CH89200A - Verfahren und Vorrichtung zur Verstärkung des Zuges in Schornsteinen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Verstärkung des Zuges in Schornsteinen.

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CH89200A
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Beyer Adolf Ewald Hugo
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Beyer Adolf Ewald Hugo
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23LSUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
    • F23L17/00Inducing draught; Tops for chimneys or ventilating shafts; Terminals for flues

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


  Verfahren und Vorrichtung zur Verstärkung des Zuges in Schornsteinen.    Es ist, erwiesen, dass ein gering erwärm  ter, in kleine Teilströme zerlegter Gasstrom  bei seiner Durchleitung durch einen in glei  cher Weise zerlegten und höher erwärmten  Gasstrom, von diesem eine Temperaturerhö  hung empfängt. Auf diese Erfahrung stützt  sich die vorliegende Erfindung, durch die  erreicht werden kann, dass der Zug in  Schornsteinen, in die sowohl heisse, als auch  abgekühlte Abgase eingeleitet werden, ver  stärkt wird.  



  Bei regnerischem und bei heissem Wetter  treten in jedem Schornstein durch die zu  feuchte und zu heisse Aussenluft Verlang  samungen des Zuges ein, dies namentlich bei  Ringöfen und Trockenanlagen,     wenn    der  Wrasen in dichter geballter Masse in den  Schornstein geleitet wird und hier mit den  Rauchgasen züsammentrifft, ohne sich mit  diesen innig zu mischen, so dass er sie in  ihrer Bewegung ganz erheblich behindert,  wodurch der Zug erheblich nachlassen oder  ganz aufhören kann.  



  Zur Vermeidung dieses grossen Übelstan  des wird nach vorliegender Erfindung so-    wohl der heisse, als auch der abgekühlte Gas  strom, bevor die beiden zusammengeführt  werden, in kleine Teilströme zerlegt, diese  eine Strecke weit getrennt nebeneinander  geführt.  



  Die Teilströme der schon erheblich er  wärmten kühlen Abgase werden dann mit  den Teilströmen der heissen Abgase zusam  mengeführt, so dass eine innige Mischung  derselben stattfindet. Dadurch wird die Be  wegung der heissen Rauchgase in keiner  Weise gelindert, es findet eher eine Be  schleunigung des Zuges statt.  



  Zur Ausführung des Verfahrens dient  vorteilhaft ein röhrenkesselartiger Einbau im       untern    Teil des Kamins, durch dessen lot  recht stehende     Röhren    die heissen Abgase       geführt    werden,     während    die     kühlen    Abgase  in den die     Rollre        umgebenden    Baum     geführt          ,verden,    um sich nach Erwärmung mit     den     heissen Abgasen oberhalb des Einbaues zu  mischen.  



  Die Zeichnung stellt ein     Ausfiilirungsbei-          spiel    der Vorrichtung nach     vorliegender    Er  findung dar, und zwar zeigt:     Fig.    i den senL--      rechten Schnitt in Richtung A-B der Fig. 3;  Fig. 2 den senkrechten Schnitt in Richtung  C-D der Fig. 3, Fig. 3 den wagrechten  Schnitt in Richtung E-F der Fig. 1.  



  In den Schornstein C gelangen durch den  Rauchfuchs s die heissen Rauchgase aus  einem Ringofen, während durch den Fuchs t  der Wrasenstrom von einer Trockenanlage  her einmündet.  



  An die Sohle des Fuchses t anschliessend,  ist das Kamininnere durch eine Wand z.  zweckmässig aus Kesselblech, nach unten ab  geschlossen. In dieser durchlöcherten Wand  z stecken Röhren q. Oben werden diese Röh  ren q durch ein Drahtnetz d in ihrer Stel  lung gehalten.  



  Damit die Röhren q auswechselbar sind,  lässt man beim Auslochen des Bodens z an  jedem Loch ein oder zwei Zinken stehen,       biet    diese hoch und steckt die Röhre auf  dieselben auf.  



  Der Boden z kann durch eiserne Stützen  in seiner Tragfähigkeit verstärkt werden. Er  ist so gewölbt, dass der Wrasenstrom lang  sam in Richtung der Kaminachse abgelenkt.  wird. Die Randröhren d können einen belie  bigen Querschnitt haben, statt rund zum    Beispiel auch viereckig, rhombisch usw. sein.  Statt nur einen, kann eine beliebige Zahl  getrennte Gasströme in die Röhren, bezw.  um dieselben geleitet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Verstärkung des Zuges in Schornsteinen, in welche heisse und kühle Abgase geleitet werden, dadurch gekennzeichnet, dass beide Gasströme in kleine Gasströme zerlegt, diese eine Strecke weit getrennt nebeneinander und dann erst in gleichlaufenden Strömen zu sammengeführt werden. II.
    Vorrichtung zur Verstärkung des Zuges in Schornsteinen, in welche heisse und kühle Abgase geleitet werden, gekenn zeichnet durch einen röhrenkesselartigen Kamineinbau, durch dessen lotrecht ste llende Rohre die heissen Abgase geleitet, während die kühlen Abgase in (len die Rohre umgebenden Raum geführt wer den, so dass sich die erwärmten kühleil Abgase oberhalb des Einbaues mit deil heissen Abgasen mischen.
CH89200D 1919-12-27 1919-12-27 Verfahren und Vorrichtung zur Verstärkung des Zuges in Schornsteinen. CH89200A (de)

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