CH86840A - Maschine zum Schneiden von dünnen Blättern, insbesondere Tabak, in schmale Streifen. - Google Patents

Maschine zum Schneiden von dünnen Blättern, insbesondere Tabak, in schmale Streifen.

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CH86840A
CH86840A CH86840DA CH86840A CH 86840 A CH86840 A CH 86840A CH 86840D A CH86840D A CH 86840DA CH 86840 A CH86840 A CH 86840A
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knives
knife
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Aivaz Boris
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Aivaz Boris
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  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description


  Maschine zum Schneiden von dünnen Blättern, insbesondere Tabak, in schmale  Streifen.    Die Erfindung     betrifft    eine Maschine  zum Schneiden von dünnen Blättern, insbe  sondere Tabak, oder von Papier oder Metall  folien in schmale Streifen. Die Maschine  arbeitet mit rotierenden Scheibenmessern, die,  auf zwei parallelen Wellen angeordnet, mit  einander zusammenwirken.  



  Bei der neuen Streifenschneidemaschine  werden die in der Achsenrichtung verschieb  barauf den Messerwellen gelagerlen, mit. an  beiden Seiten gleichen Schneidekanten     ver-          sehenen    Scheibenmesser an der     Schnittstelle     durch in Achsenrichtung wirkende Druck  vorrichtungen gegeneinandergedrückt, so dass  die Scheibenmesser mit ihren beiden Kanten  schneiden und die Messer der einen Welle  als den den gegenseitigen Abstand der Mes  ser der andern Welle bestimmende Abstand  stücke dienen. Infolge dieser Einrichtung ist  es möglich. eine sehr einfache Maschine zum  gleichzeitigen Schneiden einer sehr grossen  Anzahl von ganz schmalen Streifen, etwa, bis  zu 0,3 mm Breite, zu bauen.  



  Die Zeichnung zeigt beispielsweise eine  Tabakschneidemaschine für Handbetrieb.    Fig. 1 ist ein Querschnitt der mit einem  Gehäuse versehenen Maschine in geschlosse  nem Zustande;  Fig. 2 zeigt die Maschine bei geöffnetem  Gehäuse, in kleinerem Massstabe;       Fig.    3 ist ein Längsschnitt des Gehäuses  nach der Linie 3-3 der Füg. 2;  Fig.4 und 5 sind eine Vorderansicht,  bezw. Draufsicht der Maschine unter     Fort-          lassung    des Gehäuses;  Fig. 6 zeigt eine andere Ausführung der  Messer.  



  Auf die beiden miteinander parallelen  Wellen 1 und 2 Sind die als Messer die  nenden, aus Eisen- oder Stahlblech ausge  stanzten Scheiben 3, bezw. 4 derart aufgereiht,  dass sie in der     Achsenrichtung    lose verschieb  bar, in der Drehung aber zum     Beispiel        mit-          telst    der Keile 5. 6 verhindert sind. Zwi  schen je zwei     benachbarten    Scheibenmessern  3,     bezw.    4 sind     Zwischenlagen    7,     bezw.    8  von wesentlich. geringerem Durchmesser als  die     Scheibenmesser    gleichfalls lose, in Ach  senrichtung     verschiebbar,    auf die.

   Messerwel  len     a.ufgereilit.    Der     gegenseiti",e    Abstand der    
EMI0002.0001     
  
    lles.ser-,vellen <SEP> ist <SEP> etwas <SEP> kleiner <SEP> als <SEP> der <SEP> dop  pel1 <SEP> - <SEP> Halbme:ser <SEP> der <SEP> Scheibenmesser, <SEP> so <SEP> dass
<tb>  die <SEP> Messer <SEP> der <SEP> einen <SEP> 'Welle <SEP> in <SEP> die <SEP> zwischen
<tb>  je <SEP> ztvei <SEP> benac\libarten <SEP> Messern <SEP> der <SEP> andern
<tb>  Welle <SEP> befindli,-hen <SEP> Zwischenräume <SEP> etwas <SEP> ein  t-Teifen.
<tb>  Die <SEP> Scheibenmesser <SEP> sind <SEP> nicht <SEP> zugeschärft,
<tb>  l;

  esit,zen <SEP> keine <SEP> hegelige, <SEP> sondern <SEP> eine <SEP> zplin  dri.@e\he <SEP> Mantelflache, <SEP> so <SEP> dass <SEP> die <SEP> Messer <SEP> nicht
<tb>  nur <SEP> an <SEP> einer. <SEP> sondern <SEP> an <SEP> zwei <SEP> Kanten
<tb>  schneiden.
<tb>  Zu <SEP> beiden <SEP> Enden <SEP> der <SEP> Messerwellen <SEP> be  finclet <SEP> sich <SEP> eine <SEP> Druelzrolle <SEP> 9, <SEP> bezw. <SEP> 10,
<tb>  clie <SEP> durch <SEP> am <SEP> Maschinengestelle <SEP> befestigte
<tb>  fefjei@ticle <SEP> Arme <SEP> 11, <SEP> bezw. <SEP> 12 <SEP>  getragen <SEP> werden.
<tb>  Die <SEP> Druchrollen <SEP> 11, <SEP> 12 <SEP> üben <SEP> an <SEP> der <SEP> Eingriff  stelle <SEP> der <SEP> Scheibenmesser <SEP> der <SEP> beiden <SEP> Messer  in <SEP> der <SEP> Achsenrichtung <SEP> einen <SEP> ]:

  Wach
<tb>  aus, <SEP> der <SEP> die <SEP> auf <SEP> den <SEP> Wellen <SEP> verschiebbaren
<tb>  Dlesser <SEP> gegeneinaixclerdrückt, <SEP> wobei <SEP> gegen  seit@g <SEP> die <SEP> Messer <SEP> der <SEP> einen <SEP> Welle <SEP> als <SEP> Distanz  stii,1z(, <SEP> das <SEP> Aii(-inanderpressen <SEP> der <SEP> Messer <SEP> be  PIrenzen, <SEP> weil <SEP> die <SEP> zwischen <SEP> den <SEP> Messern <SEP> be  finclliehen <SEP> Einlagen <SEP> 7, <SEP> 8 <SEP> schwächer <SEP> sind <SEP> als
<tb>  die <SEP> Nesser.

   <SEP> Da <SEP> die <SEP> Seheiben <SEP> in <SEP> Achsen  i\icIitung <SEP> lose <SEP> verschiebbar <SEP> auf <SEP> die <SEP> grellen
<tb>  auf <SEP> @ereilit <SEP> sind <SEP> und <SEP> die <SEP> Beile <SEP> lediglich <SEP> zur
<tb>  lüeit.rabunn <SEP> der <SEP> Drehbewegung <SEP> dienen, <SEP> ver  teilt, <SEP> sieh <SEP> der <SEP> Druck <SEP> der <SEP> Anpressrollen <SEP> gleich  auf <SEP> alh, <SEP> Scheibenmesser <SEP> und <SEP> bleibt
<tb>  auell <SEP> während <SEP> fier <SEP> Drehung <SEP> der <SEP> Messer <SEP> gleich  fiipuiib.

   <SEP> Die <SEP> #iTesser <SEP> der <SEP> einen <SEP> Welle <SEP> füllen
<tb>  demnach <SEP> die <SEP> nviclien <SEP> den <SEP> Messern <SEP> der <SEP> andern
<tb>  @Z'eile <SEP> befindli,-hen <SEP> Zwischenräume <SEP> an <SEP> der
<tb>  Sehreidstelle <SEP> aus <SEP> und <SEP> die <SEP> Breite <SEP> der <SEP> zu
<tb>  schii@-idenden <SEP> Streifen <SEP> entspricht <SEP> der <SEP> Stärke
<tb>  der <SEP> lIes@ersclieihen.
<tb>  i <SEP> "m <SEP> bei <SEP> l,reiteren <SEP> Streifen <SEP> das <SEP> Stanzen
<tb>  W.r <SEP> 3Iesser <SEP> aus <SEP> zu <SEP> starkem <SEP> Bleche <SEP> zu <SEP> ver  nic@i,i:

   <SEP> n. <SEP> kann <SEP> man <SEP> statt <SEP> einer <SEP> stärkeren <SEP> Mes  err\lieibe <SEP> mehrere <SEP> schwächere <SEP> Messer-, <SEP> bezw.
<tb>  3, <SEP> .l, <SEP> bezw. <SEP> 7, <SEP> 8 <SEP> (Fig. <SEP> 6)
<tb>  Auf <SEP> der <SEP> 1Iesserwelle <SEP> 1 <SEP> sitzt <SEP> eine <SEP> Kurbel
<tb>  <B>I')</B> <SEP> z" <SEP> n- <SEP> _lat.ri,-i <SEP> "@ <SEP> derselben, <SEP> während <SEP> die <SEP> an  die <SEP> sselbxlil@', <SEP> besser <SEP> aber
<tb>  :,il, <SEP> <B>51</B> <SEP> mitgenommen <SEP> wird.
<tb>  Scheibenmesser <SEP> sowohl <SEP> der       einen, als der andern Welle ragen an der  Austrittsehe voneinander divergierend an  geordnete Abnehmefinger 14, 15, die gleich  falls aus dünnem Blech ausgestanzt und auf  mit den Messenvenen parallele Stangen 16  i auf gereiht sind.

   Die durch die Abnehme  finger gebildeten Rechen sind mit Führungs  platten 17, bezw. 18 bedeckt, die um Stangen  19. 20 klappbar gelagert sind.  



  Der Umstand, dass die Messerseheiben  keine kegelige, sondern eine zylindrische  Mantelfläche besitzen, ermöglicht es, die  Schneiden der Messer in einfachster Weise  ständig scharf zu halten, beziehungsweise  während des Betriebes zu schärfen. Zu die  sem Zwecke tragen die rührungsplatten 17,  18 auswechselbare dünne Stahlklingen 21. 22.  die durch die Federn 23. 24 gegen den Um  fang der Scheibenmesser 3, 4 angepresst wer  den und während der Drehung der weicheren  Messerscheiben dliese schleifen. Um zu ver  meiden, dass sich die Ränder der Messer  scheiben in die Schleifklingen einwetzen  und mit der Zeit rundgeschliffen werden,  werden die Schleifklingen 21, 22 während  des Betriebes der Maschine selbsttätig in  Längsrichtung hin- und herbewegt. Bei  der dargestellten Ausführungsforrm sind zu  diesem Zwecke die Fiihrungsplatten 17.

    18 auf den Stangen 19, 20 längsverschiebbar  gelagert und greifen mittelst Stiften 25. \i6  in die gegabelten Enden der Hebel 27, bezw.  28. Die Hebel 27. 28 sitzen auf der drelbar  gelagerten lotrechten Welle 29. Der Arm 30  des Hebels 27 greift mit einem Zapfen 31  in die elliptische Nut 32 einer Steuerscheibe  33, die auf der Messerwelle 2 sitzt und dem  Hebel 30, 27, sowie dem Hebel 28 während  der Drehung der Welle eine schwingende Be  wegung erteilt.  



  Die beschriebenen Teile sind für den be  quemen Transport in ein Gehäuse einge  schlossen, das beim Betrieb als     Zuführungs-          tisch    benutzt wird.  



  Das Gehäuse ist in der Höhe der Ein  griffslinie der beulen Messerwalzen durch ein       Gelenk        34    geteilt,     mittelst        den'        el-r        trog@-          förmige    Oberteil     35    an die Hinterwand 36      angelenkt ist. Diese letztere ist an dem  zweckmässig aus Holz angefertigten Grund  rahmen 3 7 befestigt. auf dem die Maschine  festgeschraubt ist. Der Hohlraum des Rah  mens 3 7 wird zur Unterbringung der Kur  bel 13, sowie der Hilfsgeräte. wie Oler,  Schraubenzieher, Schraubenschlüssel usw.,  ansgenutzt und unten durch eine abnehmbare  Bodenplatte 38 verschlossen.

   An dem Ober  teil 35 des Gehäuses schliessen sich mittelst  der Gelenke 44 die Seitenlappen 40 und     mit-          telst    des Gelenkes 41 der Vorderlappen 42  an. Die untern Ränder der Lappen 40 und  42 werden durch geeignetes Schliessen bei  39 an die Bodenplatte 38, beziehungsweise  bei 45 an den Grundrahmen 37 ange  schlossen.  



  Die Gebrauchs- und Wirkungsweise ist  die folgende:  Nach Lösen der Verschlüsse bei 89 und  45 wird die Bodenplatte 38 entfernt und  Oberteil 35 des Gehäuses um das Gelenk 34  in die Stellung Fig. 2 niedergeklappt. die  Vorderklappe 42 in die wagrechte Stellung  gebracht (Fig. 2) und durch seitlich auf  klappbare Stutzen 43 in ihrer Lage gesichert:,  während die Seitenklappen 40 senkrecht  niederhängen Fig. 3). Es wird nun die  Bodenplatte 38 mit ihrer Innenseite nach  unten gelehrt. auf den niedergeklappten  Oberteil 35 aufgelegt (Fig. 3), so dass die  Bodenplatte als Zuführungstisch für das zu  schneidende Gut benutzt werden Bann.

   Zu  diesem Zwecke sind auf der Platte 38 die  aufklappbaren Leisten 46 angebracht, die  zusammen mit den an der Tischplatte 47 der  Maschine befindlichen     Führungsleisten    48  eine der Länge der Messerwalzen entspre  chende Begrenzung für die Speisung bilden.  Die Kurbel 13 wird auf die Wellen 1 auf  gesetzt und in geeigneter Weise befestigt.  



  Die Maschine ist nun betriebsfertig.  Die zu schneidenden Tabakblätter wer  den auf den Tisch 38, 47 aufgelegt und  während der Drehung der Kurbel 13 gegen  die Messerwalzen vorgeschoben. Die Messer  walzen ziehen die Blätter zwischen sich ein  und schneiden diese in schmale Streifen.    deren Breite der Stärke der Messerscheiben  entspricht. Die Abnehmer 14, 15 lenken den  geschnittenen Tabak zwischen die Platten 17,  18, wonaeh derselbe an der Platte 46' nach  aussen gleitet.  



  Während der Drehung der Welle 2  schwenkt die Steuernut 32 mittelst des He  bels 30 und der Welle 29 die Hebel 27, 28  hin und her, wodurch die am Umfange der  Messerscheiben 3, 4 schleifenden Stahlstreifen  21, 22 in Achsenrichtung hin- und herbewegt  werden und die Messerscheiben ständig scharf  halten.  



  Die beschriebene Maschine zeichnet sich  als Tabakschneidemaschine neben ihrer gro  ssen Leistungfähigkeit gegenüber den be  kannten, hobelartig arbeitenden     Tabak-          schneidemasehinen    insbesondere dadurch aus,  dass cie durch das häufige Schleifen des  Messers hervorgerufenen Betriebsstörungen  fortfallen und dass die Maschine tadellos ar  beitet. selbst wenn der Feuchtigkeitsgrad des  Tabaks vom günstigsten Werte mehr oder  weniger abweicht.  



  Die Maschine kann auch znm Schneiden  von andern Stoffen als Tabak, zum Beispiel  von Papier, mit Vorteil benutzt werden,  um zunn Beispiel zu vernichtende Schriften  oder Makulatur zu Papierwolle auf zu  arbeiten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Masclüne zum Schneiden von dünnen Bläittern. insbesondere Tabak. in schmale Streifen, bei der das Schneiden durch auf zwei parallelen Wellen angeordnete, mitein ander zusammen wirkende Scheibenmesser be wirkt wird, dadurch gekennzeichnet. dass dre in der Achsenrichtung verschiebbar auf den Messerwellen gelagerten, mit an beiden Sei- tcn gleichen Schneidekanten versehenen Scheibenmesser an der Schnittstelle durch. in :
    1cli.senrichtun- wirkende Drueli.vorriclitun- geii gegeneinander g-eclriickt werden, so dass die Scheibenmesser mit ihren beiden Kanten schneiden und die lle#er der einen Welle als den gegenseitigen Abstand der Messer der andern Welle bestimmende Abstandstücke dienen. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Streifenschneidemaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf den beiden Messerwellen mittelst Keilnutführung aus Blech gestanzte Schei benmesser mit zylindrischer Mantelfläche und etwas dünnerem Blech als die Messer getanzte Abstandscheiben abwechselnd aufgereiht sind. 2. Streifenschmeidemaschine nach Patent anspruch, gekennzeichnet durch gegen die Mantelfläche der durch die Messer gebil deten Walzen angedrückte, während der Drehung derselben in der Achsenrichtung der Walzen hin- und herbewegte Schleif klingen. 3. Mit einem Gehäuse versehene Streifen schneidemaschine nach Patentanspruch.
    dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse einen umklappbaren Oberteil, sowie eine abnehmbare Bodenplatte aufweist, derart, dass durch diese CTeliiiuseteile ein Speise tisch gebildet werden kann.
CH86840D 1918-03-06 1920-02-05 Maschine zum Schneiden von dünnen Blättern, insbesondere Tabak, in schmale Streifen. CH86840A (de)

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