CH87846A - Elektronenauslösende Vorrichtung. - Google Patents

Elektronenauslösende Vorrichtung.

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CH87846A
CH87846A CH87846DA CH87846A CH 87846 A CH87846 A CH 87846A CH 87846D A CH87846D A CH 87846DA CH 87846 A CH87846 A CH 87846A
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sep
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electrodes
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Julius Edgar Prof D Lilienfeld
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Phil Julius Edgar Lilienfeld P
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  • Gas-Filled Discharge Tubes (AREA)
  • X-Ray Techniques (AREA)

Description


  Elektronenauslösende Vorrichtung.         Vorliegende    Erfindung beruht auf der  neuen     sseobaelitungZ,    dass selbst in, höchsten       Vakuum    eine intensive     Entladung;        zwischen     <I>kapert</I> Elektroden eingeleitet werden kann,  wenn nur der Abstand der Elektroden ge  nügend gering     gewählt    wird.  



  Die Entladung lässt sich     ani        besten    ein  leiten, wenn eine der Elektroden. zum     13ei-          spiel    die Kathode, oder beide     Elektroden    mit  Flächen von     geringem        Krümmungsradins,     also mit Schneiden, Spitzen, kleinen Kugeln.       Paraboloiden    oder dergleichen besetzt sind.  



  Die Erfindung besteht     demgem:iss    in einer  Vorrichtung zur Auslösung von Elektronen  im Hochvakuum und ist dadurch     gelzenii-          zeichnet,        class    zwei Elektroden auf eine so     ge-          ringe    Entfernung     einander        gegenüberstellend     angeordnet sind, dass eine     hestünnüc,    zur Ver  fügung     stehende    Spannung durch den sie  trennenden Zwischenraum eine Entladung       bewirkt.     



  Eine derartige Vorrichtung zur Aus  lösung von Elektronen kann     Anwendung    fin  den in Röntgenröhren, in elektrischen Ventil  röhren, in Verstärker- und Senderöhren.         Beispiele    von Anordnungen derartiger       elektronenauslösender        Vorrielitungen    sind in  den     Fi-.    1     his    4     wieder-egeben.    In einer  hochevakuierten     Glashülle        \_1    sind die beiden       Elektroden        ss    und C angeordnet.

   An ihren       einander        zu("el@elirten    Enden     sind    Schneiden  D und F aus einem     hoehsehmelzenden        11-1-e-          tall.        vie        Plalin,    Wolfram, Tautal, befestigt.

    Der     Abstand    der     Schneiden    sei im kalten Zu  stande     etwa    3 mm; er kann beliebig ver  ringert werden.     Zn    diesem Zwecke werden  beide     Elektrodenstiele    oder     einer    von ihnen  (wie in     Fi-.    1<B>)</B>,     vorzugnsweise    der die Anode       i-ragende,    hohl     ausgestaltet        (zum    Beispiel aus       Kupfer-    oder     Eisonrolir        1emaclit)

      und es       Ovird    in der     Höhlung    ein kleiner Heizkörper<I>Il</I>       unterg;ebrachl,    der die Elektrode bis auf     etwa,     200 bis     3(10        (-lrad    zu erhitzen     -estattet;    die  dabei eintretende     -##@usdelinung    bewirkt die       Ai)niilierunr;    der Sehheiden.

   Ein anderer     Weg;     zur     Ann:ilierung    der Elektroden ist in     Fig.    2       dargesl-elll.    Hier ist an dem einen     Elehtro-          deohals    ein elastischer Körper F angeordnet,        welcher        ans    Glas oder     Meiall    besteht und mit  Hilfe einer presseartigen Vorrichtung C sieh    
EMI0002.0001     
  
    so <SEP> deforniiei-vii <SEP> lässt, <SEP> dass <SEP> dadurch <SEP> die <SEP> Elek  trodenentfernung <SEP> eingestellt <SEP> wird. <SEP> Es <SEP> bann
<tb>  auch <SEP> die <SEP> eine <SEP> der <SEP> Elektroden <SEP> so <SEP> an <SEP> einem
<tb>  Ei;

  f-nhern <SEP> l.@efestigt <SEP> werden, <SEP> dass <SEP> ihre <SEP> Lage
<tb>  von <SEP> aussen <SEP> mit <SEP> Hilfe <SEP> eines <SEP> magnetischen <SEP> Fel  de- <SEP> eingestellt. <SEP> werden <SEP> kann. <SEP> Eine <SEP> derartige
<tb>  Au@fülirun < .@form <SEP> ist <SEP> in <SEP> Fig. <SEP> 3 <SEP> wiedergegeben.
<tb>  Der <SEP> aus <SEP> vakuumtechnischen <SEP> Gründen <SEP> z\veck  mässi@- <SEP> in <SEP> die <SEP> Glashülle <SEP> K <SEP> eingeschlossene
<tb>  Eigenkern <SEP> J <SEP> ist <SEP> mit <SEP> der <SEP> Elektrode <SEP> fest <SEP> verbun  den. <SEP> Das <SEP> CTanze <SEP> hängt <SEP> an <SEP> einer <SEP> kräftigen,
<tb>  hitzebeständicn <SEP> Feder <SEP> L, <SEP> zum <SEP> Beispiel <SEP> aus
<tb>  Wolfram.

   <SEP> und <SEP> stellt <SEP> sich, <SEP> je <SEP> nachdem, <SEP> wie <SEP> der
<tb>  E1Ektromagnet <SEP> Q11 <SEP> durch <SEP> Strom <SEP> erregt <SEP> wird.
<tb>  der <SEP> von <SEP> einem <SEP> sekundär <SEP> zu <SEP> primär <SEP> hoch  isolierten <SEP> Transformator <SEP> T <SEP> geliefert <SEP> wird, <SEP> in
<tb>  -riferer <SEP> oder <SEP> geringerer <SEP> Entfernung <SEP> von <SEP> der
<tb>  zv,-r4ten <SEP> Elektrode <SEP> ein. <SEP> Um <SEP> die <SEP> Entliiftting
<tb>  zii <SEP> erleichtern. <SEP> bann <SEP> in <SEP> der <SEP> Röhre <SEP> ausser <SEP> den
<tb>  ei-ontlichen <SEP> Elektroden <SEP> noch <SEP> eine <SEP> aus <SEP> Tantal
<tb>  od-r <SEP> -Wolfram <SEP> bestehende <SEP> Glühlampenschleife
<tb>  S <SEP> an""ebraelit <SEP> werden, <SEP> wie <SEP> dies <SEP> in <SEP> Fic. <SEP> 1 <SEP> bei  spielsweise <SEP> an,-edeutet <SEP> ist.

   <SEP> Diese <SEP> ,Schleife
<tb>  wü-;l <SEP> nur <SEP> während <SEP> des <SEP> Pumpprozesses <SEP> be  nutzt <SEP> und <SEP> ist <SEP> unter <SEP> Umständen <SEP> überhaupt
<tb>  eni-I)(lirlieh. <SEP> Die <SEP> zur <SEP> 1'herhrüekung <SEP> des <SEP> Spal  te,s <SEP> erforderlic-lie <SEP> Spannung <SEP> beträgt <SEP> bei <SEP> dem
<tb>  Versuchsrolirc <SEP> hei <SEP> 0,5 <SEP> his <SEP> 1 <SEP> mm <SEP> Spaltbreite
<tb>  einice <SEP> 1 <SEP> n,niiü <SEP> Volt. <SEP> Sie <SEP> wächst <SEP> mit <SEP> zuneh  in,--nder <SEP> Entfernung <SEP> und <SEP> ist <SEP> von <SEP> den <SEP> Ände  ruii-,en <SEP> der <SEP> Gasdichte <SEP> unabliäügigr, <SEP> voraus  ZeSet7t. <SEP> dass <SEP> das <SEP> -Rohr <SEP> genügend <SEP> evakuiert
<tb>  im.
<tb>  



  Der <SEP> Stroniiihei-gang <SEP> ist <SEP> von <SEP> einer <SEP> inten  en <SEP> Emission <SEP> von <SEP> <I>Röratgerzstrtrlele-ia</I> <SEP> he##leitet,
<tb>  zwobei <SEP> ein <SEP> deutlich <SEP> ausgeprägtes <SEP> Emission.,
<tb>  zentrum <SEP> in <SEP> nächster <SEP> 1\?mgehung <SEP> der <SEP> Sehnei  d < -n <SEP> zu <SEP> heohaohten <SEP> ist. <SEP> Neben <SEP> dem <SEP> Besteliefi
<tb>  dehohen <SEP> Vakuums <SEP> und <SEP> der <SEP> ge@ennzeic@ne  <B>teil</B> <SEP> LTnabhün@i@lieit <SEP> von <SEP> der <SEP> CTaschclite <SEP> ist
<tb>  diese <SEP> letztere <SEP> Tatsache <SEP> dafür <SEP> beweisend, <SEP> da.ss
<tb>  die <SEP> e <SEP> Entladung" <SEP> nicht. <SEP> durch <SEP> eine <SEP> etwaige
<tb>  Tonisation <SEP> der <SEP> Grasreste <SEP> veranlasst <SEP> wird, <SEP> son  dern <SEP> dass <SEP> cla#i <SEP> Arbeiten <SEP> der <SEP> Röhre <SEP> auf <SEP> einem
<tb>  c,,;

   <SEP> an <SEP> abweichenden <SEP> Prinzip <SEP> beruht:. <SEP> Würde
<tb>  n) <SEP> nilicli <SEP> im <SEP> ,. <SEP> oi lierenden <SEP> Falle <SEP> eine <SEP> - <SEP> ewöhn  li-Aie, <SEP> durch <SEP> Stossionisation <SEP> aufreeliterlialtene
<tb>  Ga@entladui@g <SEP> bestehen, <SEP> so <SEP> würde <SEP> die <SEP> Ent.,     
EMI0002.0002     
  
    laelung <SEP> die <SEP> Spaltränder <SEP> nicht <SEP> bevorzugen,
<tb>  sondern <SEP> sie <SEP> geradezu <SEP> meiden.

   <SEP> Denn <SEP> wenn <SEP> die
<tb>  hei <SEP> der <SEP> Gasdichte <SEP> der <SEP> gewöhnlielien <SEP> gas  lia.ltigen <SEP> Röntgenröhre <SEP> stattfindende <SEP> CTasent  laclung <SEP> die <SEP> Wahl <SEP> hat, <SEP> zwischen <SEP> zwei <SEP> einander
<tb>  nahegelegenen <SEP> Elektrode <SEP> nflächen <SEP> Überzu  gehen <SEP> oder <SEP> einen <SEP> längeren <SEP> Umweg <SEP> zu <SEP> wählen,
<tb>  so <SEP> tut <SEP> sie <SEP> stets <SEP> das <SEP> letztere.

   <SEP> Dieses <SEP> Verhalten
<tb>  wird <SEP> in <SEP> der <SEP> Physik <SEP> auf <SEP> das <SEP> Entstehen <SEP> eines
<tb>  an <SEP> Ionen <SEP> selig <SEP> armen <SEP> Gebietes <SEP> in <SEP> der <SEP> LTm  gebung <SEP> der <SEP> Kathode <SEP> zurückgeführt <SEP> und <SEP> pflegt
<tb>  ir <SEP> den <SEP> Vorlesungen <SEP> über <SEP> Experimentalphysik
<tb>  ari <SEP> der <SEP> seit,Jalirzelinten <SEP> bekannten <SEP> "Hittorf  sehen <SEP> Umweltröhre" <SEP> vorgeführt <SEP> zu <SEP> werden.
<tb>  



  Die <SEP> beschriebene <SEP> Anordnung <SEP> nach <SEP> Fi-. <SEP> 1
<tb>  kann <SEP> als <SEP> technische <SEP> R.öntgenstrahlencfuelle
<tb>  benutzt <SEP> werden. <SEP> Wird <SEP> dabei <SEP> auf <SEP> den <SEP> die
<tb>  Spali:hachen <SEP> streifenden <SEP> Strahlenke-,el <SEP> ein  gestellt, <SEP> dann <SEP> können <SEP> auch <SEP> g-eniigend <SEP> scharfe
<tb>  Bilder <SEP> auf,-ciiommen <SEP> werden.
<tb>  



  Hinsichtlich <SEP> der <SEP> Befesti-un@- <SEP> der <SEP> Eleh.  troden <SEP> ist <SEP> zu <SEP> bemerken, <SEP> class <SEP> sie <SEP> nicht <SEP> unbe  dingt <SEP> beide, <SEP> eine <SEP> jede <SEP> an <SEP> einem <SEP> andern <SEP> Ende,
<tb>  an <SEP> der <SEP> äussern <SEP> Glashülle <SEP> befestigt <SEP> sein <SEP> nüi  sen. <SEP> wie <SEP> dies <SEP> in <SEP> Fit. <SEP> 1 <SEP> und <SEP> 2 <SEP> dargestellt <SEP> ist.
<tb>  Es <SEP> kann <SEP> atieli <SEP> eine <SEP> der <SEP> Elektroden, <SEP> bezie  hungsweise <SEP> der <SEP> sie <SEP> tra;

  -ende <SEP> Hals <SEP> gleich  zeitig <SEP> Träger <SEP> der <SEP> zweiten <SEP> Elektrode <SEP> sein.- <SEP> In
<tb>  diesem <SEP> Falle <SEP> ist <SEP> eine <SEP> der <SEP> Elektroden <SEP> verniit  ieIst <SEP> eines <SEP> isolierenden. <SEP> beispielsv-eise <SEP> aus
<tb>  Qrarz <SEP> bestehenden <SEP> Gestelles <SEP> an <SEP> der <SEP> andern
<tb>  Elektrode <SEP> oder <SEP> an <SEP> deren <SEP> Hals <SEP> befestigt. <SEP> Diese
<tb>  Anordnung <SEP> hat <SEP> für <SEP> den <SEP> Fall. <SEP> dass <SEP> mit <SEP> kon  slanter <SEP> Elektrodenentfernun- <SEP> gearbeitet <SEP> wer  den <SEP> soll <SEP> -etwa <SEP> für <SEP> Zwecke <SEP> der <SEP> Tieftlierapie  den <SEP> Vorteil, <SEP> dass <SEP> diese <SEP> Entfernung; <SEP> nur <SEP> wenig
<tb>  oder <SEP> gar <SEP> nicht <SEP> finit <SEP> der <SEP> Temperatur <SEP> sich <SEP> zit <SEP> än  dern <SEP> braucht.
<tb>  



  Die <SEP> Elektroden <SEP> niiissen <SEP> nicht <SEP> inibedingf,
<tb>  die <SEP> Gestalt <SEP> zweier <SEP> einander <SEP> @.@,e@@enüherstehen  der <SEP> Selineiclen <SEP> besitzen. <SEP> Es <SEP> können <SEP> an(-b <SEP> be  liebige <SEP> andere <SEP> Formen <SEP> hemitzt <SEP> werdF,n, <SEP> so
<tb>  Halbkugeln, <SEP> mit:

   <SEP> d'en <SEP> Scheiteln <SEP> einander
<tb>  gegeniihersteliende <SEP> paraboloidühnliche <SEP> For  men <SEP> (Fig. <SEP> 2) <SEP> und <SEP> dei;Illeichen. <SEP> Sollei) <SEP> aber
<tb>  in <SEP> einer <SEP> Ebene <SEP> angeordnetes <SEP> Schneiden <SEP> he  nutzt <SEP> werden, <SEP> so <SEP> kann <SEP> die <SEP> Anordnung <SEP> auch              konzentrisch    Bestallet sein, so     dass    die eine  Elektrode eine     kreisrunde,        bezw.    elliptische  Scheibe wird, die andere aber ein entsprechen  der Ring.

   Alle solchen symmetrischen An  ordnungen haben den Vorteil, dass sie nicht  nur mit     Clleiclispannung,        sondern        auch    mit       Wechselspannung    betrieben werden     können.     Im letzten Felle ist jede der beiden Elektro  den abwechselnd Anode und Kathode, was       aller    bei der     r,eringen    Entfernung der     ver-          schiedenen.    sich daraus ergebenden     Brenn-          flecke    nicht störend     empfunden    wird.  



       Unsymmetrische    ,     Elektrodenanordnungen          bevorzugen    naturgemäss die eine     Stromrich-          tung;,    besitzen also Ventilwirkung und können  auch als Ventile benutzt werden.  



  Als     Rönt-enstrahlenquelle    ist. aber eine  solche     unsymmetrische    Anordnung von be  sonderem     Interesse.    bei welcher die eine Elek  trode die Gestalt eines die zweite Elektrode       umhüllenden    Hohlkörper bat     (Fig.    3), also  beispielsweise eine in einen Zylinder oder  in einen Hohlkegel hineinragende     Scheibe.     zwei     gleichachsige    Zylinder oder Kegel und  dergleichen.

   Der Vorzug einer solchen An  ordnung besteht darin,     class    die     hohle    Elek  trode     gleichzeitig    als Strahlenschutz ausge  staltet werden kann, indem man ihr eine  grössere     'Wandstärke    verleiht und sie aus  gut     absorbierendem    Material macht. Dadurch  wird für therapeutische Zwecke     unerwünschte     Strahleneinwirkung vermieden. für Aufnahme  zwecke aber gewährleistet,     dass    die Platten  von Streustrahlen     nicht    verschleiert werden.  



  S     '-'oll    aber für Zwecke der     Tieftherapie     eine an weichen     Komponenten    tunlichst     arme     Strahlung erzeugt,     werden.    dann wird die  Entfernung der Elektroden     zweckmässig    so  gross gewählt, dass nur die     Scheitelwerte        der          Spannuni;

          für    die     Erzeugung        der        RönIgen-          strahlen    in     Fra--e        kommen.        Besonders        beim     Betrieb mit     höherer    Frequenz als     derjr>ni.",eiL     des bis zu<B>125</B> Perioden pulsierenden     tech-          nischen    Wechselstromes ist es vorteilhaft.

    die Entfernung so     zii    wählen. dass die     jedes-          nialige        Scheitelspannung    gerade in der Um  gebung desjenigen Grenzwertes liegt, bei    welchem     Stroinüher < uan-    einsetzt. Es entsteht  dann bei     geringem        Energieaiifwaixd    und ent  sprechend geringer Erwärmung der Elektro  den eine     verliiilltiisni < issi",        intensive    und harte       Strahlung.     



  Die     Tatsache    des     Stroiriiiber#"anoles    zwi  schen nahe aneinander     befindlichen    Flächen       ini        Hoclxvalzuuni        kann    ferner     auch    zur Her  stellung einer     Zündentladnn-,    in einer     nacb     Art der     Lili(,nfeldrölire        -ebauten    Röhre     be-          nutzt     -erden.

   Zu diesem Zwecke     wird    in der       ssohrun    - der     Kathode    B     (Fit-.    T) einer     Li-          lienfeldröhre    eine mit geringem Spielraum  in sie hineinpassende     Hilfselektrode    C     ange-          ordnet.        n    sind vermittelst des     Gewindes    G       und    der Feder     II    im     Sticlrolir    von B     zusam-          men-ebaltene        Riii-e    aus  <RTI  

   ID="0003.0099">   hitzebeständigem     Isolator     (Quarz).    welche B und C     zii    einer       starren,    die     Kathode    bildenden Einheit ver  binden. Diese Kathode     wird    mit.

   Hilfe  der     Drahtschleifen   <B>8</B> und der Feder     I'          un        @-errüchbar        sin    dem     Kathodenstück        K     der     äusseren        Röhrenhülle    befestigt.     Zwi-          schen    den beiden Elekt=roden B und C  wird     nu.ia    die     Ziindentlaclun-,    auf eine der be  kannten Arten. sei. es mit Hilfe eines     Zünd-          transforniators    Z (EI-.

       1-)    oder eines Hoch  ,       spanunugswiclersi.ande,    der als     Spannunys_          feiler    für     die        Spannnn@g    des     Rönt-entrans-          formators        7i        benutzt-    wird, eingeleitet.

   Die in  der     (>ffnun@;        freiwerdenden    Elektronen wer  den     voia        dem    zwischen     .@ntilzathode        .D    und       Kathode        B--C        bestellenden        Hochspanutuiggs-          felde    erfasst und durch.

   den zylindrischen  Ansatz J gerichtet auf den     A.ntika,thoden-          spie@el        geschlendert,        wobei        ein    je     naelx    den       Ahmesstingen    kleinerer oder grösserer,     gnit          definierter        Brennfleck        entsteht.    Die     Span-          nung    des     Röntgentransformators        r    kann  dabei     gleichgerichtet        seih    oder nicht.

       Tni    er  sten Falle -eben beide Wechsel durch die  Röhre,     ganz        gleichgültig.    ob mit     ZündtPans-          forinafor        nach        F'i".    T oder mit:     Abzweigwider-          stand,    wie oben     erwähnt,        gearbeitet    wird.

    Die     durch    die Röhre     gehende        Millia.inpE@re-          zalil    ist durch den     Betrag    des Zündstromes       zwischen    B und C_. die Strahlenhärte durch  die     Spannung    am Röntgentransformator B           gegel,en.    Beide     können    ganz nach Bedarf  momentan     verändert    und eingestellt werden.

Claims (1)

  1. EMI0004.0004 <B>PATENTANSPRUCH:</B> <tb> Vorrichtung <SEP> zur <SEP> Auslösung <SEP> ton <SEP> Elek tronen <SEP> im <SEP> Hochvakuum, <SEP> dadurch <SEP> gekenn zeichnet, <SEP> dass <SEP> ztvei <SEP> Elektroden <SEP> auf <SEP> eine <SEP> so <tb> gerin@-e <SEP> Entfernung <SEP> einander <SEP> gegenüberste hend <SEP> angeordnet <SEP> sind, <SEP> dass <SEP> eine <SEP> bestimmte <tb> zur <SEP> Verfügung <SEP> stehende <SEP> Spannung <SEP> durch <SEP> den <tb> sie <SEP> tr@,nnenden <SEP> Zwischenraum <SEP> eine <SEP> Entladung <tb> bewirkt. <tb> UNTERANSPRtrCHE <tb> 1. <SEP> Vorrichtun- <SEP> nach <SEP> Patentanspruch, <SEP> da durch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> mindesten <tb> eine <SEP> der <SEP> Elcl@troclen <SEP> mit <SEP> Flächen <SEP> von <SEP> gc:
    ringem <SEP> Krihnmungsradius <SEP> versehen <SEP> ist, <tb> wobei <SEP> die <SEP> Flächen <SEP> von <SEP> geringem <SEP> Krüm niung@radin <SEP> die <SEP> eigentlich <SEP> aktiven <SEP> Eleh trodenteile <SEP> bilden. <tb> ?. <SEP> Vorrichtun- <SEP> nach <SEP> Patentanspruch <SEP> und <tb> Unteranspruch <SEP> 1, <SEP> dadurch <SEP> gekennzeich net, <SEP> dass <SEP> die <SEP> Entfernun <SEP> der <SEP> beiden <SEP> Elek troden <SEP> gere < ;
    elt <SEP> wird. <tb> ss. <SEP> Vorrichtung <SEP> nach <SEP> Patentanspruch <SEP> und <tb> U <SEP> nteranspriicben <SEP> 1 <SEP> und <SEP> 2, <SEP> dadurch <tb> rhennzeielinet, <SEP> dass <SEP> mindestens <SEP> eine <tb> Elektrode <SEP> erhitzt <SEP> wird <SEP> und <SEP> ihre <SEP> 'Wärme ausdehnun- <SEP> zur <SEP> Regelun- <SEP> des <SEP> Abstandes <tb> ]>(,nutzt <SEP> wird. <tb> 1-. <SEP> Vorrichtung, <SEP> nach <SEP> Patentanspruch <SEP> und <tb> U <SEP> nteransprikhen <SEP> 1 <SEP> und <SEP> 2, <SEP> dadurch <SEP> ge hennzeicbnet, <SEP> dass <SEP> mindestens <SEP> eine <SEP> Elek trode <SEP> mit <SEP> einem <SEP> deformierbaren <SEP> Körper <tb> verbunden <SEP> ist, <SEP> dessen <SEP> Deformation <SEP> zur <tb> Pegelun" <SEP> der <SEP> Entfernung <SEP> der <SEP> Elektroden <tb> dient. <tb> 5.
    <SEP> Vorrichtung <SEP> nach <SEP> Pa.tentanspriieli <SEP> und <tb> Unteransprüchen <SEP> 1 <SEP> und <SEP> \?, <SEP> dadurch <SEP> ge hennzeichiiet, <SEP> dass <SEP> die <SEP> EleItrodenentfer nun- <SEP> durch <SEP> l#7,inwirlzung- <SEP> eines <SEP> Elektro niag-netes <SEP> auf <SEP> einen <SEP> Eisenkern <SEP> bewirkt <tb> wird, <SEP> welch <SEP> letzterer <SEP> in <SEP> eine <SEP> besondere <tb> luftdicht <SEP> a1)-esehlossene <SEP> Glashülle <SEP> einge s,--hlossen <SEP> it. <tb> 6. <SEP> Vorrichtung, <SEP> nach <SEP> Patentanspruch <SEP> und <tb> Unteranspriiehen <SEP> 1 <SEP> und <SEP> 2, <SEP> dadurch <SEP> ge l:
    ennzeichnet, <SEP> dass <SEP> die <SEP> nahe <SEP> aneinander EMI0004.0005 befindlichen <SEP> aktiven <SEP> Flächen <SEP> ynime trisch <SEP> derart <SEP> angeordnet <SEP> sind, <SEP> dass <SEP> bei <tb> Betrieb <SEP> mit <SEP> Wechselspannung <SEP> zwei <SEP> dicht <tb> aneinander <SEP> gelegene, <SEP> gleicliberechtig,te <tb> Brennflecke <SEP> entstehen. <tb> 7. <SEP> Vorrichtung <SEP> nach <SEP> Patentanspruch <SEP> und <tb> Unteransprüchen <SEP> 1 <SEP> und <SEP> ?, <SEP> dadurch <SEP> ge kennzeichnet. <SEP> dass <SEP> die <SEP> aktiven <SEP> Elehtroden teile <SEP> derart <SEP> au-estaltet <SEP> sind. <SEP> dass <SEP> der <tb> eine <SEP> von <SEP> ihnen <SEP> ein <SEP> den <SEP> andern <SEP> uni schliessender <SEP> Hohlkörper <SEP> ist.
    <SEP> wobei <SEP> beide. <tb> Teile <SEP> als <SEP> konaxiale <SEP> Zylinder <SEP> ausgebildet <tb> sind. <tb> B. <SEP> Vorrichtung <SEP> nach <SEP> Patentanspruch <SEP> und <tb> Unteransprüchen <SEP> 1 <SEP> und <SEP> \? <SEP> und <SEP> 7, <SEP> da durch <SEP> gekennzeiebnet. <SEP> dass <SEP> der <SEP> eine <SEP> ak tive <SEP> Elektrodenteil <SEP> lie,,;
    elförmig@, <SEP> der <SEP> an dere <SEP> selieilienförnii" <SEP> ausgebildet <SEP> ist. <tb> 9. <SEP> Vorrichtumr <SEP> nach <SEP> Patentanspruch <SEP> und <tb> Unteransprüchen <SEP> 1, <SEP> 2, <SEP> 7 <SEP> und <SEP> B. <SEP> dadurch <tb> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> in <SEP> der <SEP> Bobrun- <SEP> der <tb> Lochkathode <SEP> des <SEP> Zündstromkreises <SEP> ein <tb> konaxialer, <SEP> von <SEP> ihr <SEP> isolierter <SEP> Körper <SEP> an geordnet <SEP> ist, <SEP> wobei <SEP> Kathodenstrahlen <tb> streifend <SEP> zu <SEP> den <SEP> in <SEP> der <SEP> Lochkathode <SEP> an geordneten <SEP> Oberflächen <SEP> nach <SEP> Einleitung <tb> einer <SEP> Entladung <SEP> zwischen <SEP> ihnen <SEP> aus treten <SEP> und <SEP> in <SEP> einer <SEP> Sammelvorrichtung <tb> zusaminengedräii"'t <SEP> auf <SEP> den <SEP> Brennfleck <tb> celancen. <tb> 1(1. <SEP> Vorrichten;
    <SEP> nach <SEP> Patentansprueli <SEP> und <tb> LTnteranspriiclien <SEP> 1, <SEP> \?, <SEP> 7, <SEP> 8 <SEP> und <SEP> 9, <SEP> da durch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> die <SEP> -eine <SEP> der <tb> Elektroden <SEP> vermittelst <SEP> eines <SEP> aus <SEP> hitze beständig,em <SEP> Isolator <SEP> bestehenden <SEP> Ge stelles <SEP> an <SEP> der <SEP> andern <SEP> Elektrode <SEP> be festi-;
    t <SEP> ist, <SEP> zu <SEP> dem <SEP> Zwecke. <SEP> eine <SEP> -,enaue <tb> und <SEP> unveränderliche <SEP> Einstellun--, <SEP> des <tb> Elektrodenabsta.ndes <SEP> zu <SEP> gewährleisten. <tb> 11. <SEP> Vorriebtun- <SEP> nach <SEP> Patentanspruch <SEP> und <tb> Unteransprüchen <SEP> 1, <SEP> 2, <SEP> 6. <SEP> 7 <SEP> und <SEP> ±.
    <SEP> da durch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> ein <SEP> Wechsel Strom <SEP> von <SEP> einer <SEP> höheren <SEP> als <SEP> der <SEP> technisch <tb> üblichen <SEP> Frequenz <SEP> von <SEP> <B>125</B> <SEP> Perioden <tb> nutzt <SEP> wird, <SEP> wobei <SEP> Spannung <SEP> und <SEP> Elel trodenentfernunu <SEP> so <SEP> aufeinander <SEP> abzu stimmen <SEP> sind, <SEP> , <SEP> dass <SEP> nur <SEP> die <SEP> Scheitel spannungen <SEP> für <SEP> die <SEP> Erzeugung <SEP> der EMI0005.0001 Röntbenstrahlen <SEP> zur <SEP> Anwendung <SEP> ge lanben. <tb> 12.
    <SEP> Vcrrielitnn,- <SEP> naeli <SEP> Patentansliriic-li <SEP> niid <tb> LTnteransprndi <SEP> 7, <SEP> dadureli <SEP> gekennzeich net, <SEP> dass <SEP> sie <SEP> als <SEP> Ventil <SEP> dient, <SEP> wobei <SEP> die <tb> Elektroden <SEP> sehr <SEP> uns-,-ininetriseli <SEP> gestal- EMI0005.0002 tet <SEP> sind, <SEP> indem <SEP> eine <SEP> Elektrode <SEP> mit <SEP> gro ssen, <SEP> die <SEP> andere <SEP> Elektrode <SEP> mit <SEP> sehr <SEP> klei nem <SEP> 1@rümmnn#@ra.dins <SEP> @@ehrümmt <SEP> ist.
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