CH87847A - Einrichtung zum Schutze von Bauteilen elektrischer Schmelzöfen. - Google Patents
Einrichtung zum Schutze von Bauteilen elektrischer Schmelzöfen.Info
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Description
Einrichtung zumi Schutze von Bauteilen elektrischer Schinelzöfen. Die rberwachung der Abnutzung der Zustellungswände beim Betriebe elektrischer Schmelzöfen, insbesondere elektrischer In duktionsöfen, ist zur Vermeidung von Be e srhädigungen der Transformatorkerne und dergleichen äusserst wichtig. Trotzdem wird sie zumeist mangelhaft durchgeführt, weil sie einerseits ein gewissenhaftes Personal voraussetzt und, anderseitsmühevoll und um- ständlieh ist, sowie auch unter Umständen Wärmeverluste mit sich bringt.
So wird insbesondere das zum Zwecke der Üher- wachung notwendige Abheben der Ab deckungen, Abtasten der Zustellungswände und Beobachten der Wände etwa vorgese hener Kühilschäehte leicht unterlassen. Eine Messung der Windtemperatur in den Kühl schächten kann deshalb kaum in Frage kom- inen, weil sie an zahlreichen Stellen vor genommen werden müsste, um unter Umstän den auch örtlich begrenzte Gefährdungen er kennen zu können.
Diese Schwierigkeiten sollen durch die Erfindungbeseitigt werden. Zu diesem Zweuhe wird ein System von Sehutzmänteln aus verschiedenartigen Stof fen verwendet, und zwar in der Weise, dass zwischen den Zustellungswänden des Selimelz- gutes und den zu sehützeuflen Bauteilen in der Nähe der letzteren, und zwar über einem aus Metall, gebildeten, an sieh bekannten Kühlinantel ein feuerfester fugenloser Schutzmantel vorgesehen ist, der von der fibriolen feuerfesten Auskleidung des Orens durch eine aus lockerem Material bestehende Puffersehieht getrennt ist.
Uni den Schutz der Trausfarmatoren noch wirksamer zu gestalten, können in der Nähe der durch, zu hohe Temperaturen unter Umständen crefährdeten Bauteile elektrischer Sehmelzöfen Stoffe angeordnet werden. die in an sieh bekannter Weise beim Überschreiten einer bestimmten Temperatur zu Rauch-. Dampf- oder Flammenbild-un-'- führen oder einen besondern Cxerueli entwickeln.
Als solche Stoffe können züm Beispiel Harze, Fette, Ole, Teer usw., aber aueli Holz oder Diatomeenmaterial und dergleiehen verwen- det wverden. Die festen Stoffe können in einen der Sehutzmäntel eingesetzt oder ein gebaut werden, währenid ies bei den flüssigen Stoffen vorteilhaft ist, die Masse eines der Mäintel mit ihnen zu durehträuken.
In der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel der Erfindung für einen Induktions ofenveranschaulicht, und zwar zeigt Fig. 1 einen Schnitt nach der Lnie A-B der Fig. 2,h und Fig. 2 einen solchen nach der Linie C-D der Fig. 1.
Der Transformatorkern a mit seiner Pri märwicklung b ist gegen Beschädigungen durch das Sehmelzgut c infolge zu hoher von diesem ansgehender Temperaturen zu schützen. Die Wicklung des Transformators imt deshalb zunächst von den Schutzzylin dern d, e eines Kühlschachtes umgeben, zwi schen denen Kühlluft hindurchgeleitet wird. Diese Zylinder bestehen gewöhnlich aus un magnetischem Material, zum Beispiel aus Messingblech.
Zwischen der feuerfesten Stampfmasse f, aus der die Herdwäude ge bildet sind, und dem äussern Schutzzylinder c ist eine Pufferschicht li, angeordnet, die ans einem Naterial von möglichst lockerem Gefüge, wie zum Beispiel Asbestwolle, Kalk stückchen oder körnigem Dolomit, Magnesit oder ähnlichem besteht, damit die Zustel- litnigosmasse Spielraum zum Wachsen oder Schwindenbekommt und ausserdem die Wärmeisolation erhöht wird. Zwischen der Puiiffersehielit li und dem äussern Schutz zylinder e i4 noch ein feuerfester, ungeteil ter, also fugenloser Mantel, g eingefügt.
Dieser Mantel wird am besten aus der glei- eben feuerfesten Stamrapfmasse aufgestampft, ans der die Hlerclwände bestehen. Durch diese Anordnunu wird erreicht, dass bei einem infolge Unachtsamkeit des den Ofen bediie- nenden Personals unter Umstäaden eintre tenden Eindringen des flüssigen Schmelz gutes bis in die Pufferschicht lih doch noch jede Beschädigungder elektrischen Teile des Ofens mit Sicherheit verhindert wird.
Die in die Pufferschicht li mit ihrer körnigen, lockeren Auffüllung aus feuerfestem Ma- ferial eindringenden Massen des Schmelz- zutes werden nämlich durch das lockere Ge- Nce der Schicht h gezwungen, sieh über sehr grosse Flächen zu verteilen,<B>da,</B> sie nur in die Zwischenräume zwischen, den einzel neu Dolomit- oder Magnesitkörpern eindrin gen können.
Infolge der Luftkühlung zwi- sehen den Wänden d und e der die Wieh- lung umgebenden Sehutzzylinder tritt dann eine Erstarrung des weit verteilten Sehmelz- gutes in der Puffersehicht h ein, indem ein weiteres Vordringen des Schmelzgutes gegen die Solhutzzyliinder d, e durch den darüber gebrachten feuerfesten Sehutzmantel y verhindert wird.
Ist tatsächlich einmal das, Sehmelzgut teilweise in die Puffersehicht eiiiogedrunogen, so wird das naturgemäss eine Temperatursteigeiiung in dem feuerfesten Schutzmantel<B>g</B> zur Folge haben, die durch Erhöhung der Windtemperatur über dem Kühlschachte kenntlich wird, so dass der Ofew vor Eintritt irgendwelcher Beschädi- egung der Transformatorlkonstrulktion ausser :# t' Betrieb genommen und neu zugestellt wer den kann.
Diese Sieherung der Transformatorhon- strulition genügt -wohl bei einer nur lässigen Beobachtun- des Ofens, um Beschädigungen seines elektrischen Teils zu verhindern.
Um jedoch den Eintrift einer Gefährdung des, Ofentransformators durch Tempera.tursteige- rungen in seiner Nähe noch zeitiger und auch bei gröberer Naehlässiglieit in der Beobachtung sicher anzuzeigen, -%"ird vor teilhaft die feuerfeste Masse des Schutz mantels<B>g</B> mit einem Bindemittel, wie zum Beispiel Teer oder dergleichen. verarbeitet, das bei eintretender Temperatursteigerung gegebenenfalls unter stark riechender Dampf, Rauch oder Flammenbildung ans der Masse herausdestilliert.
Die reuerfeste Masse kann aber auch unabhängig von dem in ihr benutzten Bindemittel mit einer Flüs- si gkeit oder mit festen Körpern in geeigne ter Form durchsetzt werden, die, ohne die Feuerfestigkeit der Masse zu beeinträch tigen, bei schädlich werdender Temperatur steigerung durch Entwicklung stark riechen der oder leicht sichtbarer Dämpfe die An- näherung einer Gefährdung erkennbar maehen.
Damit nun die Temperatur in dem feuer festen Sehutzmantel <B>g</B> nicht schon während des ordnungsemässen Betriebes eine solche Hlöhe erreicht. dass die eben erwähnten Stoffe signalgelbend wirken. ivird die Puffersehieht hi entsprechend stark ausgeführt, oder ganz toder teilweise mit stark wäirmeisollereiid wirkenden Stoffen ausgehleidet.
Man kann aber auch die signalgebenden n Mittel statt in dem feuerfesten Sehnutzmantel y in der Pufferschicht k zur Anwendung bringen. Dabei ist es dann vorteilhaft, für fliese ein bis zum gewissen Grade feuer festes Material anzuwenden, das bei Über- sehreitung gewisser Temperaturen selbst durell starke Rauch- und Gernchbildung eine drohende Gefahr anzeigt. Hierfür eig net sieh besonders Diatomeeiimateriail, das bei verhältnismässig niedern Temperaturen feuerbestiindig ist, bei böhern Temperaturen jedoch verbrennt und einen scharfen Geruch vurbreitet.
Mit wachsender Abnutzung der Zustel lung im Verlaufe der Ofenreise steigt die Temperatur in der Herdwand, bis sie die jeweilq angeordnete Signalsubstanz zur Ver dampfung oder Verbrennung bringt und so mit die gefähirliehe Stelle selbsttätig anzeigt. Natürlich können die erwähnten Schutz mittel sowohl einzeln, als auch zui mehreren angewandt werden. Durch ihre Benutzung wird das Vordringen des Scbmelzgutes bis zu den Wänden der Schutzzylinder d und e mit Sicherheit verhindert.
Unter Umständen empfiehlt es sich, den Sehutzzylinder d feuerfest auszubilden. sei es, dass er aus schliesslich aus feuerfestem Material her gestellt wird. oder dass ein ein- oder doppel- wvandig e r Metallmantel als Träger der feuer festen Masse dient, damit etwa doch durch die Pufferschicht hi und den Sehutzmantel g hindurchdringendes Schmelzogut ohne Be- sehadigung der Transformatorwiehlung durch den Kühlsehacht zwischen den Sehutzzylin dern d und e zur Erde abgeleitet wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einriebtung zum Sehutze von Bauteilen elektrischer Schinelzöfen, insbesondere zum Sehutze der in elehtrisehen Induiktionsöfen eingebauten Transformatoren, wobei zwi- sehen dem Scbmelzgutt und den zu schützen den Bauteilen, zum Beispiel der Transfor- matorwichlnng in der Nähe der letzteren ein inetalliuscber Kühlmantel sich befindet, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen diesem Nüblinantel (e) und den die Sehmelzrinne enthaltendenii Zustellungswändeii (f) ein feuerfester, fugenloser Schutzmantel (g) an geordnet ist, der von der übrigen feuerfesten <B>A</B> Auskleiflung (f) des Ofens durch eine aus lockerem Miterial bezstehielicie Puffersellicht (hA getrenntl ist.UNTERANSPRÜCHE: 1. Einriolitung naeb , Patenfanspruell, da durch gekennzeichnet, dlass der feuerfeste Scbutzmantel (q) mit Stoffen durchsetzt oder durehtriinkt ist, die bei Überschrei- lunglr einer g tung einer gewissen Temperatur zu Raucb-, Dampf- oder Flammenbildung führen oder einen besoincdeirni Geruch ent wickeln. 9.Einrichtung nach Patenfanspruch, da- durch gekennzeiehnet, dass die Puffer- sebicht (h) aus einein. bis züi gewissen] Grafle feuerbeständi,-en Materkal bestebt, das erst bei höheren; Temperaturen ver brennt und einen scharfen Gerneli ent wickelt.<B>3.</B> Einrichtung naeb. Pii,i-leiitalisprueh, da durch gekennzeichnet, dass innerhalb des fugenlosen Sehutzmantels (g) ein -weiii t' g- sten-, teilweise aus feuerfestem Material bestehender Schtitzzylinder <B>(A</B> angeord net ist. der von den) feuerfesten Schutz mantel<B>(g)</B> durch einen luftgekühlten Schaeht c e trennt ist.
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