CH87298A - Heizbrenner. - Google Patents
Heizbrenner.Info
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Description
Heizbrenner. Die Erfindung betrifft einen Heizbrenner für brennbare Gemische aus flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen und Luft oder Dampf und bezweckt, den Brennstoff ent sprechend der Luft- oder Dampfmenge zuzu führen.
Die Zeichnung veranschaulicht mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung. Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt, Fig. 2 einen Quer schnitt nach der Linie A-A, Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie B-B, und Fig. 4 einen Querschnitt nach der Linie C-C der Fig. 1; Fig. 5 zeigt einen Querschnitt einer Einzelheit, Fig. 6 einen Grundriss, und Fig. 7 eine Ansicht einer Einzelheit;
Fig. 8 zeigt einen Querschnitt nach der Linie D-D, und Fig. 9 einen Querschnitt nach der Linie E-E der Fig. 5; Fig. 10, 11, 12, 13 und 14 zeigen Längsschnitte anderer Ausführungsbeispiele, und Fig. 15 einen Querschnitt nach der Linie F-F der Fig. 14.
Im Heizbrennergehäuse 1 ist ein Regel organ für Luft oder Dampf angeordnet. das aus einem Brennerrohreinsatze 2 und einem Ringschieber 6 besteht. Um den Einsatz 2 ist eine Kammer 3. in die eine Luftleitung 4 mündet, und in dem Einsaue 2 sind Luft düsen 5 angeordnet, die ta.ngential innerhalb des Einsatzes münden. Der Ringschieber 6 ist auf dem Einsaue 2 drehbar angebracht und mit tangential gerichteten Düsen 7 ver sehen, die in die Düsen 5 münden.
Der Ein satz 2 ist am hintern Ende durch einen Dek- kel 8 verschlossen, auf welchem eine Schale 9 zum Auffangen überschüssigen Brennstoffes gelagert ist, die mittelst einer Stellschraube 10 verstellt werden kann und bis in die Nähe der Brennermündung vorspringt. Am vordern Ende der Schale 9 ist auf einem durch einen Stift 11 der Schale gestützten Zapfen 1.2 eine Gruppe von Ringen 13 ge lagert, die mit radialen Rippen 14 und Flü geln 14' versehen sind und durch welche Verbrennungsluft auf dem Wege zum Bren- nermundstück hindurchströmt.
Der Luft strom treibt die Flügel 14' und die mit die sen verbundenen Ringe 13 an. Mehrere Ringe von verschiedener lichter Weite sind hinter einander angeordnet. Das vordere Ende der Schale 9 ist als ringförmiger Mantel in aus- gebildet, der einen oder mehrere Ringe um gibt. Um den Mantel befindet sich ein Ring raum. durch den ein Teil der Luft in das Bremermundstück strömt.
Durch Verstellen der :@@ha.le 9 kann dieser Teil des Luftstro mes -eregelt :-erden. In den von den Ringen 13 umgebenen Raum des durch den Einsatz 2 gebildeten Teils des Brennergehäuses mündet ein mit feinen Austrittsöffnungen 16 ver- sehenes Ende eines Brennstoffrohres 15, das im Deckel 8 licrausziehbar gelagert ist und dessen anderes Ende 17 mit einem Brenn stoffregler verbunden ist, der aus einem mit einem Eintrittstutzen 19,
Austrittstutzen 20 und einem zwischen beiden angeordneten Hahiikücken 21 versehenen Hahn 18 besteht. Das Halmkücken 21 enthält einen Kanal 22, durch den die Stutzen 19 und 20 miteinander verb_7nden werden können und vor dessen schlitzförmig gestalteter Mündung (Fig. 2) ein Kolbenschieber 23 angeordnet ist, der auf dem Hahnkücken 21 verschiebbar ge führt.
ist und eine keilförmig ausgeschnit tene Steuerkante 24 aufweist und mittelst dessen die Öffnung des Stutzens 20 geregelt wird (Fig. 6 und 7). Der Kolbenschieber 23 ist durch einen in einer länglichen Bohrung 25 des 1[Iahnl_iiel@ens verschiebbar geführten Stift 26 mit einem im Halmkücken verschieb bar #lagerten Kolben 27 gekuppelt, an wel chen eine Spindel 28 angesehraubt ist. Zum Drehen der Spindel dient ein Handgriff 29 mit Zeiger, der auf eine Skala 30 zeigt. Dur,-h Drehen der Spindel 28 wird der Kolbenschieber 23 eingestellt.
Ein Hahn= schlüssel 31 dient zum Drehen des Brennstoff- hahzii_zücl@ens 21. Mit dem Hahnkücken 21 ist der Ringsebieber 6 des Regelorganes für Dampf oder Luft gekuppelt und zu diesem Zwe-he mit einer länglichen Aussparung 33 versehen, in welehe ein an dem Hahnkücken 21 ezzentriscii befestigter Nocken 32 ein greift, so dass durch Drehen des Brennstoff hahnes das Regelorgan für Luft oder Dampf gesteuert wird.
Das Brennstoffrohr 15 ist durch eine im Deckel 8 angeordnete Kammer 34 (Fig. 5) hindurchgeführt, die einerseits durch eine Bohrurig 35 des Deckels an einen Verbren nungsraum und anderseits durch eine Boh rung 36 des Deckels 8 und ein Rohr 37 mit einem Rauwie 38 des Mundstückes 39 des Brenners verbunden ist, das zweiteilig aus gebildet sein kann. Der in der Kammer 3-1 liegende Teil des Brennstoffrohres 15 ist mit abgeflachtem Querschnitte versehen, um den Brennstoff in dünner Schicht durch das Rohr führen und rasch erwärmen zu kön nen.
Das Rohr 15 teilt die Kammer 34 in zwei Teile, durch welche das Heizmittel zirkulieren kann.
Luft oder Dampf tritt durch die Düsen 7, 5 in Form von breiten Strahlen tangential in den Brennerrohreinsatz 2 ein und be wegt sich in diesem im Kreise. Die kreisende Luft greift an den Flügeln 14' an und dreht diese, sowie die Ringe 13 um das Brennstoff rohr 15. Ein Teil der Luft strömt durch die Ringe 13 hindurch und reisst Brennstoff, der aus den Öffnungen 16 des Brennstoff rohres 15 hervorgequollen ist und sich über die Rippen 14 auf die Ringflächen fein ver teilt ergiesst, mit sich und zerstäubt ihn.
Als Brennstoff kann Rohöl, Naphtalin, Teer- öl oder dergleichen zur Verwendung kom men, das vom Ölbehälter zufliesst oder durch Pumpen in den Brenner gedrückt wird.
Durch Einstellen des Kolbenschiebers 23 wird die Menge des zuzuführenden Brenn stoffes entsprechend der verlangten Brenner- leistung geregelt. Für eine gleichförmige Brennerleistung bleibt die Stellung des Kolbenschiebers 23 während der Betriebs dauer unverändert. Das Öffnen und Ab sperren der Brennstoffleitung erfolgt mit telst des Handgriffes 31, wobei gleichzeitig die Luftdüsen 5, 7 geregelt werden.
Bei dem in Fig. 10 gezeigten Ausfüh- rungsbeispiel ist das Brennstoffhalinkiicl;en 21 mit dem Ringschieber 6 des im Brenner gehäuse angeordneten Luftregelorganes durch einen unrunden Zapfen 40 gekuppelt, in welchem eine Bohrung 41 angebracht ist, die zu dem Brennstoffrohre 15 führt, das im Brennergehäuse mündet. Die Bohrung 41 steht durch einen Kanal 42 mit dem Aus- trittstutzen 20 des Brennstoffreglers in Ver bindung, in den der Kanal 22 des Hahn- kückens 21 mündet.
Durch Einstellen des Halmkückens 21 wird die Weite der durch den Ringschieber 6 gesteuerten Luftdurch- lässe 7, 5 mehr oder weniger gedrosselt.
Bei dein in Fig. 11 dargestellten Aus führungsbeispiel ist der Ringschieber 6 im Brennergehäuse drehbar gelagert und reit dem Brennstoffhahnkücken 21 durch einen unrunden Ansatz 40 des letzteren gekuppelt, während das Brennstoffrohr 15 eine Ver längerung des Hahnkückens 21 bildet und im Brennergehäuse innerhalb des Ring schiebers 6 mündet.
Das Brennergehäuse endigt in einem mit Abschlusssieb 47 ver- sehenen, düsenförmigen Mundstück 43, in welchem sich die durch den Ringschieber zu geführte Luft rnit dem durch das Brennstoff rohr 15 zugeführten Brennstoffe mischt. Durch Einstellen des Hahnkückeris 21 wird der Zutritt der Luft und des Brennstoffes gleichzeitig geregelt.
Die in den Fig. 11 und 12 dargestellten Brenner sind vorzugsweise für die Verwen dung von Gas als Brennstoff eingerichtet. Bei dem Brenner nach Fig. 12 ist der Ring schieber 6, durch den die Luftzufuhr zurr Brenner geregelt wird, im Brcnnergehäuse drehbar gelagert.
Das mit dem Brennstoff- hahnkücken 21 verbundene und in das Bren- nergehäuse hineinragende Brennstoffrohr 15 mündet in einen Verteilungsraum 44, der mehrere düsenartige Auslässe 45 aufweist, in welche Luftsaugeröhren 46 hineinragen, die durch .die Wand des Raumes 44 hindurch geführt sind und Luft aus dem von (lern Ringschieber 6 umgebenen Raum zu den Düsen 45 führen. Aus den Düsen 45 strömt die Luft und das Gas in Mundstticke 43, die gegenüber den Düsen 45 angeordnet sind und in deren Mündungen Siebe 47 zur Ver hütung des Zurückschlagens der Flamme befestigt sind.
Das Brennstoffhahnkückeii 21 ist mit dem Ringschieber 6 durch das Brennstoffrohr 15 verbunden, so dass der Ringschieber durch Drehen des Hahnkückens 21 eingestellt werden kann. Brenner älterer Bauart können in einen Heizbrenner gemäss der Erfindung umge wandelt werden. Fig. 13 zeigt ein Beispiel eines derartigen Brenners.
Auf einem mit einem Brennerteil b verbundenen Einsatze 2 ist der Ringschieber 6 zur Regelung der Luft angeordnet, in dessen Aussparung 33 ein mit dem Brennstoffhahnl,:ückerr 21 ver bundener Steuernocken 32 eingreift, so dass die Luft- und Brernistoffzufuhr mit dem Hahnschlüssel 31 geregelt werden kann.
Das Brennstoffrohr 15 ragt teilweise in das Brennergehäuse hinein, liegt aber zum gTöss- ten Teil ausserhalb des Brennergehä uses und kann jeder beliebigen Form des Brenners angepasst werden. Die Schlitze 5 des Ein satzes 2 werden durch eine Regelscheibe 48 geregelt, die mit einer in dem Einsatze 2 ge lagerten Stellschraube 49 verbunden ist, mittelst deren sie längs den Öffnungen 5 verstellt wird.
Bei dem Brenner nach Fig. 14 und 15 ist (las Brennergehäuse, das abgebrochen ge zeichnet ist, gleich dem v orbeschriebenen und in Fig. 1 bis 9 dargestellten Beispiel mit einem Regelorgane für Luft oder Dampf, (las durch Einstellen eines Brennstoffregel orgarres gc-:teuert wird, versehen zu denken.
In dem Brennergehä.use mündet das mit feinen Austrittsöffnungen 16 versehene Brennstoffrohr<B>1.5</B> innerhalb eines von be liebig unterstützten Ringen 13 unr-,ebeneri Raumes, durch den sich längs des Brennstoff rohres Rippen 14 erstrecl.:#en. Die Rippen 1.4 sind mit Flügeln 14' verbunden, sowie einer seits an einer Hülse 50 und anderseits < in einer Hülse 51 befestigt.
Die Hülse 51) ist mit einem in eine Spitze auslaufenden und in einem Lager 52 drehbar angeor(lneten Zapfen verbunden, und die Hülse 51 ist auf einem Ansitze 53 des Brennerdeckels 8 dreh bar gelagert, durch welchen das Brennstoff rohr 15 liindurcbgefiihrt ist.
Auf dem Breriir- stoffrolire sind vorteilhaft Ansätze 55 an- gebracht, die sich an die Rippen 14 anlegen, um erforderlichenfalls das Brennstoffrohr mit Hilfe der Rippen 14 drehen zu können. Die R.
< in(lfliielien der Rippen 14 sind mit Spitze=n 51 ver@eir!n. In dem Mundstück 56 des Brf_riners ist ein Zylinder in auf schrau benförmig gewundenen Rippen 57 konzen trisch zu den Rin-en 13 gelagert, so dass zwi schen ciem Zylinder und der Wand des Brennermundstückes 56 ein von I)rallzügen 58 durelisetzter Ringraum vorhanden ist,
der in die Mund@tiicköffnung mündet und in welclieni dein Luftstrom ein Drall erteilt wird. Infolge der Schleuderwirkung der durch die Flügel 11-' angetriebenen Rippen 14 verteilt sielt l(-r aus den Öffnungen des Rohren 15 ausfliessende Brennstoff über die Rippen und tritt vorzugsweise an den Spit zen 5-1 auf die Oberfläche der Ringe 13 über,
während die Luft durch die Ringe 13 hin- durchströmt und den in den Ringräumen verteilten Brennstoff mit sich reisst. Es ist zulässi,_, einen oder mehrere Ringe 13 mit den Rippen 1.1 zu verbinden, damit sie sich mit dic-sen drehen. während die übrigen still stehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Heizbrenner für brennbare Gemische aus flüssi@@@n oder gaaförmigen Brennstoffen und Luft oder Dampf, dadurch gekennzeich net, d.-i13 ein im Gehäuse des Brenners an- für Luft oder Dampf mit einemegel < ,rgane für den Brennstoff gekuppelt ist und durch Einstellen des Brenn.toffregelorg-anes gesteuert wird, das mit e-_'i:eni Brennstoffrohr in das Brenner- gehäuse hineinragt. UNTERANI SPRüCHE 1. Heizbrenner nach Pateirta.nsprucli, da durch gekennzeichnet;dass um die Mün- dung des Brurinstoffrolires im Brenner- ge@äuse niinflrtens ein Ring zur Füh- rLing eines Teils des Luftstromes und in dem von dem Ring umgebenen Raum Verteilungsorgane für den Brennstoff drehbar angeordnet und mit Flügeln verbunden sind. die durch den Luftstrom angetrieben werden.?. Heizbrenner nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gehennzeich- net. dass um die Mündung des Brenn- >toffrohres mehrere Ringe ZUn virüuhie- dener Weite hintereinander artgeordnet sind.Heizbrenner nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und ?, dadurch ge kennzeichnet. dass mindestens ein Ring drehbar gelabert und mit als Ver- teilungsorga.ne für den Brennstoff aus- gebildeten Rippen und Flügeln verbun den ist, die durch den Luftstrom ange trieben werden.-1. Heizbrenner nach Patentanspruch und Unterarispriielieri 1 bis Ö, dadurch ge- hennzeielinet, dass unter dem Brennstoff rohr eine Auffangschale in der Längs- riehtung des Rohres verstellbar gelabert und mit einem die Ringe umgebenden Mantel verbunden ist, der einen ring förmigen Luftraum begrenzt und in welchem die Ringe gelagert sind. 5.Heizbrenner nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Luftregel- organ aus zwei mit Düsen ver:seheneic Teilen zusammengesetzt ist, von denen einer ans einem mit dem Brennstoff regelorgane gekuppelten Ringschieber besteht und auf dein andern, als Bren- nereinsatz ausgebildeten Teil drehbar ge lagert ist.6. Heizbrenner nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Brenn- stoffregelorgan als Hahn ausgebildet und mit einem auf dein Hahnhüchen verschiebbar angeordneten Kolbenschie ber versehen ist, mittelst dessen der Durehtrittsquerschnitt des Brennstoff kanals im Hahn eingestellt wird.7. Heizbrenner nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Brenn stoffrohr im Deckel des Erenner;seliäuses herausziehbar gelagert und mit dein Brennstoffregelor-ane lösbar verbiinclen ist. S.Heizbrenner nach Patentansprueli, da durch gekennzeichnet, dass das Brenn stoffrohr mit abgeflachtem Querschnitte durch einen Vorwärmraum geführt ist, der mit einem am Rande des Brenner- mundstückes mündenden Kanal verbun den ist, durch den Heizgase geleitet wer den können. 9.Heizbrenner nach Patentanspruch iind Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge- kennzeicnhet. dass im Brennermundsttich konzentrisch zu den Ringen ein Zylinder angeordnet ist. der einen von Drallzünen durchsetzten Ringraum des Gehäuses begrenzt. 10.FIeizbrenner nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Brenner- gehäuseteil mit einem ein Luftregel organ enthaltenden Einsatze verbunden ist, innerhalb dessen eine Regelscheibe vor Luftöffnungen des Luftregelorg"i.nes verschiel)bar gelagert ist.11. lleizbrenner nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Brenn- stoffrohr in einem Brennstoffverteilungs- raum endigt, der in mehrere im Brenner gehäuse angeordnete düsenartige Aus lässe mündet. in welche Luftsaugeröhren hineinragen. während ein als Ring schieber ausgebildetes Luftregelor-an durch das Brennstoffrohr mit dem Brennstoffregelorgane gekuppelt ist.
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