CH87373A - Webstuhl zur Herstellung von Rutenplüsch. - Google Patents

Webstuhl zur Herstellung von Rutenplüsch.

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CH87373A
CH87373A CH87373DA CH87373A CH 87373 A CH87373 A CH 87373A CH 87373D A CH87373D A CH 87373DA CH 87373 A CH87373 A CH 87373A
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CH
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rods
loom
pile
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plush
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Froehlich Theodor
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Froehlich Theodor
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D27/00Woven pile fabrics
    • D03D27/02Woven pile fabrics wherein the pile is formed by warp or weft
    • D03D27/06Warp pile fabrics

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)
  • Woven Fabrics (AREA)

Description


  Webstuhl zur Herstellung von     Rutenplüseli.       Man hat schon     mehrchörigen    Plüsch auf       Rutenwebstühlen    in der     Weise    hergestellt,  dass die für den     betreffenden    Musterteil nicht  gebrauchten Polfäden nicht in das Grund  gewebe eingebunden werden oder auf der  Rückseite des Grundgewebes in der vollen  Länge dieses Musterteils flotten, sondern dass  diese Fäden auf der Polseite der Ware ein  kurzes Stück ungebunden weitergeführt, dann  abgeschnitten und nach dem Abschneiden  ihre Schnittenden festgehalten werden.

   Bei  einer solchen Arbeitsweise hat man bisher  die     Grundkettenfäden    unter den Ruten in die  Arbeitsstelle eingeführt, die     Polkettenfäden     aber über den Ruten, damit letztere nach dein  Abschneiden durch oberhalb der Ruten ange  ordnete Nadeln festgehalten werden     künnen.     Eine     solche    Arbeitsweise besitzt den grossen  Nachteil, dass die dicht nebeneinander, der  Arbeitsstelle zugeführten     Polkettenfäden,    wel  che über den Ruten und über dem Grund  gewebe liegen, den Einblick in das Webfach  hindern.  



  Diesem Übelstande wird durch die vor  liegende     Neuerung    in wirksamer Weise abge-         holfen,        indein-die    verschiedenen, das Gewebe  bildenden Fäden in bezug auf die Ruten des  Webstuhles 'so     zugeführt    werden, dass die       Grundkettenfäden,    die Füllkette sowie der  Ober- und Unterschuss über den Ruten und  die     Polkettenfäden    unter den Ruten in die  Arbeitsstelle eingeführt werden. Hierdurch  wird der     unbehinderte    Einblick in das Fach  erreicht, weil sich die in dichter Lage neben  einanderliegenden     Polkettenfäden    unterhalb  des Faches befinden.

   Die Enden der abge  schnittenen     Polkettenfäden    werden bei einer  solchen Arbeitsweise durch die in den Pol  noppen liegenden, durch das Gewebe gegen  die Brustplatte gepressten Ruten auf der  Brustplatte festgehalten.  



  Die Zeichnung veranschaulicht schematisch  die entsprechende     Anordnung    zur Herstellung  von     mehrchürigem    Plüsch.  



  Es ist     ca,        a'    die Grundkette, b die Füll  kette und c,     bezw.   <B>ei</B> der     Oberschuss    und der  Unterschuss. Alle diese Fäden liegen ober  halb der Ruten     g    und die Polketten<B>d</B>,     bezw.          d'    werden unterhalb der Ruten zwischen           dies@_1,    und der Brustplatte f' in die Arbeits  stelle     eingeführt.     



  Bei Beginn des     -Webens    werden die     Pol-          kett#---n        d,        dl        durch    den Druck des     Grund-          gec:-ebes,    das hinter der Brustplatte f genü  gend schräg nach abwärts geführt wird, ge  gen die Brustplatte gedrückt und dadurch  festgehalten. Zum Einweben der Polketten  werden die für die Bildung des     Musters    her  anzuziehenden     Polkettenfäden    d gehoben und  durch den     SChuli    und die     Grundkette    einge  bunden.

   Gleichzeitig wird in das Fach die  Rute     '--        eingesehobeu    und angeschlagen. Die  in     cl-n    Polnoppen befindlichen Ruten werden  durch das     nach    unten gezogene Gewebe gegen  die auf der Brustplatte liegenden     Polketten-          fäden    gedrückt. Der in der Zeichnung zwecks  deutlicher Darstellung des Verlaufes der       Fäden    gelassene Zwischenraum zwischen     g1,          g=,        @@=    und<I>f</I> besteht in     -Wirklichkeit    nicht.  



  -Nachdem     c1        1irch    die Weiterbewegung des       Gewebes    die Rute     g    über das Ende der nur  schmalen     Auflagerfiäche    der Brustplatte     hin-          ausgelangt    ist, wird sie aus der durch sie  gebildeten Polnoppe herausgezogen, wobei    das an ihrem Ende     befindliche@esser    die  Noppe in bekannter Weise     aufschneidet.    In  derselben Weise werden auch     aufeinanderfol-          gend        dig    Polnoppen durch die     Messer    der  Ruten     g',

      usw. aufgeschnitten. Dadurch,  dass die auf die herausgezogene Rute folgen  den, noch in den Polnoppen liegenden Ruten  durch das Gewebe     ständig    fest gegen die  Brustplatte     gedrückt    werden, werden die  Enden der abgeschnittenen     Florfäden    auf der  Brustplatte festgehalten, so     daG,    später erneut  das Anheben der     betreffenden        Polfade         zwecks     Bildung des Faches erfolgen     kann.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: -Webstuhl zur Herstellung von Ruten plüsch, dadurch gekennzeichnet, dah die Ruten unterhalb der (Ärundketten und der Ware angeordnet und die für den betreffen- den Musterteil nicht zu verwebenden, abge schnittenen Polkettenfädenenden zwischen den Ruten und der Brustbaumplatte festge klemmt werden.
CH87373D 1915-08-11 1920-05-21 Webstuhl zur Herstellung von Rutenplüsch. CH87373A (de)

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DE87373X 1915-08-11

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