CH88923A - Nietverfahren. - Google Patents

Nietverfahren.

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CH88923A
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K Schuch Co G M B H Emil
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Emil K Schuch & Co G M B H
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  Nietverfahren.    Durch die bisher übliche, Stiftnietung,  das heisst das gleichzeitige Schliessen beider  Köpfe an einem in seiner ganzen Länge     zy-          zylindrischen    Niet, erreicht man das Möglich  ste an Gleitwiderstand und vollendetem Aus  füllen des Nietloches und damit absolute  Dichtigkeit der Vernietung ohne Verstemmen.  



  Doch ist es ausserordentlich schwierig,  eine gleichmässige Verteilung des Materials  auf beide Köpfe zu erreichen, so dass stets  ein gewisser Prozentsatz der Köpfe Ausschuss  ist, wogegen die     Nietarbeit    um ein ganz Be  deutendes teurer wird und das Entfernen der  Ausschussniete viel Mühe und Kosten ver  ursacht, abgesehen von der Unansehnlichkeit,  die der Kessel dadurch erhält. Auch sind zur  Stiftnietung besondere Maschinen und Werk  zeuge nötig, welche teuer und kompliziert  sind und sehr leicht zerbrechen, da sie nur  in ganz bestimmten geringen Abmessungen  gehalten werden können. Ferner ist ein Nach  drehen der Döpper, Blechschliesser etc. aus  geschlossen, da immer wegen gleichmässiger  Materialverteilung genaue Längen eingehal  ten werden müssen usw.

   Es ist schon vor-    geschlagen worden, Niete mit einem kegeli  gen Kopfe zu verwenden, dessen grösster Teil  in dem Bleche versenkt wird, wozu das Niet  loch in einem der beiden Bleche konisch aus  zureiben ist. Dieses Nietverfahren, bezw,  Ausreiben aller Nietlöcher ist jedoch um  ständlich und teuer; ausserdem erhalten die  Nieten am Ende des kegeligen Teils entweder  keinen genügencl grossen, die Lochränder  überdeckenden Kopf, so dass die Dichtung un  genügend ist, oder es muss unnötig viel Niet  material aufgewendet werden, wenn der  Nietbolzen kegelig ausgeführt und noch ein  genügend grosser Kopf angepresst wird.       Wenn    ferner solche Niete bei späteren Re  paraturen entfernt werden müssen, so macht  das grosse     Schwierigkeiten    und Kosten.

   Da  bei ist aber auch bei diesem Verfahren abso  lute Dichtigkeit ohne     Verstemmen    nicht mit  Sicherheit     erreichbar.     



       Durch    das     Verfahren        nach    der Erfindung  sollen die oben     erwähnten    Nachteile vermie  den werden. Dasselbe     kann    mit allen beste  henden     maschinellen    Nieteinrichtungen     aus-          ;reführt        werden.    ohne dieselben. wie auch de-      ren Werkzeuge ändern zu müssen.

   Das We  sen der Erfindung besteht darin, dass eine  am einen Endseil eine Schaftverdickung auf  weisende Stiftniete in ein zylindrisches Niet  loch so eingeführt wird, dass in bezug auf  Volumen gleichgrosse Teile der Niete auf bei  den Seiten des mit derselben zu versehenden  Werkstückes vorstehen, so dass zwei Schliess  köpfe von gleicher Grösse gleichzeitig her  gestellt werden können.  



  Bei der in der beiliegenden Zeichnung  beispielsweise gezeigten Ausführung des vor  liegenden Verfahrens wird eine Niete, die an  ihrem einen Endteil konisch verdickt ist, mit  ihrem     zylindrischen    Teil in ein     bezüglich     Durchmesser demselben entsprechendes Niet  loch der beiden zu vernietenden Teile eines  Werkstückes so weit eingeführt, als die ko  nische Verdickung der Niete es gestattet.  Dabei sind die Längenverhältnisse des Niet  schaftes und der Verdickung in bezug auf  die Dicke der zusammenzunietenden Bleche  so     gewählt,    dass von der Niete auf     beiden     Seiten des, Werkstückes hinsichtlich Volu  men gleichgrosse Teile unten und oben über  die Bleche vorstehen.

   Der grösste Durchmes  ser der kegeligen Verdickung wird zweck  mässig nur wenig, zum Beispiel etwa ein  Zehntel, kleiner als der Kopfdurehnesser ge-    wählt, so dass sich die Nietenenden in den  Döppermulden leicht zentrieren. Beim Stau  chen der Nietenden zwecks Bildung von  Köpfen, das heisst beim Schliessen der Köpfe,  was mit einer gewöhnliehen, mechanischen  Nietvorrichtung vorgenommen werden kann,  bilden sich ohne weiteres zwei gleichgrosse  Niet-, resp. Schliessköpfe. Das Nietloch wird  von beiden Seiten her vollgetaucht und beide  Köpfe gleichzeitig geformt, ohne dass die Ma  schine einen höheren Druck braucht. Die  Mietköpfe brauchen erfahrungsgemäss nicht  verstemmt zu werden, da sie so dicht halten,  dass selbst bei hohem Drucke keine Flüssig  keit durch das Nietloch hindurchdringen  kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Nietverfahren, dadurch gekennzeiehnet, dass am einen Endteil eine Schaftverdickung aufweisende Stiftniete in ein zylindrisches Nietloch so eingeführt wird, dass in bezu.--z auf Volumen gleich-rosse Teile der Niete auf beiden Seiten des mit derselben zu versehen- den Werlkstiicl@es vorstehen, zum Zwecke, zwei Schliessköpfe von gleicher Grösse gleich zeitig herstellen zu können.
CH88923D 1916-08-24 1918-05-15 Nietverfahren. CH88923A (de)

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DE88923X 1916-08-24

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CH88923D CH88923A (de) 1916-08-24 1918-05-15 Nietverfahren.

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