CH88825A - Vorrichtung zum Zünden eines Lichtbogens. - Google Patents

Vorrichtung zum Zünden eines Lichtbogens.

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CH88825A
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electrodes
electric arc
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Aktien-Gesellschaft Sie Halske
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Siemens Ag
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B41/00Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
    • H05B41/14Circuit arrangements
    • H05B41/16Circuit arrangements in which the lamp is fed by DC or by low-frequency AC, e.g. by 50 cycles/sec AC, or with network frequencies
    • H05B41/20Circuit arrangements in which the lamp is fed by DC or by low-frequency AC, e.g. by 50 cycles/sec AC, or with network frequencies having no starting switch
    • H05B41/22Circuit arrangements in which the lamp is fed by DC or by low-frequency AC, e.g. by 50 cycles/sec AC, or with network frequencies having no starting switch for lamps having an auxiliary starting electrode

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Description


  Vorrichtung zum Zünden eines     Lichtbogens.     <B>in</B>    Ein Lichtbogen in einem abgeschlossenen  Gehäuse     lässt    sich nicht immer durch Nähern  der Elektroden zünden, sei es,     dass    eine Be  wegung der Elektroden infolge des     eins.chlie-          ssenden    Gehäuses auf Schwierigkeiten stösst,  oder sei es,     -dass    die Elektroden aus einem  Material bestehen, bei dem sich     atieh    nach  Berührung ein Lichtbogen nicht ohne weiteres  ausbildet.

   Man hat in solchen Fällen in der  Nähe der Elektroden einen Glühdraht ange  ordnet, der durch     Ionisierung    des umgeben  den Gases den Lichtbogen zustande bringt  und dann wieder abgeschaltet wird. Es sind  also zum Einschalten einer solchen Bogen  lampe mindestens<B>.</B> zwei Schaltbewegungen  erforderlich. Dieser Nachteil     lässt    sieh durch  die Vorrichtung gemäss der Erfindung ver  meiden. Bei ihr wird der Glühdraht durch  einen Transformator gespeist, dessen Primär-'       wicklung        all    den Elektroden liegt.  



  In den Zeichnungen sind zwei     Ausfüh-          runisbeispiele    der Erfindung in Anwendung  bei Bogenlampen dargestellt. In der Lampen  glocke     q        (Fig.   <B>1)</B> sind die beiden Elektroden    e und<B>f</B> eingeschlossen.

   In ihrer Nähe ist  der     Glühdrabt    h angeordnet, der an der       SekunlärwicklungseinesTransformatorsliegt.     Dessen     PrUnärwieklung   <B>p</B> ist an dieselben       Zuführungsdr.ähte    angeschlossen wie die Elek  troden e und<B><I>f.</I></B> Die Primär- und     Sekundär-          wieklung    des Transformators sind mit ihrem       einenPoliniteinanderverbunden.        DieWechsel-          stromquelle    m liefert den Strom, ein Wider  stand     ic,    dient zum Beruhigen des Lichtbogens.

    Die Lampe wird durch Schliessen des Schal  ters z     eingescbaltet.    Dann steht die Primär  wicklung<B>p,</B> die im Vergleiche zum     Wider-          stande        iv    einen hohen     Ohmschen    Widerstand  hat, unter fast der ganzen Maschinenspannung.  Infolgedessen erhält der     Glühdraht    h so viel  Strom,     dass    er zum     Glüben    kommt. Er wird  dadurch zur Kathode für eitle elektrische  Strömung, die voll der Elektrode<B>f</B>     aus-durch     das Gas übergeht.

   Dabei wird diese Elek  trode so heiss,     dass    der Lichtbogen zwischen  ihr und der andern Elektrode e zustande  kommt. In dem Augenblick aber, in dem der  Lichtbogen     ein8etzt,    sinkt infolge des in w      zunehmenden     Spatinungsabfalles    die Spannung  an der Primärwicklung<B>p</B> des Transformators  so erheblich,     dass    der Glühdraht h aufhört  zu glühen.  



  Die Vorteile gegenüber dem Bekannten  bestehen darin,     dass    zum Einschalten nur ein  einfacher     Aussehalter    und nur eine einzige       Sehaltbewe-#una#    erforderlich ist. Trotzdem       #v,ird    das Glühen des Glühdrahtes h augen  blicklich unterbrochen, sobald der Lichtbogen  eingesetzt hat, was für die Lebensdauer  dieses Drahtes ausschlaggebend ist. Die Ge  fahr der Zerstörung des Glühdrahtes ist über  haupt sehr gering, da nichts im Wege steht,  statt des     übliehen    langen dünnen Drahtes  einen kurzen stärkeren Draht zu verwenden,  denn die Spannung an seinen Enden kann  durch Wahl des Übersetzungsverhältnisses  im Transformator beliebig niedrig gemacht  werden.  



  Eine weitere Vervollkommnung zeigt     Fig.   <B>2.</B>  <B>Sie</B> besteht darin,     dass    die     Primärwicklung   <B>p</B>  und die Sekundärwicklung s des     Transfor-          inators    eine leitende Verbindung v haben, die  an der Mitte der Wicklungen angeschlossen  ist. Dadurch wird die Gesamtanordnung     sym-          inetrisch,    die beiden Elektroden e und<B>f</B>  werden gleichzeitig glühend, so     dass    die Zün  dung des Lichtbogens selbst bei hohem Gas  drucke leicht     und    schnell vor sich geht.

   Die  Beanspruchung des Glühdrahtes h, der hier  als kurzer, gerader Draht gezeichnet ist, wird       etadurch    noch weiter herabgesetzt.  



  Der geringe Energieverlust, der durch den  Transformator während des Brennens ent  steht, kann um so eher in Kauf genommen    werden, als es gerade bei wichtigen     Anwen-          23          dungsgebieten    von     Bogenlanipen    dieser Art  auf kleine Unterschiede im     Stromverbrauche     nicht ankommt, wie zum Beispiel bei Schein  werfern, Projektionsapparaten und ähnlichen.  



  Die Vorrichtung gemäss der Erfindung ist  aber nicht auf Bogenlampen beschränkt, son  dern auch bei Gleichrichtern anwendbar, über  haupt überall, wo ein     Lichtbogert    in geschlos  senem Gehäuse gezündet werden soll.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Vorrichtung zum Zünden eines Licht bogens, bei der die Umgebung der Elektro den durch einen G'lühdraht ionisiert wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Glühdraht (h.) durch einen Transformator gespeist wird, dessen Primärwicklung (p) an den Elektroden (e, f) liegt. UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine leitende Verbindung zwischen Primär- und Sel#.uiidärwiel#luiig des Transformators. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Mittelpunkt der Sekundärwicklung <B>(9)</B> und der Mittelpunkt der Primärwicklung (1 miteinander leitend verbunden sind. <B>3.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch einen geraden Glühdraht (h).
CH88825D 1919-07-21 1919-11-20 Vorrichtung zum Zünden eines Lichtbogens. CH88825A (de)

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CH88825D CH88825A (de) 1919-07-21 1919-11-20 Vorrichtung zum Zünden eines Lichtbogens.

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GB148280A (en) 1920-12-09

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