CH87097A - Wicklung für Zweiphasen-Wechselstrommaschinen zur Umschaltung der Polzahl im Verhältnis 2 : 3. - Google Patents

Wicklung für Zweiphasen-Wechselstrommaschinen zur Umschaltung der Polzahl im Verhältnis 2 : 3.

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CH87097A
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Siemens-Schuckert Werk Haftung
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Siemens Schuckertwerke Gmbh
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  Wicklung für Zweiphasen-Wechselstrommaschinen zur Umschaltung der Polzahl  im Verhältnis 2 : 3.    Die meisten Wicklungen für Mehrphasen  motoren, die für mehrere Polzahlen geeignet  sind, zeigen für die eine oder andere Polzahl  oder auch für beide sehr schlechte und un  gleichmässige Verteilung der Mehrphasen  ströme am Umfange, was zu starker Aus  bildung von Oberfeldern und wegen der hier  mit verbundenen starken magnetischen Streu  ung zu schlechtem Laufe des Motors führt.  Für eine Umschaltung der Pole im Verhält  nisse 1:2 und auch 3 : 4 sind einige Wick  lungen bekannt geworden, die leidlich gute  magnetische Verhältnisse besitzen. Für andere  Polverhältnisse ist dies jedoch bisher noch  nicht gelungen.  



  Gegenstand der Erfindung ist eine Wick  lung für Zweiphasenstrom, die durch Um  schaltung einiger Wicklungsenden für zwei  verschiedene Polzahlen, die im Verhältnis 2 : 3  stehen, wenigstens annähernd so vollkommen  magnetische Verhältnisse ergibt, wie eine  ganz normale Zweiphasenwicklung.    Der Erfindung gemäss wird bei einer Zwei  phasenspulenwicklung für vierpolige oder  mehrfach vierpolige Schaltung immer die  zweite der aufeinanderfolgenden Spulen an  dieselbe der beiden Phasen angeschlossen,  für die sechspolige oder mehrfach sechspolige  Schaltung dagegen abwechselnd immer zwei  um zwei aufeinanderfolgende Spulen.

   In ihrer  einfachsten Form, die auch zugleich elektrisch  und magnetisch sehr günstige Verhältnisse  gibt, besteht die Wicklung aus Spulen, deren  beide Seiten aus einem und zwei Stäben be  stehen, so dass im ganzen für jede Spule drei  Leiter, also 1¸ Windungen vorhanden sind.  Diese Spulen sind in zwei Sätzen so ange  ordnet, dass in jedem Satze die Spulen in  gleicher Anordnung unmittelbar nebenein  ander liegen, also so, dass auf die Einstab  seite der einen Spule die Zweistabseite der  nächsten Spule folgt. In dem Schema der       Fig.    1 ist beispielsweise der eine Satz durch  stark ausgezogene Linien     kenntlich    gemacht,      der andere durch schwache Linien.

   Wie nun  weiter aus dieser Figur hervorgeht, über  decken sich beide Spulensätze so, dass je  zwei Spulen beider Sätze symmetrisch über  einandergeschoben sind und aufeinander  folgende Spulenseiten des einen Satzes in  der Spulenöffnung des andern Satzes liegen.  



  Fig. 1 zeit im besonderen die Schaltung  zur Erzeugung von vier Polen, Fig. 2 die  Schaltung zur Erzeugung von sechs Polen.  Ein Vielfaches dieser Polzahlen lässt sich  durch beliebiges Aneinanderreihen gleich  artiger Schemas erzielen. Das Wicklungsbild  selbt ist in beiden Figuren genau das gleiche,  nur die Schaltverbindungen der Spulenenden  sind geändert. Man kann demgemäss durch  richtige Anordnung einfacher Schalter oder  Umchalter oder auch einer Schaltwalze mit  Leichtigkeit von der einen auf die andere  Schaltverbindung übergehen und dadurch den  Motor steuern.

   Zur Verdeutlichung sind die  verschiedenen Phasenwicklungen mit ver  schiedenen Buchstaben an den Wicklungs  enden bezeichnet, und zwar in der Schaltung  für grosse Geschwindigkeit bei vier Polen  mit grossen Buchstaben A, B, in der Schal  tung für kleine Geschwindigkeit bei sechs  Polen mit kleinen Buchstaben a, b. Ausser  dem sind die momentanen Stromrichtungen  am Umfange durch Pfeile eingetragen, und  zwar die Ströme jeder Phase für sich auf  einer besonderen Horizontallinie. Man erkennt  hieraus ohne weiteres, dass durch Einleiten  von Zweiphasenstrom in die Wicklungen je  nach der Schaltung eine ganz reguläre     vier-          oder    sechspolige Stromverteilung hervorge  rufen wird, so dass der Motor für beide Ge  schwindigkeiten gleich gut arbeitet, wie jeder  normale Zweiphasenmotor.  



  Es ist natürlich gleichgültig, ob man die  Spulen, wie in Fig. 1 und 2 gezeichnet, mit  Gabelverbindungen ausrüstet oder ob man  anstatt dessen Bogenverbindungen nimmt.  Es muss nur die in diesen Figuren darge  stellte Aufeinanderfolge der Leiter eingehalten  werden.  



  Die Wicklung nach Fig. 1 und 2 enthält,  obgleich eine vollkommene Stromverteilung    vorhanden ist, in jeder Spule nur drei Leiter,  also 1¸ Windungen. Sie ist daher für eine  Stabwicklung ohne weiteres brauchbar. Um  sie auch für Spulenwicklungen mit mehreren  Leitern in jeder Nut brauchbar zu machen,  kann man zu jeder Spule noch eine letzte  halbe Windung hinzufügen, wofür man natür  lich besondere Nuten vorsehen muss. Die voll  kommene Symmetrie der Stromverteilung wird  hierdurch für die sechspolige Schaltung aller  dings etwas gestört, jedoch bleibt die Wick  lung für viele Zwecke doch noch brauchbar.  Wünscht man eine Stabwicklung mit mehr  Leitern zu erhalten, als es durch Anwendung  des Wicklungsschemas nach Fig. 1 und 2  ohne weiteres erzielbar ist, so kann man  jeder Spule auch eine oder mehrere ganze  Windungen hinzufügen, so dass man Spulen  mit 2¸,3¸ usw.

   Windungen erhält. Die  Symmetrie der Stromverteilung ist alsdann  grösser als in dem eben geschilderten Falle  der Spulenwichlung, wenn sie auch nicht  ganz vollkommen bleibt. Eine derartige Wick  lung mit 2¸ Windungen pro Spule ist bei  spielsweise in Fig. 3 dargestellt. Die Buch  staben an den Spulenenden dieser Figur haben  dieselbe Bedeutung wie in Fig. 1 und 2; die  Pfeile stellen die entsprechenden Stromrich  tungen für vier und sechs Pole dar.  



  Die bei den zuletzt beschriebenen, un  symmetrischen Wicklungen auftretenden     Ober-          und    Unterfelder bewirken natürlich eine zu  sätzliche Streuung des Motors in der     sechs-          poligen    Schaltung. Wenn man jedoch Kurz  schluss-Käfigrotoren als Sekundärteil der Mo  toren verwendet, so wird durch deren all  seitigen Kurzschluss jede Unregelmässigkeit  des Drehfeldes zum grössten Teil abgedämpft,  so dass im wesentlichen nur das mit richtiger  Geschwindigkeit rotierende Hauptdrehfeld  übrig bleibt, wodurch der Lauf des Motors  wesentlich verbessert wird.

   Die Verbindung  der     zweiphasigen        Wicklung        finit    den Aussen  leitungen kann, wie in Fit>--. 1 und     \?    gezeigt.  in     offener    Sternschaltung erfolgen. Man     kann     jedoch die Sternschaltung auch durch Ver  bindung der     Nullpunkte    beider Phasen schlie  ssen, ferner kann man auch     Viereckschaltung           oder verkettete Zweiphasenwicklung anwen  den. Schliesslich ist es auch ohne Schwierig  keiten möglich, die Wicklungszweige zur  Speisung aus Dreiphasennetzen in Scottscher  Schaltung zu verbinden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Wicklung für Zweiphasen-Wechselstrom maschinen zur Umschaltung der Polzahl im Verhältnis von 2 : 3, dadurch gekennzeichnet, dass für vierpolige und mehrfach vierpolige Schaltung abwechselnd immer die eine um die andere Spule einer Zweiphasenspulwick lung an dieselbe der beiden Phasen ange schlossen wird, während für sechspolige und mehrfach sechspolige Schaltung abwechselnd immer zwei um zwei aufeinanderfolgende Spulen an dieselbe der beiden Phasen ange schlossen werden.
    UNTERANSPRUCH: Wicklung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiterzahlen der beiden Seiten jeder Spule um eins vonein ander abweichen und dass die Spulen in zwei Sätzen so angeordnet sind, dass in jedem Satze die Spulen in gleicher Anordnung un mittelbar nebeneinander liegen, die beiden Sätze sich jedoch so überdecken, dass je zwei Spulen beider Sätze symmetrisch überein andergeschoben sind und die aufeinander folgenden Spulenseiten des einen Satzes in der Spulenöffnung des andern Satzes liegen.
CH87097D 1917-06-01 1918-06-03 Wicklung für Zweiphasen-Wechselstrommaschinen zur Umschaltung der Polzahl im Verhältnis 2 : 3. CH87097A (de)

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CH87097A true CH87097A (de) 1920-11-01

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CH87097D CH87097A (de) 1917-06-01 1918-06-03 Wicklung für Zweiphasen-Wechselstrommaschinen zur Umschaltung der Polzahl im Verhältnis 2 : 3.

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