CH87966A - Verfahren zur Herstellung von Chromalaun. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Chromalaun.

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      Verfahren    zur Herstellung von     Chromalaun.       Chromalaun wirst     gewöhnlich    in der  Weise hergestellt, dass Chromerz im Flamm  ofen unter     reicltlielier        Luftzuführung    mit  Pottasche     und    Kalk     erhitzt    wird, wobei in  erster Linie durch die     Auskochung    des     Ma-          terials    mit Wasser     Kaliumchromat    erhalten  wird.

   Das     Chromat    wird nachher in     Bi-          cbromat    und dieses durch     Reduktion    mit       schweflier        Siiure    in schwefelsaurer Lösung  in Chromalaun     übergeführt.        Mehrere    Pro  zesse müssen somit     nacheinander    ausge  führt werden. Die Aufschliessung im     Flamm-          ofen        erfordert    fleissiges     Umrühren    des Ma  terials und eine lange     Erltitzungszeit.    falls  eine genügende Ausbeute erhalten werden  soll.  



  Ein     weit    einfacheres und schnelleres     F3er-          stellungsverfahren        beruht    gemäss     vorliegen-          cler        Erfindung        darauf,    dass man als Aus  gangsmaterial im     elektrischen        Ofen        ber-          gestelltes        Ferrochrom    verwendet, dasselbe in       Schwefelsäure    löst     und'    zu     dieser    Lösung       ein    lösliches Kalisalz,

   zum Beispiel das     Sul-          fat,        Chlorid    oder Karbonat von     Kalium,       zusetzt. Falls     man    das     Ferrochrom    bis     zti     einem sehr feinen     Pulver    vermahlt und  Sorge     dafür    trägt.,     class        Erhitzung-    und     gutes     Umrühren stattfinden,     wird,    wie der     Eriin-          der        geftindcn        liat,

          (ler    ganze     Eisen-    und       Chromgehalt    des     Ferrochroms    im Laufe von  zwei bis drei Tagen so gut. wie vollkommen  gelöst., auch wenn der Versuch im Labora  torium     einen        wenig        befriedigenden    Erfolg  aufweisen     niag.    Die Lösung     besteht.    aus einer  Mischung von     hauptsächlich        Ferrosnlfat          tind        Cln omsnlfal.    Der     Eisengehalt        kann          

  durch        direktes        Auskristallisieren    von     Ferro-          sulfat    vermindert     werdet.        Oline    Schwierig  keit     lässt    sich     der        halbe        Fisenz'ehalt    in  dieser     Weise    entfernen.

   Um     reinen        C:hroni-          alaun.    zu erhalten, ist es jedoch     nicht        not-           @endig,    den     Eiseng-elialt        zuerst    zu vermin  dern.

   Durch Zusatz eines     löslichen        Kalium-          salzes    zu     der        Cliromlösting        wird    reiner       Chromalaun    auskristallisiert, sei es,     class     der     Eisengehah        in)    voraus     vermindert        wor-          df,n    ist oder nicht,

   aber die     Ausbeute    wird       iii    diesem     letzteren    Falle     geringer.    Bei vor-           genon        imenen        ;Versuchen    hat, es sich erwie  sen, dass die Lösung des.     Ferrochroms    in       Schwefelsäure    sehr viel schneller in einem       Bleigefäss    als in andern- Gefässen vor sich       geht,    weswegen es vorteilhaft sein dürfte,  die     beschriebene    Lösung bei Gegenwart von  Blei     v        orzunehnien.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Eierstellung von Chrom- ala.u.n, dadurrli gekennzeichnet, dass Ferro- chrom in Schtcefelsäure gelöst und ein lös liches Kalisalz zu dieser Lösung zu-,-esetzt wird. UNTERANSPRt1CHE i. \"erfahren nach Patentanspruch und Un- teranspruch i, dadurch gekennzeichnet.
    class vor dem Zusatz eines löslichen Nah salzes ein Teil des Eisengehaltes durch Auskristallisieren entfernt wird. 2. Verfahren nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass die Lösung des-Terro- cliroms in Schwefelsäure bei Gegenwart von Blei vorgenommen wird.
CH87966D 1919-02-06 1920-05-25 Verfahren zur Herstellung von Chromalaun. CH87966A (de)

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