CH87655A - Einrichtung zur Kühlung elektrischer Maschinen. - Google Patents
Einrichtung zur Kühlung elektrischer Maschinen.Info
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- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
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- H02K9/04—Arrangements for cooling or ventilating by ambient air flowing through the machine having means for generating a flow of cooling medium
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Description
Einrichtung zur Kühlung elektrischer Maschinen. Elektrische Maschinen werden in der Regel für eine bestimmte normale Leistung gebaut und mit einer unveränderlichen Eigen- belüftungzur Kühlungversehen. Die Maschinen müssen dann so bemessen sein, dass sie für die maximal im jeweiligen Betriebe vorkom mende Dauerleistung ausreichen. Diese Höchst leistung kommt nun in vielen Fällen, beispiels weise in elektrischen Zentralen, nur während weniger Stunden des Tages oder nur während einiger Wintermonate vor. Infolgedessen sind zu allen andern Zeiten die Maschinen schlecht ausgenutzt. Diese schlechte Ausnutzung der Maschine soll nun der Erfindung gemäss dadurch ver mieden werden, dass die Maschinen mit Eigen belüftung bei ihrer Durchschnittsbelastung bereits voll ausgenutzt sind, also die Tempe raturgrenze erreichen, während für Spitzen leistung zu der normalen Eigenbelüftung Fremdbelüftung hinzugeschaltet wird. Es erge ben sich dann für die Ausnutzung im Betriebe analoge Verhältnisse, wie sie beispielsweise bei Dampfturbinen vorliegen, die mau zur günstigen Ausnutzung im normalen Betriebe bereits voll belastet und denen man für Spitzenleistungen Frischdampf in späteren Stufen zuführt und somit eine höhere Leistung, wenn auch bei schlechteren Wirkungsgrad. erzielt. Man erzielt nun für die Belüftung von Maschinen mit konstanter Drehzahl besonders günstige Verhältnisse, wenn man im Belastungs bereiche : Dauerleistung-Spitzenleistung, eine der Grössen : Luftmenge oder Druck, möglichst unveränderlich hält. Will man beispielsweise den Ventilator, der die Zusatzbelüftung für die Zeit der höchsten Belastung erzeugt, in Reihe mit der Eigenbelüftung schalten, also gemäss der Anordnung, wie sie Fig. 1 zeigt, so besteht die Gefahr, dass bei der grösseren, für die Spitzenleistung erforderlichen Luft menge die Leistung des Eigenventilators abfällt und dieser schliesslich wirkungslos wird. Diese Gefahr kann dadurch vermieden werden, dass man den Eigenventilator so bemisst, dass es auch tatsächlich möglich ist, die vergrösserte Luftmenge durch die llascliine hindurchzuführen. Eswird diesdannermöglicht, wenn seine Charakteristik, d. b. die Abhängig- keit der Luftpressung von der Luftmenge in denn Gebiete, dias für den oben artgegebenen Belastungsbereich in Frage kommt, flach verlieft. Zur Erläuterung der Verhältnisse dient Fig. 2. Die Kurve G zeigt in Abhängigkeit- vor, der den Generator durchfliessenden Kühl luftmenge 0 die hierfür aufzuwendende Luft pressung p, die mit den Luftmengen annähernd quadratisch wächst. Die Kurve V zeigt die Charakteristik für den Eigenventilator. Der Punkt a, in dem sieh die beiden Kurven sehnenden, entspricht dem normalen Betriebs- punlde, bei dem der Eigenventilator gegen den Widerstand der Luftwege im Genera tor @, die erforderliche Luftmenge Qn durch den Generator treibt, die Luftmenge, die gerade zu der Kühlung des Generators bei jener Belastung ausreicht. Um nun die Maschine auch bei Spitzen leistung unter der Temperaturgrenze zu halten, sei eine Kühlluftmenge Q,, erforderlich. Um sie durch die Maschine zu treiben, muss die Pressung lb, aufgewendet werden. Damit nun die Anordnung vorteilhaft arbeitet, muss unter den neuen Betriebsverhältnissen der Eigenventilator d die vergrösserte Luftmenge angenähert beine gleichen Drucke liefern, vährend die Zusatzbelüftung die Differenz zwischen p,, und der vom Eigenventilator gelieferten Pressung aufbringen muss. Es wird dies dann erreicht, wenn bei hintereinander schaitung von Eigenbelüftung und Fremd belüftung die Charakteristik des Eigenventi lators im (ebnete der für den Belastungsbereich erforderlichen Luftmenge flach verläuft. Anders liegen die Verhältnisse, wenn die Fremdbelüftung neben die Eigenbelüftung geschaltet werden soll, wenn also eine An ordnung gemäss Fig. 3 getroffen wird, bei der der Belüften zur Beschaffung der Fremd belüftung an eine besondere Einlassöffnung des Maschinengehäuses angeschlossen ist, von der aus die von diesem geförderte Kühlluft so geführt wird, dass sie sich mit der von den, Eigenventilator der Maschine geförderte Luft vereinigt. Hier liegt die Gefahr vor, dass der Eigenventilator bei der erhöhten Pressurng, die entsprechend der grösseren Kühlluftmenge im Generator zu überwinden ist, in seiner Liefermenge abfällt. Es kann dies dadurch vermieden werden, dass der Eigenventilator so bemessen wird, dass er im Gebiete der für den Belastungsbereich zum Durchtritte der Kiihlluft durch die Maschine erforderlichen Luftpressungen annähernd die gleiche Luftmenge liefert, dass also seine Charakteristik in diesem Gebiete steil abfällt, wie dies Fig. 4 zeigt. Hierin bedeutet wiederum Kurve G die Abhängigkeit des zum Durchtritte der Luft durch den Generator erforderlichen Luft- druclkes von der Kühlluftmenge, während V wiederum die Charakteristik des Eigenventi lators, die Abhängigkeit der Luftpressung von der Kühlluftmenge darstellt, a, der Schnittpunkt zwischen Ventilatorcharakteri stik und der Widerstandskurve der Maschine entspricht wiederum dem normalen Betriebs punkte, während für die Spitzenleistung zur ausreichenden Kühlung der Maschine der Punkt b der Ventilatorwiderstanlskurve mass gebend ist. Es muss eine Pressung p@ autge- wandt werden, um die Luftmenge (,,I,, gegen die Widerstände im Luftführungswege des Generators durch den Generator zu treiben. Fällt nun die Generatoreharakteristik I" im Bereiche der für den Durchtritt der Kühl luft durch den Generator erforderlichen Pressungen steil ab, so liefert der Eigen ventilator auch unter den veränderten Druck verhältnissen annähernd diegleiche Luftmenge, wird also voll ausgenützt. Der Eigenventilator ist also von vornherein so zu bemessen, dass er entweder bei Reihen schaltung die grössere Luftmenge bei nicht zu starkem Abfalle des Druckes, oder bei Nebenschaltung den grösseren Druck bei nicht zu starkem Abfalle der Luftmenge liefern kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Kühlung elektrischer Maschinen mit Eigenbelüftung, dadurch ge kennzeichnet, dass die Maschinen bei ihrer Durchschnittsbelastung bereits die Temperatur- grenze erreichen, und dass eine Fremdbeliüftung- vorgesehen ist, die für Spitzenleistung zu der Eigenbelüftung hinzugeschaltet wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruclh, für Maschinen konstanter Drehzahl, dadurch gekennzeichnet, dass für den Eigenventilator der Maschine eine der Grössen: Luftmenge oder Druck, im Belastungsbereiche: Durch- schrnittsbelastung-Spitzenleistung, angenä hert unveränderlich ist. 2.Einrichtung nach Patentanspruch lind Uteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für Hintereinanderschaltung vors Ei genbelüftung und Fremdbelüftung die Charakteristik des Eigenventilators, d. lh. die Abläingigkeit der Luftpressung von der Luftmenge im (gebiete der für den Be lastungsbereich erforderlichen Luftmengen flach verläuft. 3. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruclh l, dadurch gekennzeichnet, dass für Nebenschaltung der Fremd belüftung zur Eigenbeliiftung die Charakteristik des Eigenventilators im Gebiete der für den Belastungsbereich zum Durchtritte der :Kühlluft dureh die Maschine erforderlichen Luftpressungen steil abfällt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE87655X | 1918-10-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH87655A true CH87655A (de) | 1921-01-03 |
Family
ID=5641846
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH87655D CH87655A (de) | 1918-10-07 | 1919-10-15 | Einrichtung zur Kühlung elektrischer Maschinen. |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US1631765A (de) |
| AT (1) | AT98049B (de) |
| CH (1) | CH87655A (de) |
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| GB (1) | GB138613A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3518805A1 (de) * | 1984-06-04 | 1985-12-05 | Ganz Villamossági Müvek, Budapest | Verfahren zur regulierung der belastbarkeit von schnellaufenden, luftgekuehlten turbogeneratoren und einrichtung zur durchfuehrung dieses verfahrens |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE748812C (de) * | 1938-09-01 | 1944-11-10 | Gekapseltes Schaltgeraet fuer Niederspannungszwecke | |
| DE1236063B (de) * | 1962-12-27 | 1967-03-09 | Mez Brno Narodni Podnik | Kuehlungsanordnung fuer eine Kommutatormaschine |
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1919
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- 1919-10-31 AT AT98049D patent/AT98049B/de active
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1920
- 1920-01-31 GB GB3081/20A patent/GB138613A/en not_active Expired
-
1921
- 1921-08-23 US US494546A patent/US1631765A/en not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3518805A1 (de) * | 1984-06-04 | 1985-12-05 | Ganz Villamossági Müvek, Budapest | Verfahren zur regulierung der belastbarkeit von schnellaufenden, luftgekuehlten turbogeneratoren und einrichtung zur durchfuehrung dieses verfahrens |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT98049B (de) | 1924-09-25 |
| US1631765A (en) | 1927-06-07 |
| FR506033A (fr) | 1920-08-12 |
| GB138613A (en) | 1921-05-02 |
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