CH88490A - Laufrad für Kreiselmaschinen mit Leitapparat, insbesondere für Wasserturbinen. - Google Patents

Laufrad für Kreiselmaschinen mit Leitapparat, insbesondere für Wasserturbinen.

Info

Publication number
CH88490A
CH88490A CH88490DA CH88490A CH 88490 A CH88490 A CH 88490A CH 88490D A CH88490D A CH 88490DA CH 88490 A CH88490 A CH 88490A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
impeller
blades
hub
water
diffuser
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Kaplan Prof Dr Ing Victor
Original Assignee
Kaplan Prof Dr Ing Victor
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kaplan Prof Dr Ing Victor filed Critical Kaplan Prof Dr Ing Victor
Publication of CH88490A publication Critical patent/CH88490A/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B31/00Bearings; Point suspensions or counter-point suspensions; Pivot bearings; Single parts therefor

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Hydraulic Turbines (AREA)

Description


  Laufrad für Kreiselmaschinen mit Leitapparat, insbesondere für Wasserturbinen.    Der Gegenstand des Schweizerischen Pa  tentes Nr. i0009 betrifft ein Laufrad für  Kreiselmaschinen, bei welchen durch eine im  Verhältnis zur Schaufelteilung entsprechende  Verschmälerung der in der Umfangsrichtung  gemessenen Schaufelbreite die bisher gebräuch  liche zellen- oder kanalförmige Form der  Schaufelräume mindestens längs eines Teils  dieser Fläche     vermieden    ist, wodurch die  Schaufeln an diesem Teil flügelartige Formeis  annehmen.

   Die vorliegende Erfindung betrifft  Verbesserungen in der Form und gegenseitigen  Lage der Flügel von Laufrädern für Kreisel  maschinen mit     Leitapparat,    insbesondere für  Wasserturbinen, durch welche eine erhebliche  Steigerung der spezifischen Drehzahl bei ent  sprechender Widerstandsfähigkeit des Lauf  rades gegen Biegungsbeanspruchungen erzielt  werden kann. Diese Vorteile werden dadurch  erreicht, dass die in dem     erwähnten    Patent  beanspruchte ,,Flügelform" nur an einer ganz  bestimmten Stelle, und zwar an den äusseren  Flügelteilen vorgesehen ist, wogegen die der  Laufradnabe benachbarten Flügelteile die    übliche ,,Zellenform" besitzen.

   Die Erfindung  bezweckt ferner den allen üblichen Laufrad  bauweisen anhaftenden Nachteil zu beheben,  welcher darin besteht, dass ein und dasselbe  Laufrad nur die Beaufschlagung durch einen  Leitapparat von ganz bestimmter Durchfluss  richtung erlaubt. So müssen bekanntlich die  üblichen Schnelläuferbauweisen durch einen  Leitapparat mit wesentlich radialem Wasser  durchfluss beaufschlagt werden.

   Dies führt  aber nicht selten zu sehr schwierigen und  teuren Einbauverhältnissen, weil der radiale  Wassereintritt in     den        Leitapparat    geräumige       Turbinenkammern        erfordert,    welche aber aus  örtlichen Verhältnissen oft nur unter grossem       Kostenaufwand    oder gar nicht hergestellt       werden    können. rin diese Nachteile zu be  heben; wird vorliegende     Erfindung    auf solche  flügelartige     Laufradsehaufeln    angewendet, die       unmittelbar    mit der Laufradnabe verbunden  sind.

   Die     Laufradschaufeln    können in der  Laufradnabe entweder fest oder verstellbar  befestigt sein. Eine solche     Laufradbauweise     erlaubt die     Beaufschlagung    durch einen Leit-      apparat von beliebiger Durchflussrichtung, wie  dies anhand der Ausführungsbeispiele noch  näher gezeigt werden wird.  



  DieZeichnung veranschaulicht verschiedene  beispielsweise Ausführungsformen des     Erfin-          dungsgegenstandles.     



  Die Fig. 1 und 2 zeigen ein Aus  führungsbeispiel eines mit den angegebenen       Erfindungsmerkmalen    ausgestatteten Lauf  rades, welches durch einen     Leitapparat    mit  radialem Wassereintritt     beaufsehlagt    wird,  wobei Fig. 1 die durch die Vertikalebene A, B  (Fig. 2) geschnittene Turbine, die Fig. 2 die  Draufsicht der Turbine bei abgenommenem  Leitraddeckel L vorstellt. Fig. 3 zeigt den  in die Bildebene ausgebreiteten Schnitt zweier  benachbarter Laufradschaufeln F', F, welche  durch die in der Nähe der Saugrohrwand  befindliche Stromfläche s2, s3 (Fig. 1) geschnit  ten wurde, wogegen Fig. 4 den auf die gleiche  Weise gewonnenen Schnitt mit einer der  Laufradnabe benachbarten Stromfläche s4, s5  zeigt.

   Die Fig. j und 6 zeigen ebenfalls ein       Ausführungsbeispiel    eines Laufrades nach  vorliegender Erfindung, welches von einem  Leitapparate reit radialem Wassereintritt     be-          aufschlagt    ist, wobei jedoch aus     konstruktiven          Rücksichten    ein Laufrad mit schräg nach  abwärts gerichteten Laufradflügeln vorgesehen  ist. Fig. 5 stellt den Schnitt der Turbine  mit der Ebene O, P (Fig. 6) im Aufriss und  Fig. 6 den Grundriss bei abgenommenem     Leit-          raddeckel    L vor.

   In diesem Grundrisse wurde  auch das durch die Ebene X, Y (Fig. 5)  geschnittene Laufrad eingezeichnet, dessen  Laufradschaufeln F mit der Laufradnabe l  aus einem Stücke hergestellt sind. Die Fig. 7  und 8 zeigen ein Ausführungsbeispiel eines  mit den gleichen Erfindungseigenschaften  ausgestatteten Laufeades, welches durch einen  Leitapparat mit angenähert achsialem     Wasser-          durchflusse    beaufschlagt wird, wobei die Lauf  radschaufeln     schräg    nach aufwärts angeordnet  wurden. Fig. 7 stellt den Schnitt dieser  Turbine mit der Ebene O, P im Aufriss und  Fig. 8 die Draufsicht auf das Laufrad bei  abgenommenem Leitapparate vor.

   Fig.9 zeigt  die Vorderansicht einer durch Verschraubung    bewirkten     verstellbaren    Verbindung der Lauf  radflügel mit der Laufradnabe, wobei ein  Flügel durch die Vertikalebene C, E (Fig. 7  und 8) geschnitten ist.  



  Zur Kennzeichnung der     gewünschten        Flii-          gelform    der äusseren Flügelteile wurde in  Fig. 1 sowohl in der Nähe der Saugrohrwand  als auch in der Nähe der Laufradnabe je  eine Stromfläche (s2, s3, bezw. s4, s5) einge  zeichnet und dieselbe mit je zwei     benachbarten     Schaufelflächen zum Schnitte gebracht.

       Fig.    3  zeigt den in die Zeichenebene ausgebreiteten  Schnitt der äusseren Flügelteile, aus welchem  zu entnehmen ist, dass die von den Endpunkten  der Schaufelprofile und     senkrecht    zu den  Stromlinien gezogenen Trajektorien (n1, n2 )  das benachbarte Profil nicht mehr schneiden,  weshalb auch an dieser Stelle durch zwei  benachbarte Schaufeln kein kanalförmniger  Raum gebildet wird.

   Wie in demn genannten  Patent 70009 gezeigt, ist bei den für     Schnell-          läufer    verwendbaren, wenig geneigten, flach       gekrümmten    Schaufelprofilen nur erforderlich,  dass die in     einer    Stromfläche gemessene wahre  Schaufellänge d kleiner ist, als die kleinste in  der gleichen Stromfläche gemessene Schaufel  teilung (t1). Dagegen zeigt der in Fig. 4  dargestellte Schnitt einer der     Laufradnabe     benachbarten Stromflächen (gs, s5,), dass an  dieser Stelle die ,,Fliigelform" durch eine  entsprechende Verbreiterung der     Schaufelfläche     vermieden ist, wobei der schraffierte Schaufel  schnitt diese Verbreiterung angibt.

   Durch die  letztere wird die Bildung eines kannalförmigen  Raumes (Laufradzelle) bewirkt, welcher von  den beiden Nachbarprofilen und den beiden  Normaltrajektorien na und n4 eingeschlossen  und in dieser Figur durch Schraffierung her  vorgehoben ist. Diese der Laufradnabe be  nachbarte Zellenform hat mit der     Rücksicht     auf die geringe Wassergeschwindigkeit in  hydraulischer HinsichtkeineNachteile, dagegenr  den grossen Vorteil, dass die     Laufradflügel     derart versteift sind, dass dieselben     auch    bei  grosser Flügellänge,     bezw.    bei     gross < ,m        Lauf-          raddurchniesser        D,

          (Fig.    1, 5 und 7) eine  genügende     Betriebssicherheit    bieten.     (@i-ofie          Laufraddurchmesser        erh@@h@zn        die    Durc.hfluss-      menge des Wassers und damit die spezifische  Drehzahl der Turbine.  



  Wie schon erwähnt, ist die möglichste  Unabhängigkeit der Energieausnützung des  Wassers von der Eintritts- und Durchfluss  richtung desselben im Leitapparate von beson  derer Bedeutung. Zu diesem Zwecke ist es  aber erforderlich, solche Laufräder zu ver  wenden, deren Laufradflügel unmittelbar mit  der auf der Welle aufgekeilten Laufradnabe  verbunden sind, wodurch nicht nur der sonst  bei Achsialturbinen übliche l nnenrkranz, son  dern auch dessen Spalt vermieden wird. Es  empfiehlt sich aber nicht nur die energiever  zehrende Wirkung des Innenkranzes, sondern  auch jene des Aussenkranzes zu vermeiden.

    Zu diesem Behufe ist die gebräuchliche Aussen  kranzanordnung der Laufräder verlassen, so  dass sich die äusseren Flügelenden bis knapp  an die Saugrohrwand erstrecken, deren un  mittelbare Berührung durch einen kleinen  Spalt zwischen dieser Wand und den Flügel  enden verhindert wird. Allerdings kann sich  ein schmaler, unm die äusseren Flügelenden  gelegter Ring dann als zweckmässig erweisen,  wenn durch eine besonders starke Schaufel  belastung eine Verbiegung der Schaufeln zu  befürchten ist. Es ist aber selbstverständlich,  dass ein solcher Ring so schmal gemacht  werden muss, als dies aus Herstellungs- und       Festigkeitsrücksichten        überhaupt    möglich ist.  



  Dass ein mnit den erwähnten     Erfirdunrgs-          merkmalen    ausgestattetes Laufrad von einem  Leitapparate mit beliebiger Eintritts- und  Durchflussrichtung des Wassers beaufschlagt  werden kann, geht auch aus den Ausführungs  beispielen Hervor. Die Fig. 1 bis 6 zeigen  einen Leitapparat, der in ähnlicher Ausführung  zur Beaufschlagung der     Francisturbinenlauf-          räder    verwendet wird. Der Wassereintritt  in den Leitapparat erfolgt in radialer Richtung.  Die Fig. 7 und 8 zeigen das mnit den gleichen  Erfindungsmerkmalen ausgestattete     Laufrad,     welches von eisern Leitapparate mit im Wesen  achsialerDurchflussrichtungbeaufschlagt wird.

    Es ist aber selbstverständlich, dass dieses  Laufrad fmnit demn gleichen Erfolge auch durch  einen Leitapparat mit beispielsweise radialem    Wassereintritt beaufschlagt werden könnte.  Ebenso könnten auch die     iübrigernAusführungs-          beispiele    durch einen Leitapparat mit beliebiger  Eintritts- und Durchflussrichtung des Wassers  beaufschlagt werden. Man ist daher immer  in der Lage, jenen Leitapparat zu verwenden,  dessen Benützung bei den vorliegenden ört  lichen Verhältnissen am zweckmälssigsten er  scheint, ohne an demn Laufrad irgendwelche  Veränderungen vornehmen zu müssen. Aber  auch die Form und Lage der Leitschaufeln  ist in vorliegender Erfindung zur Erfüllung  des gewünschten Zweckes belanglos.

   So zeigt  beispielsweise Fig. 1 und 2, dass die Aus  trittskanten k der Leitschaufeln s der Lauf  radwelle rw erheblich genähert werden können,  weil die geneigte Lage der Laufradeintritts  kanten e eine solche Annäherung zulässt.  Dadurch kann die Beaufschlagung nicht nur  längs der Austrittskanten der Leitschsufeln,  sondern auch längs eines grossen Teiles der  Stirnkanten i derselben erfolgen.

   Das Aus  führungsbeispiel Fig. 5 und 6 zeigt dagegen  einen Leitapparat, bei welchem der Wasser  austritt nur längs der Austrittskanten der  Leitschaufeln erfolgt, wodurch das Wasser in  einen schaufellosen Leitradraum aus seiner  ursprünglichen Eintrittsrichtung abgelenkt  wird.     Selbstverständlich    könnte diese Ab  lenkung auch durch eine besondere     Krümmung     des     Leitraddeckels    erfolgen.  



  Den     Laufr        adein-    und Austrittskanten (e,       bezw.    r < ,     Fig.    1 bis 8) ist in vorliegender       Erfindung    keine     bestimmte    Krümmung vor  geschrieben,     sofern    diese Kauten die Schaufeln  so begrenzen.

   dass die letzteren die     aus          Festigkeitsgründen    erforderliche     achsiale    Ver  breiterung gegen die Nabe hin aufweisen und  die     geforderte        Richtung    in Bezug auf die       Laufradwelle    ermöglichen, wie dies beispiels  weise der gegen die Laufradnabe verstärkte       Flügelschaft    der     Fig.    1 zeigt.

   Das durch       Fig.    5     dargestellte    Laufrad     zeigt    eine von der       Laufradnabe    schräg nach abwärts gerichtete       Laufradeintrittskante,        wodurch    auch der Lauf  radflügel eine     Schräglage    erhält. Eine solche  Lage verringert während des Betriebes die  Beanspruchung der     Laufradflügel,    weil durch      den in der Stromrichtung nach abwärts ver  schobenen Angriffspunkt T der resultierenden  Fliehlkraft F1 ein dem Wasserdruckmoment  entgegengesetzt gerichtetes Drehmoment her  vorgerufen wird.

   Es kann aber aus konstruk  tiven Rücksichten auch die entgegengesetzte  SchräglagederLaufradeintrittshanteerwünscht  sein, wie dies beispielsweise in Fig. 7 ange  deutet ist, bei welcher die gezeichnete Schräg  lage eine sichere Lagerung der Laufradwelle  bezweckt. Bei besonders hohen Drehzahlen  empfiehlt es sich, die äusseren Flügelecken  abzurunden, wie dies in Fig. 6 durch r an  gedeutet ist.  



  Die Verbindung der Radflügel mit der  Laufradnabe kamt entweder durch Eingiessen  der Schaufeln in die Radnabe erfolgen, wie  dies das Ausführungsbeispiel Fig. 1 und 2  zeigt, oder es kann die Laufradnabe mit den  Laufradflügeln aus einem Stücke hergestellt  sein (Fig. 5 und 6). Im Ausführungsbeispiel  Fig. 7, 8 und 9 ist die Verbindung der Lauf  radfliigel mit der Nabe durch Verschraubung  bewirkt, welche Anordnung im Hinblick auf  die Möglichkeit einer nachträglichen Änderung  der Flügelwinkel zweckmässig erscheint.

   So  kann beispielsweise der Fall eintreten, dass  der Besitzer einer Wasserkraftanlage eine  Erhöhung der Turbinenleistung bei möglichst  geringen Umbaukosten wünscht, oder es kann  in regenarmen Zeiten der Fall sein, dass die  der Turbine zufliessetnde Wassermenge durch       lange    Zeit so     gering    ist, dass die Turbine nur  mit     gedrosseltem    Leitapparat und daher mit  grossen Wirkungsgradverlusten arbeiten muloss.  In solchen Fällen wird sich daher eine Ver  stellbarkeit der Laufradflügel behufs Anpas  sung der Laufradwinkel an die vorhandene  Betriebswassermentge zweckmässig erweisen.  Nach F ig. 9 wind diese Verstellbarkeit dadurch  bewirkt, dass der Laufradflügel F mit einem  Flansch f verbunden ist. In diesem Flansche  sind Sehlitze p angespart.

   Die Befestigung  der Flanschen f an die Laufradnabe geschieht  durch Schr aubenbolzen, welche durch die  Schlitze p hindurchgesteckt und in der Lauf  radtrabe befestigt ,werden. Mittelst der aus  Fig. 7 und, 8 ersichtlichen Schraubenmuttern i    und der erwähnten Schlitze lässt sich eine  nachherige Verstellung der Laufradflügel ohne  Einbau eines neuen Laufrades leicht ermög  lichen. Selbstverständlich könnten auch andere  Maschinenelemente, wie Keile und dergleichen  zur Befestigung der Laufradflügel an der  Nabe verwendet werden.  



  Es verdient jedoch darauf hingewiesen zu  werden, dass die gewünschte Verbesserung der  nach Patent Nr. 70009 beschriebenen     Lauf-          radforrnen    nur dann erzielt werden kann, wenn       nur    die     äussern    Flügelteile die     gewünschte     Flügelform     besitzen,    dagegen die der Lauf  radnabe benachbarten Flügelteile eine aus  gesprochene Zellenform aufweisen. Aus demn  gleichen Grunde kann auch nur durch gleich  zeitige Anwendung sämtlicher angegebener  Mittel der gewünschte Zweck der Erhöhung  der spezifischen Drehzahl, bei nmöglichster  Unempfindlichkeit gegenüber der Form und  Lage des Leitapparates erzielt werden.

   So  wäre beispielsweise die Flügelform des Lauf  rades mit der üblichen Innen- oder Aussen  kranzanordnung demn gewünschten Zweck       ebenso    hinderlich, als ein     kranzloses    Laufrad,  dessen äussere Schaufelteile eine ,,Zellenform"  besitzen, selbst wenn diese Form gegen die  Nabe hin in eine ,,Fliigelfornm" übergeht.  Da     bekanntlich    hohe spezifische Drehzahlen  auch grofsse sogenannte ,, Attstrittsverluste"  bedingen, so ist darauf ztt achten, dass bei  derartigen Laufrädern durch Anwendung ent  sprechender Saugrohre, deren Wirkungsweise  noch durch die Heranziehung der     Fliebkraft-          wirkung    des Wassers verbessert werden kann,  für eineu entsprechenden ,,Saugrohrrückge  winn" gesorgt wird.  



       Ebenso    ist darauf zu     achten.        dass    während  des Betriebes das ganze Laufrad von     stri@mcn-          dein    Wasser erfüllt ist. Im übrigen gelten       auch    Trier die im Hauptpatente beschriebenen       Clesiehtspunkte    zur     Ermittlung    der     sclraufel-          winkel    auf     dreiditnensionaler    Grundlage,

       wenn     auf die Übereinstimmung der auf     rechnerischem          -\V'ege        gewonnenen        Werte    mit     den        pral-iti,chen          Versuchsergebnissen        Gewicht    gelegt     wird.     Ein nach vorliegender Erfindung     ausge-     bildetes Laufrad wird Überall dort Verwendung      finden können, wo es sich um die Ausnützung  grosser Wassermengen bei kleinen Gefällen  handelt und wo die bisher erreichten spezifi  schen Drehzahlen einen wirtschaftlichen Ausbau  der Wasserkraft erschweren oder unmöglich  machen.

   Die Anpassungsfähigkeit des Lauf  rades an jeden beliebigen Leitapparat wird  den Ausbau der Wasserkraft auch dort noch  ermöglichen, wo dies bei der üblichen     Leit-          anordnung    nicht mehr durchführbar ist. Im  besonderen wird ein derartiges Laufrad be  rufen sein, die Wasserenergie von grossen  Strömen auszunützen, welche bekanntlich  wegen des geringen Gefälles bisher noch gar  nicht oder nur unter bedeutenden Kosten  verwertet werden konnte. So wird sich auch  in kohlenreichen Ländern die Überzeugung  Bahn brechen müssen, dass der Ausbau von       Niederdruckanlagen    selbst bei geringstem  Gefälle dann noch wirtschaftlich ist, wenn  die bisher bekannten spezifischen Drehzahlen  entsprechend erhöht werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Laufrad für Kreiselmaschinen mit Leitap- parat, insbesondere für Wasserturbinen; nach dem Patentanspruch des Patentes 70009, bei welchem die flügelartigen Schaufeln unmittel bar mit der Laufradnabe verbunden und somit wenigstens ohne innern Laufradkranz ausge führt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufradsehaufeln nur an den äussern Schaufel teilen eine Flügelform besitzen, sich aber gegen die Laufradnabe derart verbreitern, dass je zwei benachbarte Schaufeln in der Nähe der Laufradnabe eine Zellenform aufweisen.
    UNTERANSPRUCH: Laufrad für Kreiselmaschinen nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet; dass die Laufradschaufeln mit der Laufradnabe durch lösbare Maschinenelemente verstellbar befestigt sind.
CH88490D 1914-08-22 1916-07-21 Laufrad für Kreiselmaschinen mit Leitapparat, insbesondere für Wasserturbinen. CH88490A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH70009T 1914-08-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH88490A true CH88490A (de) 1921-03-01

Family

ID=4318368

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH70009A CH70009A (de) 1914-08-22 1914-08-22 Laufrad für Kreiselmaschinen mit Leitapparat
CH88490D CH88490A (de) 1914-08-22 1916-07-21 Laufrad für Kreiselmaschinen mit Leitapparat, insbesondere für Wasserturbinen.

Family Applications Before (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH70009A CH70009A (de) 1914-08-22 1914-08-22 Laufrad für Kreiselmaschinen mit Leitapparat

Country Status (1)

Country Link
CH (2) CH70009A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
CH70009A (de) 1915-08-16

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69915283T2 (de) Kreiselrad für turbomaschinen
DE60009304T2 (de) Teilleitschaufel für hydraulische reaktionsturbine
DE69716436T2 (de) Laufrad für hydraulische francisturbine
DE3213810A1 (de) Turbine und deren verwendung
DE2540733A1 (de) Axialgeblaese
DE1628237A1 (de) UEberschallgitter
DE19722353A1 (de) Kreiselpumpe mit einer Einlaufleiteinrichtung
DE1426836B2 (de) Axial-Dampfturbine
DE2515444B2 (de) Laufschaufelkranz grosser umfangsgeschwindigkeit fuer thermische, axial durchstroemte turbinen
EP0752066A1 (de) Einrichtung zur geräuschreduzierung bei kreiselpumpen
DE3517498A1 (de) Kreiselpumpe in blechbauweise
EP0930432A2 (de) Laufrad für eine hydraulische Strömungsmaschine nach Francis-Bauart
DE3148995A1 (de) Axialturbine
DE102004038639A1 (de) Francis Turbine
CH88490A (de) Laufrad für Kreiselmaschinen mit Leitapparat, insbesondere für Wasserturbinen.
DE322233C (de) Laufrad fuer Wasserturbinen mit fluegelartigen Schaufeln
DE2900095A1 (de) Axialpumpen
AT81485B (de) Laufrad für Wasserturbinen.
DE388409C (de) Schnellaeufer- Wasserturbine mit in achsialer Richtung vom Wasser durchstroemtem Laufrad
DE1503284A1 (de) Speicherwasserkraftanlage
DE2336317C3 (de) Laufrad einer Pumpenturbine der Francis-Bauart
DE323084C (de) Duese, insbesondere fuer das Saugrohr von Wasserturbinen, zur Umsetzung von Geschwindigkeit in Druck mit gerader Duesenmittellinie
DE3731573C2 (de) Axialrad für einen Axialventilator
DE4220960A1 (de) Schaufeln für Arbeitsmaschinen
DE864176C (de) Anordnung an Schaufelkraenzen fuer Gas- und Dampfturbinen zur Ausnutzung von Leckflussenergie