CH88513A - Spüleinrichtung mit elektrischer Auslösung bei Abortanlagen mit mehreren Spülkästen. - Google Patents

Spüleinrichtung mit elektrischer Auslösung bei Abortanlagen mit mehreren Spülkästen.

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CH88513A
CH88513A CH88513DA CH88513A CH 88513 A CH88513 A CH 88513A CH 88513D A CH88513D A CH 88513DA CH 88513 A CH88513 A CH 88513A
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Straub August
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  Spüleinrichtung mit elektrischer Auslösung bei Abortanlagen mit mehreren  Spülkästen.    Die bisher gebräuchlichen     Spüleinrich-          iungen    mit elektrischer Auslösung für Rei  henaborte hatten alle den Nachteil, dass für  jeden     Abortabteil    eine besondere elektrische  Auslösevorrichtung erforderlich war. Dieser  Umstand hat in erster Linie zur Folge, dass  sich derartige Anlagen sehr verteuern, und  dass durch das Vorhandensein so vieler elek  trischer Vorrichtungen und Leitungen die  Instandhaltung einer solchen Anlage wie  derum kostspielig war.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft nun  eine Spüleinrichtung mit elektrischer Aus  lösung bei     Abortanlagen    mit mehreren  Spülkasten, bei welcher die Auslösung  der Spülung für alle Spülkästen mit.  Hilfe nur einer einzigen elektrischen  Auslösevorrichtung herbeigeführt wird.  Dies wird. dadurch erreicht, dass zur  Herbeiführung der gleichzeitigen Entlee  rung aller Spülkästen einer Abortanlage  nur eine einzige elektrische Auslösevorrich  tung mit durch deren Betätigung     entleer-          barem    Wasserbehälter dient. der höher als    der oberste     Spülkasten    angeordnet ist und  durch je eine besondere Zuleitung mit den.

    einzelnen Spülkästen in Verbindung steht,  derart, dass bei einer durch Betätigung der  elektrischen Auslösevorrichtung herbeige  führ@en Entleerung des Wasserbehälters  durch Überschwemmung der Spülkästen die  Hebewirkung in jedem einzelnen derselben  eingeleitet     und        damit    die Spülung der Ab  orte bewirkt wird.  



  Es ist klar, dass bei dieser Einrichtung  nicht nur die Herstellungskosten derselben  durch den Wegfall einer Reihe von elek  trischen AAuslösevorrichtungen wesentlich  verringert werden, sondern dass damit zu  gleich auch die Wartung und Instandhal  tung der Anlage wesentlich vereinfacht  wird.  



  Die Zeichnung veranschaulicht ein     Aus-          fiihrungsbeispiel    des Erfindungsgegenstan  des. Fig. 1 ist eine Gesamtansicht desselben  für drei     übereinanderliegende    Stockwerke,  in     welchen    je eine     Abortreihe    von einem       gemeinsamen        Spflkasten    bedient wird;      Fig. 2 zeigt die den Stockwerken gemein  same elektrische Auslösevorrichtung mit  dem zugehörigen Wasserbehälter; Fig. 3  stellt einen Spülkasten dar.  



       a    ist ein an höchster Stelle der Anlage,  beispielsweise im Dachstocke, über den Ab  orten angeordneter Wasserbehälter, der mit  einer in einem geschlossenen Kasten unter  gebrachten elektrischen Auslösevorrichtung  b versehen ist, durch deren Betätigung eine  Entleerung des Wasserbehälters a herbeige  führt werden kann. In jedem der einzelnen.  Stockwerke befindet sieh eine Abortreihe  reit einem     dieser    gemeinsamen Spülkasten  c. Der Wasserbehälter a wird von der Was  serzuleitung d gespeist, von welcher Neben  leitungen f abgezweigt sind, die nach den  Spülhästen c führen. Von dem Wasser  behälter a     führt    zu jedem Spülkasten c eine  Ablaufleitung g, die zur Überschwemmung  der einzelnen Spülkästen c dient.

   Letztere  sind durch die Spülleitungen h mit den  Abortschüsseln verbunden.  



  i sind die bei derartigen Reihenabort  anlaven in Anwendung kommenden Luft  leitungen, weiche bekanntlich dazu dienen,  die bei Entleerung der Spülkästen auftre  tende Saugwirkung der Doppelwasserver  schlüsse r durch Luftzuführung derart  rechtzeitig zu unterbrechen, dass ein     voll-          kormmenes    Leersaugen der     Abortsammel-          röhre    vermieden wird. Dies ist deshalb er  forderlich, weil sonst bei der nächsten Be  nutzung des Abortes der Kot sich trocken  im     Sammelrohr    ansetzen und dadurch bald  Verstopfungen hervorrufen würde.  



  In Fig. 2 ist in grösserem Massstabe der  die Spülung aaslösende Wasserbehälter     a     mit der elektrischen Auslösevorrichtung b  im Schnitte dargestellt.  



  Diese Ausführung entspricht der Vor  richtung nach Schweiz. Patent Nr. 63965 und  besitzt einen Kipptrog m, der das Wasser  zulaufventil n beherrscht und für gewöhn  lich von der elektrischen Auslösevorrich  tung gesperrt wird. Doch kann auch jede  andere elektrisch auslösbare Vorrichtung  Verwendung finden.    In Fig. 3 ist die detaillierte Ausführung  eines der Spülkästen c gleichfalls im Schnitt  dargestellt, welcher den Schwimmerhebel p  zur Steuerung des Wasserzulaufventils k  enthält.  



  Die Wirkungsweise der beschriebenen  Einrichtung ist folgende:  Bei Stromschluss in der elektrischen Aus  lösevorrichtung b wird der Kipptrog in lm  Wasserbehälter a (Fig. 2) zum Kippen frei  gegeben. Er sinkt, füllt sich und bei seinem  Untertauchen öffnet er zugleich das Was  serzulaufventil n.

   Sobald das Wasser im  Wasserbehälter a genügend hoch gestiegen  ist,     tritt    der Heber o in demselben in     Wirk-          sainkeit    und gibt den Inhalt des Behälters  a, durch die Ablaufleitungen g nach den  einzelnen Spülkästen c ab, wodurch die vor  her schon nahezu bis zum Rand ihres He  bers l gefüllten Spülkästen derart über  schwemmt werden, dass in jedem einzelnen  Spülkasten c die Heber L in gleicher Weise       die        Entleerung    der Spülkästen c bewirken.

    Nach der Entleerung derselben kann von  unten her Luft zum Heber l zutreten, wo  durch die     Heberwirkung        rechtzeitig    unter  brochen wird, so dass jeder Spülkasten c  nach der Entleerung sich stets wieder füllen  kann, bis sein     Zulaufventil        h:    durch den       Schwimmerhebel    p wieder geschlossen  wird.

   In derselben Zeit hat sich auch der  Wasserbehälter a wieder gefüllt, und der  Kipptrog      t.    wurde durch den steigenden  Wasserspiegel wieder in die für die nächste  Auslösung erforderliche Gebrauchsstellung       (Fig.    2) selbsttätig eingestellt, in der er  durch die elektrische     Auslösevorrichtung     gesperrt wird.  



  Da die nun einmal erforderliche elek  trische     Auslösevorrichtung    sehr leicht in  einem Raum untergebracht werden kann,  der den     Abortbenutzern    nicht zugänglich  ist (wie zum Beispiel auf dem     Dachstocke),     so braucht vor allem mit einer     mutwillil-en     Störung nicht gerechnet zu     werden.    Schliess  lich lässt sich auch die eine Vorrichtung  ehr leicht durch eine einfache Kontrolle in  s<B>s</B>  Ordnung halten und gegen Erfrieren schüt-      zen, so dass ein Versagen der Einrichtung so  gut wie ausgeschlossen ist. Aber selbst,  wenn aus irgendeinem Grunde die elek  trische Auslösevorrichtung, beispielsweise  durch eine Störung an dem Uhrwerke, wel  ches sie periodisch in Tätigkeit setzen soll.

    kurze Zeit nicht wirken sollte, so kann die  Einrichtung jederzeit sehr leicht als ab  setzend spülende Anlage eingestellt werden.  Hierzu ist nur erforderlich, den Kipptrog m  im Wasserbehälter a so zu beschweren, dass  er nie in die Ruhe- oder Sperrstellung ge  langen kann und ständig überschwemmt  bleibt. Da hierdurch der Wasserzufluss zum  Wasserbehälter a nicht mehr unterbrochen  wird, so wird der Heber o jedesmal zur  Überflutung kommen, sobald der Wasser  tand im Behälter a die erforderliche Höhe  erreicht hat.  



  Durch entsprechende Einstellung eines  Regulierhahnes q in der Wasserzuleitung d  können dann die Zeitabschnitte, in denen  jeweils die Spülung erfolgen soll, beliebig  geregelt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Spüleinrichtung mit elektrischer Aus lösung bei Abortanlagen mit mehreren Spülkästen, dadurch gekennzeichnet, dass zur Herbeiführung der gleichzeitigen Ent leerung aller Spülkästen einer Abortanlage nur eine einzige elektrische Auslösevorrich tung mit durch deren Betätigung entleer- barem Wasserbehälter dient, der höher als der oberste Spülkasten angeordnet ist und durch je eine besondere Zuleitung mit den einzelnen Spülkästen in Verbinclung steht.
    derart, dass bei einer durch Betätigung der elektrischen Auslösevorrichtung herbeige führten Entleerung des Wasserbehälters durch Überschwemmung der Spülkästen die Heberwirkung in jedem einzelnen der s c elben eingeleitet und damit die Spülung der Aborte bewirkt wird.
CH88513D 1917-05-24 1920-02-05 Spüleinrichtung mit elektrischer Auslösung bei Abortanlagen mit mehreren Spülkästen. CH88513A (de)

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