CH87327A - Elektrischer Schiffsschraubenantrieb. - Google Patents

Elektrischer Schiffsschraubenantrieb.

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CH87327A
CH87327A CH87327DA CH87327A CH 87327 A CH87327 A CH 87327A CH 87327D A CH87327D A CH 87327DA CH 87327 A CH87327 A CH 87327A
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CH
Switzerland
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poles
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propeller drive
short
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English (en)
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Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H23/00Transmitting power from propulsion power plant to propulsive elements
    • B63H23/22Transmitting power from propulsion power plant to propulsive elements with non-mechanical gearing
    • B63H23/24Transmitting power from propulsion power plant to propulsive elements with non-mechanical gearing electric

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Control Of Multiple Motors (AREA)

Description


  Elektrischer Schiffsschraubenantrieb.    Der Gegenstand der Erfindung ist ein  elektrischer Schiffschraubenantrieb, be  stehend aus mindestens einem polumschalt  baren Mehrphasen-Induktionsmotor pro  Schraubenwelle. Gemäss der Erfindung ist  der Ständer des Motors für drei Polzahlen  eingerichtet und besitzt der als Kurzschluss  anker ausgebildete Läufer für die beiden  kleineren Polzahlen niedrigen und' für die  grösste Polzahl hohen ohmschen Wider  stand.  



  Die beiden kleineren Polzahlen entspre  chen den beiden Hauptgeschwindigkeiten  des Schiffes, nämlich der Höchstgeschwin  digkeit und der sogenannten Marschge  schwindigkeit. Soll zum Beispiel ein Turbo  generator den Strom für den elektrischen  Schiffschraubenantrieb liefern und in bei  den Fällen mit einer normalen; dem gün  stigsten Wirkungsgrad einer Dampfturbine  entsprechenden Drehzahl arbeiten, oder soll  aus irgendeinem andern Grunde die Strom  frequenz dieselbe bleiben, so wählt man die  beiden Polzahlen im umgekehrten Verhält  nisse der beiden Hauptgeschwindigkeiten  des Schiffes, d. h. da die Marschgeschwin-    igkeit 2/3 bis 3/4 der Höchstgeschwindigkeit  beträgt, wählt man die Polzahlen im Ver  hältnisse 3:2 oder 4:3. Die dritte Polzahl  dient hauptsächlich zum Reversieren und  Manövrieren, auch zur Fahrt mit ganz ge  ringen Geschwindigkeiten.

   Zwischenge  schwindigkeiten zwischen den Hauptstufen  können zum Beispiel durch Regeln der  Drehzahl der Turbine erzielt werden.  



  Beim Ingangsetzen des Schiffes aus der  Ruhe kann man den elektrischen Schiff  schraubenantrieb zusammen mit dem Ge  nerator anlassen; er arbeitet. hierbei mit klei  ner Schlupffrequenz, und. es ist. daher kein  Anlasswiderstand im Rotor erforderlich, um  das Beschleunigungsmoment zu erzielen.  Vor Ingangsetzung kann man mittelst des  Polumschalters die der beabsichtigten Fahrt  geschwindigkeit entsprechende Polzahl ein  stellen; die Rotorwicklung hat für, die bei  den Hauptgeschwindigkeitsstufen den nie  deren ohmschen Widerstand, den der hohe  Wirkungsgrad bei voller Fahrt verlangt.  



  Schwieriger sind die Anforderungen  beim schnellen Anhalten und beim     Rever-          sieren,    wobei die Schiffschrauben in mög-      lichst kurzer Zeit durch Gegenstrombrem  sung ihrer Motoren zum Stillstande, bezw.  in Gegendrehung gebracht werden sollen,  um Glas in voller Fahrt befindliche Schiff  zu bremsen.  



  Zur Gegenstrombremsung wird der Dreh  sinn des Statordrehfeldes durch Vertau  schung der Reihenfolge der Statorphasen  umgekehrt, so dass der Motor nun gegen das  Drehfeld läuft. Um bei der hohen Schlupf  frequenz die zur Erzielung eines hohen  Bremsmomentes günstige Phase des Rotor  stromes gegenüber dem Felde zu erhalten,  ist. ein grösserer Rotorwiderstand erforder  lich. Die im Rotorwiderstande verzehrte  elektrische Leistung ist bei der Gegenstrom  bremsung um einen Betrag grösser als  als die mechanische Bremsleistung, der  sich zu dieser verhält wie die Dreh  zahl des Drehfeldes im Motor zur Dreh  zahl des Rotors. Die gesamte erzeugte  Wärme kann also bei gegebener Brems  leistung verkleinert werden durch Verkleine  rung der Drehzahl des Drehfeldes, was  durch Umschaltung auf die dritte grösste Pol  zahl des Motors erzielt wird.

   Bei der Um  schaltung in Gegenstrombremsung wird  daher sowohl der Drehsinn der Drehfeldes  umgekehrt, als auch zur grössten Polzahl  übergegangen, und bei dieser Polzahl hat  die Kurzschlusswicklung des Rotors infolge  ihrer besonderen Ausbildung einen hohen  ohmschen Widerstand. Diese dritte Polzahl  kann zum Beispiel doppelt so gross gewählt  werden wie die für die Höchstgeschwindig  keit, so dass man drei Polzahlen zum Bei  spiel im Verhältnisse 2 : 3 : 4 oder 3: 4 : 6  erhält.  



  Die Umschaltung in drei Polzahlen kann  mittelst drei Statorwicklungen hergestellt  werden; sie kann auch mittelst zwei Stator  wicklungen hergestellt werden, wovon die  eine für eine Polzahl dient, während die  zweite für die beiden andern Polzahlen  umschaltbar ist: oder es kann eine für drei  Polzahlen umschaltbare Wicklung verwen  det werden, um totes Kupfer zu sparen und  die Ausnutzung der Maschine zu verbessern.    Mehrphasige Wicklungen für drei Polzah  len, die bei allen Polzahlen gut ausgenutzt  sind, erhalten jedoch im allgemeinen eine  grosse Anzahl Wicklungsenden und Schalt  stellen; man kann diese Zahl wesentlich  herabsetzen, wenn man jeder Polzahl eine  entsprechende Phasenzahl zuordnet, d.h.  mit  senzahl des Generators ändert.. Dies ist beim  Schiffsantrieb ohne weiteres möglich. weil  der Generator ausschliesslich demselben  Strom liefert.

   Die Erhöhung der Zahl der  Wicklungsenden am Generator wird reich  lich durch die Verminderung derselben am  Motor aufgewogen. Polumschalter der Mo  toren und Phasenumschalter der Genera  toren kann man gemeinsam steuern.  



  Die Zuordnung von Phasenzahl und Pol.  zahl geschieht zum Beispiel derart, dass das  Produkt aus Polzahl und Phasenzahl kon  stant ist.. Für Polzahlen im Verhältnisse  3 : 4 : 6 erhält man zum Beispiel die Phasen  zahlen -'_3, 3, oder 8, 6, 4 usf. Die bei Er  höhung der Phasenzahl erforderliche Ver  grösserung der Anzahl Verbindungsleitungen  ist in der Regel nur scheinbar, denn bei  den grossen Stromstärken, die bei der Höchst  geschwindigkeit auftreten, ist eine Unter  teilung der Leitungen und Schalterkontakte  ohnehin angezeigt.. Da ausserdem mit.     hö-          lerer    Phasenzahl die Ausnutzung der Ma  schinen besser wird, gewinnt man den Vor  teil erhöhter Ausnutzung gerade bei der  kleinsten Polzahl, cl. h. bei den höchsten  Leistungen.  



  Die Ausbildung der Rotorkurzschluss  wicklung, die bei den kleinen Polzahlen  einen kleinen, bei der grössten Polzahl einen  holhen ohmschen Widerstand hat., kann zurm  Beispiel gemäss dem Patente Nr 80285  durch Übereinanderlagerung einer     vielpha-          sigen    Kurzschlusswicklung von niederem       Widerstand.    und einer     liäfigwicklung    von       holieni        Widerstand    erfolgen,     wobei    die  Stäbe in den Nuten gemeinsam sein können.

    Dabei hat. die erste, Wicklung eine     Spuleri-          weite    gleich zum Beispiel der doppelten Pol  teilung bei der grössten Polzahl, so d ass sie      bei dieser nicht wirkt, sondern lediglich die  zweite. Bei den kleineren Polzahlen ist der  Schritt der ersten Wicklung zum Beispiel  geich der Polteilung, bezw. etwas verlän  gert oder verkürzt.; sie ist dann voll wirk  sam und führt den grössten Teil des     Stro-          rmes,    während die zweite wegen ihres hohen  Widerstandes sich nur in geringem Masse  an dem Strome beteiligt.  



  Die Zeichnung zeigt das Schaltschema  für ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.  Darin ist A der Generator, dessen Pha  senzahl von 2 auf 3 und 4 geändert werden  kann. Der Motor besitzt einen Stator B von  umschaltbarer Polzahl und einen Kurz  schlussrotor C und kann über den     Schalt-          rapparat    D an den Generator A angeschlos  sen werden. Zur Erzielung der kleinsten  Geschwindigkeit wird die zwölfpolige  Wicklung XII mittelst des Umschalters m  des Schaltapparates D an die zweiphasige  Generatorwicklung II angeschlossen; durch  Umlegen des Umschalters m kann der Mo  tor B C für die Rückwärtsfahrt des Schiffes  reversiert werden.

   Die zwölfpolige Stator  wicklung induziert, nicht die in sich ge  schlossenen Rotorspulen p von kleinem  ohmschen Widerstand, deren Spulenweite  dem doppelten Polabstande gleich ist., son  dern nur. die Käfigankerwicklung mit den  Kurzschlussringen q und den     Widerstands-          verbinclungen    r. Die nächste Geschwindig  keit wird durch Anschluss der achtpoligen.  Statorwicklung VIII an die dreiphasige Ge  neratorwicklung III mittelst des Schalter  teils n bewirkt, und die Höchstgeschwindig  keit. wird erzielt, indem man die sechspolige  Statorwicklung VI über den Schalterteil o  von der vierphasigen Generatorwicklung IV  speist. In den beiden letzteren Schaltungen  wird die niederohmige Wicklung p des Ro  tors C induziert.  



  Das Schema zeigt sowohl die Wicklungen  11, III, IV des Generators A, als auch die  Wicklungen VI, VIII, XII des Motors B ge  trennt; diese Wicklungen können, wie er  wähnt, in bekannter Weise ganz oder teil  weise. vereinigt werden, indem zum Beispiel    die gezeichneten Stirnverbindungen durch  entsprechend gebaute und angeschlossene  Endschalter ineinander überführbar ge  macht werden.  



  Das Schema für die Rotorwicklung ist  der Patentschrift Nr. 80285 entnommen.  Die Zahl der Motoren für jede Schrau  benwelle kann bei diesemn System je nach  den praktischen Anforderungen beliebig ge  wählt werden; bei kleineren Leistungen  kann man sich auf einen Motor beschrän  ken; er ist dann freilich bei verminderter  Fahrtgeschwindigkeit nur schwach belastet,  weil die Leistung der Schiffschraube mit  der Geschwindigkeit sehr schnell abnimmt-.  



  Bei. grösseren Leistungen wird man da  her schon mit Rücksicht, auf die Reserve  zwei gleiche Motoren für jede Welle vor  sehen, die für je die Hälfte der Höchst  leistung bemessen sind. so dass bei     vermin-          de-rt:er    Geschwindigkeit mit einem Motor  gefahren werden kann, der dann wieder  voll belastet ist, während der zweite leer  mitläuft.. Beim Gegenstrombremsen kann  dann je nach Grösse der erforderlichen  Bremskraft mit einem Motor oder mit bei  den Motoren zusammen gearbeitet werden.  Unter dieser Voraussetzung bietet das Sy  stem nach vorliegender Erfindung gegen  über sonst bekannt gewordenen Schiffs  antrieben mit- polumschaltbaren Induktions  motoren mit- Kurzschlussankern bedeutende  Vorzüge.  



  Es wurde zum Beispiel vorgeschlagen,  die drei Geschwingdigkeitsstufen mittelst  zwei Motoren für jede Welle derart zu er  zielen, dass jeder Motor zwei Polzahlen hat.  wobei die für die Höchstgeschwindigkeit  bestimmte, bei der die Motoren parallel ar  beiten müssen; beiden gemeinsam sind,  w     iil)i,eiici    die für die     Marsch-,eschwindig-          keit        und    die für das     Reversieren    nur bei je  einem vorhanden ist, wobei auch nur einer  den für das     Reversieren        erforderlichen     höheren     Läuferw=iderstand:    hat;

   bei diesem       System    wird beim Parallelarbeiten der Mo  toren bei der höchsten Leistung die Be  lastung sich ungleichmässig auf die Motoren      verteilen, weil der mit dem kleinen Läufer  stand das grössere Drehmoment abgibt. Da  gegen ist bei dem System gemäss der Erfin  dung die gleichmässige Verteilung der Be  lastung durch gleiche Ausführung der Mo  toren einer Welle gewährleistet.

   Ferner  können beim Bremsen beide Motoren paral  lel arbeiten; es wird somit nicht nur die  grösstmögliche Bremskraft ausnutzbar,     son-          clern    es werden auch durch Verteilung der  beim Abbremsen in Wärme umgesetzten  Energie auf beide Maschinen bei ,gleicher  Bremskraft wesentlich geringere Tempera  turen erreichbar oder bei gleichen zulässigen  Temperaturen ist weniger wärmeaufneh  mende Masse erforderlich. Endlich bietet  (las neue System gegenüber dem bekannten  wesentlich mehr Reserve bei Beschädigung  eines Motors; es kann dann mit. dem zweiten  Motor sowohl gebremst, als auch mit. der  mittlern Geschwindigkeit gefahren werden,  während im gleichen Falle bei dem bekann  ten System entweder nur das eine oder das  andere möglich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrischer Schiffschraubenantrieb, be stehend aus mindestens einem polumschalt baren Mehrphasen-Induktionsmotor pro Schraubenwelle, dadurch gekennzeichnet. dass der Ständer des Motors für drei Pol zahlen eingerichtet ist und der als Kurz schlussanker ausgebildete Läufer bei den beiden kleineren Polzahlen einen niederen. bei der grössten Polzahl einen hohen ohmschen Widerstand besitzt, wobei die beiden kleineren Polzahlen den beiden Hauptgeschwindigkeiten, nämlich der Höchstgeschwindigkeit und der Marsch- geschwinciigkeit, entsprechen, während die dritte Polzahl zum Manövrieren und Rever- sieren dient. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Elektrischer Schiffschraubenantrieb nach Patentanspruch, mit. zwei gleichen Mo toren pro Schraubenwelle, wovon jeder der Kennzeichnung des Patentanspruches entspricht und welche bei Höchstge schwindigkeit und beim Reversieren pa rallel arbeiten, während bei mittlerer Ge schwindigkeit nur einer derselben ar beitet. 2- Elektrischer Schiffschraubenantrieb nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich- rret, dass sich mit der Polzahl auch die Phasenzahl ändert und das jeweilige Pro- dulct als Polzahl und Phasenzahl kon stant ist-. 3.
    Elektrischer Schiffschraubenantrieb nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass die Läuferkurzschlusswicklung- als Übereinanderlagerung einer vielpha- sigen Kurzschlusswicklung mit niederem ohmschen Widerstand und einer Käfig ankerwicklung mit hohem. ohmschen Wi derstand mit gemeinsamen Leitern aus gebildet ist, wobei die Spulenweite der vielphasigen Kurzsclilusswicklrrng gleich eder annihernd gleich der doppelten für die grösste Polzahl ist.
CH87327D 1918-07-04 1918-07-04 Elektrischer Schiffsschraubenantrieb. CH87327A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO2012089846A1 (en) * 2010-12-31 2012-07-05 Abb Oy Propulsion system

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