CH87853A - Zahnreinigungsmittel. - Google Patents

Zahnreinigungsmittel.

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CH87853A CH87853DA CH87853A CH 87853 A CH87853 A CH 87853A CH 87853D A CH87853D A CH 87853DA CH 87853 A CH87853 A CH 87853A
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Andresen Viggo Valdemar Julius
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Andresen Viggo Valdemar Julius
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Description


  Zahnreinigungsmittel.    Gegenstand der Erfindung ist ein Zahn  reinigungsmittel, das     ausser    mindestens einem  Karbonat, mindestens einen     Stoff    enthält, der  in Gegenwart von Wasser ersteres unter       Kohlensäureentwicklung    zersetzt.  



  Als Karbonat kann ein saures oder nor  males, lösliches oder unlösliches Karbonat,  vorzugsweise der Alkali-,     Erdalkali-    oder     Erd-          rnetallgruppe    oder ein Gemisch von zwei oder  mehreren solcher     Karbonaten    in dem     Reini-          ;ungsMittel    zugegen sein.

   Als Stoff, der in  Gegenwart von     Wasser    das Karbonat unter       KohlenstLureentwicjklung    zersetzt,     kann    das  Reinigungsmittel eine freie     Säure,    die stärker  ist als     Kohlensäure,    enthalten. vorzugsweise       z.    B.

       Weinsäure,        Zitronensäure,        Apfelsäure,     Borsäure, Phosphorsäure, oder ein     lTemisch     von zwei oder mehreren dieser     Säuren.    Statt  der freien Säure könnte auch ein saures oder  normales Salz,     vorzugsweise    eines     Alkali-.     Erdalkali- oder     Erdmetalls,    z.

   B. ein Chlorid,  Phosphat, Acetat,     Tartrat.        Zitrat,        Malat,          Laktat,        Laktophosphat,    eines dieser Metalle       zugegen    sein oder ein     (xemiscli    zweier oder  mehrerer solcher Salze oder auch ein     Ge-          inisch    eines oder mehrerer solcher     ,Salze    mit    einer oder mehrerer der freien Säuren.

   Be  sonders vorteilhaft hat sich ein Reinigungs  mittel erwiesen, dessen Komponenten als Metall       2vIagnesiurn    und     Calcium    und als Säure Phos  phorsäure enthielten, also solche     Stoffe,    die im  Aufbau der Zahnsubstanzen eine Rolle spielen.  



  Ferner kann das Reinigungsmittel noch  ein oder mehrere Putzmittel, das heisst solche       Stoffe    enthalten, die nur eine mechanische  reinigende     Wirkung    ausüben, zum Beispiel       unlösliche    Silikate, wie Kaolin.

   ferner Kno  chen- und Zahnasche, sowie leichtes     Magne-          siiimkarbonat,    gefälltes     Calcinnipliosphat    und       Calciumkarbonat.    Endlich kann das     Reini-          gi.insmittel    in bekannter     Weise    auch noch       geruchs-    und geschmacksverbessernde     Stoffe     enthalten, zum Beispiel ätherische Öle, wie       Pfefferminzöl,    Orangenöl und dergleichen und       Süssstoff,    wie     Saccherin    oder Rohrzucker.  



  Das Reinigungsmittel     kann    in     trockener     Form als     Zahnpulver    oder in     Form   <B>voll</B> Pa  stillen, die man im     Mund    zergehen     lässt,     vorliegen, wenn es nur feste     Komponenten,     die mehr oder weniger innig gemischt sein       können,    enthält. Die     Kohlensüureentwicklung     tritt dabei erst     während    des Gebrauchs ein.

        Es     kann    aber auch teigige     Forte        be,itzen          unil    mit einer     @tilltaiiz        angerührt    sein. in       welcher   <B>die</B>     Reaktionsgescliwintli\;'l:

  eit        der          Komponenten    so     klein    ist,     dass    sie     praktisch          nieLt        iil        Frage        kommt.    Solche     Aliriilirnlittel     sind     zuni        Beispiel        .lIiiieriliile.    fette     Ole.        Va-          selin,    Alkohole,

   wie     Glyzerin        oder        Seifen.          auch    in diesem Falle kann die     I@oliletis;iiire-          entwicklun,g    erst     während    des     Gebrauchs    ein  treten.  



  Das     Reinigtiiigsinittel    kann als     Anrührinittel          auch        Wasser    enthalten, doch sind dann die       kolileiisäurelltlltigen    Komponenten einerseits  und die zu ihrer Zersetzung dienenden     Stolle     anderseits in Form     pistenartiger    oder     er@me-          artiger    Massen, getrennt aufzubewahren,  z.

   B. in Tuben, die der Länge nach eine  Scheidewand und eine besondere     Öffnung    für  jede der     Massen    haben, so     dar)    dieselben be  quem gleichzeitig oder unmittelbar nachein  ander auf die Zahnbürste aufgebracht werden  können. Jedoch     könnte    das Reinigungsmittel  auch in zwei ganz getrennten Behältern, zum  Beispiel Tuben,     aufbewahrt    und die Mas  sen erst beim Gebrauche zusammengebracht       werden.     



  <I>Beispiel 1:</I>       Trockenes        Zahnreinigungsmittel    in Pulver  form, bestehend aus 3 Teilen     Natriuinbikar-          bonat,    3 Teilen     Weinsäure,    4 Teilen Knochen  asche; 1 Teil     Kaolin    und 0,4 Teilen     Rhodan-          kalium.     



  <I>Beispiel</I>  Trockenes Zahnreinigungsmittel in Pulver  form, bestehend aus 3 Teilen     Kaliumkarbonat.          \?    Teilen     Borsäure;    1 Teil     gefülltem        Caleium-          phosphat,    1 Teil gefälltem     Caleiunikarbonat;     1 Teil leichtem     2)fagnesititnkarbonat    und. 1  Teil     \atritiinehlorid,        versetzt        finit    etwa       Pfeffermünzül    und Saccharin.  



  <I>Beispiel 3</I>       Zahnreinigungsmittel    in     Pastenforni,    be  stehend     aus    :; Teilen     sattretn        \atritinilcarbonat     und 2 Teilen     -)lagnesitinichlorid,        angerührt     mit     Vasclinül.     



  <I>Beispiel 4</I>       Zalinreinigungstnittel    in Pistenform; mit  Wasser     angerührt    und bestehend aus getrennt    zu haltenden     Massen    1 und B, wobei A die       karbonatzersetzende    und 13 die     karbonathal-          tiäe        Masse    bedeutet.  



  A. 0,3 Teile Salzsäure. 0,5 Teile     Pliosphor-          säure,    1 Teil     Borsäure,    1 Teil     Weinsäure           nd    3 Teile Kaolin.  



       B.    3 Teile     Caleitimkarbonat,    1 Teil     \Ta-          trItimlcarbon;it,    1 Teil     Calciumfluorid.     



  Beide Massen sind mit Wasser zur     dicken          Cremekonsistenz        allgerührt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zahnreinigungsmittel; dadurch gekenn zeichnet, dass es ausser mindestens einem Karbonat mindestens einen Stoff enthält. der in Gegenwart von Wasser ersteres unter Kohlensäureentwicklung zersetzt. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Zahnreinigungsmittel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es als Bei mengung mindestens , ein Putzmittel ent hält. 2. Zahnreinigungsmittel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der kohlen säurehaltige und der karbonatzersetzende Bestandteil in Pulverform miteinander ver mischt sind. 3.
    Zahnreinigungsmittel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der kohlen säurehaltige Lind der karbonatzersetzende Bestandteil in Pastillenform miteinander vereinigt sind. 4. Zahnreinigungsmittel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der kohlen- sätireh;iltige und der karbonatzersetzende Bestandteil in wasserfreier pistenartiger Form miteinander vermischt sind. Zahnreinigungsmittel nach Patentanspruch.
    dadurch gekennzeichnet, dass der kohlen- s;iurehaltige und der karbonatzersetzende Bestandteil in wässerig-pastenartiger Forni voneinander getrennt gehalten sind, um sie unmittelbar vor (xebrauch miteinander vereinigen zu können.
CH87853D 1919-04-15 1919-04-15 Zahnreinigungsmittel. CH87853A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2327762A1 (fr) * 1975-10-13 1977-05-13 Colgate Palmolive Co Dentifrice effervescent a base d'huile

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2327762A1 (fr) * 1975-10-13 1977-05-13 Colgate Palmolive Co Dentifrice effervescent a base d'huile

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