CH88013A - Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Reliefbildern aus ebenen Vorlagen. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Reliefbildern aus ebenen Vorlagen.

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CH88013A
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  Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Reliefbildern aus ebenen Vorlagen.    Die Erfindung betrifft ein Verfahren, wo  nach aus ebenen Vorlagen, z. B. auf Papier,  Seide, Leinwand und ähnlichen Stoffen.,       Reliefbilder,    sei es in Einzeldarstellung, sei  es in Massenfabrikation, hergestellt werden  können. Das neue Verfahren eignet sich     zur          Reiiefierung    von bildlichen Darstellungen       aller        Art,    insbesondere auch zur     Reliefher-          stsilung    von geographischen und andern       Kartenwerken.     



  Gemäss dem Verfahren     wird    die Bildvor  lage, nachdem sie zwischen zwei Rahmen  eingespannt ist., durch     Tränkung    leicht  dehnbar gemacht und dann in die ge  wünschte Reliefform gebracht.  



  Eine zur praktischen Durchführung des       Verfahrens    geeignete Einrichtung ist auf der       ictg    in     Fig.    1 bis 4 und     Fig.    5 und 6  in     zwei        beispielsweisen    Ausführungsformen       dargestellt,-    die im     Nachfolgenden    beschrie  ben werden unter gleichzeitiger Erläuterung  von     Ausführungsbeispielen    des Verfahrens.  



  Die Bildvorlage a     (Fig.        i),    aus Papier,  Seide,     Leinwand        oder    ähnlichen Stoffen,  wird     zwischen    zwei Rahmen b und c, wel-    ehe den gleichen Bildausschnitt besitzen,  fest eingespannt. Alsdann wird die Bildvor  lage mit einer Flüssigkeit, z. B. Wasser, ge  tränkt, um sie dehnbar zu machen. Nun  mehr füllt man den obern Rahmen b mit  einer plastischen Masse     d    aus, die sich mit  der Bildvorlage innig verbindet. Mit Vorteil  gelangt eine Masse zur Verwendung, die  zäh und sandig ist, dabei aber eine Zeit lang       modellierfähig,    indem sie nur allmählich  erhärtet.

   Besonders geeignet für diesen  Zweck ist eine Mischung aus gemahlenem  Schiefer, Porzellanerde, Werg, Leim und  Wasser. Man überlässt nunmehr die Bild  vorlage mit der Masse der eigenen Schwere,  so dass sie gemäss     Fig.    2 kissenartig abwärts  sackt.  



  Um bei dem kissenartigen     Abwärtssacken     - namentlich bei grösseren Bildvorlagen   die Gefahr eines zu tiefen     Abwärtssackens     einzelner Teile zu vermeiden, kann man das  Ausbeulen nach unten durch eine in     -Fig.    2  punktiert eingezeichnete Matrize f     begTen-          zen,    deren Hohlform angenähert oder genau  dem herzustellenden Relief entspricht. Bei      dein     Abwärtssacken    durch die eigene  Schwere bewirkt die plastische Masse ein  so grosses Dehnen der getränkten Bildvor  lage, dass die letztere sich den Erhebungen  und Vertiefungen der Matrize gut anpasst.  Die Geschmeidigkeit der Bildvorlage wird  durch das selbsttätige Durchsacken und  durch das Dehnen wesentlich erhöht.

   Es er  gibt sich bei Anwendung der Matrize eine  Arbeitsweise, die eine maschinelle oder  menschliche Arbeitskraft überflüssig macht,  so dass mit Leichtigkeit innerhalb kurzer  Zeit vollendete Reliefbilder erzeugt werden  können. Die fehlerhafte Eigenschaft des Pa  piers, sich nach der einen Seite mehr, nach  der andern Seite weniger zu dehnen, wird  durch das Durchsacken allmählich ausge  glichen, so dass die Einhaltung der Masse  (Dimensionen) nach jeder Richtung hin ge  währleistet ist. Dies ist. bei Herstellung von  grösseren Objekten, hauptsächlich aber von  plastischen Karten mit Höhenlinien und der  gleichen, zur genauen Wiedergabe des Ge  ländes von Wichtigkeit..  



  Da ein     vollständig        Ureies    Durchsacken  der Masse unter der Wirkung der eigenen  Schwere erfolgt, so steht nichts im Wege,  zwecks     Förderung    des     Durchsackens    zur an  genäherten Reliefform von vorn herein an  einzelnen Stellen mehr, an andern weniger  Masse einzufüllen, je nachdem es den ver  schiedenen Erhebungen und Vertiefungen  des herzustellenden Reliefs     entspricht.     



  Zwecks Förderung des     Durchsackens    zu  einer angenäherten Reliefform kann auch  in der Weise vorgegangen werden, dass Glas  Tränken der Bildvorlage, wodurch die letz  tere dehnbar gemacht werden soll, örtlich,  d.     1i.    je nach der Plastik, welche die ein  zelnen Stellen erhalten sollen, mehr oder  weniger stark vorgenommen wird. Die Stel  len also, welche eine hohe Plastik zeigen  sollen, werden stark, dagegen andere Stel  len, die weniger hervortreten sollen, werden  schwach,     bezw.    gar nicht getränkt.

   Durch  diese örtliche Behandlung wird erreicht, dass  der Stoff, sei. es Papier, Seide, Leinwand  oder dergleichen, sich nur an den Stellen    dehnt, wo er sich laut Angabe der Vorlage  dehnen     5o11.    Namentlich ist dies von Bedeu  tung bei der Herstellung von Kartenwerken  grösserer Formate, welche ein markantes Ge  lände zeigen.  



  Dieses örtliche Tränken kann gegebenen  falls unter Zuhilfenahme von Schablonen       geschehen,    die auf die Rückseite der Bild  vorlage aufgelegt werden und in ihrer  Form,     bezw.    in ihren Ausschnitten den       Ilauptformen    der zu     tränkenden    Flächen ent  sprechen. Die Flüssigkeit wird zum Beispiel  entweder aufgespritzt oder mit Pinseln und  dergleichen aufgetragen. Gegebenenfalls  steht auch nichts. im Wege, die Flüssigkeit  auf die Vorderseite der zu     reliefierenden          Bildvorlage    aufzutragen, um je nach Erfor  dernis eine erhöhte Dehnbarkeit zu errei  chen.  



  Bei noch höheren zerklüfteten Gelände  formen, überhaupt bei besonders stark her  auszuarbeitenden Stellen, bearbeitet man       zweckmässig    ausser dem örtlichen Tränken  der Bildvorlage diese mit der Hand oder mit  Werkzeugen. Diese Bearbeitung kann ohne  oder auch mit einer dünnen Lage plastischer  Masse von der Rückseite der Bildvorlage  geschehen. Durch ein derartiges Bearbeiten       wird    erreicht, dass sich die Bildvorlage an  den betreffenden, entsprechend kräftig her  auszuarbeitenden Stellen besonders stark  dehnt. Gegebenenfalls kann man ein in die  Matrize gelegtes Polster aus beliebigem.

         nachgiebigem    Material, wie     angefeuchtete     Watte, knetbare Masse oder dergleichen, an  wenden, um ein Durchdrücken oder Zer  reissen der Bildvorlage zu vermeiden.  



  Um nach dem Auflegen der dünnen       Masseschicht    beim Bearbeiten die Vorlage  genau verfolgen zu können, legt man ferner  zweckmässig auf die     dünne-        Masseschicht     eine Pause oder sonstige Vorlage des her  zustellenden Reliefs. Auf diese Weise kann  man beim Dehnen der Bildauflage der Her  auszuarbeitenden Form genau nachgeben,  was ohne dieses Mittel Schwierigkeiten bie  ten     würde,    weil die Bildvorlage nach unten      hängt und ausserdem nach oben durch die  dünne     Masseschicht    bedeckt. ist.  



  Wird die Bildvorlage in der beschrie  benen Weise örtlich     vorbereitst    und behan  delt, so wird bei dem nach dem Einfüllen  der Masse erfolgenden Durchsacken bereits  ein angenähertes Relief auch bis in die ein  zelnen Hauptlinien des Bildes hinein erzielt,  wodurch eine nachfolgende Herausarbeitung  des genauen Reliefs, sei es von Hand, sei es  in     Masserrlrerstellung,    wesentlich erleichtert  wird.  



  Sobald das Durchsacken in irgendeiner  der beschriebenen Weise genügend vor sich  gegangen ist, befestigt man auf dem obern  Rahmen     b    eine Platte e,     e1    und schliesst  hierdurch die Masse d allseitig ein.  



  Der mittlere Teil     c1    der Rückplatte e, e,  des Rahmensystems ist gemäss     Fig.    2 und 3  deckelartig aufklappbar, um das Nachfüllen  plastischer Masse zu gestatten. In diesem  Deckel     e,    sind Öffnungen q angebracht,  durch welche eventuell überschüssige Masse       hinäusquellen    kann. Nach dem Abschliessen  der Masse wird Glas Ganze herumgedreht       (Fig.    3), so dass die Bildvorlage nach oben  zu liegen kommt..  



  Zur Erleichterung des     Herumdrehens    und  der     Handhabung    des ganzen Rahmensystems  sind an der Rückplatte e seitliche Drehzapfen       U        angebracht.    Mit Hilfe dieser Drehzapfen  lasst sich das Rahmensystem in ein Gestell h.       (Fig.    4) einhängen, in welchem es in der  horizontalen Lage durch Schnepper i oder  dergleichen     festgehälten    wird. Die Bearbei  tung des Reliefs von der Bildseite her kann  nach dem Abnehmen der Matrize bequem  mit Hilfe von Werkzeugen und speziellen.  Matrizen erfolgen.

   Hierbei findet mit Vor  teil ein auslegeartiger, und zwar nach Art  eines zusammenklappbaren Schwenkarmes       ausgebildeter        Mess-    und     Modellieräpparat    k  Anwendung, in welchem sich ein dem je  weiligen Zweck entsprechend     gestaltetes     Werkzeug L einspannen lässt. Die Höhenlage       des    letzteren kann durch Mikrometer  schraube m mit     Zeigerablesung    (auf der  Zeichnung nicht ersichtlich) genau ein-         reguliert.    werden.

   Von besonderer Bedeu  tung ist ein derartiger     Mess-    und Modellier  apparat bei der reliefartigen Herstellung  geographischer und anderer Kartenwerke  (Generalstabskarten), namentlich um die Li  nien gleicher Höhen an     sämtlichen    Stellen  der Karte auf ihre richtige Höhenlage zu  kontrollieren.  



  In     Fig.    5 und 6 ist ein verstellbarer Ar  beitstisch für derartige     Hochbildbearbeitung     zur Darstellung gebracht. Das Rahmen  system<I>c ,b,</I> c ist. mittelst seiner seitlichen  Drehzapfen     g    in den Tisch h eingehängt.,  der mit Hilfe des von dem Gewichte n     be-          einflussten        rarallelogrammes    o je nach der  Lage der verstellbaren Stütze p in verschie  dene Höhenlagen und Neigungen gebracht  werden kann, wie es für die jeweilige Be  arbeitung- am vorteilhaftesten ist.

   Auf dem  verstellbaren Tische h, ist der     Modellierappa-          rat    k angebracht, in welchem das auswech  selbare     Modellierwerkzeug    L der Höhe nach  genau verstellbar ist:. Die aus dem Grund  risse     (Fig.    6) ersichtliche Bildvorlage a stellt.  im vorliegenden Falle eine geographische  Karte dar.  



       Tim    mit möglichst. wenig plastischer Masse  auszukommen und das fertige Relief tun  lichst leicht zu gestalten, ist. es zweckmässig.  die Rückplatte     e.        cl    mit einer     Patrizenform     zu versehen, welche die plastische Masse  und die Bildvorlage in die entsprechende  Form bringt. Eine derartige     Patrizenform     kann entweder für sich allein oder im     Zu-          sammenhange    mit einer entsprechenden       Matrizenform    verwendet werden, die von  der Bildseite her aufgebracht wird.  



  Ist ein Relief erstmalig im Original her  gestellt, so kann man es nach Erhärtung der  Masse als Vollform benutzen, um darnach  in bekannter Weise, sei es auf     galvanopla-          stischem    Wege, sei es mit Hilfe eines Giess  verfahrens oder dergleichen, Hohlformen  oder Matrizen herzustellen.     Derartige    Ma  trizen     können    alsdann dazu benutzt. werden,  um bei demselben Verfahren, das den Ge  genstand der vorliegenden Erfindung bildet,  Anwendung zu finden, nämlich die Bild-           varlage    samt der plastischen Masse von der  Bildseite     fier    in die entsprechende Relief  form zu bringen.

   Dies kann sowohl gemäss  F     ig.    2 während des kissenartigen     Abwärt,s-          sackens,    .als auch gemäss     Fig.    3 bei der um  gekehrten Lage des Rahmensystems er  folgen.  



  Namentlich kommt dies in Betracht für  die Massenherstellung derartiger Reliefbil  der, insbesondere     Reliefkarten.    Man kann  in diesem Falle das ganze Rahmensystem  mit -der Matrize unter eine entsprechend  ausgebildete Presse bringen, deren     Press-          druck    die Bildvorlage mit. der plastischen  Masse zum genauen Anliegen an die Hohl  form der Matrize bringt. Diese Bearbeitung  unter der Presse kann sowohl in der aus       Fig.    2, wie in der aus     Fi,g.    3 ersichtlichen  Lage des Rahmensystems erfolgen. Der     Press-          stempel    kann sowohl von unten, wie von  oben wirken.

   Hat. das Rahmensystem die  Lage gemäss     Fig.    2, befindet. sich also die  Bildvorlage unten, so kann gegebenenfalls  die     Abschlussplatte        e    des Rahmensystems in  Wegfall kommen oder durch den     Press-          stempel    selbst. gebildet werden. Bei der um  gekehrten Lage des     Rahmensystems    gemäss       Fig.    3 wird dagegen stets eine Rückplatte,  welche die plastische Masse abschliesst, er  forderlich sein.

   In jedem Falle bringt dann  der     Pressdruck    die kissenartig ausgebeulte  Bildvorlage samt der plastischen Masse zum  Anliegen an die Hohlform der Matrize, so       da.ss    sich Reliefs durch Massenherstellung  ergeben.  



  Übrigens könnte man das Verfahren auch  in der Weise ausführen, dass man, nachdem  man die Bildvorlage in das Rahmensystem  eingespannt und dehnbar gemacht hat, an  statt der plastischen Masse einen genauen  Reliefkörper in fester Form benutzt, das  Rahmensystem zwischen diesen Reliefkör  per und eine Matrize bringt und nunmehr  die dehnbar gemachte Vorlage     mittest    der  Matrize auf den Reliefkörper     aufpresst.     Durch die bei dieser Arbeitsweise an Stelle  der plastischen Masse hinter die Bildvorlage  gebrachte     Patrize    wird das Durchsacken der    Bildvorlage gewissermassen beschleunigt  und das     Aufpressen    der letzteren auf den  Reliefkörper kann dann sofort durch den  Druck der Matrize erfolgen,

   wobei eine  dauernde Verbindung zwischen Bildvorlage  und Reliefkörper erzielt wird, namentlich  wenn dieser vorher noch mit Klebstoff über  zogen wurde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung von Relief bildern aus ebenen Bildvorlagen, dadurch gekennzeichnet, dass die Bildvorlage, nach dem sie zwischen zwei Rahmen eingespannt ist, durch Tränkung leicht dehnbar gemacht und dann in die gewünschte Reliefform ge bracht wird.
    UNTERANSPR$CHE: 1.. Verfahren nach Patentanspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass nach Trän kung der Bildvorlage plastische Masse in den einen- Rahmen eingefüllt und mit der Bildvorlage, mit der sie sich innig verbindet, der eigenen Schwere überlas sen wird, so dass sie zusammen kissen artig abwärtssacken,, worauf das Ganze, nachdem die plastische Masse durch Auf legen einer Rückplatte auf den obern Rahmen allseits abgeschlossen ist., um 1.801 leerumgeschwenkt und die nun mehr obenliegende Bildvorlage samt.
    der plastischen Masse von der Bildseite her in die vorgeschriebene genaue Relief form gebracht wird. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass nach Trän kung der Bildvorlage plastische Masse in den einen Rahmen eingefüllt und mit der Bildvorlage, mit der sie sich innig verbindet, der eigenen Schwere über lassen wird, so dass sie zusammen kis senartig abwärtssacken, wobei dieses kis senartige Abwärtssacken, ohne dass ein Herumschwenken des Ganzen erfolgt, durch eine Matrize begrenzt wird, deren IIohlform wenigstens angenähert dem herzustellenden Relief entspricht. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass zur Erzielung einer angenäherten Reliefform während des Durchsackens ein örtlich verschieden starkes Tränken der Bildvorlage erfolgt. 4. Verfahren nach Patentanspruch 1 und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich- net, dass das örtliche Befeuchten unter Benutzung von Schablonen erfolgt, die auf die Rückseite der Bildvorlage gelegt werden. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch 1 und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass an besonders stark herauszu arbeitenden Stellen die Bildvorlage ausser getränkt noch unter einer dünnen Lage plastischer Masse besonders bearbeitet wird, wobei zur Ermöglichung einer ge naueren Herausarbeitung der Reliefform eine Unterlage zur Verhinderung des Durchdrückens, bezw. Zerreissens der Bildvorlage Verwendung findet. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch 1 und Unteransprüchen 3 und 5, dadurch ge kennzeichnet, dass zum örtlichen Bear beiten der Bildvorlage auf die dünne Masseschicht eine Vorlage des lierzust.el- lenden Reliefs gelegt wird. <B>7</B>. Verfahren nach Patentanspruch 1 und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeich net, dass zum Zwecke der Massenherstel lung .das ganze Rahmensystem samt Matrize in eine Presse gebracht wird, deren Pressdruck die ganze Bildvorlage mit der plastischen Masse zum Anliegen an die Matrize bringt. B.
    Verfahren nach Patentanspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das Rahmen system, in welches die dehnbar gemachte Bildvorlage eingespannt ist, zwischen einen festen Reliefkörper und eine Ma trize gebracht und alsdann mittelst der letzteren die dehnbare Bildvorlage auf den Reliefkörper zur dauernden Verbin dung beider gepresst wird. PATENTANSPRUCH 11: Einrichtung zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch 1, gekenn zeichnet durch zwei gleichgrosse, aufeinan der gelegte Rahmen, zwischen denen die Bildvorlage eingeklemmt zu werden be stimmt ist, und durch ein Gestell, in wel chem die Rahmen zusammen uni eine Hori zontale Ale drehbar gelagert sind.
    UN TERAN SPRüC HE -. 9. Einrichtung nach Patentanspruch 11, da durch gekennzeichnet, dass zur Ausarbei tung des Reliefs von der Bildseite her ein nach Art eines zusammenklappbaren Schwenkarmes ausgebildeter Mess- und Modellierapparat mit. in der Höhenrich- tringZ einstellbarem, auswechselbarem Werkzeuge vorhanden ist. 10.
    Einrichtung nach Patentanspruch 11, da durch gekennzeichnet, dass zum<B>Ab-</B> schliessen der Öffnung des einen Rah- rnens, nachdem dieselbe mit plastischer Masse ausgefüllt worden ist, eine Platte vorhanden ist. 7.1. Einrichtung nach Patentanspruch 11 und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeich net,
    dass die zurn Abschliessen der Öff- nun" des einen Rahmens dienende Platte init einer dem fertigen Relief wenig stens annähernd entsprechenden Patri- zenform versehen ist. 12. Einrichtung nach Patentanspruch Il und Unteranspruch<B>10.</B> dadurch gekennzeich net, dass die Abschlussplatte mit Öffnun gen versehen ist, welche überschüssige Masse austreten lassen.
CH88013D 1918-02-14 1919-03-19 Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Reliefbildern aus ebenen Vorlagen. CH88013A (de)

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