CH86781A - Vakuumverstärkerröhre mit Glühkathode und Hilfselektrode. - Google Patents
Vakuumverstärkerröhre mit Glühkathode und Hilfselektrode.Info
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Description
Vaknnmverstärkerröhre mit Glühkathode und HIMelektrode. Die Erfindung betrifft Vakuumverstärker röhren mit Glühkathode zur Emission eines elektrischen Stromes und Steuerelektrode zur Beeinflussung der Stromstärke. Nach bekann ter Theorie wächst die von einer solchen Röhre bei gegebenen Potentialänderungen der Steuerelektrode maximal im Anodenstrom kreis entnehmbare Energie direkt proportio nal mit dem Quadrate der Empfindlichkeit des gesteuerten Stromes gegenüber Schwan kungen des Potentials der Steuerelektrode und umgekehrt proportional mit der Empfind lichkeit des gesteuerten Stromes gegenüber Schwankungen des Anodenpotentials.
Man hat daher Interesse, die Röhren gegenüber Schwankungen des Anodenpotentials -mög lichst unempfindlich zu machen; dies ist nuci der Zweck vorliegender Erfindung.
Gemäss der Erfindung ist zwischen Steuer elektrode und Anode ein durchbrochener Leiter angebracht, der sowohl von der Anode, als auch von der Steuerelektrode isoliert ist und gegenüber der Kathode eine konstante Spannung besitzt. Dieser Leiter kann als ..Schutzleiter\ bezeichnet werden.
Die Wirkung des Schutzleiters erklärt sich dadurch. dass er die Steuerelektrode gegen das Feld der Anode elektrostatistisch schützt, während das von ihm erzeugte Feld durch die Steuerelektrode hindurchgreift und bewirkt, dar ein genügender Teil der von der Kathode emittierten Elektrizität die Steuer elektrode zu überschreiten vermag.
Um zu verhindern, dass ein wesentlicher Teil des Stromes an den Schutzleiter ab fliesst, ist es von Vorteil, in Röhren, die hauptsächlich mit Elektronenströmen arbeiten, das Potential des Schutzleiters niedriger zu wählen als das Potential der Anode; falls Raumladungswirkungen nicht zu befürchten sind, wird das Potential des Schutzleiters zweckmässig sogar niedriger gewählt werden als das Potential, das bei der gewählten Anodenspannung aber ohne Schutzleiter an der Stelle, wo sich dieser im Raume befindet, vorhanden wäre.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungs- beispiele des Erfindungsgegenstandes darge- stei_t.
Fig. 1 ist eine Ansicht des einen Bei spiels, Fig. \? ein zugehöriges - Schaltungs schema; Fig. 2 ist eine Ansicht des zweiten Beispiels, Fig. -1 ein Grundriss für die zuge hörige Elektrodenanordnung, Fig. 5 ein Schal- tungsscherna.
mach Fig. 1 sind die innerhalb einer mög lichst weitgehend evakuierten Glasröhre an geordneten Elektroden auf einem aus Glas röhren zusammengesetzten Rahmen r befestigt, der an dem Einschmelzteller t befestigt ist. Die senkrechten Seiten dieses Rahmens sind aus Röhren grösseren, die wagrechten aus Eiihren kleineren Durchmessers hergestellt.
In dem Rahmen ist zunächst die Anode a befestigt, die aus einem dünnen Blech aus Hartmetall besteht. Über die Querstäbe des Glasrahmens r ist in senkrechter Richtung ein dünner Wolfranidraht s gewickelt, so dar er beiderseitig in einem gewissen Abstand und völlig davon isoliert die Anode rc um gibt. Hierüber ist isoliert ein zweiter Wol- franidraht h in wagrechter Richtung uni die Längsseiten des Rahmens r gewickelt.
An dem Rahmen sind noch Ansätze b und c vorgesehen, die zur Befestigung zweier V-fijrmig gestalteter @Volframdrähte ki, k. dienen, die die Glühkathode der Röhre dar stellen.
Beide Kathodendrähte sind, wie Fig. 2 erkennen lässt, parallel geschaltet und bilden so einerseits eitre Reserve für den Fall, dass einer der Drähte durchbrennt, anderseits er höhen sie in ordnungsmässigem Zustande die Leitungsfähigkeit der Verstärkerröhre.
@Z ährerid das als Steuerelektrode dienende Drahtgitter hin üblicher Weise auf schwach negativem Potential zu den Kathodendrähten ki, k= gehalten wird und zur Steuerung des von der Katliude zur Anode übergehenden Stromes dient. ist der Schutzleiter s einpolig an einen solchen Punkt der Batterie B an- geschlossen, dessen Potential geringer ist als der Stelle des Spannungsgefälles zwischen Anode und Kathode entspricht, an welcher der Schutzleiter im Raum angebracht ist.
Eine besonders günstige Wirkung der Verstärkerröhre ergibt sich, wenn ausser dem Schutzleiter noch ein sogenanntes Spannungs netz verwendet wird, das in Röhren mit reinen Elektronenströmen zwecks Aufhebung der Raumladungswirkung der Elektronen zwischen Kathode und Steuerelektrode an geordnet und auf ein höheres positives Po tential, als seiner Stelle zukommt, gehalten wird.
Eine derartige Rühre zeigt Fig. 3. Es ist. dabei die Crxliihkathode k als einfacher Faden gespannt. Sie ist zunächst konzentrisch vom Spannungsnetz s' umschlossen, um das die Steuerelektrode h. ebenfalls als zylindrisches Netz angeordnet ist. Hieran reihen sieh nach aussen der Schutzleiter s und die Anode tt. Diese ist wieder aus einem dünnen, gut ent gasten Metallblech gefertigt. Die einzelnen Netze sind aus schwer schmelzbarem Metall, beispielsweise Eisen oder Nickel, hergestellt.
Die vier Teile a, <I>x, lt, x'</I> werden von einer an dem Einschmelzteller t befestigten Glas säule d gehalten, und zwar die Anode a direkt und die übrigen indirekt, indem alle vier durch angeschmolzene Glasperlen g unter einander starr verbunden sind. In einer dieser Glasperlen ist auch ein Metallstab in geführt, der an seinerar obern Erde den Kathoden faden k trägt.
Die Teile #; und s' sind zur Vereinfachung miteinander leitend verbunden, was bei rich tiger Wahl ihres Potentials und ihrer Ab stände zu den benachbarten Elektroden keinen Nachteil verursacht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Z akuumverstärkerrühre init Glühhatho < le zur Emission eines elektrischen Stromes und Steuerelektrode zur Beeinflussung der Strom stärke, dadurch gekennzeichnet, dar zwischen der Anode und der Steuerelektrode ein von denselben isolierter durchbrochener Leiter angeordnet ist, der auf konstantem Potential gehalten wird, zum Zwecke, die Röhre gegen Schwankungen des Anodenpotentials un empfindlich zu machen.UNTERANSPRMHE 1. V akuumverstärkerrühre nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Potential des Schutzleiters geringer ist als das der Anode. 2. Vakuumverstärkerrühre nach Patentan spruch und Unteranspruch .1, dadurch ge kennzeichnet, dass ausser dem Schutzleiter ein zwischen der Kathode und der Steuer elektrode angeordnetes Spannungsnetz vor gesehen ist, das ein im Vergleiche zu seiner räumlichen Lage höheres positives Potential besitzt.3. Vakuumv erstärkerrühre nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Steuerelektrode und der Schutzleiter in Form von Draht oder Band über verschieden dicke Teile eines Rahmens aus Isoliermaterial gewickelt sind.
Applications Claiming Priority (1)
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