEP> --@chenrizeichnet, <SEP> da.ss <SEP> die <tb> Faserrichtun;- <SEP> in <SEP> den <SEP> Einzelplatten <SEP> parallel <tb> zur <SEP> Riclrtung- <SEP> der <SEP> von <SEP> Stäben <SEP> der <SEP> Holzfach <B>\V.</B> <SEP> auf <SEP> auf <SEP> die <SEP> Platten <SEP> ühertra genen <SEP> Ziighrüfte <SEP> gewä.lilt <SEP> ist.. <SEP> @t:obei <SEP> die <tb> t?her.tr a@iin- <SEP> der <SEP> Kräfte <SEP> von <SEP> den <SEP> Stäben <SEP> der <tb> Holzfacliv.erkkonstruktion <SEP> auf <SEP> rlie <SEP> !Zncrten platte <SEP> ausschliesslich <SEP> durch <SEP> Bolzen <SEP> aus <SEP> TTolz <tb> stattfindet.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH86676T | 1919-07-02 | ||
| CH78391T | 1919-07-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH86676A true CH86676A (de) | 1920-09-16 |
Family
ID=25702323
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH86676D CH86676A (de) | 1919-07-02 | 1919-07-02 | Holzfachwerkkonstruktion. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH86676A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0093224A1 (de) * | 1980-11-05 | 1983-11-09 | Bengt Ake Kindberg | Drachträger Zusammenbau |
| FR2572759A1 (fr) * | 1984-11-08 | 1986-05-09 | Burger Raymond | Poutre triangulee en bois, assemblee par compression progressive entre deux surfaces, collage et autoserrage |
-
1919
- 1919-07-02 CH CH86676D patent/CH86676A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0093224A1 (de) * | 1980-11-05 | 1983-11-09 | Bengt Ake Kindberg | Drachträger Zusammenbau |
| FR2572759A1 (fr) * | 1984-11-08 | 1986-05-09 | Burger Raymond | Poutre triangulee en bois, assemblee par compression progressive entre deux surfaces, collage et autoserrage |
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