CH88912A - Maschine zum Drucken von Preis- und Anhängezetteln, Karten und dergleichen auf einem Papierstreifen. - Google Patents

Maschine zum Drucken von Preis- und Anhängezetteln, Karten und dergleichen auf einem Papierstreifen.

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CH88912A
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Nachf Berliner-Spezi Sternberg
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Berliner Spezialmaschinen Ind
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41KSTAMPS; STAMPING OR NUMBERING APPARATUS OR DEVICES
    • B41K3/00Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped
    • B41K3/44Means for handling copy matter
    • B41K3/48Means for handling copy matter for conveying intermittently to or from stamping station

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  • Handling Of Sheets (AREA)

Description


  Maschine zum Drucken von Preis- und Anhängezetteln, Karten und dergleichen  auf einem Papierstreifen.    In geschäftlichen Betrieben, besonders  in Verkaufsgeschäften, werden Preis- und  Anhängezettel, Warenbezeiclhnungstä felchen,       Auskunftskarten    und     verschiedene    andere  Beschriftungen gebraucht, die in kleineren  G eschäften in der Regel mnit der Hand ge  schrieben, in grösseren Geschiften dagegen  mittelst Schablonen, Gummistempeln und  sonstigen     Hilfsmitteln    hergestellt oder mit  gewöhnlichen Lettern gedruckt werden. In  jedem dieser Fälle ist die Herstellung um  ständlich,     zeitraubend    und infolgedessen  kostspielig. Da sich die Verhältnisse sehr oft  ändern, so müssen vielfach auf Vorrat ge  druckte Karten.

   Zettel oder Etiketten ver  worfen oder korrig iert werden.  



  Den Gegenstand der vorliegenden Erfin  dung bildet eine Maschine, die solche Freis  und Anhängezettel, Karten und dergleichen  Drucksachen auf einem Papierstreifen, der  zum Beispiel von einer Rolle abläuft, druckt  und sie von dem Papierstreifen absehneidet.  Das Drucken erfolgt unter Anwendeng eines  Farbwerkes.    Die Zeichneng veranschaulicht ein     Aus-          führnngsbeispiel    der Maschine durch  Fig. 1 imn Längsschnitte, durch  Fig. 2 teils in der Vorderansicht, teils  im Querschnitt, und durch  Fig. 3 in der Olleransicht; in  Fig. 4 ist ein Schieber. durch welchen  gas Papierband vorgeschoben wird, in der  untern Ansicht. und in  Fig. 5 im Längsschnitte darg estellt; die  Fig.

   G bis 8 zeigen eine zweite Aus  führungsform des Schiebers in der     Seiten-          und    Oberansicht und in zwei Arbeitsstellun  gen, und die  Fig. 9 und 10 eine dritte     Ausfiihrungs-          form    desselben in zwei Ansichten: in den  Fig. 11 bis 18 ist eine weitere Ausfüh  rungsform der     Abschneidvorriclitung    in drei  verschiedenen     Ansichten    dargestellt;       Fi-.    14 zeigt     eilten    Preiszettel in der  Ansicht.  



  Die     Maschine    weist folgende Haupt  bestandteile auf:  Den Antrieb,      Eine Einrichtung zum Vorschieben des  Papiers,  Die Druck- und Abschneidvörrichtung,  und  Ein Farbwerk.  



  Die sämtlichen Teile sind zwischen zwei  auf einer Grundplatte 11 befestigten seit  lichen Gestellplatten 12 und 13 angeordnet.  



  Der Antrieb besteht aus der Antriebachse  14, welche in der an der Seitenplatte 13 be  findlichen Büchse 15 gelagert ist, aus dem  Schwungrade 16 und der Antriebscheibe 17;  die beiden letzteren Organe sind mit der  Achse 14 fest verbunden.  



  Die Antriebscheibe 17 trägt auf ihrer  einen Endfläche den Kurbelzapfen 18, an  welchem die Pleuelstange 19 angreift. Das  andere Ende der letzteren ist mit dem schwin  genden Hebel 20 gelenkig verbunden, wel  cher seinerseits an dem Stützbock 21 gelagert  ist, so dass beim Drehen des Schwungrades  mit der Antriebswelle 14 eine genau abge  grenzte Pendelbewegung des Hebels 20 er  folgt.  



  Der Papiervorschub wird ohne die übli  chen Walzen in folgender Weise erreicht:  In den beiden Nuten 22 der Seitenplatten  12 und 13 bewegt sich der Schieber 23, wel  cher an seinem hintern Ende ein zweckent  sprechend ausgebildetes Formstück 24 trägt,  mit dem das freie Ende des Hebels 20 durch  Rolle und Schlitz verbunden ist, so dass  Schieber 23 von Hebel 20 in hin- und ber  gleitende Bewegung versetzt wird.  



  Auf dem Formstück 24 ist ein Feder  bolzen 25 angeordnet, welcher unten einen  mit Gummieinsatz versehenen Fuss 26 be  sitzt, ferner eine Welle 27 mit daran fest  sitzenden Daumen 28, 29 und Hebel 30.  



  Am Federbolzen 25 befindet sich ein  durch dessen Führungshülse 31 hindurch  ragender Stift 32. Senkrecht unter diesem  liegt der Drehpunkt eines     Nockenhebels    33,  welcher seinerseits wieder durch ein Verbin  dungsglied 34 mit Hebel 30 gelenkig ver  bunden ist.  



  Au der rechten Seitenplatte 13 dicht ober  halb der Nut 22 sitzt fest eingeschraubt der    Anschlagstift 35, an der Seitenplatte 12 ist  dagegen eine Schiene 36 freitragend     befestigt,     auf welcher der Einstellschieber 37 angeord  net ist. An diesem wiederum sitzt der He  bel 38, welcher sich durch den Zug der Feder  39 immer gegen den Anschlag 40 legt.  



  Von der Papierrolle 41 wird das freie  Ende des zu bedruckenden Papiers a unter  der Leitrolle 42 durch Formstiiek 24 und  unter dem Fusse 26 des Federbolzens 25 hin  durchgeführt, so dass das Papier also ,jetzt  auf der Fläche des Schiebers 23 liegt..  



  Wird nun die     Maschine        angetrieben,    so  geht der Schieber 23     (Fig.    1) nach links.  Hat nun der Daumen 29 auf diesem     Wege     den Hebel 38 erreicht, so     -wird    durch (las  Anschlagen von 29 gegen 38 die Welle 27  gedreht und durch Vermittlung von 30 und  34 der     Nockenhebel    33 unter dem Stifte 32  weggezogen, so     da.ss    der Federbolzen 25 her  unterschna,ppt und durch seinen     F'ederdrucli     das Papier festhält und so lange     mitnimmt,

       beziehungsweise von der Rolle 41     abwickelt     bis der Daumen 28 den feststehenden An  schlagstift 35 erreicht hat und durch die  durch das Anschlagen von 28 gegen 35 her  vorgerufene umgekehrte Drehrichtung von  Welle 27 der Federbolzen wieder gehoben  und das Papier losgelassen wird.  



  Durch die Verstellung des Einstellschie  bers 37 kann das Fassen des Papiers nach  Belieben früher oder später erfolgen, so dass  also längere oder kürzere Papiervorschübe.  der grösseren oder kleineren     Druelzflä.che    ent  sprechend, entstehen.  



  Die Druck- und     Abschneidevorriehtung    ist  wie folgt eingerichtet:  Der U-förmig ausgebildete Druckkopf  43, in welchen bei 44 der die Klischees und  Drucktypen enthaltende Setzrahmen 45 ein  geschoben wird, ist in den Nuten 46 der  Seitenplatten 12 und 13 senkrecht geführt.

    Zu seiner Ab- und Aufwärtsbewegung inner  halb der zweiten Hälfte einer Kurbelumdre  hung dient die in die     Antriebscheibe    7.7 ein  gefräste Kurvenbahn 47     (Fig.    1), welche  durch Vermittlung der in einer     Geradführung     48 elagerten Schubstange 49 ein Kniehebel  n      paar 50, 51 betätigt, dessen oberer Hebel 50  an dem Deckel 52 einen festen Widerstand  findet, so dass der Druckkopf 43 beim     Strek-          ken    der Kniehebel die Bewegung nach unten  ausführen muss, wobei der Druck auf dem  Drucktische 53 erfolgt. Zur genauen Ein  stellung der Druckschärfe dient die am     Dek-          kel    52 angebractte Schraube 54.

   Der Druck  kopf besorgt ferner das Festhalten des Pa  piers, während der Schieber 23 zurückgeht,  also zu einem neuen Papiervorschub ausholt.  Zu diesem Zweck ist an der innern Fläche  des Druckkopfes der     unter    Federwirkung  stehende, unten eben ausgebildete Bolzen 55  angebracht, Dieser berührt schon das Papier  in demselben Augenblick, als es von der vor  stehend beschriebenen Vorschubv orrichtung  losgelassen wird. Bei weiterem Niedergange  des Druckkopfes hält Bolzen 55 das Papier  immer fester, so dlass ein Mitzurücknehmen  desselben ausgeschlossen ist; er lässt es erst  wieder los, wenn der Druckkopf 43 am  Schlusse jeder Umdrehung der Kurbel oben  angelangt ist.  



  Endlich     betätigt    der Druckkopf noch die  Abschneidevorrichtung. Dieselbe besteht aus  einem an den beiden Seitenplatten befestig  ten Messer 56 und dem mit, diesem verbunde  nen und durch eine Buckelfeder 5 7     ange-          pressten    beweglichen Messer 58, welches durch  den am Druckkopf befindlichen Einsteckbolzen  59 auf- und niederbewegt wird, so dass das  Abschneiden des bedruckten und entsprechend  vorgeschobenen Papierendes gleichzeitig mit  dem Druck erfolgt.  



  Das Farbwerk ist folgendermassen ein  gerichtet:  In dem Gehäuse 60 ist der Rahmen 61  (Fig. 3) verschiebbar angeordnet. Derselbe  trägt an seinem einen Ende die beiden Farb  walzen 62, während sich am andern Ende  ein nach unten gerichteter Stehbolzen 63 be  findet. Auf diesem sitzt drehbar die Zunge  64, welche dazu dient. den Farbteller 65 in  absatzweise Drehung zu versetzen. Zu die  sem Zweck ist der ebenfalls im Gehäuse 60  gelagerte Farbteller mit einer Anzahl kreis  förmig angeordneter, nach unten     gerichteter       Stifte 66 versehen, zwischen die sich die  Zunge 64 bei der weiter unten beschriebenen  Bewegung des Rahmens 61 einschiebt und  mit ihrer Abschrä gung den Teller ohne Stoss  um eine entsprechende Teilbewegung dreht.

    Der Teller wird in zweckmässiger Weise ge  bremst, so dass die Zunge beim Rückwärts  gange vermöge ihrer Federung 67a (Fig. 3)       etwas    nachgibt und     voll    dem nächsten Stift  i abfällt, so dass sie beim Wiedervorwärts  gehen mit ihrer Spitze hinter diesen fasen  kann.  



  Da der Farbteller zur Verreibung der  Dr uckfarbe dient, müssen die Farbwalzen  mit einem bestimmten Drucke da rübergehen.  Zur genauen Einstellung dieses Druckes  dient die Schraube 67 (Fig. 2).  



  Zum Zubringen frischer Farbe auf den  Farbteller ist das Farbkästehen 68 angeord  net. Dasselbe besitzt eine weiche Rolle 69  (Fig. 2 un d 2a), welche unter Federdreck  auf demn Farbteller aufliegt und durch des  sen Drehung ebenfalls in Umdrehung gesetzt  wird. Mit ihrer Umfläche reicht die Rolle  in d en Hohlraum des Farbkästchens, wel  cher mit Farbe gefüllt ist, hinein, so dass  durch die Drehung der Rolle fortlaufend  etwas neue Farbe auf den Teller gelangt.  Durch den kleinen Hebel 70 (Fig. 2) kann  das     Farbkästchen    zeitweise gehollen werden,  so dass die Rolle den     Farbteller    nicht mehr  berührt. Auf diese Weise wird die Farbzu  fuhr nach Bedarf     (reregelt:.     



  Zur Bewegung des Rahmens 61, welcher  die Farbwalzen     trägst,    ist in die untere Flä  che des Schiebers 23 die Kurvenbahn 71 ein  gefräst     (Fig.    -4). In dieser läuft die an dem       wagreclit    liegenden     belveglichen    Hebel 7?  auf unter Federwirkung stehendem Bolzen  73 sitzende Rolle 74. An seinem freien Ende  ist Hebel 72 durch die Stange 75 mit dem  Rahmen 61 gelenkig     verbunden.     



  Da. wie vorstehend schon erwähnt, die  zweite     halbe        Nurbelumrellung    zur Betäti  gung der Druck- und     Abselineidevorrichtuna     gebraucht wird,     muss    sich also das Färben  w     'iliren(1    der ersten halben     r-mdreliun--    der  Maschine abgespielt haben.

        Sobald sich nun Schieber 23 in der Pfeil  richtung x (F ig. 3 und 4) in Bewegung setzt,  wird Rahmen 61 durch die Kurve 71 und  Hebel 7 2 gemäss Fig. 3 nach rechts bewegt,  wobei die Farbwalzen an den Drucksatz 45  Farbe     abgeben.    Kurz vor dem Ende der  Vorwärtsbewegung voll Schieber 23 ist die  Rolle 74 beim Punkte y der Kurve 71 an  belangt (Fig. e und 4), und die Rückwärts  bewegung des Rahmens 61 ist nahezu be  endet. Während nun der Schieber 23 seine  Riickwärtsbewegung, welche schon in die  zweite Hälfte der Kurbelumdrehung fällt,  beginnt, muss das ganze Farbwerk ruhig ste  hen. Zu diesem Zwecke tritt Rolle 7 4 ge  nau bei Beendigung der Vorwärtsbewegung  des Schiebers 23 in den geraden Teil der  Kurve 71 über.

   Dieser gerade Teil ist bei  erheblich tiefer gefräst als der gekrümmte  Teil der eigentlichen Führungsnut, so dass  Rolle 74 durch die Feder des Bolzens 73  beim Punkt y tiefer einfallen muss und da  durch beim Riickwärtsgange des Schiebers  2 3 in dem geraden Teil der Kurv enbah n  bleibt und hiermit das erwähnte Stillstehen  des Farbwerkes erreicht wird. Bis zum an  dern Ende des Schiebers 23 steigt aller der  gerade Teil der Führungsnut wieder an, so  dass beim Punkt z die Rolle 74 wieder in den  gekrümmten Teil der Führungsnut einzutre  ten gezwungen wird, sobald eine neue     Vor-          wärtsb    ewegungr des Schiebers 23 geginnt.  



  Das Ausführungsbeispiel der     Vorschub-          vorric    htung nach den Fig. 6 bis 8 unter  scheidet sieh voll derjenigen nach den Fig.l  bis 3 dadurch. dass all Stelle des Nockenhebels  33 ein     doppelarmiger    Hebel 76     drehbar    an  geordnet ist welcher an seinem untern Ende  mit einer Kerbe     versehen    ist, durch welche  er den im Federbolzen 25 sitzenden Arretier  stift 32 untergreift. Im übrigen ist die     Ein-          riehtung    dieselbe.  



  Die Fig. 6 zeigt den federnden Bolzen  in seiner arretierten Stellung , die Fig. 8 da  gegen in seiner freigegebenen Stellung, in  welcher er das darunter befindliche Papier n  erfasst.    Bei dem     Ausführungsbeispiel    nach     den     Fig. 9 und 10 ist die Achse 2 7 in auf dem  Schieber 23 befestigten Lagern 7 7 angebracht  und mit einem Winkelstüek 78 verbunden.  welches dureh seinen Arm 79 mit der an  das Formstück 24 angeschlossenen Feder 80  in Verbindung stellt. In dem freien Ende  des Winkelstückes ist ein quer zur     Papier-          bahnl    angeordneter Zapfen 81 gelagert, wel  cher sich verschieben lässt und der an seinem  Ende eine drehbare Rolle 82 trägt.

   Ausser  dem ist er mit einem Flansche 83 versehen,  der nach beiden Bewegungsrichtungen abge  schrägt ist. Um m die Verschiebung des Bol  zens 81 zu bremsen, ist in dem Winkelstück  ein in der     Beugungsrichtung    des Papiers  verschiebbarer zweiter Bolzen 84 vorgesehen,  der durch eine Feder 85 gegen 81 bedrückt  wird. An der Gestellwand 12 wird bei die  sem Ausführungsbeispiel eine Schiene 86  befestigt, deren Länge dem gewünschten Pa  piervorschub entspricht. Nähert sicli der  chieber 2 3 seinem rechten Hubende, dann  S S  kommt der abgesehrägte Bund 83 des Bol  zens 81 mit einem ebenso schrägen, fest  stehenden Anschlage 87 in Verbindung, an  welchem der Bund entla nggleitet, so dass  sich der Bolzen in der Pfeilrichtung b ver  schiebt und die Rolle 82 in die Balhn der  Schiene 86 kommt.

   Bewegt sieh nunmehr der  Sehleber nach links, dann wird, je nach Länge  der Sehiene 86, die Rolle 82 früher oder spä  ter unter dieselbe gelan gen und durch den Vor  sprung 88 der Schiene nach abwärts gedrückt,  so dass der an dem schwingenden     -Winkelstück     78 sitzende     Crreifer    89     ,geben    das Papier     n.     drückt und dasselbe mitnimmt.

   Am Ende  der linken     Hubbewegung    stösst der Bund 83  gegen einen seitlichen Vorsprung 90 der  Schiene 86, so dass der Bolzen 81 in     entbeo.;,en-          gesetzter    Richtung von b verschoben     und     dadurch die Rolle 82 unter     derchielie    86  vorgezogen wird.

   Das      X#@'inlz:elstücli:    7 8 ist  nunmehr frei und wird unter der     Einwirkung     der Feder 80 nach oben schwingen, so dass  das Papier freigegeben wird.     11an    kann den  schrägen Anschlag 90 auch voll der Schiene  86 getrennt machen, so dass der Anschlag,      ebenso wie der Anschlag 87, eine     unveränder-          lichee    Stellung einnimmt, während lediglieh  86 ausgewechselt wird.  



  Durch die bisher gescbilderten Einrich  tungen werden Preis- und An hängezettel  hergestellt. die unmittelbar hinter dem auf  gedruckten Schriftsatze vom Papierband     ab-          gescbnitten    werden, Es erscheint aber oft  wünschenswert, den Druck zum Beispiel im  Sinne der Fig. 14 in der Mitte eines längeren  Papierstreifens anzuordnen, so dass der letz  tere zu beiden Seiten des Druckes um die  Länge r überstcht. Um dies zu erreichen,  wird gemäss dein Ausführungsbeispiel nach  den Fig. 1l bis 13 die Abschneidvorrichtung  in Richtubg der Papierbahn a beliebig ver  stellbar angeordnet. Durch diese Verstell  barkeit und unter Vermittlung der Verstell  barkeit der Vorschubvorrichtung können die  freien Enden des Anhängezettels jede ge  wünschte Lage erhalten.

   Bei diesem Aus  führungsbeispiel tragen die Gestenplatten 12  und 13 hervorstehende genutete Führungs  schienen 94 und 95. In diesen kann sieh der  Träger 92 für das Untermesser 56 bequem  verschieben. Um dasselbe in der jeweiligen  Stellung festzuhalten, sind unterhalb des  Trägers 92 mit Klemmschrauben 99 ver  sehene Winkel 97 angeordnet, die die Schie  nen 94 und 95 untergreifen. Werden diese  Schrauben 99 angezogen, so ist das Unter  messer in seiner Arbeitsstellung fixiert. Das  Obermesser 58 wird in der bereits     geschilder-          ten    Weise vom Druckkopfe 43 vermittelst  des Einsteckbolzens 59 bewegt und hat sei  nen Drehpunkt im Untermesser 56.

   Sollen  beide Messer 56 und 58 zwecks Schleifens  ausgewechselt werden, so braucht man nur  die Schrauben 91 zu entfernen. worauf das  Messerpaar abgenommen werden kann. Anf  dem Träger 92 ist ferner durch Stifte 93 eine  Führungsschiene 96 befestigt, dlie zur siche  ren Führung des     Papierbandes        a        dient.    Sol  len beispielsweise Anhängezettel hergestellt  werden die zu beiden Seiten des Druckes  je einen freien Papierstreifen von dler Länge  s aufweisen, so muss die Schneidvorrichtung  nach Lüftung der Schrauben 99 in Rich-    turn g des Pfeils     ##    uni das entsprechende  Stüc li verschoben werden. G leich zeit ig muss  der Papiervorschub dementsprechend einge  stellt werden.  



  Damit der D ruckkopf 43 in jeder Stellung  der Sc hneidvorric htung mit dem Obermesser  58 zusammenarbeiten kann, ist der in ihm  sitzende Einsteckbolzen 59 genügend lang  gewählt (vergleiche Fig.13).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Maschine 7um Drucken von Preis- und Anhängezetteln. harten und dergleichen auf einen) der DrucKsachenbreite entsprechenden Papierstreifen, dadurch gekennzeichnet, datss eine cinaellbare Papiervorsellubvorriehtunl und das Druckwerk durcheinen gemeinsamen Antrieb in Bewegung gesetzt werden, wäh rend eine Sclineidvorricbtung durch das Dru(#liwei'li, eile Farbwerk durch die Vor wird.
    UNTERANSPRCCHE: EMI0005.0018 1. <SEP> 3llt.,(#hille <SEP> 11:1(#11 <SEP> hat('nta11:1 'nt@ll, <SEP> dadurch <tb> r(#keunzei(#hnet, <SEP> dass <SEP> der <SEP> Vorschub <SEP> des <tb> Papierstreifens <SEP> durch <SEP> einen <SEP> unter <SEP> dem selben <SEP> gleitenden <SEP> Schieber <SEP> und <SEP> einen <SEP> über <tb> demselben <SEP> angeordneten <SEP> Greifer <SEP> erfol!-t, <tb> welch <SEP> letzterer <SEP> iln <SEP> @u!@(\nbliche <SEP> des <SEP> Vor schubes <SEP> zum <SEP> Erfassen <SEP> des <SEP> Papierstreifens <tb> frei<B>ge-e <SEP> bell, <SEP> a111 <SEP> @lalde <SEP> de:
    <SEP> Vorschubes <SEP> da-</B> <tb> gegen <SEP> wieder <SEP> selbsi.tätio' <SEP> zurückgezogen <tb> wird. <tb> ?. <SEP> Jlaschine <SEP> 11.1('l1 <SEP> 1'lllerailsprll(#h <SEP> 1, <SEP> dadurch <tb> gekennzeichnet, <SEP> (-1 < t13 <SEP> das <SEP> Farbwerk <SEP> in <tb> einem <SEP> quer <SEP> zur <SEP> Bewe!gun!gsricbtung' <SEP> des <tb> Schiebers <SEP> bewe:.,li(#lleil <SEP> Rahmen <SEP> aii-eord 11('t <SEP> ist. <SEP> ivelcller <SEP> durch <SEP> eile <SEP> Hebelwerk <SEP> finit <tb> einer <SEP> Kurvennut <SEP> des <SEP> Schielfers <SEP> in <SEP> Verbin (lul1g <SEP> stellt, <SEP> die <SEP> so <SEP> gestaltet <SEP> ist, <SEP> dass <SEP> bei <tb> Bewagun;,@ <SEP> de:
    <SEP> Schiebers <SEP> in <SEP> der <SEP> Vorsebub riclitung <SEP> der <SEP> Farbwerkrahmeil <SEP> Bewegt <tb> wird. <SEP> bei <SEP> der <SEP> rücklünfi@@en <SEP> F@e;ve'@iln <SEP> @,' <SEP> Ela !@ege@ <SEP> der <SEP> Farbwerkrahrnen <SEP> stilla('ht. <tb> #i. <SEP> @laseb711e <SEP> )lach <SEP> <B>1</B> <SEP> lltel'a11Spl'llt'h <SEP> <I>2</I>. <SEP> Eladlll.'eh <tb> gt'lil#11@1z(\I('lill('t:, <SEP> dass <SEP> ('111 <SEP> unter <SEP> Farbrollen <tb> des <SEP> Farbwerkes <SEP> au:,@cord eter <SEP> drehbarer <tb> Farbteller <SEP> dur(#b <SEP> (#i11(\ <SEP> firn <SEP> Farlnverkrabrnen schwingende und unter Feder wirkung ste hende Zunge schrittweise weitergeschaltet wird. 4. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidvorrich tung ein bewegliches Schneidmesser be sitzt, welches mit einem Druckkopfe de Druckwerkes lösbar verbunden ist.
    5. Maschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das druckwerk einen Druckkopf besitzt, der mit einem unter Federwirkung stehenden Greifer versehen ist. durch welchen das Papier nach er folgtem Vorschub und während des gan zen Rückhubes des Schiebers festgehalten wird. 6. Maschine naeh Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidvorricb- tung auf einem besonderen Triger ange ordnet ist, der in Richtung der Papier bahn verschoben werden kann. 7.
    Maschine nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger in beider seits am Maschinengestell angebrachten Führungsschienen geführt ist und zur Fixierung in seiner jeweiligen Stellung Winkel trägt, in welchen Klemmschrau ben sitzen, die gegen die Führungsschie- nen gepresst werden.
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