CH88812A - Rückschlagsichere Ankurbelvorrichtung für Verbrennungsmotoren. - Google Patents

Rückschlagsichere Ankurbelvorrichtung für Verbrennungsmotoren.

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CH88812A
CH88812A CH88812DA CH88812A CH 88812 A CH88812 A CH 88812A CH 88812D A CH88812D A CH 88812DA CH 88812 A CH88812 A CH 88812A
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Schuermann Carl
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Schuermann Carl
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      Rückschlagslehere        Ankurbelvorriehtung    für Verbrennungsmotoren.    Beim Ankurbeln von     Verbrennungsinoto-          ren    für Autos, Flugzeuge, Boote tritt häufig  schon eine Zündung ein, bevor der Motor  kolben die     Totpunktlage    erreicht hat. Der  Motor dreht sieh dann plötzlich in entgegen  gesetzter Richtung, und durch den Rück  schlag auf die Kurbel wird oft die bedie  nende Person erheblich verletzt. Vorlie  gende Erfindung bezweckt eine Beseitigung  dieses gefährlichen Rückschlages.  



  Die Zeichnung betrifft Ausführungsbei  spiele des Erfindungsgegenstandes.  



       Fig.        i    zeigt eine     Ankurbelvorrichtung     gemäss der Erfindung an einem Auto, in       Fig.    2 ist sie zum Teil im Schnitte, zum Teil  in Ansicht dargestellt;     Fig.   <B>3</B> und 4 zeigen  Schnitte von Teilen anderer     Ausff'ihrungen.     



  Auf der Motorwelle 21, ist eine Büchse,<B>c</B>  befestigt; sie hat mit der Nahe     1)    der Gleit  kupplung<I>-in,</I>     ii,   <I>o</I> 'eine gleiche, zylindrische  Bohrung. In diese     genieinq(,liaftliclie    Boh  rung ist eine zylindrische, rechts     gewtin-          dene    Schraubenfeder     ri        ein,-epasst.    Die Nahe  <B>b</B> trägt die     I#upplungshälfte    o und ist frei  drehbar auf der Motorwelle     ii,    gelagert.

       lin       Kupplungsteil o stecken Schraubenbolzen X       niit    Federn<B>s,</B> welche     den    Gleitring     n.    gegen  den auf der     l#un-belwelle   <B>v</B> befestigten     Kupp-          lun,-,sleil    in ziehen. Die Nabe e dieses Kupp  lungsteils in hat mit der gegen Drehung ge  sicherten Büchse<B>f</B> eine gleiche zylindrische  Bohrung, in die ebenfalls eine zylindrische       Sehraubenfeder    mit Rechtsdrehung passend  eingesetzt ist.

   Die Feststellung der Büchse<B><I>f</I></B>  wird in radialer Richtung durch einen Arm  <B>g</B> in     \erbindung    mit einem an der Wand<B>p</B>  befestigten Bolzen h und in     achsialer    Rich  tung durch einen     Stellrin,-    i bewirkt. In der  feststehenden Wand     1)    ruht auch das     La-er   <B>1</B>  der Kurbelwelle v.  



  Beim Andrehen der Kurbelwelle v rechts  herum dreht sieh gleichzeitig der Kupplungs  teil in und     Übertriigt    die     Bewel.-ung        init    Hilfe       cies        Gleiti-iii,-les        ii,    und.     des        Gesperres   <I>a,<B>b,</B></I>     c     auf die     iNlotorwelle    w.

   so     (lass    der Motor     an-          gektirbelt,        vvird.    Die Nabe<B>e</B> -,-leitet dabei  Über die     rüchtsgewundene    Feder     (7,    weil sich       ]Qtztere        nifolge    ihrer     Unifangsreibung        züi-          #;

  aiiiiii(,iii-oill.    Die Feder<I>a</I>  rollt sieh infolge ihrer     Umfangsrei-          C        #7-1              bung    auseinander und setzt sieh fest, so     dass     die Nabe<B>19</B> und die Büchse     c    miteinander  gekuppelt werden.  



  Die     Ruibungskupplung   <I>in, n, o</I> ist so be  messen,     da13)    sie nur das zum Ankurbeln des  -Motors     eriorderliche    Drehmoment mit Si  cherheit überträgt. Bei der dargestellten  Reibungskupplung erfolgt die Regelung des  Übertragbaren     Drehmonientes    durch die  Schrauben x.  



  Läuft der Motor, eilt also die Welle rechts  herum     ge   <B>'</B> gen die Nabe<B>b</B> vor, dann wird       die        Schraub,#nfeder    a durch     Umfangsrei-          ]Jung        zusaminengerollt,    also die Verbindung       zwis,chen        dur    Nabe<B>b</B>     und    der Büchse<B>c</B>     so-          iort    gelöst.

   Die     Motonvelle    dreht sich also  frei in der Nahe<B>b</B> der stehen bleibenden       lleibungsk-upplung        m#        n,   <I>o.</I>  



       Schlägl        inin        der    Motor beim Ankurbeln  links     herinji    zurück. so dreht seine Welle     111          mit    Hilfe der sieh festsetzenden Schrauben  leder a     die        Reibun.--skupplungsteile    o     und    n  ebenfalls     hinks    herum, während der     Kupp-          Jungsteil        rii        sIehen    bleibt,

   weil dieser mit       ITilfe   <I>der</I>     ruchts        --ewundenen        Schrauben-          i*i-,(ler        (1    von der Büchse<B>/'</B> festgehalten wird.  Denn bei Linksdrehung der Nabe e rollt  sich die     Feiter   <B>(7</B> auseinander     und    kuppelt  die Nabe<B>c</B> mit der feststehenden Büchse<B>f.</B>  Die     Rückv.:ärtsbewegung    des Motors     über-          --,ich        al.#,o    nicht     auf    die Kurbelwelle     11     und auf die Kurbel<B>k.</B>  



  Um     ir        achsialer    Richtung Raum zu spa  ren, kann die Schraubenfeder<B>(1</B> nach     Fig.        z(     auch unmittelbar in die feste Wand     1)    oder       iii    einen     nabenartigen    Vorsprung der festen  Lagerschale<B>1</B> eingesetzt oder direkt damit       befesti,-t    sein.  



  Das     Ge#,f)erre    auf der Motorwelle kann  auch     mirli        Fig.   <B>ä</B> als     Klauenkupplung        aus-          C     gebildet sein, von der die eine Hälfte.<B>r,</B> auf         der    Welle     it,    befestigt und die andere Hälfte,  t, mit der     Beibungskupplung    o verbunden       I        zi     ist.

   Zwischen beiden Teilen liegt eine     Druck-          C          feder        it,    diese bewirkt,     dass    das     Gesperre    im  allgemeinen ausser Eingriff bleibt. Die Kur  belwelle ist mit den auf ihr befestigten Tei  len einschliesslich der Reibungskupplung       a(-lisial        ven-,chiebbar.    Beim Ankurbeln des  <U>Motors</U> werden mittelst der Kurbel die bei  den     Gesperrehälflen    zusammengeschoben.  Beim anlaufen des Motors löst sieh infolge  der schraubenförmigen Zähne das     Gesperre     von selbst.

   Das     Gesperre   <B><I>(1,</I></B> e, /'arbeitet     spiel-          frei,    damit die Kurbel nicht bei Frühzün  dungen<B>je</B> nach     Girösse    des Spiels einen mehr  oder weniger starken Rückschlag erhält.  



  Bei     deri        Schrauberifedergesperren    braucht,  nur ein Federende in einem     Gesperreteil     lose eingesetzt     züi    sein, während das andere  Federende z mit     dem        zubgehörigen        Gesperre-          eil    fest verbunden sein kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRr-CH: Rückschlagsiehere Ankurbelvorrichtung für Verbrennun11.,smotoren. dadurch zeichnet, dass die Ankurbelbewegun#r mit- felst einer Reibun-skupplung und eines Ge- speiTes auf die 2#'I.otoi-welle übertragen wird.
    bei deren Rückwärtsgang der auf der Mo torwelle Teil der Reibun,.-glzupp- lung auf dem andern Kupplun.-Isteil schleift, weil dieser hierbei durch ein Gesperre fest gehalten wird. UNTERANSPRUCH: Ankurbelvorrichtung nach Pateritan- spruch, dadurch gekenn7eichnet, dass min destens eines der Gesperre als Schrauben- ferlergesperre ausgebildet ist.
CH88812D 1919-06-10 1920-04-20 Rückschlagsichere Ankurbelvorrichtung für Verbrennungsmotoren. CH88812A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE88812X 1919-06-10

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CH88812A true CH88812A (de) 1921-04-01

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CH88812D CH88812A (de) 1919-06-10 1920-04-20 Rückschlagsichere Ankurbelvorrichtung für Verbrennungsmotoren.

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