CH88670A - Motorbefestigung bei Motorfahrrädern. - Google Patents

Motorbefestigung bei Motorfahrrädern.

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CH88670A
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Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
motor
frame
motorcycles
motor mounting
joint
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Application number
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English (en)
Inventor
A-G Mars-Werke
Original Assignee
Mars Werke Ag
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M7/00Motorcycles characterised by position of motor or engine
    • B62M7/02Motorcycles characterised by position of motor or engine with engine between front and rear wheels
    • B62M7/04Motorcycles characterised by position of motor or engine with engine between front and rear wheels below the frame

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automatic Cycles, And Cycles In General (AREA)

Description


  Notorbefestigung bei Motorfahrrädern.    Den Gegenstand der Erfindung bildet  eine neue Befestigungsart des Motors bei  Motorfahrrädern, die einerseits eine leichte  Motorbefestigung am Rahmen sichern und  anderseits eine zuverlässige, einfache Ein  stellung des Motors in die Längsmittelebene  des Fahrzeugrahmens ermöglichen soll.  



  Nach der Erfindung wird der in der  Längsmittelebene des Rahmens liegende Mo  tor pendelartig an zwei in der Querrichtung  des Rahmens sich gegenüberliegende Gelenk  laschen angehängt, zum Zwecke, dass er sich  in seine Normalstellung möglichst lagerichtig  einstellen kann; ferner erfolgt die Feststel  lung des Motors durch Verbindung eines drit  ten Motorpunktes mnit einer am Rahmen be  festigten Stützstange.  



  Dadurch ist eine leichte, lagerichtige Ein  stellung und Feststellung des Motors in seine  Normalstellung möglich.  



  Es können am Rahmen Druckschrauben  vorgesehen sein, welche gegen die beiden am  Rahmen befestigten und den Motor tragenden  Gelenklaschen wirken, deren Verstellung eine  Bewegung der Gelenklaschen um ihre Auf  hängeachse und dadurch auch gleichzeitig    eine Verschiebung des Motors in horizontaler  Richtung auslöst.  



  Durch diese Bewegungsmöglichkeit des  Motors in seinen Aufhängegelenken wirken  diese mit den     Druckschrauben    weiterhin als  Kettenspanneinrichtungen, so dass andere,  diesem Zwecke dienende     Konstruktionsmittel     überflüssig sind. Durch entsprechende. unter  schiedliche Regelung der beiderseitigen, auf  die Aufhängelaschen wirkenden Druck  schrauben ist auch eine     Feineinstellung    des  Motors gegenüber der     Rahmenmittelaehse    und  den Antriebsrädern möglich, wodurch ein  einwandfreier Lauf der Triebketten gesichert  ist.  



  In der Zeichnung ist die neue Motor  befestigung in einem Ausführungsbeispiel  dargestellt, wobei lediglich die hintere Hälfte  des Motorrades, unter     Fortlassung    von für  die Erfindung nicht wesentlichen Einzel  teilen, dargestellt ist.  



       Fig.    1 zeigt eine Seitenansicht auf  am Rahmen hängenden Motor, während       Fig.    2 und     ä    Querschnitte durch den Rah  men mit Blick auf die vordere und hintere  Stirnseite des Motors erkennen lassen.      A1s Fahrzeugrahmen 3 ist bei dem Aus  führungsbeispiel ein schräger, aus zwei Sei  tenblechen gebildeter Hohlbalken angenom  men, der von der Vorderradgabel zur Achse 1  des Hinterrades 4 schrägliegend verläuft.  An diesem Rahmen 3 ist der Motor 11 mit  seinen beiden seitlichen Zylindern 12 durch  gegenüiberliegende Gelenklaschen 14 ange  hängt.  



  Die     Gelenklaschen    14 sitzen zu beiden  Seiten des     Rahmenbalkens    3 und sind be  weglich auf einer Achse 15 gelagert, welche  die obern Laschenaugen und den Rahmen  balken durchsetzt.  



  2n den untern Laschenaugen hängt in  Zapfen 16 der Motor 11, 12 pendelnd. Die  Aufhängeachse ist so gewählt, dass sich der  hängende Motor möglichst lagerichtig in seine  Normalstellung einstellen kann. Die Fest  stellung des Motors gegenüber dem Rahmen  erfolgt durch eine an dem Rahmen angelenkte  Stützstange 13, die an einem dritten Punkte  des Motors angreift und gegen die derselbe  verschraubt wird. Die starre Lage und Ein  stellung des     Motors,    der nun lediglich an den  beiden seitlichen Gelenklaschen 14 hängt und  durch die Stütztange 13     abgesteift    ist, ist  dadurch gesichert.  



  An den beiderseitgen Gelenklaschen 14  sind Nasen vorgesehen, gegen die     Druck-          17    a anwirken, die ihrerseits in am  Rahmen sitzenden Augen verstellbar stecken.  Durch Betätigung der Druckschrauben 17  werden die Gelenklaschen 14 um. ihre Auf  hängeachse 15 geschwenkt, womit auch  gleiehzeitig eine entsprechende Verschiebung  des Motors in horizontaler Richtung einsetzt.  Dabei ist die Stützstangenverschraubung 13  gelöst, so dass sie nicht hemmend wirkt und  die Wiedereinstellung des Motors um die Auf  hängezapfen 16 nicht hindert. Nach erfolgter  Einstellung der Laschen 14, beziehungsweise  des Motors 11, 12 durch die Druckschrauben  17 wird die Stützstange 13 gegen den drit  ten Mlotorpunkt wieder entsprechend ver  schraubt, wodurch die Motorfeststellung ge  genüber dem Rahmen wieder hergestellt ist.

    



  Der Antrieb des Hinterrades 4 vom Mo-    tor 11 aus erfolgt bei dem Ausführungsbei  spiel unter     Zwischenschaltung    eines Getriebes  6', dessen Welle 6 im Fahrzeugrahmen 3 ein  gelagert ist.  



  Von der antreibenden Motorwelle 18 au  wird vermittelst des Kettenrades 9. welches  auf dieser Welle sitzt, das Antriebsketten  rad 8 der Getriebewelle 6 angetrieben.  



  Die Getriebewelle 6 trägt weiterhin seit  liche Kettenräder 7, die     mittelst        Ketten    5  auf die Triebräder 2 wirken, die zu beiden  Seiten des Hinterrades 4 auf dessen Achse 1.  angeordnet sind.  



  Je nachdem das Zwischengetriebe 6, 6'  geschaltet ist, wird der linke oder rechte  Kettentrieb 2, 5, 7 als Antriebsorgan auf     das     Hinterrad wirken.  



  Tritt Lockerung der von der Motorwelle  18 zum Getriebe 6, 6' laufenden Kette 10  ein, so kann deren Nachspannung durch Be  tätigung der auf die Aufhängelaschen 14  wirkenden Druckschrauben 17 nach vorheri  gem Lösen der Stützstangenbefestigung 13  erfolgen. Durch Anziehen der Sehrauben 17  schwenken die Laschen 11 nach vorwärts     und     verlegen auch das Motormittel in dem Blei  ehen Masse mit, wodurch die Nachspannung  der Kette 1.0 einsetzt.  



  Statt unter Einschaltung des Zwischen  getriebes 6, 6' das Hinterrad 4     anzutreiben.     kann     natürlich    bei andern Konstruktions  ausführungen auch     von    der Motorwelle 18  aus unmittelbar das     Hinterrad    4 in Antrieb  versetzt werden.  



  Kettenlockerung kann auch in diesem  Falle durch die beschriebene     einfache        111otor-          verstellung    ausgeglichen werden.  



  Ein seitliches Verschieben des Motor:  kann     bei    der beschriebenen Befestigungsvor  richtung nicht eintreten; doch kann durch  ungleiche Regelung der Druckschrauben<B>17</B>  eine Feineinstellung des Motors gegenüber  der     Rahmenmittelachse    erfolgen, wodurch     irr     gewissem Mass ein Einrichten der Kettenräder  gegeneinander möglich und ein einwandfreier  Lauf der Triebketten gesichert ist.  



  Die neue     11I'        otorbefestigung    ist nicht an  die in der     Zeichnun-    beispielsweise dar-      gestellte Rahmenbauart gebunden, sondern  lässt sich auch bei anderer Rahmenbauart  mit dem gleichen Erfolg anwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Motorbefestigung bei Motorfahrrädern, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor am Rahmen, in dessen Längsmittelebene liegend, pendelartig an zwei in der Querrichtung des Rahmens sich gegenüberliegende Gelenk laschen angehängt ist, zum Zwecke, dass er sich in seine Normalstellung möglichst lage richtig einstellen kann, ferner, dass die Fest stellung des Motors durch Verbindung eines dritten Motorpunktes mit dem Rahmen er- folgt, indem der Motor am hintern Ende ge gen eine am Rahmen befestigte Stützstange verschraubt ist.
    UNTERANSPRUCH: Motorbefestigung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass gegen die bei den Gelenklaschen (14) am Rahmen (3) sit zende Druckschrauben (17) wirken, deren Verstellung eine Bewegung der Gelenk laschen uin ihre Aufhängeachse (15) und da durch auch gleichzeitig eine Verschiebung des Motors in horizontaler Richtung auslöst.
CH88670D 1920-07-02 1920-07-02 Motorbefestigung bei Motorfahrrädern. CH88670A (de)

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