CH88399A - Selbsttätige elektrische Laufgewichtswage. - Google Patents

Selbsttätige elektrische Laufgewichtswage.

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CH88399A
CH88399A CH88399DA CH88399A CH 88399 A CH88399 A CH 88399A CH 88399D A CH88399D A CH 88399DA CH 88399 A CH88399 A CH 88399A
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Schember Kornelius
Joksch Rudolf
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Schember Kornelius
Joksch Rudolf
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Description


  Selbsttätige elektrische Laufgewielitswage.    Die vorliegende Erfindung betrifft eine  selbsttätige elektrische Laufgewichtswage,  Wehe inindestets zwei gleichzeitig unter  derselben Lasteinwirhung stehende     LauF-          gemiehtsbalken    auWist und deren     Laur-          gemichte    durch einen ehzigen, also gemein  samen, Motor eingestellt werden, Dhe Skalmi  der einzelnen Laufgewiehtsbalken beginnen  von 0 und sind nach verschiedenen einander  ergänzenden Einheitswerten so abgeAuftdass  jeder Laufgewichtsbalken seinai bestimintni  Wägtingsbereieli besitzt.

   Entsprechend der  Grösse der auf der Wge benndlidwn Last  wird bei dpr Wägung vorerst das einer     Ge-          wichtgabsinFung    zugehörige LauFgewicht ein  gestellt. Reicht der Wägungsbereich dessel  ben zur Answiigung der Last nieht bl, so  werden die Lanfgewiehte der andnn Stuh.  bezmw. Stufen der Reihe nml bis zur Erret       ebung    des     Gleinligewichtes    selbsttätig     7ur          FUnstellung    gebracht.

   Diese selbsttätige     Grrob-          und        Feinwägting    kann vorteilhaft durch eine       vcn    der     Wägeein        riebbing    unabhängig(,     Druch-          mBeinrichtung    bewirkt werden,     welebe    die  
EMI0001.0020     
  
    ffir <SEP> dii, <SEP> Versulliebang <SEP> der <SEP> einzc--1  und <SEP> <B>Je#</B> <SEP> naeh <SEP> der
<tb>  LastgOsse <SEP> schaltet.
<tb>  Eine <SEP> Auslübrung <SEP> der <SEP> <B>Er-</B>
<tb>  WAnng <SEP> i-t <SEP> in <SEP> <B>den</B> <SEP> Fig. <SEP> <B>1</B> <SEP> bis <SEP> <B>1 <SEP> dur</B> <SEP> Zeiuli  nung <SEP> wiedergegeben. <SEP> während <SEP> die <SEP> Fig.

   <SEP> <B>5</B> <SEP> und <SEP> <B>6</B>
<tb>  In <SEP> den <SEP> Pkmnenhgem <SEP> dps <SEP> Wage  gestelles <SEP> <B>1</B> <SEP> isl <SEP> die <SEP> Drellaelise <SEP> 2
<tb>  der <SEP> LanrgewichtsbaMen <SEP> <B>3</B> <SEP> und <SEP> <B>1</B> <SEP> gelagert.
<tb>  Die <SEP> UnnlilleIhar <SEP> oder <SEP> durch <SEP> ein <SEP> bei <SEP> Brücken  wagen <SEP> übersetzt
<tb>  wirkpule <SEP> Ast <SEP> greilY <SEP> an <SEP> dein <SEP> Lastgehänge <SEP> <B>1)</B>
<tb>  der <SEP> L#i4schneide <SEP> <B>6</B> <SEP> an, <SEP> welche <SEP> auf <SEP> dem <SEP> Last  arme. <SEP> i <SEP> des <SEP> linuFgemieht,balkenn <SEP> <B>3</B> <SEP> sieh <SEP> be  find(A. <SEP> <B>Afle</B> <SEP> an, <SEP> <B>5</B> <SEP> ingreifc-ii  <B>dmi</B> <SEP> Lastmi <SEP> ivioall <SEP> AM] <SEP> auf <SEP> das <SEP> ganze
<tb>  Sylem <SEP> der <SEP> <B>3</B> <SEP> und <SEP> <B>1.</B>
<tb>  glei(-bermassen <SEP> ein.

   <SEP> Die <SEP> beiden <SEP> Lailfgewiehts  .balken <SEP> können <SEP> gegeneinander <SEP> naeli <SEP> einem <SEP> be  liebigen <SEP> systein. <SEP> <B>Z. <SEP> 13.</B> <SEP> dehadisell. <SEP> abgestuft
<tb>  sein, <SEP> so <SEP> zwan <SEP> <B>dass</B> <SEP> Iwislielsweise <SEP> <B>du</B> <SEP> <I>Imuf-</I>
<tb>  "e-,vi(ihtsbalb,n <SEP> <B>11</B> <SEP> die <SEP> lEinen <SEP> der <SEP> Lan <SEP> fgevAeht5  btkmi <SEP> <B>1</B> <SEP> aber <SEP> die <SEP> Zebner <SEP> Grewielitswertes         der angehängten Last auswägt und, jeder  der beiden Balhen dementsprechend eingeteilt  ist. Auch die Schwere des am Balken 3 ver  sehiebbaren Lauittfgewiehtes 8 und jene des  Laufgowvichtes 9 auf dem Balken 4 ist dem  Auztwägewerte ules betreffenden Laufgewichts  balkens naeh bemessen.

   Auf diese Weise  bildet der Laufigewichtsbalken 3 die     Ergän-          ziiiig    des Laufgewichtsbalkens 4, indem  nacith ii der vom Balken 4 vorgenoininenen     Roh-          vwäiiGiiigung    die Feinwägung durch den Balken f3  erfologt. Die Versehiebung der Laufgewiellte  8 und 9 geszebiellt durch je einen Mitnehmer  lfi, bezw. 11, dessen gabelförmiges, unteres  Ercie mit gebilöriigem Spielraum die aus den  Laufgewiehten herausragenden Zapfen 12,  bezw. 13 umfasst. Die 2 Mitilehmer 10 und 11  sind an einer Scehraubenmutter 14, bezw. 15    Fig. 4) befcestigt, welche auf der Schrauben  spindel 16. bezw. 17 sitzt und eine achsiale  Vceirsc2hiebung erfährt, sobald die Spindel ge    dreht wird.

   Die Laufgewichte 8 und 9 sind  mit selbsttätiger Kerbeneinstellung versehen.  Das Laufgevwieht 8 oder 9 wird also durch  seine Mitnehmer 10 oder 11 ohne Behinderung,  d(s, freien Spiels der LaufgewicHsbalken in  die 'Nähr rder dkr Gleiehgewviehtslage     entspre-          eheniideii    Kerbe der Balkenskala gebracht,    worauf das Lauiitfceuieht vom Mitnehmier frei  gegeben wird und sich infolge seiner eigenen  Sehwerfe oder durch Federmirlkiung in die  betreffende Krerbe selbsttätig einsetzt. Die  Sehraubenspindel 16, bezw. 17 und die über  ihr liewende Kerbleiste 18, bezw. 19 finden  ihre Lagerung, bezw. Befestigung am Wage    gestell.

   Jeder Mitnehmer trägt, an seinem  obevnl Ende einen Zahn 20, bezw. 21, welcher  durch eine Driielifeder das stete Bestreben  erhält, in die Kerben der Leiste 18, bezw. 19  einzufallen, aunderseits aber auch über die  Kerinspitzen hinwegigleiten kann, sobald der  Mitnehinier cliirchi die Drehung der Schrauben  spindel verschoben wird.  



  Der Antripeb rder Sehraxibenspindeln 16  und 17 erfolgt durch einen Elektromotor 22  iimittiplst der Schnecken 23, bezw. 24, welche  in die auf den Schraubenspiiideln 16 und 17  kise sitzenden Schneckenräder 25 und26 ein-    greifen. Die Drehung der Sehneckenräder  wird auf die Schraubenspindeln übertragen,  sobald die auf den Schraubenspindeln     aehsial     verschiebbar aufgekeilten Kegelkupplunzgen  27, bezw. 28 (Fiog. 3) durch die     winkelhebel-          artiven    E inrüielzkgabelii 29, bezw. 30 in die  hierfür entsprechend atisgestalteten     Schnek-          kenräder    25, bezw. 26 eiingreriücelkt werden.  Letzteres erfolgt, sobald die Elektronmagnete  2 31, bezw. 32 unter Strom gelangen.

   Bei strom  losen Magneten 31, benv. 322 bewirkt der als  Fallogewieht ausgebildete Anker des     Ein-          rüeckhelbels    29, bezw. 30, dass die Kegelkupp  lungshälfte 27. bezw. 28 aus, dem     Schnecken-          rade    25, bezw. 26 herausgezoogen wird und  letztere Räder sieh drehen, ohne die Sehrau  benspindeln 16, bezw. 17 mitzunehmen.

   Die  Eiintrfiückzhiebet 29 und 30 sind an, den Enden  ihrer wagrechten Arme als Kontahtsehalter  z ausgestaltet und schleifen auf de n     Kontaht-          puiiiilztenii    33 und 34, bezw. 35 und 36 derart,  dass sie in ihrer höchsten Stellunog bei     ein-          geriielikter    Kengelkupplung die Verbindung  zwischen 32) und 34, bezw. zwisshlen 35 und  36 unterbroehen halten, in ihrer tiefsten     Siel-          lung    bei ausgerückter Kegelkupplung hin  gegen die Kontaktpunkte 33 und 34, bezw.  35 Lind 36 verbinden.

   Die Gewinde der  Schraubenspindeln 16 und 17 sind niebrgängig  und mit einer Steigunog versehen, welehe von  gleicher Grösse ist wie der Kerbenabstand auf  der Kerbleiste 18, bezw. 19, und wie der  ebenso gross bemessene Abstand der Skalen  kerben am Laufgewiehtsbalken a', bezw. 4.  Eine Umdrehlilung der Sehraubenspindel ent  spricht somit der Verschiebung des     zugehöri-          e>e        -Mitnehmers.    also auch des zugehöri  gen     Lauf-ewiehtes    um ein     Interwall    der     zu-          gehöricen    Kerben.

   Zur     Erzielun-    je einer  t5     zn     ganzen     UmdrehLin",    der     SehraubenspindeID.          1)pziehiiil(),sweise        zür    genauen     Einstellano#    der  federnden Zähne 20 oder 21 der     Mitnehnier     <B>10</B>     oier   <B>11</B> in eine.

   Kerbe der     Nerbleiste   <B>18</B>  oder<B>19</B> ist am     re21iten    Ende jeder     Sehrau-          benspindel    eine Seheibe<B>37</B> und<B>38</B>     aug    nicht  magnetischem Material     infgekeilf,    welche     zwi-          sehen    zwei     Magnefen   <B>39.</B>     bezw.    40 kreist     und     einen eisernen Anker enthält,     der    bei Sehlie-           ssung    des Magnetstromkreises zwischen die  Magnetpole gezogen wird.

   Dadurch wird so  wohl die ganzeEinstellung derMitnehmer ge  sichert, als auch die Bremsung der sieh dre  henden Schraubenspindeln im beabsichtigten  Zeitpunkte bewirkt.  



  Die     Sehaltung    der Stromkreise für die  Magnete 31, bezw. 32 und 39, bezw. 40 ist  nun derart vorgesehen, dass diese Magnete ab  wechselnd in Tätigkeit gesetzt werden, das,  heisst, dass, solange der Magnet 31, bezw. 32  unter Stromi steht, mithin die Kontaktpunkte  33 und 34, bezw. 35 und 36 unterbrochen  sind, der Magnet 39, bezw. 40 stromlos Ist.  Hingegen wird der Magnet 39, bezw. 40 er  regt, wenn der Stromkreis des Magnetes 31,  bezw. 32 unterbrochen wird und hierdurch  die Kontaktpunkte 33 und 34, bezw. 35 und  36 verbunden werden.  



  Zur Steuerung der     Versehiebungsmecha-          nisinen    für die Laufgewiehte dienen die bei  den sogenannten Wähler 41 und 42, welche  in der beispielsweisen Ausführung der     Zeieh-          nung    als gewöhnliche Federwagen dargestellt  sind. Die Wähler können aber aneb in Form  von Neigungswagen oder als     der    Schwere  nach abgestufte. sieh je nach der     Aussehwin-          gung    der Laufgewiehitsbalken auf eine oder  mehrere Schneiden aufsetzende     Anihliäiniiige-          gewichte    beliebiger Anzahl ausgeführt wer  den.

   Zwischen den einstellbareti Anschlägen  der beiden Wähler befindet sieh<B>da,</B> Ende  des Lastarines 7 des Laufgewiehtsbalkens 3  in der Weise,     dass    er die     Anschläue    in der       Gleichgewichtssiellung    der     WagebalKen    nicht  berührt, hingegren auf einen der beiden An  schläge drückt, wenn das Gleiclhogewicht ge  stört wird. Die beweglichen Teile der Wäh  ler 41 und 42 tragen die Schleifkontakte 43,  bezw. 44, welche zur Verbindung der Kon  taktpunkte, 45 und 46, sowie 45 und 47,     be-          ziehunggweise    der Kontaktpunkte 48 und 49,  sowie 48 und 50 dienen.

   Die beiden Wähler  sind derart ausgernittelt, dass die grösste     Aus-          weichung    ihrer Schleifkontakte 43, bezw. 44  nach unten, bezw. nach oben dem grössten  durch Belastung der Wage oder Verschiebung  ihrer Laufgewichte nach aussen auf das Sy-    stem der beiden Laufgewiehtsbalken 3 und 4  wirkenden Drehmomente entspricht, während  einer Einstellung der Sehlleifkontakte 43,  bezw. 44 auf die Kontaktpunkte 46, bezw. 49  ein durch Verschiebung des Laufgewichte, 8    des Einerbalkens allein allsgleiehbares     Dreh-          wornent    eutsprichlt.

   Demgemäss dient die Ver  bindung der Kontakte 45 und 46, liezuw. 48  und 49 zur Betätigung de,s Einrüchniagnetes  31 für das Einerlaufgewieht, die Verbindung  der Kontakte 45 und 47, bezw. 48 und 50     da-          gegeii    zur Sehliessuiiing dles Stromkreises für  die Einrückmnagneten 32 des     Zehnerlauf-          gewiehtes.    Hierbei ist es gleichgültig, ob  Magnete oder Solenoide verwendet werden.  Die Sc2bhiltiuiiog der beschriebenen Kontakte  und der zugrehöiiirigein Magnete ergibt, sich olaus  clpni Schaltungsscbenia Fiog. 5.  



  Die Arbeitsweise der Einrichtung be    dingt. dass die Litifgewielite 8 und 9 vorwärts  und rückwärts verschoben werden, dass sieb  also die 8ehraubenspindeln 16 und 17,     init-          hin    mieb der Motor 22 in i jeder der beiden  Drehirichlitiiungenii drehen köntneii, mid zwar in  der Weise, dass die Drehriehtung einem Ver  schieben der LaufgewiAte naeh rechts (Fig.  1) dann entsprieht, wenn der Lastarm 7 ainf  den untern Wähler 41 drüielit, und dass die  unimgekehrte Drebrichtung, bezw. eine     Rüch-          veirsehiebtuing    der Laufguwiehte naebh links  danm eintritt, weitit der Lastalriirrii 7 auf clen  obern WNähller 429 fdiriiekt.

   Unm (lies auf     ein-          faebste    Weise     züi        erreiehen.        "ind    zwei     Plia-          sen    des Drehstromnes für den     Kurzschluss-          ankerniotor    292 derart an die Kontakte<B>57</B>     unfl     beim  <I>58</I>     (Fi-.   <B>1)

  </B>     uesehaltet.        dass    der Motor 22  Niederdrüieken des Wählers 41 unil der     Kon-          taktreder    55 für den einen Drelhsiiiin     ge-          suhattet    wird.     hin-egen    beim     Einpordrü(-hen     des Wählers 4-9     und    seiner     Konta,1.:

  t)'eder   <B>56</B>  im entgegengesetzten     Drelisinne    geschaltet  ist,  Die     Gewiehtsanzeige    der von der Wage       selbsttätig        #        ZD        gewogenen        l"        I        Lasten        k:

  ann        sowohl     von     'den    Skalen, der     LaufgewiAtsbalken   <B>3</B>  und 4 abgelesen, als     aueb    durch eine be  liebige elektrische     Pegistriervorriehtung        auf-          el        ?D     ,gezeichnet werden. Eine. solche ist zwar in      der Zeichnung nicht ersichtlich, kann aber  zum Beispiel durch Kontakte in den Kerben  der Kerbleistrein 18 und 19, deren Schliessung  ein elekztrisehles Schaltwerk bekannter Art  einstellt, betäitigt werden.

   Die Augläufe der    ersten oder Nullkerbe     und    der letzten Kerbe  der Kerbleistpin 18 und 19 besitzen je zwei  Kontaktpunkte 51 und 52, bezw. 53 und 54,  welehe nach Sehenia Fig. 6 untereinander und  rait den Eiiniriielzmagneteil 31 und 32'2 ver  bunden sind. Hierbei ist besonders zu beach  ten, dlass die Kloiitalzte 51 und 52 der     Kerb-          lpiste    18 des Einerlaufgewichtsbalkens 3 mit  dein Einrächina gneten 32 des Zehnerlauf  gewichtsbalkens 4 und umgekehrt die     Kon-          fahte    53 und 54 der Kerbleiste 19 des Zehner  laufgewichtsbalkens 4 mit dem     Einrüelz-          niagneten    31 des Ei inerlaufgewichtsbalkens 3  verbanden sind.

   Wird nun zum Beispiel durch  eine Störung     fles    Antriebsmechanismus oder  duroh ungenaties Funktionieren eines der  beiden Wähluer der Laufgewiehtsballzen für  die höhere Gpewviellisstitfe vorzeitig ausser  Tätigkeit gesetzt, so wird nach     Inbewegung-          setzunog    der niedriuen Gewichtsstufe der     Mit-          iielhmenerzahn    derselben an clenAuslaufkoiitakt  rder Kerbleistre gebracht, weil das Gleich  <I>n</I>  goewiclit dureb die bei der höheren Gewichts  stufe entstandene, Störung noch nicht erreicht  ist.

   Der Zahn schliesst nun den Hilfsositromi,  welcher den Einrückmagneten der böheren  Stiufp aufs meufe in Tätigkeit setzt und damit  die riehtige Funktion derselben trotz der     Stiö-          rung    lierbceifiüihiirt. Die Kontakte 51 bis 54  bezwecken alsoi durch in ihnen geschlossene  Hilfsströnie, dass letztere, wechiselweise und  nach Erfordcerniiis der     Gleichgewielitsherstel-          lung    das eine Laufgewicht dem andern     funk-          tinnell    bleiordlnen.  



  Die Wägeeinriehtung kann anstatt aus  zwrei aneh anzs beliebig vielen     Liaufgewiehts-          balken    beliebiger Abstufung bestehen, deren  Arbeitswveise in analoger Art vor sieh geht  wie die der besehriebenen AusNbrunog mit  Zwei Balken. Auch können die Balken ohne  Änderung cles Prinzips mit getrennten     Ach-          SeE    Und untereinander liegend angeordnet  ,ein.

      Die Wirkungsweise der selbsttätigen    elektrischen Wägeeinrichtiinung veranschaulicht  am besten das folgende Beispiel: Bei un  belasteter WVage und auf den Nullpunkten  ihrer zugeliörigeni Skalen stehenden Lauf  gewichten wird dag Ende des Lastarmes 7,  richtige Tarierunog der NWage vorausgesetzt,  des in der Gleielhgewichtslige befindlichen  Balkensystems zwisehen den Ansehlägen der  Wähler 41 und 42 stehen, ohne, sie zu be  rühren. Hierbei sind die Einriiulkniamagnete 31  <B>C</B>  und 32 stronilos, weil sämtliche Kontakte     un-          terbroehen    sind.  



  Angenommen, man belaste die Wage mit  <B>86</B>     kgl    so wird der Lastarm<B>7</B> einen der Last  von mehr als 10 lig entsprechenden Druck  a uf clei i Ausehlag des untern Wählers 41  ausüben, wodurch die 'beiden     Sehleifkonfakte     43 und<B>55</B> des Wählers abwärts verschoben  werden. Hierbei schliesst der Schleifkontakt  55 die Kontakte 57 für zwei     MHotorstroin-          phasen,    wodurch der Motor sieh in dem Sinne  dreht, bei welchem die Lauf gewichte von linhs    nach rechts verschoben werden.

   Vorläufig       t5     würden sieb aber bloss die     Sehneckenräder25     und 26, niehtaber auch die Sebraubenspindeln  16 und 17 drehen; weil nun aber gleichzeitig  die Kontaktfeder 43 auf die Zehinerkontakte  45 undA 47 versehoben wurde, erhielt der     Zeli-          iinureiniriiüeckmiiagnet    32 Strom und zog den  Zelineireiiiriieckhelbel 30 an. Hierdurch wirrl  die Kegelkziiulpplunlog 28 in ladas Sehneekenrad 26  gedrückt und tdie Sobraubenspindel 17 für  den Mitnelhnier 1,1 des Zehnerlaufgemirhiters  in Drehung versetzt, welches min bis zur  Kerbe "achtzig" des Zehncerbalkenis     verscuhio-          ben    wird.

   Nun entsprieht der Druck descz  Liaslarmes 7 aur den untern 41 nieht  mehr<B>10,</B> sondern nur     C)   <B>kg.</B>     Infolgedes,#en          i"t    die     Kontahtfefler    43     navli    oben     aerüel#t.     hat den     Zehnerkontakt    47 verlassen     und    ver  bindet     ii.unmebr    allein     nur        den        Einerhontaht     46     mit,    45.

   Der     Zehnereinrückma--net   <B>32</B>  wurde durch Unterbrechung der Kontakte 45       und    41 stromlos     und    das,     F"ill,-,rewi(-ht    des       EinrückliebeI##   <B>30</B> bewirkte die     Iii.,srüel#uiig     4r Neogellziippluingoz 28 und die Stillstellung       der        Zehnersehranbenspindel   <B>17.</B>     melehe        dureh         den gleichzeitig erregten Bremsmagneten 40    in jene Stellung gebracht wurde, welche zum  richtigen Einschnappen des     Mitnehmerzahnes     21 in den Kerbengrund der Zehnerkerbleiste  19 erforderlich ist.

   Gleielizeitig wurde aber  clcr Einereinrückmagnet 31 über die Kontakte  35 und 36 unter Strom gesetzt, Eiiirüulckbebel  29 angezogen, Kegelkupplung 27 eingerücht.  Einersehraubenspindel P6 in Drehting ver  setzt, mithin Mitnehmer 10 und     Einerlauf-          egyewicht    8 des Einerbalkens 3 nach rechts in    Bewegung gesetzt. Sobald das Messer des  Laufgewichtes 8 in die Kerbe 6 der     Einerlanf-            gfewichtsslkaliat    gelangt ist, wvird das Gleich  gewicht erreicht. Der Lastarm übt heinen    Druck auf den Wähler 41 inebtr aus und die  Kontaktfeder 43 verläisst die Kontahte 45  und 46.

   Dadurch wird dler Fiiirüekimaigrnet  31 stromnlos, gibt den Einrüchhebel 29 frei,    die Kegelhupplung 27 wird ansgerneht, die  Schraubenspindel 16 stillgestellt und miter  Einwirkung des nun unter Strom gebrachten  Breimsmagnetes 39 geseizt. Der Wägevorgaiing  ist beendet; wird min die Last von der Waige  entfernt, so bewirken die beiden nach rechts  verschobenen Laiufgyewichlite, dass der     Last-          arin    7 miuf den obern Wähler 42 einen der  Last von 86 hng entspreebenden Druck aus  übt, dass dessen Kontaktfeder 44 anf die Kon  takte 48 und 50 eingestellt lind sonlit die  Schraubenspindel 17 wieler in Drehung ver  setzt wird.

   Weil aber beini Horbdrücken des  Wählers 42) durch die Kontalitreder 56 eine,  Umschaltung der Drehstromphasen des Mo  tors 22 erfolgte, so dreht sieh der Motor, mit  hin auch die Schranbenspindel 17 im entgegen  gesetzten Sinne wie früher, und das     Lauf-          gewielit    9 wird nach seinemn Nullpunkte zu  versehoben. Dort angelaniiigt, hat es das Dreh  <B>n</B> n<B>,</B>  moment des Gewiehtssystems so weit ver  ringert, dass der Wiibler 42 mit seiner Kon-    taktfeder 44 aulf die Kontakte 48 und 49  kommt, wodurch der Antrieb des Laufgewich  tes 9 iaisseir Mitigheit, jener des Laufgewich  tes 8 aber In analoger Weise in Tätiogheit  gelangt und die Rfiehstellung des     Lauf-          gewcviehtes    8 anf seinen Nullpunkt bewirkt.

    Jetzt ist da, Glieiebhgewvieht wieder erreicht,  alle Kontakhte sind stromlos i und die Be  wegungsmechanismen der Laufgewichte still  gestellt. Es hann eine neue Wäglungtiiig     be-            ginnen.n  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Selbsttätige elehtrisulie Laufgewichtswage, grekennzeichnet dureh die Anordnung von mindestens zwei gleielizeitig unter der Last- eimvirkunog stelleimden Laufgewichtsbalken, dtren Skalen von der Nttllstelliuiing heginnen rind, versehliedenern Wägungsbereichen ent- spreebend, nach verseliiedellen, einander er- gäniizenideii Einbeitswerten abgestumpft sind, wobei von dun zugehörigen Laufgewiehten <B>n</B> je naeli der Grösse der Last nur ein einziges und zweAks Durchführun- aufeinailderfol--en- Z, <B>C</B> der Grob- und Feiiiw;
    i,--tiii-, mehrere derReihe naeh dureh einen einzigen Motor selbsttätig zur Einstellung gebracht werden. #D <B>'</B> <B>UNTERANSPRUCH:</B> Wage nieb Patentanspruch, gekennzeich- liet durch eine Prüfeinriebtuno-, die aus einer von der Wägeeinriehlung unabhäll-,
    (1 Druckmesseinrichtung mit je nach der Last- gröusse verschiedener Einstellage zur wahl weisen verschiedener Kontahle I -, besteht, diirch welche, die Stroinlueie für die Versohiebun,- der einzelnen Laufgewiehte selbsttätig gesteuert werden.
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