CH86815A - Unterwindrostfeuerung. - Google Patents

Unterwindrostfeuerung.

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CH86815A
CH86815A CH86815DA CH86815A CH 86815 A CH86815 A CH 86815A CH 86815D A CH86815D A CH 86815DA CH 86815 A CH86815 A CH 86815A
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CH
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wind
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air
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duct opening
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Inventor
Co Dr Hans Cruse
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Hans Cruse & Co Dr
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      Unterwindrostfenerung.       Die Erfindung     betrifft    eine Unterwind  feuerung mit in den Aschenfall der Rost  feuerung     mündender    Windleitung, welcher  der Wind durch     Luftbewegungsvorrichtungen,     z. B. Ventilatoren, Flügelräder oder Dampf  strahlgebläse, zugeführt werden kann.  



  Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfin  dung sind in der Zeichnung veranschaulicht.       Fig.    1 zeigt einen Längsschnitt eines ersten  Beispiels der Feuerung,     Fig.2    zur Hälfte  einen Querschnitt nach der Linie<B>A- A</B> der       Fig.    1 und zur andern Hälfte eine Ansicht;       Fig.    3 - zeigt eine Ansieht der obern Rost  fläche;     Fig.4,    5, 6 und 7 zeigen Längs  schnitte anderer Ausführungsbeispiele;     Fig.    8  zeigt eine Unteransicht,     Fig.9    eine Ober  ansicht und     Fig.    10 eine Seitenansicht eines  Roststabes.  



  Bei dem in     Fig.    1 und 2 gezeigten Aus  führungsbeispiel münden in den Aschenfall  der Feuerung mehrere aus einer Dampfdüse e  und einer Luftdüse s bestehende und zur  Unterseite der Roststäbe a schräg angeord  nete     Strahlapparate.    Die Roststäbe a liegen  quer zur Strömungsrichtung des durch die         Windleitniigsllffnungen    der     Strahlapparate    s  in den Aschenfall eintretenden Unterwindes  und sind auf ihren Längsseiten mit schrägen  Luftkanälen oder Düsen     @b    versehen,

   welche  an der Oberfläche der Roststäbe münden und  deren     Mündungen        c        trichterartig    erweitert  sind und unterhalb der Rostoberfläche liegen,  so dass diese glatt bleibt     (Fig.    1, 2, 9 und 10).  Auf der der     M'indleitungsöltnung    zugewende  ten Seite jedes Roststabes a sind die Luft  kanäle b nach links gerichtet, während die  auf der Rückseite des Roststabes befindlichen  schrägen Luftkanäle b nach rechts gerichtet  sind. Die Anordnung     der    Luftkanäle kann  auch umgekehrt sein.

   An dem der     Wind-          leitungsöffnung    zugewendeten Teil der Unter  seite jedes Roststabes     a    sind die Eintritts  öffnungen der Luftkanäle b einseitig begren  zende und nach unten vorspringende An  sätze d angebracht, die einen Teil des an  sie anprallenden Windstromes in die Luft  kanäle b leiten können. An der     Windleitungs-          öffnung    jedes     Strahlapparates    ist eine Lenk  platte     g    auf einem Zapfen     ta    drehbar ge  lagert. Der Aschenfall ist durch eine Wand     m         in zwei Hälften geteilt; so dass eine Rost  hälfte ausgeschaltet werden kann.

   Der über  dem Roste     befindliche    Feuerraum ist mit  einem     (;ewüh)c        lr    aus feuerfesten Hohlsteinen       ausg@--kleidet.     



  Bei dein     Ausführungsbeispiel    nach der       Fig..I        mündtn    eine Luftdüse s eines Strahl  apparates und eine Windleitung     k,    die mit  einem Ventilator verbunden sein kann. in  einen     Windkasten        i,    der vor     denn    Aschenfall  der Feuerung angeordnet ist.

   In     dein        Wind-          vasti._n    i. ist auf einem Zapfen er eine ge  krümmte     Lenkplatte    y drehbar gelagert, die  in     @leir    Aschenfall vorspringt und mit     einem     Einstellhebel     a,    verbunden ist.

   Durch     Ab-          wärtsdrehen    de, Hebels     p    wird die Lenk  platte     g    in die Absperrlage gebracht, in wel  cher -sie den     Strahlapparat    e, s und die Wind  leitung     k        voll        -lein    Aschenfall     absperrt.    Der       Aschenfall    ist durch eine     mittelst    eines       Deckels    o     ver@chliehbare        Öffnung        clbs        Wind-          kastens    i.

       zugün.-lich.    An der Mündung der       LuftJüse        s    ist in der Windleitung     h:    eine       Klappe    1,     drehljar    gelagert, durch die die       Mündungen    der Luftdüse und der Wind  leitung     abwech--ind    verschlossen;

   beziehungs  weise in ihrer Weite geregelt     \verden        können.     Je nach Einstellung der Klappe L     kann    die       Feuerung        entweder    nur mit     Dampfstralrl-          gebi < iseluft    oder mit     V        entilatorluft        oder    mit       beiden    zugleich betrieben     werden.     



       Bei    dem in Fit. 5 gezeigten     Ausführungs-          beisp1ei    ist für     Windkasten    i unterhalb der  auf einem Zapfen     rr    drehbar gelagerten Lenk  platte     g    ein     Flügelrad    f drehbar gelagert,  das     :-on    einer     Piemenscheibe        y    angetrieben  wird und durch welches     Wind        erzeugt    wird,  der schräg     geeri    die Unterseite des Rostes     rr.     geleitet wird.  



  Bei der     Vorrichtung    nach     Fig.    6 bildet  die auf einem Zapfen     rr        drehbar    gelagerte  und     rnit    einem     Hebel        a    verbundene Lenk  platte 9 in     Verbindung    mit einem Teil des       Windkastens    i     eine    Luftdüse     s,    deren     Form     durch     Verstellen    der Lenkplatte verändert  werden kann.

   Die Lenkplatte     g    teilt den       Windkasten        i    in zwei Teile, die durch eine       üffnurl#        z    miteinander verbunden sind. Durch    Verstellen der Lenkplatte     g    kann die     öff-          nung        z    geregelt werden. Diese Regelung  greift dann Platz, wenn der Wind durch  eine all der Unterseite des     Windkastens    i  endigende Windleitung     k    der Düse s zuge  führt werden soll.  



  Bei dem in     Fig.        i    dargestellten Aus  führungsbeispiel ist unterhalb der     Lenkplatte        r/     am untern Ende des     Windkastens        i    ein  Flügelrad f drehbar gelagert, dessen     Schau-          felkranz        V    einen     freien    Raum t des Rades f  umgibt, der durch eine     Mittelöffnung    ?c des       Rades    mit dem     Windkasten        i    in     Verbindung     stellt.

   Ein     ringförmiger    Ansatz des Flügel  rades<I>f</I> greift in die     Öffnung        u    ein und  dichtet den Spalt     ztviclien        dein    Gehäuse.  das einen Teil des     Windkasten-,        i    bildet. und       dein        Flügelrüde    f ab, das mit einer Riemen  scheibe     il    verbunden ist.

   Der     Schaufelkranz    q  drückt die Luft in den Raum t, aus welchem  sie durch die     Öffnung        rr    in den     Windkasten        i     eintritt, um durch die     Öffnung        v    in die     Düse     und von dort längs der mittelst des Hebels  eingestellten Lenkplatte     !1    unter den Rost<I>a.</I>  zu gelangen.  



  Der bei den     vorbeschriebenen        Beispielen     durch die Dampfdüse e angesaugte oder durch  ein     Gebläse    erzeugte und durch die Wind  leitung     k    dem     Windkasten        i        zugeführte    Wind  strom wird zum Teil durch die     Lenkplatte     in schräger Richtung gegen den     vordern     Rostteil geleitet, so     dass    dieser nicht nur dem  Drucke,     sondern    auch     der    dynamischen     Wir-          kung    des     Windstrumes,

      der hintere Rostteil  dagegen nur dem Drucke des Windes aus  gesetzt ist. Durch Verstellen der     Lenkplatte        g          können    die     Stäbe        a    des     vordern    Rostteils  nacheinander aus dein Bereiche des -Wind  stromes ausgeschaltet     werden.    Je weiter die       Lenkplatte        ,g        geöffnet    wird,

   um so mehr Rost  stäbe werden     voll    denn     Windstrome        getroffen.     Beim     Hindurchströmen    des      Windes    durch die  schrägen Düsen b entstehen schräg in der       Querrichtung    des Rostes     strümeride    Luft  strahlen, und zwar an jedem     Roststabe    zwei       nebeneinanderliegende        Luftstrahlreihen,        voll     denen eine die Richtung der andern kreuzt,  ohne dass die Strahlen aufeinander treffen.

        Die Kreuzströme wirken günstiger als senk  recht durch die     Brennstoffschicht    tretende  Luft auf die Verbrennung ein. Die Feuerung  eignet sich daher vorzugsweise zum Ver  feuern von     staubfürinigen        und    schwer ent  zündlichen Brennstoffen. Durch die Luft  strahlen werden die     brennbaren    Gase der  Feuerung mitgerissen und gegen das glühende       Gewölbe    geschleudert, dadurch     zur    Entzün  dung gebracht und vollkommen verbrannt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: U nterwindrostfeuerung mit in den Aschen fall rnündender Windleitung, dadurch ge- kennzeiehnet, dar die quer zur Strömungs richtung des durch die "indleitungsüffnung eintretenden Unterwindes liegenden Roststäbe auf der derWindleitungsöffnung zugewendeten 'Seite finit schrägen Luftkanälen und auf der Rückseite finit quer zu diesen gerichteten Luftkanälen versehen sind, so dass hinter einanderliegende Luftstrahlreihen entstehen,
    deren Strahlen sich mit denjenigen der be nachbarten Reihen kreuzen. UNTERANSPRüCHE: 1. U nterwindrostfeuerung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass an der Windleitungsöffnung eine parallel zu den Roststäben verstellbare Lenkplatte angeordnet ist, durch welche die Rost stäbe nacheinander aus der Richtung des aus der Windleitungsöffnung austretenden Windes ausgeschaltet werden können.
    2. Unterwindrostfeuerung nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch an dein der Windleitungsöffnung zugewendeten Teil der Unterseite jedes Roststabes angeord- nete, die Eintrittsöffnungen der Luftkanäle einseitig begrenzende und nach unten vor springende Ansätze, die einen Teil des an sie anprallenden Windstromes in die Luft kanäle leiten.
    3. Unterwindrostfeuerung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dar in einem vor der Windleitungsöffnung schräg angeordneten Windkasten-unterhalb einer quer zur Längsrichtung des Rostes dreh bar gelagerten Lenkplatte die Mündung einer Luftdüse neben der Mündung einer Gebläseluftleitung angeordnet und in letz terer eine Klappe drehbar gelagert ist., durch welche die Mündungen abwechselnd verschlossen oder mehr oder weniger ge drosselt werden können.
    4. Unterwindrostfeuerung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil eines vor der Windleitungsöffnung angeordneten Windkastens in Verbindung mit einer quer zur Längsrichtung des Rostes drehbar gelagerten Lenkplatte eine Luftdüse bildet, deren Form durch Ver stellen der Lenkplatte verändert werden kann.
    5. Unterwindrostfeuerung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dar ein vor der "'iiidleiti.ingsüffnung angeordneter Windkasten durch eine quer zur Längs richtung des Rostes drehbar gelagerte Lenkplatte in zwei Teile geteilt ist, die durch eine Offnung miteinander verbunden sind, deren Querschnitt durch Verstellen der Lenkplatte geregelt -erden kann.
CH86815D 1919-04-30 1920-01-20 Unterwindrostfeuerung. CH86815A (de)

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