CH88042A - Senkschaltung für mit Reihenschlussmotoren betriebene Hebezeuge. - Google Patents

Senkschaltung für mit Reihenschlussmotoren betriebene Hebezeuge.

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CH88042A
CH88042A CH88042DA CH88042A CH 88042 A CH88042 A CH 88042A CH 88042D A CH88042D A CH 88042DA CH 88042 A CH88042 A CH 88042A
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CH
Switzerland
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resistor
lowering
armature
hand
field winding
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Application number
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English (en)
Inventor
Cie Aktiengesellschaft Boveri
Original Assignee
Bbc Brown Boveri & Cie
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B1/00Control systems of elevators in general
    • B66B1/24Control systems with regulation, i.e. with retroactive action, for influencing travelling speed, acceleration, or deceleration
    • B66B1/28Control systems with regulation, i.e. with retroactive action, for influencing travelling speed, acceleration, or deceleration electrical

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Control Of Direct Current Motors (AREA)

Description


  Senkschaltung für mit Reihenschlussmotoren betriebene Hebezeuge.    Beim Betriebe von Hebezeugen kommt es  darauf an, dass man sowohl den leeren     Ha-          l:en    (Senkkraftbetrieb), als auch eine schwere  Last (Senkbremsbetrieb) mit annähernd glei  cher Geschwindigkeit senken kann, ohne  Schaltungsänderungen vornehmen zu müssen.  Die vorliegende Erfindung hat eine Schal  tung zum Gegenstande, mittelst welcher die  Aufgabe auf eine neue Art und Weise ge  löst wird. Darnach besteht beim Senken ein  in sich geschlossener Kreis, der den Anker,  einen Widerstand mit verschiedenen Stufen  und die Feldwicklung enthält, und dieser  Kreis ist einerseits zwischen Feldwicklung  und Anker an den einen Pol, anderseits durch  feste Abzweigung an geeigneter Stelle des  Widerstandes an den' andern Pol des Netzes  gelegt.

   Die Einstellung der Drehzahl des Mo  tors erfolgt unabhängig von der Belastung  durch eine Überbrückungsleitung, welche  einerseits an einen auf der Ankerseite des  Widerstandes liegenden Punkt desselben an  geschlossen ist und anderseits sukzessive mit  verschiedenen Stufen des auf der Feldwick  lungsseite liegenden Teils des Widerstandes  verbunden werden kann, wodurch auf den-    selben Widerstandsstufen sowohl im Senk  kraft-, als auch im Senkbremsbetrieb nahezu  konstante Drehzahl des Motors bei den ver  schiedensten Belastungen erreicht wird.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel für die neue Schaltung dargestellt,  und zwar zeigt Fig. 1 die Verbindungen für  das Heben, Fig. 2 diejenigen für das Senken  der Last.  



  Beim Heben (Feg. 1) liegt am Netze p n  der Stromkreis A B C D E F, bestehend aus  Motoranker a (= AB), Widerstand r  (= B C D E) und Motor-Feldwicklung f  (= E F), wobei der Umschalter s nach un  ten gestellt ist, so dass Punkt A mit dem  Netzpol n verbunden ist. Der Schalthebel k  steht auf dem Anschlusspunkte B vom Motor  anker a und dem Widerstande r, während der  anker a und dem Widerstande r, während der  Steuerhebel h auf den mit 1 bis 5 bezeichne  ten Regelungskontalzten bewegt werden kann.

     Durch die     beiden.    Hebel     h    und     k    wird also       mindestens    der Teil B D des Widerstandes     y'          kurzgeschlossen,    indem diese Hebel eine       praktisch        widerst@mdslose    Brücke zwischen       den        Punkteis    B und D des     Widerstandes   <B>)-</B>  bilden.

   Bei der     Hubschaltung        durchläuft         demnach der Strom nacheinander den An  ker a, die Brücke k h, den eingeschalteten  Teil des Widerstandes r links vom Steuer  hebel h und die Feldwicklung f des Motors.  



  Beim Senken (Fig. ?) wird der Umschal  ter s nach oben .gelegt, wodurch einerseits  Punkt A des Kreises A B C D E F an die  gleiche Netzleitung p angeschlossen wird wie  Punkt F, während die andere Netzleitung n  mit Punkt D verbunden ist; ferner wird der  Schlalter k von B auf C umgestellt. Während  beim Heben zur Verstärkung der Hubkraft  der Steuerhebel h vom Kontakt l nach 5 be  wegt werden masste, ist er beim Senken zur  Erhöhung der Drehzahl von 5 nach 1 zu ver  schieben.  



  Während beim Heben der Feldstrom J:  dem Ankerstrom Ja bleich ist und die Brücke  in den einzelnen Schaltstufen 1 bis 5 ledig  lich einen kleinerei oder grösseren Teil des  Widerstandes r kurzschliesst, wobei also auch  der Brückenstrom Jg = Jf = Ja ist, be  wirkt die Brücke beim Senken eine ganz be  stimmte Verteilung des Netzstromes Jn auf  das Feld f und den Anker a des Motors.  Da bei der ersten Senkstellung 5 dem Feld  strom Jf infolge des Vorhandenseins der  Brücke zwei Wege auf dem Fluss vom Punkt E  nach Punkt D zur Verfügung stehen, näm  lich einmal über den Widerstandsteil 4, 3,  und ferner über die Brücke h k, und den Wi  derstandsteil CD, so ist derselbe in den  ersten Stufen (5, 4) verhältnismässig gross.

    Das dadurch entstehende starke Feld bedingt  seinerseits wieder erstens ein starkes Anlauf  moment im Senksinne, so dass auch der leere  Haken schon auf diesen ersten Stellungen  mit Sicherheit gesenkt werden kann, und  zweitens für ein und dieselbe Schaltstufe  eine annähernd gleichbleibende Drehzahl  beim Senken mit leerem Haken und von  Maximallasten. Es können somit sowohl  grösste, als auch kleinste Lasten auf der  Stellung 5 mit kleiner Geschwindigkeit und  auf Stellung 1 mit grosser Geschwindigkeit  gesenkt werden.  



  Wird während des Laufes das Dreh  moment der Last grösser als das Reibungs-    moment des gesamten Getriebes, so kehrt sich  der Ankerstrom gegenüber der in Fig. 2 an  gegebenen Richtung um (gestrichelter Strom  pfeil), das heisst, der Motor liefert selbst  einen Teil des Feldstromes und entlastet so  mit das Netz.  



  Der beim Senken zwischen     Brücken-          ansehlusspunkt    C und Anker liegende Teil  B C des äussern Gesamtwiderstandes r be  zweckt, dann einen Schutz des Motors herbei  zuführen, wenn der Steuerhebel h beim Ein  schalten sehr rasch von 5 nach 1 und beim  Ausschalten sehr rasch von 1 nach 5 ver  stellt wird und daher ohne den Schutzwider  stand B C der Ankerstrom zu hohe Werte  annehmen würde. Durch die Bemessung des  Widerstandsteils D E wird hauptsächlich die  erreichbare grösste Senkgeschwindigkeit fest  gelegt.  



  Es ist zweckmässig, den Widerstand r  in der Nähe der Punkte C und D mehrere  Anzapfungen zu geben, damit die Anschlüsse  für Netz und Brücke am Aufstellungsorte  des Hebezeuges den Betriebsverhältnissen des  Hebezeuges entsprechend gewählt werden  können.  



  Statt beim Übergange vom Heben zum  Senken den Brückenkontakt k von     Anzapf-          punkt    B auf     Anzapfpunkt    C des     Wider-          standes        r    zu schalten, kann man auch den  Brückenarm     k-    an<I>B</I> fest angeschlossen lassen  und die     Anschlussleitung    des Ankers     a    von  Punkt B auf Punkt C umschalten.

   Hierdurch  wird für den häufigen Fall,     dass    der Wider  stand der Feldwicklung f sehr klein ist im  Verhältnis zum     Widersta.nde    des Ankers     a,     ein kräftigeres Anzugsmoment für das Sen  ken des leeren Hakens     erweicht.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Senkschaltung für mit Reilienschluss- motoren versehene Hebezeu.ce, dadurch ge kennzeichnet, dass beim Senken ein in sich geschlossener Kreis, enthaltend Feldwick lung, äussern Widerstand und Anker, besteht und dieser einerseits zwischen Feldwicklung und Anker an den einen Pol, anderseits durch feste Abzweigung an geeigneter Stelle des Widerstandes an den andern Pol des Netzes gelegt ist und dass die Einstellung der Motor drehzahl unabhängig von der Belastung durch eine Überbrückungsleitung für den Wider stand ermöglicht ist,
    welche einerseits an einem auf der Ankerseite des Widerstandes liegenden Punkte desselben angeschlossen ist und anderseits sukzessive mit verschiedenen Stufen des auf der Feldwicklungsseite lie genden Teils des Widerstandes verbunden -werden kann, wodurch auf denselben Wider standsstufen sowohl im Senkkraft-, als auch Senkbremsbetriebe nahezu konstante Motor- drehzahl bei den verschiedensten Belastungen erreicht wird.
    UNTERANSPRUCH: Senkschaltung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Widerstand eine Mehrzahl von Anzapfungen erhält, zum Zwecke, die Anschlüsse für Netz und Brücke am Aufstellungsorte des Hebe- zeuges so wählen zu können, dass eine mög- lichste Anpassung an die bestehenden Be- tiiebsverhä-ltnisse erreicht wird.
CH88042D 1919-09-25 1919-09-25 Senkschaltung für mit Reihenschlussmotoren betriebene Hebezeuge. CH88042A (de)

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