CH89210A - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Viskoseseide. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Viskoseseide.

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CH89210A
CH89210A CH89210DA CH89210A CH 89210 A CH89210 A CH 89210A CH 89210D A CH89210D A CH 89210DA CH 89210 A CH89210 A CH 89210A
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CH
Switzerland
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sep
viscose
production
drawing plate
tube
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English (en)
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Industrie N V Holla Kunstzijde
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Hollandsche Kunstzijde Ind Nv
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  • Artificial Filaments (AREA)
  • Spinning Methods And Devices For Manufacturing Artificial Fibers (AREA)

Description


  
EMI0001.0001     
  
    Verfahren <SEP> und <SEP> %-Achtung <SEP> zur <SEP> Herstellung <SEP> Fon <SEP> Tiskoseseide.     
EMI0001.0002     
  
    Für <SEP> die <SEP> Herstellung <SEP> von <SEP> Viskoseseide
<tb>  presst <SEP> inan <SEP> gewöhnlich <SEP> die <SEP> Viskose <SEP> in <SEP> iiusserst
<tb>  feinen <SEP> Strahlvii <SEP> in <SEP> ein <SEP> sogenanntes <SEP> SpintiIiad.
<tb>  bestehend <SEP> aus <SEP> einer <SEP> Lösung <SEP> von <SEP> Ammonium  salzen, <SEP> schwefel,:

  iureii <SEP> Salzen <SEP> und <SEP> freier
<tb>  Sehwefels < iitre. <SEP> Hierzu <SEP> wird <SEP> die <SEP> Viskose <SEP> durch
<tb>  ein <SEP> Röhrcbeii <SEP> gepresst. <SEP> das <SEP> ati <SEP> seinem <SEP> in <SEP> das
<tb>  Bad <SEP> ausmütidentlen <SEP> Ende <SEP> ditieh <SEP> eine <SEP> ,.Zieh  . < 
<tb>  abgeschlossen <SEP> ist, <SEP> das <SEP> ist <SEP> einem <SEP> etwa
<tb>  0.5 <SEP> min <SEP> starken, <SEP> mit <SEP> mehreren <SEP> Löchern <SEP> voti
<tb>  etwa <SEP> 0,1 <SEP> nini <SEP> Durchmesser <SEP> versehenen <SEP> Plätt  chen.
<tb>  



  In <SEP> der <SEP> Zeichnung <SEP> ist <SEP> in <SEP> Fi-. <SEP> l <SEP> eine <SEP> Zieh  platte <SEP> mit <SEP> der <SEP> Einrichtung <SEP> zu <SEP> ihrer <SEP> Verbin  dung <SEP> finit <SEP> denn <SEP> Zuführungsröhrchen <SEP> in <SEP> der
<tb>  üblichen <SEP> Forin <SEP> dargestellt. <SEP> Das <SEP> Röhrchen <SEP> 1
<tb>  ist <SEP> mit <SEP> einer <SEP> Flans,#lic <SEP> ? <SEP> vergehen. <SEP> Vor <SEP> der
<tb>  Mündung <SEP> dieses <SEP> aticli <SEP> .,Zielilll@ittenlialter'4 <SEP> Ige  nannten <SEP> R.öhrohens <SEP> liegt <SEP> die <SEP> Ziehplatte <SEP> 3
<tb>  zwischen <SEP> zwei <SEP> Gummidiehtungsringen <SEP> 4 <SEP> und
<tb>  5;

   <SEP> sie <SEP> wird <SEP> mittelst <SEP> einer <SEP> aus <SEP> einer <SEP> Mutter <SEP> 6
<tb>  und <SEP> einem <SEP> Nippel <SEP> i <SEP> bcstehentlen <SEP> @chraulmn  kupplung <SEP> gegen <SEP> die <SEP> Flansche <SEP> ? <SEP> gedriiclct. <SEP> Mit
<tb>  Rücksicht <SEP> auf <SEP> die <SEP> elieniiscIii,ii <SEP> Wirkungen <SEP> der
<tb>  alkalischen <SEP> Viskose <SEP> und <SEP> des <SEP> sauren <SEP> Bades     
EMI0001.0003     
  
    wird <SEP> die <SEP> Ziehplatte <SEP> 3 <SEP> ausna,limslos <SEP> aus <SEP> Platin
<tb>  hergca.ellt. <SEP> Der <SEP> hohe <SEP> Prei:

   <SEP> dieses <SEP> -Materials
<tb>  ist <SEP> aber <SEP> ein <SEP> @inderunt;.:@@rnnd <SEP> dafür, <SEP> atteh <SEP> das
<tb>  Röhrchen <SEP> 1 <SEP> und <SEP> die <SEP> Schraubenliupplunö <SEP> 6, <SEP> 7
<tb>  <B> </B> <SEP> aus <SEP> dem <SEP> nämlichen <SEP> -letal- <SEP> anzufertigen. <SEP> aus
<tb>  dieetn <SEP> Czi <SEP> iindc <SEP> stellt <SEP> man <SEP> das <SEP> Röhrellen <SEP> 1
<tb>  "-ewüllillicli <SEP> atis <SEP> Glas, <SEP> also <SEP> aus <SEP> einem <SEP> billigen,
<tb>  gegen <SEP> die <SEP> @@'@iiannten <SEP> M'irl@un"eii <SEP> beständi-en
<tb>  Matt#rial <SEP> her. <SEP> Glas <SEP> ist- <SEP> aber <SEP> sehr <SEP> zerbrechlich <SEP> und
<tb>  deshalb <SEP> für <SEP> den <SEP> Zivecl,:

   <SEP> weniger <SEP> geeig,nct <SEP> als
<tb>  Platin. <SEP> Das <SEP> manchmal <SEP> benutzte <SEP> Blei <SEP> wird
<tb>  dureh <SEP> die <SEP> alkalische <SEP> @ishoelösung <SEP> an <SEP> gegr@f  fen <SEP> und <SEP> fit. <SEP> missertlein <SEP> infolge <SEP> seiner <SEP> Weich  heit <SEP> grossen <SEP> Forni:intlcrungcli <SEP> (luri-h <SEP> den <SEP> er  heblichen <SEP> innern <SEP> Druck <SEP> der <SEP> liindnrch"epress  ten <SEP> Viskose <SEP> aus-esetzt. <SEP> Die <SEP> Sehraubenkupp  lun- <SEP> 6, <SEP> i <SEP> viidlieh <SEP> wird <SEP> in <SEP> R:iielzsiclit <SEP> auf <SEP> das
<tb>  saure <SEP> Spiiinl),-id <SEP> immer <SEP> ans <SEP> Bronze <SEP> Hergestellt.
<tb>  



  Wie <SEP> aus <SEP> 0l)i"eiii <SEP> hervor-elit-, <SEP> verursacht
<tb>  die <SEP> Konstruktion <SEP> der <SEP> Ziehvorrichtung <SEP> man  che <SEP> Schwierigkeiten, <SEP> die <SEP> man, <SEP> ungeachtet
<tb>  zahlreicher <SEP> Versuche. <SEP> bis <SEP> jetzt <SEP> nicht <SEP> hat <SEP> über  R-ilidell <SEP> können.
<tb>  



  Gemäss <SEP> der <SEP> diee <SEP> Schwierigkeiten <SEP> belieben  deli <SEP> Erfindung <SEP> benutzt <SEP> man <SEP> eine <SEP> Ziehplatte,              sowie    ein     Zufübrungsröhrclien,    die beide aus       Molybdän    hergestellt sind.     Molybdän    ist ein       verhältnismässi < -    billiges Metall, das sämtliche  für den genannten Zweck erforderlichen che  mischen und mechanischen     Eigenschaften    be  sitzt.

   Es ist sowohl     gegen    die     Einwirkung     von     Alkalien    wie von Säuren beständig, wo  durch auch eine     Verstopfung    der     Zieliplatten-          öffnungen        praktisch    vollständig vermieden  Ferner kann es, in dünneren     Plättchen          hergestellt,    einen viel     -rösseren    Druck auf  nehmen als Platin,

   so\ dass eine Zielplatte  aus     Holybdän    in viel     geringerem    Masse     Ver-          biegungen        ausgesetzt    ist als eine aus Platin       gefertigte    Ziehplatte.  



       Angesichts    dessen,     da.ss        Molybdäai    sich  sowohl für die     Herstellun,-    der Ziehplatte 3,  wie für die des Zuführungsröhrchens 1 und  der Verbindungsmittel eignet, kann man die  oben beschriebene     Vorrichtung        dadurch    ver  einfachen, dass man den     Nippelteil    7 und das       Zuführungsröhrehen    1     beispielsweise    durch       Criessen    in einem     -Stück    herstellt.

   Eine der  artige     Ausführung    ist in den     Fig.    2 und 3       veranscliauliclit;    einer     Erläuterung    bedürfen       diese    Figuren nicht.  



  Eine noch grössere Vereinfachung in der  Bauart kann man durch die     Verwendung          des        Molybdä        ns        dadurch    erzielen, dass man die  Ziehplatte ein Ganzes mit dein     Zuführunbs-          röbrelien    1 bilden lässt, wodurch eine     Schrau-          benkupplun,-    überhaupt entbehrlich wird.  Man führt (las Rohr in diesem Falle an der  Seite des     Spinnbades        geschlossen    aus, und    sieht in seinem     Boden    eine Anzahl enger       Öffnung-en    vor.

   Dieses so erhaltene     "Zieh-          plattenrolir"    zeichnet sich durch seine ausser  gewöhnliche     Einfachheit,    sowie dadurch aus,  dass es keine     Fugen    aufweist, wodurch da  Absetzen fester Bestandteile, sowie eine     da-          durch        bedingte    Verstopfung vermieden wer  den.     Fiu.    I und 5 zeigen ein     Ziehplattenrohr     dieser einfachsten     Ausführung.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE: 1. Verfahren zur Herstellung von Viskose seide, wobei die Viskose cl urcli eine Zieli- platte in das Spinnbad gebracht wird, dadurch bekennzeiclinet, da,ss man eine Ziehplatte, als auch ein Zuführungsröhr chen benutzt, welche aus :Vlolybdän her gestellt sind.
    II. @Torriclitunr; zur Ausführung des Verfah rens nach Patentanspruch I, wobei die Ziehplatte mit dem Zuführungsröhrchen durch eine --Mutter verbunden ist, dadurch gel@ennzeiclinet, da.ss das Röhrchen mit dein Nippelteil der Schraubenktxppluns,, aus einem Stück gebildet ist.
    UNTERANSPRUCH: Vorrivlilung nach Patentanspruch 1I, da durch -ekennzeichnet, dass die Ziehplatte und das Röhrchen ein unlösbares Ganzes bilden.
CH89210D 1919-10-06 1920-07-16 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Viskoseseide. CH89210A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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NL89210X 1919-10-06

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CH89210A true CH89210A (de) 1921-05-02

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CH89210D CH89210A (de) 1919-10-06 1920-07-16 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Viskoseseide.

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CH (1) CH89210A (de)
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AT89045B (de) 1922-07-25
DK28733C (da) 1921-11-07

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