CH87847A - Einrichtung zum Schutze von Bauteilen elektrischer Schmelzöfen. - Google Patents

Einrichtung zum Schutze von Bauteilen elektrischer Schmelzöfen.

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CH87847A
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Gesellschaft Fuer Elek Haftung
Rodenhauser Wilhelm
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Elektrostahlanlagen Mit Beschr
Rodenhauser Wilhelm
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    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B6/00Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
    • H05B6/02Induction heating
    • H05B6/16Furnaces having endless cores
    • H05B6/18Furnaces having endless cores having melting basin

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Description


  Einrichtung zumi Schutze von Bauteilen elektrischer Schinelzöfen.    Die     rberwachung    der Abnutzung der  Zustellungswände beim Betriebe elektrischer  Schmelzöfen, insbesondere elektrischer In  duktionsöfen, ist zur Vermeidung von Be  e  srhädigungen der Transformatorkerne und  dergleichen äusserst wichtig. Trotzdem wird  sie zumeist mangelhaft durchgeführt, weil  sie einerseits ein gewissenhaftes Personal  voraussetzt und, anderseitsmühevoll und     um-          ständlieh    ist, sowie auch unter Umständen  Wärmeverluste mit sich bringt.

   So wird  insbesondere das zum Zwecke der     Üher-          wachung    notwendige Abheben der Ab  deckungen, Abtasten der Zustellungswände  und Beobachten der Wände etwa vorgese  hener Kühilschäehte leicht unterlassen. Eine  Messung der Windtemperatur in den Kühl  schächten kann deshalb kaum in Frage     kom-          inen,    weil sie an zahlreichen Stellen vor  genommen werden müsste, um unter Umstän  den auch örtlich begrenzte Gefährdungen er  kennen zu können.  



  Diese Schwierigkeiten sollen durch die  Erfindungbeseitigt werden.    Zu diesem Zweuhe wird ein System von  Sehutzmänteln aus verschiedenartigen Stof  fen verwendet, und zwar in der Weise,     dass     zwischen den Zustellungswänden des     Selimelz-          gutes    und den zu sehützeuflen Bauteilen in  der Nähe der letzteren, und zwar über einem  aus Metall, gebildeten, an sieh bekannten  Kühlinantel ein feuerfester fugenloser  Schutzmantel vorgesehen ist, der von der  fibriolen feuerfesten Auskleidung des Orens  durch eine aus lockerem Material bestehende  Puffersehieht getrennt ist.  



  Uni den Schutz der     Trausfarmatoren     noch wirksamer zu gestalten, können in der  Nähe der durch, zu hohe Temperaturen unter  Umständen     crefährdeten    Bauteile elektrischer       Sehmelzöfen    Stoffe angeordnet werden. die in  an sieh bekannter Weise beim Überschreiten  einer bestimmten Temperatur zu Rauch-.  Dampf- oder     Flammenbild-un-'-    führen oder  einen besondern     Cxerueli    entwickeln.

   Als  solche Stoffe können     züm    Beispiel Harze,  Fette,     Ole,    Teer     usw.,    aber     aueli    Holz oder       Diatomeenmaterial    und     dergleiehen    verwen-      det wverden. Die festen Stoffe können in  einen der Sehutzmäntel eingesetzt oder ein  gebaut werden, währenid ies bei den flüssigen  Stoffen vorteilhaft ist, die Masse eines der  Mäintel mit ihnen zu durehträuken.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der Erfindung für einen Induktions  ofenveranschaulicht, und zwar zeigt Fig. 1  einen Schnitt nach der Lnie A-B der  Fig. 2,h und Fig. 2 einen solchen nach der  Linie C-D der Fig. 1.  



  Der Transformatorkern a mit seiner Pri  märwicklung b ist gegen Beschädigungen  durch das Sehmelzgut c infolge zu hoher  von diesem     ansgehender    Temperaturen zu  schützen. Die Wicklung des Transformators  imt deshalb zunächst von den Schutzzylin  dern d, e eines Kühlschachtes umgeben, zwi  schen denen Kühlluft hindurchgeleitet wird.  Diese Zylinder bestehen gewöhnlich aus un  magnetischem Material, zum Beispiel aus  Messingblech.

   Zwischen der feuerfesten  Stampfmasse f, aus der die Herdwäude ge  bildet sind, und dem äussern Schutzzylinder  c ist eine Pufferschicht li, angeordnet, die  ans einem     Naterial    von möglichst lockerem  Gefüge, wie zum Beispiel Asbestwolle, Kalk  stückchen oder körnigem Dolomit, Magnesit  oder ähnlichem besteht, damit die     Zustel-          litnigosmasse    Spielraum zum Wachsen oder  Schwindenbekommt und ausserdem die  Wärmeisolation erhöht wird. Zwischen der  Puiiffersehielit li und dem äussern Schutz  zylinder e i4 noch ein feuerfester, ungeteil  ter, also fugenloser Mantel, g eingefügt.

    Dieser Mantel wird am besten aus der     glei-          eben    feuerfesten Stamrapfmasse aufgestampft,  ans der die Hlerclwände bestehen. Durch diese       Anordnunu    wird erreicht,     dass    bei einem  infolge Unachtsamkeit des den Ofen     bediie-          nenden    Personals unter Umstäaden eintre  tenden Eindringen des flüssigen Schmelz  gutes bis in die Pufferschicht lih doch noch  jede Beschädigungder elektrischen Teile des  Ofens mit Sicherheit verhindert wird.

   Die  in die Pufferschicht     li    mit ihrer körnigen,  lockeren Auffüllung aus feuerfestem     Ma-          ferial    eindringenden Massen des Schmelz-    zutes werden nämlich durch das lockere     Ge-     Nce der Schicht h gezwungen, sieh über  sehr grosse Flächen zu verteilen,<B>da,</B> sie nur  in die Zwischenräume zwischen, den einzel  neu Dolomit- oder Magnesitkörpern eindrin  gen  können.

   Infolge der Luftkühlung     zwi-          sehen    den Wänden d und e der die     Wieh-          lung    umgebenden Sehutzzylinder tritt dann  eine Erstarrung des weit verteilten     Sehmelz-          gutes    in der Puffersehicht h ein, indem ein  weiteres Vordringen des Schmelzgutes gegen  die Solhutzzyliinder d, e durch den darüber  gebrachten feuerfesten Sehutzmantel y  verhindert wird.

   Ist tatsächlich einmal das,  Sehmelzgut teilweise in die Puffersehicht  eiiiogedrunogen, so wird das naturgemäss eine  Temperatursteigeiiung in dem feuerfesten  Schutzmantel<B>g</B> zur Folge haben, die durch  Erhöhung der Windtemperatur über dem  Kühlschachte kenntlich wird, so dass der  Ofew vor Eintritt irgendwelcher     Beschädi-          egung    der Transformatorlkonstrulktion ausser       :#        t'     Betrieb genommen und neu zugestellt wer  den kann.  



  Diese     Sieherung    der     Transformatorhon-          strulition    genügt -wohl bei einer nur lässigen       Beobachtun-    des Ofens, um Beschädigungen  seines elektrischen Teils zu verhindern.

   Um  jedoch den Eintrift einer Gefährdung des,  Ofentransformators durch     Tempera.tursteige-          rungen    in seiner Nähe noch zeitiger und  auch bei gröberer     Naehlässiglieit    in der  Beobachtung sicher anzuzeigen,     -%"ird    vor  teilhaft die feuerfeste Masse des Schutz  mantels<B>g</B> mit einem Bindemittel, wie zum  Beispiel Teer oder dergleichen. verarbeitet,  das bei eintretender Temperatursteigerung  gegebenenfalls unter stark riechender  Dampf, Rauch oder Flammenbildung ans  der Masse herausdestilliert.

   Die     reuerfeste     Masse kann aber auch unabhängig     von    dem  in ihr benutzten Bindemittel mit einer     Flüs-          si    gkeit oder mit festen Körpern in geeigne       ter    Form durchsetzt werden, die, ohne die  Feuerfestigkeit der Masse zu beeinträch  tigen, bei schädlich werdender Temperatur  steigerung durch Entwicklung stark riechen  der oder leicht sichtbarer Dämpfe die An-      näherung einer Gefährdung erkennbar  maehen.  



  Damit nun die Temperatur in dem feuer  festen     Sehutzmantel   <B>g</B> nicht schon während  des ordnungsemässen Betriebes eine solche  Hlöhe erreicht. dass die eben erwähnten Stoffe  signalgelbend wirken. ivird die Puffersehieht  hi entsprechend stark ausgeführt, oder ganz  toder teilweise mit stark wäirmeisollereiid  wirkenden Stoffen ausgehleidet.  



  Man kann aber auch die signalgebenden  n  Mittel statt in dem feuerfesten Sehnutzmantel  y in der Pufferschicht k zur Anwendung  bringen. Dabei ist es dann vorteilhaft, für  fliese ein bis zum gewissen Grade feuer  festes Material anzuwenden, das bei     Über-          sehreitung    gewisser Temperaturen selbst  durell starke Rauch- und Gernchbildung  eine drohende Gefahr anzeigt. Hierfür eig  net sieh besonders Diatomeeiimateriail, das  bei verhältnismässig niedern Temperaturen       feuerbestiindig    ist, bei     böhern    Temperaturen  jedoch verbrennt und einen scharfen Geruch  vurbreitet.  



  Mit wachsender Abnutzung der Zustel  lung im Verlaufe der Ofenreise steigt die  Temperatur in der Herdwand, bis sie die  jeweilq angeordnete Signalsubstanz zur Ver  dampfung oder Verbrennung bringt und so  mit die gefähirliehe Stelle selbsttätig anzeigt.  Natürlich können die erwähnten Schutz  mittel sowohl einzeln, als auch zui mehreren  angewandt werden. Durch ihre Benutzung  wird das Vordringen des     Scbmelzgutes    bis  zu den Wänden der Schutzzylinder d und e  mit Sicherheit verhindert.

   Unter Umständen  empfiehlt es sich, den Sehutzzylinder d  feuerfest auszubilden. sei es, dass er aus  schliesslich aus feuerfestem Material her  gestellt wird. oder dass ein ein- oder     doppel-          wvandig    e r Metallmantel als Träger der feuer  festen Masse dient, damit etwa doch durch  die Pufferschicht hi und den Sehutzmantel g  hindurchdringendes Schmelzogut ohne     Be-          sehadigung    der Transformatorwiehlung durch  den Kühlsehacht zwischen den Sehutzzylin  dern d und e zur Erde abgeleitet wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einriebtung zum Sehutze von Bauteilen elektrischer Schinelzöfen, insbesondere zum Sehutze der in elehtrisehen Induiktionsöfen eingebauten Transformatoren, wobei zwi- sehen dem Scbmelzgutt und den zu schützen den Bauteilen, zum Beispiel der Transfor- matorwichlnng in der Nähe der letzteren ein inetalliuscber Kühlmantel sich befindet, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen diesem Nüblinantel (e) und den die Sehmelzrinne enthaltendenii Zustellungswändeii (f) ein feuerfester, fugenloser Schutzmantel (g) an geordnet ist, der von der übrigen feuerfesten <B>A</B> Auskleiflung (f) des Ofens durch eine aus lockerem Miterial bezstehielicie Puffersellicht (hA getrenntl ist.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Einriolitung naeb , Patenfanspruell, da durch gekennzeichnet, dlass der feuerfeste Scbutzmantel (q) mit Stoffen durchsetzt oder durehtriinkt ist, die bei Überschrei- lunglr einer g tung einer gewissen Temperatur zu Raucb-, Dampf- oder Flammenbildung führen oder einen besoincdeirni Geruch ent wickeln. 9.
    Einrichtung nach Patenfanspruch, da- durch gekennzeiehnet, dass die Puffer- sebicht (h) aus einein. bis züi gewissen] Grafle feuerbeständi,-en Materkal bestebt, das erst bei höheren; Temperaturen ver brennt und einen scharfen Gerneli ent wickelt.
    <B>3.</B> Einrichtung naeb. Pii,i-leiitalisprueh, da durch gekennzeichnet, dass innerhalb des fugenlosen Sehutzmantels (g) ein -weiii t' g- sten-, teilweise aus feuerfestem Material bestehender Schtitzzylinder <B>(A</B> angeord net ist. der von den) feuerfesten Schutz mantel<B>(g)</B> durch einen luftgekühlten Schaeht c e trennt ist.
CH87847D 1916-03-11 1919-07-12 Einrichtung zum Schutze von Bauteilen elektrischer Schmelzöfen. CH87847A (de)

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