CH89330A - Einrichtung an Quecksilberdampfgleichrichtern grosser Leistung zur Verhütung von Rückzündungen. - Google Patents

Einrichtung an Quecksilberdampfgleichrichtern grosser Leistung zur Verhütung von Rückzündungen.

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CH89330A
CH89330A CH89330DA CH89330A CH 89330 A CH89330 A CH 89330A CH 89330D A CH89330D A CH 89330DA CH 89330 A CH89330 A CH 89330A
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mercury vapor
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Elektricitaets-Gese Allgemeine
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Aeg
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  Einriehtung all Queeksilbertlztinpfgleielieiterni grosser Leistung Zur Verhütung voll  Rückzündungen.    Die Quecksilberdampfgleichrichter f ü r  grosse Leistungen neigten bisher immer noch  zu Rückzündungen, das heisst zu inneren  Kurzschlüssen infolge Versagens der Ventil  wirkurig. Die Ursachen der lückzündung  sind verschiedener Natur. Eine Ursache be  steht darin, lass bei hoher Leistung die in  dem Lichtbogen vernichtete Energie zu hohe  Werte annimmt. Dadurch wird einmal sehr  viel Quecksilber von der Kathode mecha  nisch im Bogen mitgerissen und kann auf  die Anode gelangen, anderseits entsteht ein  lebhafter Quecksilberregen von den Wändett  des Gefässes, an denen der Quecksilberdampf  kondensiert. Man hat diesen Erscheinungen  dadurch zu begegnen versucht,     class    man die  Anoden in Seitenarme eines Gefässes ver  legte.  



  Eingehende Versuche zeigten jedoch,     dass     damit die Rückzündungsgefalir allein nielit  beseitigt war. Wurde die Energie pro Anode  grösser, so wurden Quecksilbertröpfrhen  auch dann noch in) Bogen mitgerissen, wenn  selbst die Anoclen nichtmehr in Sichtlinie    mit der Kathode lagen. Diese Übelstänlile     be-          grenlzten    sehr schnell die @ eistung und damit  die Eiitwickltiiig der Gleichriebter. Die  Grenze lag etwa bei i00 Anip. pro Anode,  tind wollte man die Leistwig steigern, so  wussle man die Anzahl der Anoden vermeh  ren.

   Aber auch damit war man bald zu  einer Grunze gelangt, weil der Kreis, inf  welchem die Anoden sitzen     und    damit die  Länge und der Verlust des zu Lichtbogens zu  <B>gross</B> wird,    Durch die Erfindunz ist es nun gelungen.  



  die Leistung pro Anocle daiturci fast ZU     Vel-          ioppeln,    dass die seitwärls gelagerten Ano  denrohre bei ihrem Eintritt in das Haupt  gefäss derarl nach der Kathode und eni Mit  telpunkt des Hauptgefiisses zu abgeschlossen  sind, lass der Lichtbogen gezwungen wird,  sich in zwei Teile zui spalten.

   Hierdurch  wird einmal     die        Ener,-ic,    im     Bo---(#ii    geteilt  und anderseits verhindert,     dass        Quecksilber-          leilchen,    seien     sie    von der Kathode fortge  schleudert oder von<B>1</B>1     erunterf    a     llendem         Quecksilber verspritzt, auf die Anode ge  langen.  



  <B>b</B>  Die besonderen Ausführungsformen des  Erfindungsgegenstandes nach Fig. 1 und 2  dler Zeichnung bringen noch die im Folgen  den erwähnten Vorteile.  



  Fig. i stellt die bekannte     Ausführungs-          form    eines zylindrischen Gefässes<B>q</B> mit den  seitlich freistehenden Armen dar, in welches  die Anoden a isoliert eingeführt sind. Die  unteren Enden der Rohre r ragen in das In  nere des Hauptgefässes herein und sind am  Boulen b verschlossen. Zum Austritt des  Lichtbogens enthalten sie seitwärts     Öffnun-          gpi    o.

   Durch diese Anordnung entstehen  oinerseits durch den Abschluss der Rohre ge  bildete, schiäge Flächen, die die     Kathoden-          flainme    nach der Mitte des     Kondensations-          ratnles    ablenken, anderseits     Schutzabdek-          kungen,    die verhindern, dass von oben     herab-          fallenides    Queelisilbei in die Rohre gelangt.  



  Fig. 2 zeigt eine Anordnung, bei welcher  die Anodenrolire an dem Teil, der in das  linsenförmige Hauptgefäss g hineinragt, so  ausgeschnitten sind, dass ein     segmentförmi-          ges    zy indrisplies Schutzschild gegen die  Mitte hin entsteht, dies gibt eine auch in       bezug    auf die Herstellung äusserst einfache  zlnorclnung, die sowohl gegen das von der  Katlodenflamme mitgerissene, als auch  ge gun das von der Decke herabfallende  Quecksilber schützt und den Lichtbogen in  zwei Teile spaltet. Ein Abschluss nach unten  und hinten ergibt sich hierbei durch die  Wände des Hauptgefässes.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Verhütung von Riick- zündungen bei Grossgleichrichtern mit, seit lich in das Hauptgefäss eingeführten Anodun- röhren, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohre derart nacli fer Katliode und dem Mittelpu nkt des Hauptgefässes zu algesetilos- sen sind, dass der Lielitbogen auf einer kur zen Strecke genötigt wird, sieh in zwei Teile zu spalten, und eine Solutzwand gegen mit gerissenes i und von oben her abfallendes Qtiecksilber entsteht. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Rohre bei schrägem Eintritt in das Vakuitnigefäss durch senkrecht zu ihren Achsen ste hende Böden geschlossen sind, so dass letz tere schräge Ablenkungsflächen für die Kathodenflamme bilden. 2.
    Einrichtung nach Unteranspruch 1 f ür Grossgleichrichter von linsenfürmil.-er Ge- st,all., dadurch gekennzeichnet, dass d#ie Seitenöffnungen aus den in Richtung der Linsenachse in (las Vakuumgefäss eintre tenden Rohre so aus-l-eselinitten sind, dass nach der Mitte des Gefässes zu sieh wöl bende, zyli--ricli-iselie Segmente stehen bleiben,
CH89330D 1919-01-28 1920-06-22 Einrichtung an Quecksilberdampfgleichrichtern grosser Leistung zur Verhütung von Rückzündungen. CH89330A (de)

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