CH87844A - Anschlusskontakt mit Sicherheitsvorrichtung gegen Überhitzung für elektrisch beheizte Apparate. - Google Patents

Anschlusskontakt mit Sicherheitsvorrichtung gegen Überhitzung für elektrisch beheizte Apparate.

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CH87844A
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Johansson Karl Wilhelm
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  Anschlusskontakt mit Sicherheitsvorrichtung gegen Überhitzung für elektrisch beheizte  Apparate.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein     Anschlusskontakt    für elektrisch beheizte  Apparate, wie z. B. Kochgeschirre, Plätteisen  usw., welcher mit einer Sicherheitsvorrichtung  gegen Überhitzung versehen ist.  



  Um einer Überhitzung solcher Apparate       vorzubeugen,    hat man bekanntlich in deren       Stromkreis    innerhalb der Apparate selbst  ein Schmelzstück eingebaut, welches geeignet  ist, die Leitungs- oder die Strahlungswärme  aufzunehmen und beim Erhitzen über eine  gewisse Grenze hinaus zu schmelzen. Diese  Einrichtung ist jedoch ungeeignet, indem der  Apparat zum Einsetzen eines neuen Schmelz  stückes mehr oder weniger zerlegt     werden     muss.  



  Von dieser Einrichtung unterscheidet sich  der     Erfindungsgegenstand    dadurch, dass min  destens ein Schmelzstück innerhalb des Kör  pers des Anschlusskontaktes auswechselbar  in dessen Stromzuleitung derart eingebaut  ist, dass es bei Kontaktanschluss von dem  elektrisch beheizten Apparate Leitungs- oder  Strahlungswärme aufnehmen kann, um bei    einer bestimmten Temperatur zu schmelzen  und durch den damit erfolgenden Stromunter  bruch die Überhitzung des elektrisch be  heizten Apparates zu verhindern.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung sind  drei Ausführungsbeispiele des Erfindungs  gegenstandes veranschaulicht. Fig. 1 ist ein  Längsschnitt der ersten und Fig. 2 ein Längs  schnitt der zweiten Ausführungsform; Fig. 3  zeigt die Schmelzstückanordnung nach Fig. 2,  und     Fig.    4 ist eine perspektivische Darstel  lung des Schmelzstückes;     Fig.    5 ist ein  Längsschnitt der dritten     Ausführungsforen,     und     Fig.    6 zeigt einen dazu     gehörigen    Einzel  teil in     Seitenansicht,        bezw.    vom einen Ende  aus     gesehen.     



  Gemäss     Fig.1    besteht der     Ktlrper    des       Anschlusskontaktes    aus zwei Hülsen 1 und 2,  welche aus     Isoliermaterial    hergestellt und  mittelst eines in denn Teile 1 befestigten       Gewindenippels    3 untereinander verbunden  sind. Durch die Hülse 1 ist die Leitungs  schnur 5 eingeführt, welche in dem als  Drahthalter     ausgeführten    Kontaktstücke 6      mittelst der Klemmschraube 7 befestigt ist.  In der Hülse 2 ist die Kontakthülse 8 ange  bracht, in welche der von einem elektrischen  Plätteisen oder dergleichen abstehende Stecker  stift einpasst. Zwischen der Hülse 8 und dem  Kontaktstücke 6 liegt ein Schmelzstück 10,  welches in bekannter Weise ausgebildet ist.  



  Bei angeschlossenem Kontakte wird die  Leitungs-, bezw. Strahlungswärme von demn  elektrisch beheizten Apparate durch den in  der Kontakthülse 8 steckenden Steckerstift  auf die Hülse 8 übertragen. Die so über  tragene Wärme geht zum grössten Teile  auf das Schmelzstück 1O über, welches beim  Überschreiten einer gewissen Temperatur  grenze schmilzt, so dass der     Stromkreis          unterbrochen    wird. Zum Einsetzen eines  neuen Schmelzstückes werden die Hülsen 1  und 2 voneinandergeschraubt, das neue     Sehmnelz-          stück    eingelegt und die Teile wieder zu  sammengeschraubt.  



  Bei der Ausführungsform gemäss Fig.2  besteht der Kontaktkörper aus zwei Längs  schalen 19 aus Isoliermaterial, welche durch  die Schrauben 18 zusammengehalten werden.  Das Schmelzstück besteht in diesem Falle  aus einem Bügel 11 (Fig. 4), dessen beide  verbreiterten Schenkel 12 auf Schrauben  zapfen 13 und 14 aufgeschoben sind, welche  von den Kontaktteilen 15 und 16 ausgehen.  Die Schraubenzapfen 13 und 14 sind dabei  in ein Isolierstück 17 eingeschraubt, dem sich  das bügelförmige Schmelzstück 11 dicht an  schmiegt.  



  Die Kontakthülse 16 passt zum Stecker  stift des zu beheizenden Apparates, und die  Wärme von demselben wird durch die  Hülse 16 auf das Schmelzstück 11 über  tragen. Dieses schmilzt bei einer bestimmten  Temperatur und kann dann leicht durch ein  neues ersetzt werden, wenn man die Schrau  ben 18 herausschraubt, so dass die Schalen 19  auseinändergenommen werden können, wo  bei die mit dem Schmelzstücke verbundenen  Teile leicht zugänglich werden.  



       (Temäss        Fig.    5 besteht der Körper des       Anschlusskontaktes    aus einer Hülse 20, in  deren einem     offenen    Ende eine Metallhülse 21    befestigt ist, welche zum Beispiel zu einem  von einem elektrischen Plätteisen abstehenden       Steckerstifte    passt. In dem andern, mit Ge  winde     versehenen    Ende der Hülse 20 ist ein       NTil;pel    22 eingeschraubt, durch welchen die  Leitungsschnur 23     eingeführt    ist. Das innere  Ende der Schnur ist mittelst der Schraube 24  in einem     Kontaktstücke    25 befestigt.

   Zwischen  diesem und dem innern Ende der Hülse 21  ist ein Schmelzstück angebracht. Dieses be  sitzt zwei     Aletallplatten    26 und 27, von  welchen die Platte 26 gegen das Kontakt  stück 25 und die Platte 27 gegen die Hülse 21  anliegt und zwischen welchen eine Schrau  benfeder 28 eingespannt ist, deren Enden an  den Platten 26 und 27 festgelötet sind. Durch  die     Zugspannung    der Feder 28 liegen die  Platten 26 und 27     an    den Enden eines  hülsenförmigen Isolierstückes 29 fest, welches  an den Enden mit Aussparungen für die  Platten versehen ist.  



  Falls während der Anwendung des Kon  taktes das Plätteisen oder dergleichen sich  über die zulässige Temperatur erhitzt, wird  die     Überschusswärme    durch die Hülse 21 zur  Metallplatte 27 und von dieser zu, Feder 28  und deren gelötete Verbindungen geleitet,  von welchen die eine oder beide durch  schmelzen, so dass die Feder ihren Halt  verliert und sich zusammenzieht, wodurch  der Stromkreis unterbrochen wird.  



  Zum Einsetzen eines neuen Schmelz  stückes wird der     Kipp.el    22 mit dem Kontakt  stücke 25 abgeschraubt. Das verbrauchte  Schmelzstück wird herausgenommen und statt  dessen ein neues eingesetzt, worauf der  Nippel 22 wieder eingeschraubt wird.  



  Gemäss     Fig.    6 ist das hülsenförmige     Iso-          lierstück    29 mit einer längslaufenden, ver  hältnismässig weiten     Öffnung    30 versehen.  Durch diese Öffnung kann die mit den Plat  ten 26 und 27 verbundene Feder 28 in das  Isolierstück 29 leicht eingeführt werden, der  art, dass die eine Platte zunächst gegen das  eine Ende des     Isolierstückes    gelegt wird,  worauf die Feder durch Zurückziehen der  andern Platte um so viel gedehnt wird, dass      diese letztere über das andere Ende des  Isolierstückes geschoben werden kann. Nach  dem dies geschehen ist, werden die Platten  durch die Spannung der Feder 28 in ihren  Stellungen sicher gehalten.

   Die Feder 28  kann also mit den Platten 26 und 27 zu  einem Ganzen verbunden werden, bevor sie  in das Isolierstück 29 eingeführt wird, d. h.  ohne dass man die Feder während des Lötens  zu     strecken    braucht, was dagegen notwendig  wäre, wenn das Isolierstück 29 ringsum ge  schlossen wäre.  



  Statt je eines Schmelzstückes liessen sich  bei den verschiedenen     Ausführungsformen     auch mehrere Scbmelzstücke verwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anschlusskontakt mit Sicherheitsvorrich tung gegen Überhitzung für elektrisch be heizte Apparate, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Schmelzstück innerhalb des Körpers des Anschlusskontaktes aus wechselbar in dessen Stromzuleitung derart eingebaut ist, dass es bei Kontaktanschluss von dem elektrisch beheizten Apparate Lei- tungs- oder Strahlungswärme aufnehmen kann, um bei Überschreiten einer bestimmten Temperatur zu schmelzen und durch den damit erfolgenden Stromunterbruch die Über hitzung des elektrisch beheizten Apparates zu verhindern. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Anschlusskontakt nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sein Körper aus zwei Isolierhülsen besteht, welche durch Verschraubung lösbar miteinander verbunden sind und von welchen die eine ein mit der Stromzuleitung zu verbindendes Kontaktstück, die andere eine zum An stecken bestimmte Kontakthülse enthält, wobei zwischen diesen zwei Kontakt teilen das Schmelzstück eingesetzt ist. 2.
    Anschlusskontakt nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Schmelz stück die Form eines Bügels hat, dessen beide Schenkel auf Schraubenzapfen auf geschoben sind, von welchen der eine zu einem mit der Stromzuleitung zu ver bindenden Kontaktteile, der andere zu einer Steckkontakthülse gehört und welche in ein Isolierstück eingeschraubt sind, welcbem sich das bügelförmige Schmelz stück anschmiegt. 3. Anschlusskontakt nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Schmelz stück zwischen zwei Kontaktteilen eine schraubenförmig gewundene Feder besitzt, welche Feder durch schmelzbare Verbin dungen mit den zwei Kontaktteilern derart verbunden ist, dass sie zwischen letzteren gespannt gehalten wird. 4. Anschlusskontakt nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet.
    dass zwiwlierr den Kontaktteilen des Selirnelz- stückes ein Isolierstück in Form einer die Schraubenfeder umgebenden Hülse angeordnet ist, gegen deren Enden die aus Metallplatten bestehenden, mit der Feder verbundenen Kontaktteile anliegen.
    5. Anschluhkontakt nach Patentanspruch, und Uuterantprüchen 3 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass das Isolierstück finit einer längslaufenden Öffnung von solcher Weite versehen ist, dass die Feder durch diese Öffnung eingeführt werden kann, während gleichzeitig die mit derselben verbundenen Kontaktteile durch Drehung der Feder nur so viel auseinandergezogen zu werden brauchen, dass dieselben über die Enden des Isolierstückes. geschoben werden können,
    nachdem die Feder ihren Platz innerhalb des lsolierstückes einge nommen bat.
CH87844D 1919-02-24 1919-12-05 Anschlusskontakt mit Sicherheitsvorrichtung gegen Überhitzung für elektrisch beheizte Apparate. CH87844A (de)

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