CH87338A - Verfahren und Waschvorrichtung zur Rückgewinnung von brennbaren Rückständen aus Schlacke und zum Reinigen von Steinkohlen von anhaftenden Unreinigkeiten. - Google Patents

Verfahren und Waschvorrichtung zur Rückgewinnung von brennbaren Rückständen aus Schlacke und zum Reinigen von Steinkohlen von anhaftenden Unreinigkeiten.

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CH87338A
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CH
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washing device
displacer
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C Koellreutter
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C Koellreutter
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B5/00Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
    • B03B5/62Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by hydraulic classifiers, e.g. of launder, tank, spiral or helical chute concentrator type
    • B03B5/623Upward current classifiers

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  • Processing Of Solid Wastes (AREA)

Description


  Verfahren und Waschvorrichtung zur     Rüekgewinnung    von brennbaren Rückständen  aus Schlacke und zum Reinigen von Steinkohlen von anhaftenden     Unreinigkeiten.       Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein Verfahren, sowie eine Waschvorrich  tung zur Rückgewinnung von brennbaren  Rückständen aus Schlacke und zum Reinigen  von Steinkohlen von anhaftenden     Unreinig-          keiten,    und zwar wird gemäss diesem Ver  fahren das zu behandelnde Gut in strömende  Waschflüssigkeit gebracht, wobei die leich  teren Bestandteile des Gutes vom     Flüssig-          keitsstrome    mitgerissen werden,

   die schwere  ren Bestandteile desselben jedoch infolge       Sinkens        zurückbleiben.    Besonders gute Er  gebnisse werden gezeitigt, wenn man in     einem     Behälter, in welchen das zu behandelnde  Gut von oben eingeschüttet wird, eine auf  steigende Strömung der Waschflüssigkeit  unterhält, wobei die leichteren Bestandteile  des eingeführten Gutes in einen die Höhe  des Flüssigkeitsspiegels im Behälter bestim  menden Ablauf mitgerissen werden, während  die schwereren Bestandteile des Gutes im  Behälter heruntersinken.  



  Auf beiliegender Zeichnung sind schema  tisch zwei beispielsweise     Ausführungen    der  Waschvorrichtung zur Ausführung des Ver  fahrens dargestellt.         Fig.    1 zeigt im     vertikalen        Mittelschnitte     die eine., und       Fig.    2 in gleichem Schnitte die andere  Ausführungsform der Waschvorrichtung.  



  Bei der in     Fig.    1 dargestellten     Ausfüh-          rungsform    bezeichnet 1 einen als     Flüssig-          keitsverdränger    wirkenden Hohlkörper, der       reit    einem nach aufwärts sich trichterförmig  verengenden Boden 2 versehen und oben  abgeschlossen ist.

   An den engen Teil des  Bodens 2 ist eine die Waschflüssigkeit zu  führende Speiseleitung 3 angeschlossen.     -1    be  zeichnet den zur Aufnahme der     Waschflüssig-          keit    dienenden     Behälter,    in welchen der       Verdränger    1 unter Bildung eines ringförmi  gen     Zwischenraumes    5 an der Seite und bei  freiliegendem Boden eingesetzt ist.

   Der     oben          offene    Behälter 4 ist nach abwärts     triehter-          förrnig        ausgebildet    und unter Bildung einer       Einschnürung    6 mit einem     Sammler    7 ver  bunden. Letzterer ist mit einem nicht ge  zeigten Auslasse versehen. 8 bezeichnet eine  mit. dem     Zwischenraume    5 in Verbindung  stehende Ablaufrinne.  



  Die Gebrauchs- und     Wirkungsweise    der  Waschvorrichtung sind,     weint    letztere zum      Beispiel zur     Riiehgewinnung    von brennbaren  Rückständen aus Schlacke verwendet wird,  beispielsweise folgende:  Die zu     behandelnde        Schlacke    wird, nach  dem dafür     gesorgt    worden ist, dass durch die  Speiseleitung 3 ein kontinuierlicher Strom  von     Waschflüssigkeit    fliesst, ununterbrochen  von oben in den Zwischenraum 5 geschüttet.

    Die aus der Speiseleitung 3 zugeführte  Waschflüssigkeit steigt im     Raurne    5 in die  Höhe (Pfeile     t1)    nachdem sie aus dem Be  reiche des Bodens 2 des     Verdrängers    1 gelangt  ist, um dann durch die Ablaufrinne 8 abge  leitet zu werden. Dabei werden die leichteren  Teile der Schlacke, die vorwiegend aus brenn  baren     Koksteilchen    bestehen, durch den auf  steigenden     Flüssigkeitsstrom,    sobald sie in  dessen Bereich gelangen, also unmittelbar  nach dein Eintauchen der Schlacke in die  Flüssigkeit, mitgerissen und der Ablaufrinne 8  zugeführt, während die schwereren, vorwie  gend     unbrennbaren    Teile im Behälter 4  heruntersinken und in den Sammler 7 ge  langen.  



  Die Menge der     zurückgewonnenen    brenn  baren Rückstände hängt bei dieser Aus  führungsform     unter    anderem von der Ge  schwindigkeit und der Menge der zugeführten       Waschflüssigkeit    ab.  



  Bei der in     Fig.    2 gezeigten Ausführungs  form ist der Boden 2 des     Verdrängers    1  trichterförmig nach abwärts ausgebildet und  letzterer     exzentrisch    im Behälter 4 angeordnet.  Der eine     Einschnürung    bildende Teil 6 ist  sehr klein, dagegen der Sammler 7 sehr gross  bemessen. Zum Einschütten der Schlacke in  den Behälter 4 ist ein Fülltrichter 9 vor  gesehen.  



  Die     Gebrauchs-    und     Wirkungsweise    dieser  Vorrichtung sind dieselben wie bei der in       Fig.    1 gezeigten, wobei aber der Vorteil er  zielt wird, dass die Entstehung von schäd  lichen Wirbeln, wie sie bei der ersten       Ausführungsform    am untern Ende des trichter  förmigen Bodens 2 auftreten können, ver  mieden ist.  



  Als     Waschflüssigkeit    kommt vor allem  Wasser in Betracht. Es hat sich gezeigt,    dar durch rasche Scheidung der vom Gute       loszulösenden    Bestandteile die besten Ergeb  nisse erzielt werden, was erreicht     wird    durch  Vornahme der Scheidung in einem     Behälter.     in welchem das zu behandelnde Gut von  oben eingeschüttet wird und in dem eine       aufsteigende    Strömung der     Waschflüssigkeit.     unterhalten wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII I Verfahren zur Rückgewinnung von brenn baren Rückständen aus Schlicke und zum Reinigen von Steinkohlen von anhaftenden Unreinigkeiten, dadurch gekennzeichnet, dati man das zu behandelnde Gut in strömende Waschflüssigkeit bringt, wobei die leichteren Bestandteile des Gutes vom Flüssigkeits- strome mitgerissen werden, während dessen schwereren Bestandteile infolge Sinkens zu- riicl,
    #bleiben. UNTERANSPRUCH: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man in einem Behäl ter, in welchen das zu behandelnde Gut von oben eingeschüttet wird, eine auf steigende Strömung der M-asehflüssigkeit unterhält, wobei die leichteren Bestand teile des eingeschütteten Gutes vom Flüs- sigl@eitsstroin irr einen die Höhe des Flüs sigkeitsspiegels im Behälter bestimmenden Ablauf mitgerissen werden, während die schwereren Bestandteile des Gutes im Behälter heruntersinken.
    PATENTANSPRUCH II: Waschvorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach dem Patentanspruch 1, so wie dem Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass in einen Behälter, in welchen das zu behandelnde Gut eingeschüttet wird, eine Zuleitung für die Waschflüssigkeit mün det, deren Mündung im Behälter tiefer liegt als der am Behälter vorgesehene Ablauf.
    UNTERANSPRttCHE: Waschvorrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass im Behälter ein Flüssigkeitsverdränger angeordnet ist, der unten zwischen sich und dem Behälter einen Zwischenraum frei lässt, in welchen die durch den Verdränger hindurchgeführte Zuleitung für die Waschflüssigkeit mündet. 3.
    Waschvorrichtung nach Patentanspruch 11 und Unteranspruch 2,. dadurch gekenn zeichnet, dass die Bodenfläche des Ver- drängers trichterförmig ausgebildet ist und dass der Verdränger seitlich rings herum einen Zwischenraum zwischen sich und dem Behälter frei lässt.
CH87338D 1919-10-31 1919-10-03 Verfahren und Waschvorrichtung zur Rückgewinnung von brennbaren Rückständen aus Schlacke und zum Reinigen von Steinkohlen von anhaftenden Unreinigkeiten. CH87338A (de)

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