CH89063A - Verfahren zum Äschern von Häuten und Fellen. - Google Patents

Verfahren zum Äschern von Häuten und Fellen.

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CH89063A
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Rautenstrauch Wilhelm
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Rautenstrauch Wilhelm
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  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)
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  Verfahren zum     Äsehern    von     Häuten        und    Fellen.    Durch mehrjährige Beobachtung in einem       Gerbereibetriebewurde    die Tatsache festge  stellt, dass in einem bis zu einem gewissen  Grade mit Hautsubstanz angereicherten       Ascher,    der vor Fäulnis geschützt wird, die  eingebrachten Häute keine Hautsubstanz  mehr verlieren.  



  Unter Ausnutzung obiger Feststellung       kommt    beim Verfahren zum Aschern     von     Häuten und Fellen, das Gegenstand vorlie  gender Erfindung bildet, ein Erdalkali  äscher     (Erdalkalilauge)    zur     Anwendung;     der mit eiweissartigen Stoffen mindestens  so weit angereichert ist, dass sich ein an  näherndes Gleichgewicht zwischen diesen  Stoffen     und    dem in der Haut gelöst     eritlial-          tenen        Eilweiss    ergibt, so     class    der Ascher der  Haut keine Eiweissstoffe mehr entzieht.

   Als       Erdalkaliäscher    kann     Barytlauge    oder ein  mit einem fäulnishindernden Desinfektions  mittel, wie z. B.     Kreosot,    versetzter Kalk  äscher     verwendet        werden.     



  Die Anreicherung     der    Ascher     finit.    eiweiss  artiger Substanz erfolgt praktisch auf bil  ligste Weise     durch    Einbringen von     Leim-          leger.    Hautabfällen,     Ohren.        Schnauzen    oder  
EMI0001.0027     
  
    dergleichen <SEP> in <SEP> die <SEP> fi-isi-li <SEP> angesetzte <SEP> Erd  alhaliäscüerfl <SEP> iissigkeit.
<tb>  



  Man <SEP> kann <SEP> aueli <SEP> einen <SEP> Barytäscher <SEP> ver  tveiiden. <SEP> der <SEP> so <SEP> lan;-e <SEP> zum <SEP> Aschern <SEP> a@eclient
<tb>  bat, <SEP> bis <SEP> eine <SEP> genügende <SEP> Anreicherung <SEP> mit
<tb>  Hautsubstanz <SEP> eingetreten <SEP> ist. <SEP> Mittelst <SEP> des
<tb>  beschriebenen <SEP> Verfahrens <SEP> :-eäsrlierl:e <SEP> Häute
<tb>  unfl <SEP> Felle <SEP> erleiden <SEP> keinerlei <SEP> Gewichtsein  bul3e.
<tb>  



  Aueli <SEP> werden <SEP> mit <SEP> diesem <SEP> Verfahren
<tb>  Haare <SEP> und <SEP> Leimleder <SEP> in <SEP> tadelloser <SEP> Güte <SEP> ge  wonnen, <SEP> d. <SEP> h. <SEP> während <SEP> cles <SEP> Ascherns <SEP> in <SEP> kei  ner <SEP> Weise <SEP>  < iri2ezriffeii.       Die     Abwässer    sind     unschädlich.  

Claims (1)

  1. PATr11 T!1.\ SPR <B>(TH</B> Verfahren zum _3scliern von flättteti und Fellen, dadurch gekennzeichnet., dass ein Erdalkaliiiscber angewendet wird, der mit eiweissartigen Stoffen mindestens so weit; a11;
    -ereichcrt ist, class sich ein annäherndes C;leiclil-ewiclit zwischen diesen Stoffen und denn in der Habt gelöst enthaltenen. Eiweiss ergibt, so dass der Ascher der Harnt keine Eiweissstoffe mehr entzieht.
    UNTERANSPRÜCHE: 7. "verfahren gemäss Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, dass der Ascher aus Barytlauge gebildet ist. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein mit einem füulnisliincl.erndenDesinfektionsmittel ver- sAzter lialkäscher verwendet wird. ;.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss die dem Ascher zugesetzten eiweissartigen Stoffe aus 1-lautsubstanz bestehen.
CH89063D 1919-05-09 1920-07-31 Verfahren zum Äschern von Häuten und Fellen. CH89063A (de)

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DK28203C (da) 1921-08-22
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