CH89257A - Kinematographischer Projektionsapparat mit gleichförmig bewegtem Film. - Google Patents

Kinematographischer Projektionsapparat mit gleichförmig bewegtem Film.

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CH89257A
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Zeiss Firma Carl
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Zeiss Carl Fa
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  Kinematographischer Projektionsapparat mit gleichförmig bewegtem Film.    Die vorliegende Erfindung betrifft     eitreu     kinematographischen Projektionsapparat mit  gleichförmig bewegtem Film, dessen Beleuch  tungssystem ein dem Filmfenster unmittelbar  benachbartes Kondensorsystem enthält, das  die Lichtquelle oder, wenn, vor dem     Konden-          sorsystem    durch ein vorgeschaltetes zweites  Kondensorsystem ein Bild der Lichtquelle  entworfen wird, dieses Bild irr die Eintritts  pupille des     Projektionssystems    abbildet, wobei  dieser Projektionsapparat mit zwei optischen  Ausgleichvorrichtungen ausgestaltet ist, von  denen jede eine Trommel, mit urnter sich  gleichen optischen Elementen enthält, deren  eine vor dem Film angeordnet ist und dazu  dient,

   die zur Beleuchtung des     Films    bestimm  ten Lichtstrahlen so abzulenken, dass sie  gegenüber dem Film keine Verschiebung er  fahren, während die aridere hinter dem Filma  angeordnet ist und dazu dient, die Wande  rung des Films auszugleichen, so dass auf  dem Projektionsschirm ein ruhendes Bild ent  steht.  



  Nach der Erfindung werden diese beiden  Trommeln derart ausgebildet, dass ein in der    Trennungskatnte zweier benachbarten, opti  schen Elemente auf eine Trommel radial auf  treffender Lichtstrahl durch jedes dieser bei  den Elemente eine Richtungsänderung solcher  Art erfährt, dass er bei der einen Trommel  stach dem Element hin und bei der anderen  Trommel von dem Element weg abgelenkt  wird, und es werden die Teilungen, die     Gre-          schwindigkeiten,    die Bewegungsrichtungen  und die Lage der beiden Trommeln in bezug  auf das zwischen ihnen liegende optische       System    so gewählt,

   dass die     Trennungskanten     der     -optischen    Elemente auf der hinteren       Trommel    während des     Durchgangs    durch das       Strahlenfeld    finit den Bildern der Trennungs  kanten der optischen     I#',leniertte    auf der vor  deren     Trommel        zusammenfallen.    Durch einen  derart ausgebildeten     Projektionsapparat    wird  erstmalig die Aufgabe geltest, von einem gleich  förmig bewegten Film auf dem Projektions  schirm ein ruhendes Bild ohne Helligkeits  unterschiede zu erzeugen.  



  Als optische Elemente, die jenem Licht  strahl die     angegebene    Richtungsänderung  erteilest, können sowohl Spiegel als auch Lin-      sen gewählt werden. Im ersten Falle müssen  die Elemente der einen Trommel Aussen  spiegel sein, d. h. nach aussen spiegelnde  Planspiegel, die unter gleichen Winkeln an  einanderstossen, während die Elemente der  anderen Trommel Innenspiegel sind, d. h.  nach innen spiegelnde Planspiegel, die unter  gleichen Winkeln aneinanderstossen. Im Falle  der Verwendung von Linsen muss die eine  Trommel mit Sammellinsen, die andere mit  Zerstreuungslinsen ausgestattet sein, wobei  die Trommel mit Sammellinsen der mit Aussen  spiegeln ausgestatteten Trommel und die  Trommel mit Zerstreuungslinsen der mit  Innenspiegeln ausgestatteten Trommel ent  spricht.

   Dabei müssen die Linsen jeder Trom  mel so angeordnet und so ausgebildet sein,  dass ihre Achsen die Trommelachse in einem  gemeinsamen Punkt senkrecht schneiden und  dass ihre Begrenzungsflächen auf der einen  Seite eine Rotationsfläche bilden, deren Dreh  achse mit der Trommelachse zusammenfällt.  Durch Kombination einerAussenspiegeltrommel  mnit einer Zerstreuungslinsentrommel oder  durch Kombination einer Innenspiegeltrommel  mit einer Sammellinsentrommel lässt sich die  gestellte Aufgabe ebenfalls lösen.  



  Fig. 1 bis 3 veranschaulichen in Aufriss,  in Seitenriss und in Grundriss ein Ausfüh  rungsbeispiel der Erfindung, bei dem der  Ausgleich sowohl auf der Beleuchtungsseite,  als auch auf der Projektionsseite durch Spiegel  erfolgt. Das Beleuchtungssystem besteht aus  einem hinter einer Lichtquelle a angeordneten  Kondensor b1, einer Sammellinse b2 und einem  Hilfskondensor b3. Unmittelbar hinter dem  Kondensor b1 liegt eine Blende cl, die als  Austrittspupille des     Kondensors    wirkt und  die dem unmittelbar hinter dem     Hilfs-          kondensor    b3 liegenden Filmfenster c2 ähnlich  ist.

   Die Sammellinse b2 liegt ungefähr an dem  Ort des von dem Kondensor b1 entworfenen  Bildes der Lichtquelle a und bildet die  Blende cl ungefähr in der Ebene des Film  fensters c2 ab. während der Hilfskondensor b3  das von dem Kondensor b1 entworfene Bild  der Lichtquelle     a    in die Eintrittspupille eines  Projektionsobjektivs d abbildet. Mit F ist der    unmittelbar hinter demn Filmfenster c2 in der  gezeichneten Pfeilrichtung laufende Film be  zeichnet. Zwischen der Sammellinse b2 und  dem Hilfskondensor b3 ist eine Spiegeltrom  mel e  in den Strahlengang geschaltet, die  16 untergleichen Winkeln aneinanderstossende,  nach aussen reflektierende, ebene Spiegel e  enthält und um ihre Achse X-X drehbar  ist.

   Eine zweite Spiegeltrommel f  mit 16  unter gleichen Winkeln aneinanderstossenden,  nach innen reflektierenden, ebenen Spiegeln f  ist zwischen dem Objektiv d und dem Projek  tionsschirm in den Strahlengang geschaltet.  Diese zweite Trommel ist um eine derDrehachse  X-X parallele Achse Y-Y drehbar. Ein  vor dem Objektiv fest angeordnetes     rhoin-          bisches    Prisma     g    dient dazu, die das Film  fenster e2 durchlaufenden Strahlen der Innen  seite der Trommel     f'     zuzuführen, während  ein fest angeordnetes, einfaches Spiegelprisma     h     die Strahlen nach ihrer Spiegelung an der  Trommel     f      nach dem Projektionsschirm hin  ablenkt.

   Die Bewegungsrichtung jeder Trom  mel ist durch den eingezeichneten .Pfeil an  gedeutet. Die Trommeln sind so mit dem  Antriebsmechanismus des Films gekuppelt  zu denken, dass sich eine gleiche Anzahl von  Spiegeln jeder Trommel und von Filmbildern  in gleichen Zeiten durch das Strahlenfeld  bewegt. Dabei ist die Anordnung so     getroffen,     dass während des Durchgangs durch das  Strahlenfeld die Trennungskanten     .11,        BI   <B>...</B>  der Spiegel auf der Trommel f   mit hin  reichender Genauigkeit mit den durch das  zwischen den Trommeln liegende optische  System ei-zeugten Bildern der Trennungs  kanten<B><I>A</I></B>, B<B>...</B> der Spiegel auf der Trom  mel e  zusammenfallen.  



  In     Fig.    4 bis 6 ist ein zweites Ausfüh  rungsbeispiel der Erfindung dargestellt, bei  dein der Ausgleich sowohl auf der Beleuch  tungsseite als auch auf der Projektionsseite  durch Linsen erfolgt.     Fig.    4 und     "5    sind Auf  rissschnitte,     Fig.6    ist ein     Grundrissschnitt.     Das Beleuchtungssystem weicht<B>nur</B> insofern  von dem des ersten Beispiels ab, als das von  dem     Kondensor        b1    entworfene Bild L der  Lichtquelle     a    hinter der Sammellinse     b2    liegt.

        Zwischen der Sammellinse b2 und dem     Hilfs-          kondensor    b3 ist eine 20 plankonvexe Linsen i  enthaltende Linsentrommel i  in den Strahlen  gang geschaltet, die so ausgebildet ist, dass  die Aussenflächen der Linsen eine Kugelfläche  und die Innenflächen der Linsen ein regel  mässiges Prisma bestimmen. Die Linsentrom  mel i  ist um ihre Achse U-U drehbar und  bildet zusammen mit einer zwischen ihr und  der Sammellinse 62 fest angeordneten Linse ke  von zerstreuender Wirkung, deren der Trom  mel i  zugekehrte Fläche zu jener Kugelfläche  konzentrisch ist und deren der Sammellinse     b2     zugewendete Fläche eben ist, eine Ausgleich  vorrichtung, die die Strahlen wie ein Keil  ablenkt.

   Ein fest angeordnetes, einfaches  Spiegelprisma     l    dient dazu, die optische Achse  des Beleuchtungssystems um 90  abzulenken  und die Strahlen, nachdem sie die jeweils  der festen Linse k benachbarten Linsenglieder  der Trommel i  durchsetzt haben, dem     Hilfs-          kondensor    b3 zuzuführen. Ein zweites fest  angeordnetes Spiegelprisma in, dessen Spiegel  fläche der des Prismas l parallel ist, lenkt  die optische Achse des Beleuchtungssystems  nochmals um 90  ab und führt die Strahlen  einer vor dem Projektionsobjektiv d angeord  neten zweiten Ausgleichvorrichtung zu. Diese  Ausgleichvorrichtung enthält eine Linsen  trommel n  mit 20 negativen Linsen u, die  um ihre Achse V-V drehbar so angeordnet  ist, dass diese Achse mit der Achse U-U  zusammenfällt.

   Dabei ist die Trommel so aus  gebildet, dass die Innenflächen der Linsen  eine Kugelfläche und die Aussenflächen der  Linsen ein regelmässiges Prisma bestimmen.  Die Ausgleichvorrichtung enthält ferner, da  mit sie die Strahlen wie ein Keil ablenkt,  eine fest angeordnete Linse o von sammeln  der Wirkung, deren vordere Fläche eben und  dem Prisma nm zugewendet ist, während ihre  hintere Fläche zu der durch die Linsen n  bestimmten Kugelfläche konzentrisch ist. Die  Bewegungsrichtung der Trommeln i  und     u      und des Films F sind durch eingezeichnete  Pfeile angedeutet. Damit auf dem Projek  tionsschirm ein seitenrichtiges Bild entsteht,  ist der Film so angeordnet zu denken, dass    seine Schichtseite dem     Hilfshondensor        b3    zu  gewendet ist.

   Die Trommeln     i     und     n     sind  so mit dem Antriebsmechanismus des Films  gekuppelt zu denken, dass sich eine gleiche  Anzahl von Linsen jeder Trommel und von  Filmbildern zu gleichen Leiten durch das  Strahlenfeld bewegt. Dabei ist die Anord  nung so getroffen, dass während des Durch  gangs durch das Strahlenfeld die Trennungs  kanten A', B' . . . der Linsen auf der     Trom-          rnel              mit hinreichender Genauigkeit mit den  durch das zwischen den Trommeln liegende  optische System erzeugten Bildern der Tren  nungskanten<I>A, B ...</I> der Linsen auf der  Trommel i  zusammenfallen.  



  Es bedarf keiner näheren     Begründung,     dass die gewählte reine keilartige     Wirkung     der     Ausgleichvorrichtungen    keine Bedingung  für die Lösung der gestellten Aufgabe ist.  Gegebenenfalls kann es vorteilhaft sein, durch  linsenartige Wirkung der     Ausgleichvorrich-          tungen    die Wirkung des Beleuchtungssystems  oder des Projektionssystems oder auch beider  Systeme zu unterstützen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kinematographischer Projektionsapparat mit gleichförmig bewegtem Film, dessen Be leuchtungssystem ein dem Filmfenster un mittelbar benachbartes Kondensorsystern ent hält, das die Lichtquelle oder ein Bild der selben in die Eintrittspupille des Projektions systems abbildet, rnit zwei optischen Aus- gleichvorr tcchtungen, deren jede eine Trommel mit unter sich gleichen optischen Elementen enthält, wobei die eine dieser Trommeln vor und die andere hinter dem Film angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Trommeln derart ausgebildet sind, dass ein in der Trennungskante zweier benachbarten,
    optischen Elemente auf eine Trommel radial auftreffender Lichtstrahl durch jedes dieser beiden Elemente eine Richtungsänderung solcher Art erfährt, dass er bei der einen Trommel nach dem Element hin und bei der andern Trommel von dem Element weg ab gelenkt wird, und weiter dadurch gekenn zeichnet, dass die Teilungen, die Geschwin- digkeiten, die Bewegungsrichtungen und die Lage der beiden Trommeln in bezug auf das zwischen ihnen liegende optische System so gewählt sind, dass die Trennungskanten der optischen Elemente auf der hintern Trommel w a ähirend des Durchgangs durch das Strahlen feld mit den Bildern der Trennungskanten der optischen Elemente auf der vordern Trom mel zusammenfallen. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Kinematographischer Projektionsapparat nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dar die optischen Elemente der einen Trommel Aussenspiegel sind. 12. Kinematographischer Projektionsapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass die optischen Elemente der einen Trommel Innenspiegel sind. 3. Kinematographischer Projektionsapparat nach Patentanspruch, dadurch gekenn- zeichnet, dass die optischen Elemente der einen Trommel Sammellinsen sind, deren Achsen die Trommelachse in einem Be ineinsamen Punkt senkrecht schneiden und deren Begrenzungsflächen auf der einen Seite eine Rotationsfläche bilden, von der die Drehachse mit der Trommelachse zusammenfällt.
    4. Kinematographischer Projektionsapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net; dass die optischen Elemente der einen Trommel Zerstreuungslinsen sind, deren Achsen die Trommelachse in einem ge meinsamen Punkt senkrecht schneiden und deren Begrenzungsflächen auf der einen Seite eine Rotationsfläche bilden, von der die Drehachse mit der Trommelachse zu sammenfällt.
CH89257D 1919-02-03 1920-06-05 Kinematographischer Projektionsapparat mit gleichförmig bewegtem Film. CH89257A (de)

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