CH86856A - Verfahren zur Herstellung von Vulkanfiber. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Vulkanfiber.

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CH86856A
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zinc chloride
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vulcanized fiber
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saturated
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Aktiengesellsch Koeln-Rottweil
Original Assignee
Koeln Rottweil Aktiengesellsch
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21HPULP COMPOSITIONS; PREPARATION THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASSES D21C OR D21D; IMPREGNATING OR COATING OF PAPER; TREATMENT OF FINISHED PAPER NOT COVERED BY CLASS B31 OR SUBCLASS D21G; PAPER NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D21H17/00Non-fibrous material added to the pulp, characterised by its constitution; Paper-impregnating material characterised by its constitution
    • D21H17/63Inorganic compounds
    • D21H17/66Salts, e.g. alums

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  • Inorganic Chemistry (AREA)
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Description


  Verfahren zur Herstellung von Vulkanfiber.    Die Einwirkung von     Zinkchloridlösungen     auf     zellulosehaltige    Fasern, z.     B.        Papierstoff,     ist bekannt. Ähnlich wie bei der Einwirkung  von Schwefelsäure entstehen hierbei je nach  Konzentration und Temperatur sehr verschie  denartige Produkte. Verdünnte Lösungen be  wirken - besonders bei erhöhter Tempera  tur - viel stärkeren Abbau des     Zellulose-          Molekels    als konzentrierte, welche mehr quel  lend wirken.  



  Auf dieser     Quellung    der Fasern und ihrer  Schrumpfung beim Trocknen beruht in der  Hauptsache die Herstellung von Vulkanfiber  durch     Tränkung    von Papier, Pappe oder der  gleichen mit konzentrierter     Zinkchloridlösung,     Aufwickeln auf kalte oder geheizte Walzen,       Pressbehandlung    und Auswaschen des Zink  chlorids. Nach der Literatur über die Her  stellung von Vulkanfiber durch Einwirkung  von     Zinkchloridlösungen    auf Zellulose (u. a.

    Schwalbe, Chemie der Zellulose, 1911, Seite  596) kommt hierbei eine annähernd gesättigte  60      /oige    Lösung zur Einwirkung.     (Axemäss    dem  vorliegenden Verfahren lässt sich ein brauch  bareres Produkt dadurch erzielen, dass als  quellendes Agens eine gesättigte Zinkchlorid-         lüsung    bei gleichzeitiger Anwesenheit von  festem Zinkchlorid verwendet wird.  



  Dieses Verfahren     1ä        sst    sich in der Weise  ausführen, dass man die Zellulose entweder  mit einer im Verhältnis zur Temperatur der  weiteren Einwirkung übersättigten Lösung  von Zinkchlorid oder mit einer gesättigten       Zinkchloridlösung,    in der noch ungelöstes  Zinkchlorid suspendiert ist, tränkt.  



  In beiden Fällen liegt nach dem Verlassen  des     Bades    auf den mit gesättigter Zinkchlorid  lüsung getränkten Fasern eine feine Schicht  von festem Zinkchlorid. Hierdurch ist die  fortdauernde Einwirkung gesättigter     Zink-          chloridlüsung    während der Reaktionszeit, auch  nachdem den Fasern bereits hygroskopisch  und chemisch gebundenes Wasser entzogen  ist, gewährleistet.  



  <I>Beispiel:</I>       Ungeleimtes,    gut saugfähiges Papier aus  Baumwolle oder reiner Holzzellulose wird  von einer Rolle durch eine unter Erwärmen  bereitete Lösung von 85 Teilen Zn     C1-2    in 15  Teilen Wasser gezogen und der     tberschuss     an Lauge abgestreift oder     abgepresst.    Die  Temperatur dieser Lösung kann je nach der      Art des verwendeten     Papieres    zwischen 100  bis<B>500</B> C liegen. Zwischen     100-801'    C ist  die Lösung noch klar, bei weiterem Sinken       der        Temperatur    trübt sie sich durch     Aus-          seheidung    von Zinkchlorid.

   Die abgestreifte,  beziehungsweise     abgepresste    Papierbahn wird  alsdann auf einen nicht geheizten Zylinder       oder    dergleichen aufgewickelt, wobei die Ver  einigung der     einzelnen    Lagen durch Anpressen       mittelst    einer auf ca. 90   C erhitzten Walze  vor sich geht. Nach dem Abnehmen     überlässt     man das     111aterial    noch einige     Stunden    der       Nachwirkung    des Zinkchlorids und beginnt  alsdann mit Entfernen desselben durch Aus-    waschen.

   Die Dauer dieses Prozesses ist     natur-          gemäss        abhängig    von der Dicke der Tafeln.  Das ausgewaschene und trockene Material  wird gepresst, beziehungsweise geglättet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCFI Verfahren zur Herstellung von Vulkan fiber, dadurch gekennzeichnet, dass als quel lendes Agens eine gesättigte Zinkchloi-id- lösung bei gleichzeitiger Anwesenheit von festem Zinkchlorid Verwendung findet.
CH86856D 1919-10-14 1919-10-14 Verfahren zur Herstellung von Vulkanfiber. CH86856A (de)

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