CH88269A - Kesselspeisewasservorwärmer mit geraden Rohren, insbesondere für Lokomotiven. - Google Patents

Kesselspeisewasservorwärmer mit geraden Rohren, insbesondere für Lokomotiven.

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CH88269A
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Aktiengesellschaf Knorr-Bremse
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Knorr Bremse Ag
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      Kesselspeisewasservorwärmer    mit geraden     Rohren,        insbesondere    für     Lokomotiven.       Die Erfindung bezieht sich auf einen       Kesselspeisewasservorwärmer    mit einem Bün  del gerader Heizrohre, das eine vordere und  eine hintere Wasserkammer miteinander ver  bindet und mit der letzteren     gemeinsam    aus  dem     Vorwärmermantel        herausgezogen    werden  kann, insbesondere für Lokomotiven.

   Die Er  findung hat den Zweck, bei gegebenen äussern       Querschnitts-    und Längenabmessungen des       Vorwärmermantels    eine möglichst grosse       Wärmeübertragungsfläche    zu schaffen. Bei  Lokomotiven, Lokomobilen, Schiffen und ähn  lichen Anlagen mit stark beschränkten Raum  verhältnissen lassen sich grosse, umfangreiche       Vorwärmeranlagen    nicht unterbringen, viel  mehr müssen bei derartigen Anlagen beson  dere Mittel angewendet werden, um bei mög  lichst     geringen    Aussenabmessungen eine mög  lichst grosse     Wärmeübertragungsfläche    in dem       Vorwärmer    unterzubringen.  



  Bei den bekannten     Speisewasservorwär-          mern    mit einem     herausziehbaren    Bündel ge  rader Heizrohre und vorderer und hinterer  Wasserkammer wird die hintere Was2er-         kammer    zugleich durch den hintern     1lantel-          deckel    gebildet.

   Die Fläche dieses Deckels  geht daher nicht nur als     Wärmeübertragungs-          fläche    verloren, sondern sie bildet vielmehr  geradezu eine     unerwi'tnschte    Abkühlungs  fläche, die beispielsweise bei Lokomotiven  durch den bei rascher Fahrt auftretenden       kalten    Luftzug recht erhebliche Abkühlungs  verluste ergibt, die sich auch durch das Auf  tragen einer     Isolationsschicht    auf den Deckel  nur vermindern, nicht aber vermeiden lassen.

    Ferner ist bei den bekannten Speisewasser  vorwärmern der bekannten Bauart die hintere  Rohrwand erheblich grösser als die vom Rohr  bündel eingenommene Fläche, weil für die  Unterbringung der Befestigungsschrauben des  Deckels ein das Rohrbündel umgebender,  reichlich bemessener Flansch vorgesehen  werden     inuss.    Dadurch entsteht zwischen den  äussersten Rohren und dem     Vorwärniermantel     ein grosser Zwischenraum, der naturgemäss  als Heizfläche nicht ausgenutzt werden kann,  also für den Zweck, dem der     Vorwärmer     dient, völlig verloren geht.

        Endlich sind die Heizrohre bei den be  kannten     Speisewasservorwärmern    mit glei  chen Abständen angeordnet, dadurch fallen  die Zwischenräume zwischen denjenigen be  nachbarten Rohrreihen, die in getrennte       Waserkammerräumemünden,    erheblich grüssen  aus als zwischen den in die gleichen     Wasser-          kammerräume    mündenden Rohren. Dieser       gröl)ere    Zwischenraum bedeutet gleichfalls  einen Verlust an Heizfläche.  



  0  Bei dem     Vorwärmen    nach vorliegender       Aumeldung,    der für die oben erwähnten An  lagen, vornehmlich     jedoch    für     Lokomotiven          bestimmt    ist. wird die Unterbringung einer       n1ögllchst        grossen    Heizfläche bei gegebenen       Aufenabmessungen    durch die gleichzeitige  Anwendung     verschiedener,    im Nachstehenden  genauer beschriebenen Mittel erreicht.  



       i=lemäf>    der Erfindung ist der hintere       Wasserkammerdeckel    des     Vorwärmers        inner-          hali)    des     Vorwärmermantels    angeordnet und  dient daher als     dampfbespülte        Wärmeüber-          tra\        ungsfläche.    Die Befestigungsschrauben für  den hintern     Wasserkammerdeckel    brauchen       clal)ci    nicht     durch    einen besonderen, das Rohr  bündel einfassenden Flansch geführt zu wer  den,

   sondern sie liegen innerhalb der Dich  tungsfläche des     Wasserkammerdeckels,    also  zwischen     den    Rohren der äussersten     kreis-          förmigen    Rohrreihe. Dadurch wird es mög  lich, fast den gesamten     Querschnitt    des     Vor-          wiirmermantels    mit Heizrohren zu besetzen.  



  Endlich ist die Vergrösserung der Reiz  fläche gegenüber den bekannten     Vorwärmern     durch die besondere Anordnung der Heiz  rohre erreicht. Diese sind nämlich mit     den-          jengen        Enden,    mit denen sie in gemeinsame  Räume der Wasserkammer münden, einander  so weit     gen:

  ihert,    wie dies mit Rücksicht  auf     konstruktive        Möglichkeit    nur irgend an  gängig ist,     -während    diejenigen Enden, die  in getrennte Räume ein und derselben     Wasser-          kammer    münden, wegen der dazwischen lie  genden Trennungswand naturgemäss um so  viel weiter voneinander entfernt liegen, als  die Dicke der Trennungswand beträgt.

   Da  die Enden     zweier    benachbarter, übereinander  liegender Rohrreihen auf der einen Seite in    denselben     Hohlraum    derselben     Wasserkammer,     auf der andern Seite aber in getrennte Räume  der andern Wasserhammer münden, so ergibt  sich eine     geschränkte    Anordnung der Reiz  rohre.  



  Die     Erfindung    ist auf der anliegenden  Zeichnung     beispielsweise    veranschaulicht.       Fig.    1 zeigt einen Längsschnitt     durch    die  hintere     Wasserkammer    nebst dem sie um  gebenden Mantel eines     V        orwärmers    nach vor  liegender     Erfindung          Fig.        \?r    veranschaulicht einen     Längsschnitt     durch die vordere     Wasserkammer:          Fig.    3 zeigt einen Schnitt nach der Linie       11-:

  1    der     Fig.    1;       Fig.    4 stellt einen Längsschnitt in grö  sserem     hlassstabe    durch das Rohrbündel und  die beiden Rohrwände     dar.und    lässt deutlich  die geschränkte Anordnung der     Heizrohre     erkennen.  



  In den     Fig.    1     und    2 ist     in    der bekannte  zylindrische Mantel des V     orwärmers.        lIit        i,.     sind die Heizrohre bezeichnet, c ist der vor  dere     _Vasserkammerdeckel    mit den Ein- und  Austrittsstutzen     d    und e;

       f'    ist die     vordere,          p    die hintere Rohrwand,     fr,    ist der hinter       Wasserkammerdeckel,    der innerhalb des Man  tels liegt und gleichzeitig als dampfbespülte  Heizfläche dient.     i.    sind die Stiftschrauben.  mit denen der hintere     Wasserkammerdeckei     mit der     hintern    Rohrwand     verbunden    ist.

    Der     Wasserkammerdeckel        h.    besitzt     Augen,     durch welche die Stiftschrauben hindurch  treten, die derart ausgebildet sind, dass sie  den Schraubenmuttern als     Unterlage    dienen.  Aus der     Fig.    3 ist ersichtlich., dass die  Schrauben     i    zwischen den     äussersten    Heiz  rohren angeordnet sind und innerhalb     der          ringförmigenDichtung        7,:    liegen,     diedieWasser-          kammer    gegen den     Mantelracim    abdichtet.

    Die äussern Rohre     können    infolge dieser An  ordnung dicht     Zn    den V     orwärmermantel     herantreten. Aus der     Fig.    4     ergibt    sich der  weitere Gewinn an     Heizflüche    durch die ge  schränkte Anordnung der Heizrohre.

   Für die  selben Teile sind dieselben     Bezugszeichen     wie in den     Fig.    1-3 verwendet. a und b  sind die Abstände der Mitten der Heizrohr-      enden, und zwar ist das     grössere    Mass     a    der  Abstand zweier in verschiedene, durch eine  Scheidewand getrennte Räume einer     Wasser-          hammer    mündenden Rohre, während das  kleinere     Mass    b den Abstand zweier in einen  gemeinsamen Raum derselben     Wasserkammer     mündenden Rohre bedeutet.

   Mit     k    sind die  Dichtungsstege. der     Wasserkammerscheide-          wände    an den Rohrwänden bezeichnet. Bei  dem in     Fig.    4 schematisch dargestellten Bei  spiel mit acht Rohrreihen beträgt somit der  Abstand von der Mitte der untersten Rohr  reihe bis zur     ALitte    der obersten Rohrreihe  in der hintern     Rohrwand    3" =     a''.    in der  vordern     Rohrwand        4         +        3i',    während er bei       ungeschränkter    Anordnung der     Rohre    i" be  tragen würde.

   Es     läfit    sich also die gleiche  Zahl von Rohren bei     geschränkter    Anord  nung auf einem kleineren Querschnitt unter  bringen, wie bei paralleler Anordnung, und  zwar ist hierbei die     Raumausnutzung    für die  hintere Rohrwand noch besser als für die  vordere.  



  Durch die     Schränkung    der Heizrohre ins  Vereine mit der oben     beschriebenen    Art der  Befestigung des hintern Wasserkammer  deckels an der hintern Rohrwand und durch  dessen Ausbildung als dampfbespülte Heiz  fläche ergibt sich. bei     Vorwärmern    mit gera  den Rohren und ausziehbarem Rohrbündel  gegenüber den bisher bekannten Bauarten    die Möglichkeit einer erheblichen     Vei,grUl,;e-          rung    der Heizfläche und damit des     'Nutz-          effektes    des     Vorwärmers    bei sonst gleichen  Abmessungen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Iiesselspeisewasservorwärnier mit einem- Mantel und einem eine vordere und eine hintere Wasserkammer verbindenden, mit der letzteren gemeinsam herausziehbaren Bündel gerader Rohrreihen, insbesondere für Loko motiven, dadurch gekennzeichnet,
    dar zur Erzielung möglichst reiehlieh bemessener Wärmeübertragungsflächen derhintere Wasser kammerdeckel innerhalb des dampferfüllten Mantelraumes liegt und somit als dampf- bespülte Heizfläche wirkt, wobei die Be festigungsschrauben dieses Deckels innerhalb seiner Dichtungsfläche angeordnet sind,
    wäh rend die Heizrohre mit den in gemeinsame ssäunie einer der beiden Wasserkammern mündenden Endeis so dicht wie möglich bei einander liegen. wohingegen ihre in getrennte Räume einer Wasserkammer mündenden En den um das Mafa der Dicke der die einzelnen Räume der Wasserkaninier trennenden Quer wände weiter voneinander entfernt liegen, wodurch sich eine geschränkte Rohranordnung ergibt.
CH88269D 1919-10-23 1920-05-14 Kesselspeisewasservorwärmer mit geraden Rohren, insbesondere für Lokomotiven. CH88269A (de)

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